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FORENERSTELLUNG:
31. März 2010 (xobor)
FORENERÖFFNUNG:
6. August 2010 (Forumieren)
ROLLENSPIELSTART:
11. August 2010
FORENLEITUNG:
Nele, Yuki & Salomo




EISKALTE JAGD;;
WETTER: Schneefall, dicke Wolken
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 Eiskalte Jagd

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AutorNachricht
Robin
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Di 20 Sep 2011, 20:03

Robin wusste was ihm blühte, wenn er sich gegen Sinaan wenden würde, ihn würde das gleich Schicksal einholen wie seine alten Rudelmitglieder. Bei Salomos Worten spannte sich der junge Schäferhund an und nun war sein Geduldsfaden gerissen. Ich schoss auf Salomo los und rang ihn nieder. Robin fühlte sich in genau diesem Moment zurückversetzt an den Tag wo sein damaliges Rudel von Sinaan vernichtet wurde. Erstarrt blickte er zu den beiden großen Rüden. Die Erinnerung flackerte auf und genau wie jetzt, konnte er sich damals nicht bewegen. Er war nicht in der Lage gewesen, den anderen zu helfen. Sein Leben war ihm lieb, doch er wollte keine weiteren Toten sehen, nur weil er nichts getan hatte. Noch immer starrte er nur dem Kampf zu, als Yuki blitzschnell angelaufen kam und für einen Bruchteil einer Sekunde blieben ihre Augen bei Robin hängen.
Sie waren so freundlich zu ihm, hatten ihm mehrmals angeboten, dass er mit ihnen gehen könnte. Robin war im Zwiespalt, was sollte er tun, sich mit ins Getümmel schmeißen und Sinaan helfen, ihm dadurch noch einmal seine Loyalität zeigen oder sollte er sein Wort ein einziges Mal brechen und seinem Herren in den Rücken fallen? Hin und her gerissen, zuckte seine seine Rute. Er schloss für einen Moment die Augen und sagte dann entschlossen: "Es wird Zeit endlich mal was richtig zu machen!
Er stürzte sich ins Gefecht und versuchte durch seine Größe wenigstens mit Wendigkeit zu Punkten, leicht schoss das Bild von Kuraiko an ihm vorbei, hoffentlich würde sie es verstehen.

[Sinaan, Salomo, Yuki und Fanny, erinnert sich an sein altes Rudel, trifft eine Entscheidung, stürzt sich ins Getümmel]
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Fanny
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Do 22 Sep 2011, 18:54

Es war eigentlich nicht überraschend. Ganz und gar nicht überraschend. Es hätte irgendwann geschehen müssen und nur, weil dieser widerwärtige Schäferhund alles hinaus zögern musste, bedeutete das nicht, dass es nicht passiere würde. Und trotzdem starrte Fanny diese Masse aus Hunden geschockt hat. Trotzdem brauchte sie ein paar Sekunden, um zu verstehen, dass dieses Bild der Wahrheit entsprach. Trotzdem stand sie wie versteinert da und starrte vor sich hin. Erst, als Robin sich in den Haufen stürzte kehrte das Leben zurück in Fannys Glieder.
Sie trat näher an die Menge heran, knurrte leise, unsicher und nicht gerade überzeugend und überlegte, was sie tun konnte, um diese Streitigkeit ohne schlimme Verletzungen zu beenden. Sie konnte nicht kämpfen, aber sie konnte aufbrausende Artgenossen beruhigen. Zumindest meistens...

Unsicher schritt Fanny um die Gruppe. Sie hatte den Kopf gesenkt, die Ohren angelegt, die Rute leicht eingeknickt. Ihre Augen schrieen vor Angst und Panik. Fanny wusste einfach nicht, was zu tun war. Es herrschte keine Wut in ihrem Körper, die sie steuern konnte, die sie Dinge tun ließ, welche der Bunten gar nicht ähnlich sahen. Fanny befand sich in einer Situation, der sie so einfach nicht entkommen konnte und sie hatte keine Chance, diese leicht aufzulösen. Es ging einfach nicht.
Also, näherte sie sich der Masse, welche hoffentlich etwas abgelenkt sein würde und überlegte, wie man am besten verhindern konnte, dass Salomo irgendwelche Zähne in den Hals gerammt bekommt. Yuki würde sich schon helfen können und Robin wirkte nicht gerade wie ein Krieger. Nur der Schäferhund bewies die Macht, sich durchzusetzen und Schlimmes anzustellen. Daher schlich Fanny zu ihm, unwissend, ob es irgendeinen Zweck hatte und zwickte ihm ins Hinterteil. Ein Beobachter dieses Chaos musste sich vermutlich amüsiert ein Lächeln verkneifen, denn Fanny sah eher aus wie ein Welpe, der nicht recht wusste, wie man richtig zubiss und daher mit seinen stumpfen zähnen kaum in das Fleisch zwickte. In Fanny stieg die Panik auf und ihr wurde ganz heiß. Sie sprang ein, zwei Schritte zurück, zog die Rute nun gänzlich ein, machte sich noch kleiner und presste die Ohren so stark auf den Hinterkopf, dass es aussah, als hätte sie gar keine.
Es wirkte, als wollte die Hündin mit dem Schnee eins werden und ganz von der Welt verschwinden. In ihren Augen kratze die Angst und sie wusste nicht, was sie tun sollte, wenn ihr Widersacher sich auf sie stürzte. In diesem Fall gab es nur zwei Möglichkeiten:

Entweder sie gab sich ihrem Schicksal und starb oder Yuki beziehungsweise Salomo rettete sie.


[bei Robin, Yuki, Salomo und Sinaan | ist geschockt | nähert sich vorsichtig | geht zu Sinaan | zwickt (!) ihm ins Hinterteil | springt zurück und hat Panik]
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Nele
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Fr 23 Sep 2011, 15:20

Aaaaaaaaaaah wie toll! Sie durfte Damon eine Ratte fangen. Nele sprang bei dieser Erlaubnis auf und wedelte mit der Rute. Ein Lächeln schlich sich auf die Lefzen. 'Seid gewarnt ihr Ratten, Nele kommt bald!' Ihre innere Stimme hatte natürlich recht. Nele würde die Tiere jagen und fangen und packen und sie würde Damon einen Berg von Ratten fangen.

"Jaaaaa, ich weiß. Jaaa.... dann nenne ich sie eben nicht Aiko kommen.
Darf ich dich dann wenigstens Sonnenblume nennen? Oder Rosenblatt oder sowas?
Kuraiko passt doch gar nicht zu so einem lieben Hund, wie dir!
"

Dann nickte sie zu Damon.

"Uii wie lieb. Dann müssen wir aber noch einige Meter weit gehen.
Seht ihr dieses Haus da am Horizont? Da leben die Ratten.
Kommt ihr?
"

Mit ihren verschiedenfarbigen Augen blickte sie zum Horizont, auf das kleine Haus, dass in der Ferne nur schwer zu erkennen war. Die vielen, kleine Schneeflocken versperrten ein wenig die Sicht auf das baufällige Ding. Nele spürte, wie die kleinen Schneeflocken auf ihr buntes Fell regneten.
Dann wendete sie sich wieder ihren beiden, kleineren Weggefährten zu.

"Klar. Mit mir kannst du mitkommen, wenn du willst.
Und warum? Ich glaube sie werden uns gaaaaaaaaanz doll lieb haben! Ich bin doch ganz nett und Damon auch! Wir sind pflegeleicht. Wir brauchen nur Futter, Schnee und Lieeeeebe! Bringst du uns zu deinen Freunden? Das wird sicher lustig!
"

Ja, Nele verstand wohl nicht wirklich, dass Kuraiko einen anderen Freundeskreis hatte als sie selbst. Ihre Freunde waren entweder Hunde, denen sie nach liefen oder Hunde, die sie wirklich mochten.
Nele mochte eigentlich jeden. Egal wer es war. Jeder war ihr Freund und das war gut so. Das die Welt sich möglicher Weise doch anders drehen könnte, dachte sie natürlich nicht.


(bei Damon & Kuraiko - nahe der Scheune)

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Sinaan
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Fr 23 Sep 2011, 15:51

    Es war enttäuschend denn Sinaan hatte es also geschafft den Rüden unter sich zu bekommen, doch noch ehe er den entscheidenen Zug ausüben konnte drückte der ältere seine Forderpfoten gegen die Brust des jüngeren um sich daraufhin blitzschnell aufrichten zu können, noch in der selben Bewegung schnappte er nach Sinaan. Dabei war ein knurren seitens des Schäferhundes zu hören, der Rüde richtete sich mit seinen Forderpfoten auf und stand nun teilweise, was den Effekt brachte dass Sinaan ihm seinen Rücken runter ruschte.

    Doch schnell sprang er wieder auf den älteren und schnappte nach ihm, als dieser wie es schien irgendetwas bemerkte und sich zu Boden fallen liess. Nun blickte auch Sinaan für ein paar Sekunden in die Richtung in welche Salomo einst gesehen hatte und erkannte schon wie die Wolfshündin sich in den Kampf hinein stürzte.
    Über deren Naivität konnte Sinaan nur den Kopfschütteln, doch noch bevor Salomo reagieren konnte wand er seine Aufmerksamkeit auch schon wieder an ihm und wollte ihn gerade beissen als Yuki ihn anrempelte und umwarf und Sinaan leicht von Salomo runter rutschte, knurrend sprang er wieder auf diesen als Fanny sich auch noch ins Getümmel stürzte und unsicher nachdem Rüden schnappte.

    Dank des dicken Felles mit welchen er geschaffen wurde, gingen die Zähne nicht wirklich durch das Fell, lediglich ein kleiner Kratzer bahnte sich über die Haut des jüngeren.
    Schnell wand er seinen Blick zu der Bunten welche nun ein paar Schritte zurück sprang und sich klein auf dem Boden machte, warum war dieses Rudel nur so naiv und legte trennte sich nicht von einander?
    Warum rannten sie nicht weg und liessen Salomo einfach zurück!?

    Robin hatte sich wie es schien auch in das Getümmel geworfen und versuchte Sinaan zur Seite zu stehen und zeigte dem Rüden auch dieses mal seine loyalität. Oder zumindest glaubte Sinaan das zu wissen. Blitzschnell reagierte der Schäferhund auf die Reaktion Fannys und stürzte sich mit seinem gesamten Gewicht auf sie, ehe er versuchte sie zu Boden zu drücken und nach ihr biss.
    Währenddessen war das Knurren des Rüdens nicht zu überhören. Ja irgendwie taten solche Kämpfe ihm...gut... Er liebte sie einfach, denn er liebte das Adrenalien welches durch seine Adern schoss, das Blut seines Gegners welches zwischen seinen Zähnen floss wenn er ihn Verletzungen zufügte und die gequälten Schreie dieser naiven Tiere...

    Ja er liebte es einfach zu töten!


[Beisst Salomo, wird von Fanny gebissen, stürzt sich auf sie und beisst sie]


Zuletzt von Sinaan am So 25 Sep 2011, 11:27 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Damon
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Fr 23 Sep 2011, 20:27

Damon hörte Nele eine ganze Weile äußerst amüsiert zu. Diese bunte Hündin war einfach so unbeschwert und fast sogar schon naiv. Aber er mochte sie einfach, soviel musste er schon zugeben. Der Rüde nickte also kurz und sah dann wieder zu der kleineren Kuraiko.

Ich bleibe bei meinem Standpunkt, dass es bleibt deine Entscheidung bleibt, ob du uns zu deinem Rudel mitnehmen willst oder nicht, denn dich darin zu beeinflussen wäre einfach nur falsch und unhöflich

meinte der kurze Jack Russel Terrier ernst, ehe er zu der belustigten Nele blinzelte und dann ebenfalls ziemlich gut gelaunt hinzufügte

und wie Nele schon so schön und passend sagte: Wir brauchen nur Futter, Schnee und Lieeeeebe! Und dann ist alles in Ordnung! Glaub' mir, wir werden dir keinen Ärger machen, notfalls ziehen wir uns zurück, nicht wahr Nele? Und dann fängst du Ratten, ganz viele, da bin ich mir sicher.

Freundlich legte er den Kopf schief und schaute zwischen den Hündinnen hin und her. Ihm fiel auf, wie verschieden sie doch waren. Klein zu groß. Dunkel zu bunt. Ernst zu verspielt. Sie waren so gegensätzlich und schienen sich doch zu ergänzen. Plötzlich ob Damon abwechselnd seine Pfoten. Der Schnee wurde immer höher und es würde nicht mehr lange dauern, bis der kleine Rüde ganz darin verschwunden war. Er wollte die Beiden allerdings nciht belästigen, so versuchte er selbst, sich aus der sich zuspitzenden Misere zu befreien, was allerdings nicht sehr einfach war.

[bei Nele & Kuraiko | nache der Scheune]
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Sa 24 Sep 2011, 12:11

Die Beageldame blickte zu der etwa Gleichgroßen und winselte. Sie verstand selber nicht, wie sie so reagieren konnte. Innerlich bekam sie Angst. Die Kälte biss in ihren Hals und in ihre Ohren. Akira begann zu zittern und spürte, wie ihr Herz zu rasen begann. Ein weiteres Winseln stieg aus ihrer Kehle.
Sie wich einen Schritt zurück. Weg von der Weißen mit den vielen, kurzen abstehenden Haaren. Die braunbunte Beagelhündin lief einige Schritte weiter zurück. Was machte ihr eine solche Angst? Warum hatte sie ihren Körper nicht mehr unter Kontrolle? War war los mit ihr? Fragen durchspühlten den Kopf der Braunen und fingen an sich in ihr Gehirn zu beißen.

War da nicht einmal eine Welpenerfahrung gewesen mit einem Hund dieser Rasse? War war damals passiert? Akira wusste es nicht mehr. Sie neigte ihren Kopf, bellte und ehe sie sich versah rannte sie schon durch den hohen Schnee. Jeder Schritt schmerzte.
Sie wusste, dass da eine Welpenerfahrung war, aber was war das für eine? Was hatte sie erlebt, weswegen sie eine solche Angst hatte? Sie wusste es nicht. Sie wusste nur, dass sie laufen musste, irgendwo hin nur weg. Weg. Weg. Weg.

[rennt fort - DIMA IST NUN ALLEINE & ANSPIELBAR!]
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Sa 24 Sep 2011, 12:23

Nele ließ nicht locker. Sie fragte ob sie Kuraiko statdessen Sonnenblume oder Rosenblatt nennen durfte. Und das Kuraiko gar nicht zu ihr passen würde. Nun doch leicht genervt davon schnaupte sie kurz.

"Du kommst eher keine Ruhe was? Wenns sein muss sag doch Rosenblatt oder sowas."

sagte sie. Vieleicht würde sie dann aufhöhren? Dann fing sie damit an das siw entlich Raten jagen durfte und sich darüber freude. Und dann fing sie wieder an zu fragen ob sie die beiden nicht ihren 'Freunden' vorstellen wolle. Und das sie ja nicht viel bräuchten. Bei dem was sie aufzählte m usste sie leicht schmunzeln. Sinaan würde seine Beute sicher nicht Hunden teilen die er für nutzlos empfand. Und Liebe...Naja, das war bei Sinaan so eine Sache. Er war nicht wirklich freundlich oder höflich also konnte man das auch streichen. Und Schnee...Wenn Sinaan das beinflussen konnte, würde er es sicher nie wieder schneien lassen schon alleine weill die beiden sagten sie bräuchten das.

"Also ich weiß nicht...es gibt einen unter ihnen der fremde nicht sonderlich mag..."

sagte sie. Sie wechselte immer den Platz um nicht eingeschneit zu werden. Dann folgte sie Nele blickte aber kurz zu Damon der so wie es aussah fest steckte. Nun musste sie doch etwas grinsen und lief zu ihm zurück. Sie fing an in dem Schnee um ihn herum zu buddeln und merkte nicht wie sie dabei alles in Neles richtung schaufelte.

[bei Nele und Damon| nahe der Scheune]
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Dima
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Sa 24 Sep 2011, 12:30

Als Dima sah, wie der Welpe sich immer mehr von ihr entfernte und ein paar mal fiepste, guckte sie verdutzt.
Als sie gerade wieder auf das junge Tier zu gehen wollte, rannte es weg.
Sie tappste leicht besorgt durch den Schnee und dachte über den Welpen nach.

``Hoffentlich passiert dem kleinen nichts.´´

Sagte sie zu sich selber und tappste weiter.
Sie fing an ein wenig mit dem Schnee zu spielen und hatte ihren Spaß dabei.


[Guckt dem Welpen verdutzt nach, tappst besorgt durch den Schnee, denkt, spielt mit dem Schnee.]
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Socke
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   So 25 Sep 2011, 13:37

Socke tappte durch den Schnee. Sein langes Fell wippte bei jedem Schritt auf und ab. Ihm war nicht kalt, aber er mochte das eisige Gefühl zwischen seinen Ballen nicht und hüpfte deswegen von Zeit zu Zeit auf und ab. Einige Male war er schon ausgerutscht und hatte sich im wahrsten Sinne des Wortes auf die Nase gelegt. Mit Schnee bedeckt bahnte er sich nun einen Weg ins Ungewisse.
Wohin er laufen musste, wusste er selbst nicht so ganz. Aber er war, wie ein Wanderer es vielleicht sagen würde, frohen Mutes. Vielleicht fand er ja etwas zu futtern. Der Hunger hatte sich schon in seine Magengrube gefressen und biss den kleinen Socke unartig in den Bauch. Der Weiße mochte das Gefühl so gar nicht und japste dann leise, als es wieder einmal ziemlich schmerzhaft wurde.
Mit einem Seufzen lief er weiter und sah auf seine Schneeweiße Brust.

"Weißt du, Magen ich kann auch nichts dafür, dass ich nichts zu Futtern finde!
Es ist ja nicht meine Schuld. Reiß dich ein bisschen zusammen, ja?
Das wäre echt nett und - hey pass doch auf!
"

Etwas Braunes hatte den weißen Wanderknaben gestreift. Socke hatte gar nicht richtig sehen können, was es war. Vielleicht ein Reh. Nein, ein Reh wäre größer gewesen. Der Weiße sah dem Ding nach, doch es war schon im Schnee verschwunden.
Socke schüttelte seinen Kopf und wandte sich an einen weißen Hund, der ganz in der Nähe stand.

"Oh, hallo.
Ich... ähm... hast du auch diesen braunen Wirbelwind gesehen?
Was war das und warum rannte es weg?
"

Vollkommen irritiert blickte Socke noch einmal in die Richtung, in die das braune Etwas gerannt war und sah dann wieder zu der weißen Hundedame. Vielleicht wusste sie ja mehr.


[bei Dima - irgendwo im nirgendwo]
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Dima
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   So 25 Sep 2011, 16:08

Als sie eine Stimme hörte, wannte sie sich zu einem kleinen Fellbündel um.

``Ja.
Das war ein kleiner Beagle.
Ich weiß auch nicht, was los war.´´


Antwortete sie auf seine Frage.
Der Rüde schien leicht erritiert.
Sie schnupperte und roch, dass ganz in der Nähe ein kleiner Hase war.

[wannte sich um, sprach, schnüffelte.]
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Yuki
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Mi 28 Sep 2011, 17:39

Bumm! Treffer! Gegner K.O. Sieger: Yuki. Triumphierendes Lächeln. Jubelrufe. Nein, nein, nein, nein. So war das nicht. Kein Lächeln. Keine Jubelrufe. Kein K.O. Nur in wenigen Sekunden, als Yuki mit dem Schäferhund zusammenprallte blitzten diese kleinen Bildchen in ihr auf. Völlig sinnlos, dass sagte ihr gesunder Hundeverstand – aber auf den brauchte man ja nicht zu hören. Aber schade war es trotzdem. Warum ging es nicht so einfach? Schon doof. Aber meistens hieß es ja: warum einfach, wenn es auch schwer geht? Sonst macht das ja auch irgendwo keinen Spaß. Konnte man einen Kampf als „Spaß“ bezeichnen? Nun ja, eine kleine Rauferei vielleicht. Aber hier schien der Gegner nicht wirklich viel von einer Rauferei zu halten. Und wenn es keine Rauferei mehr war, dann war es ernst. Und mit ernst war nicht zu spaßen. Jedenfalls manchmal. Nach dem geplanten Zusammenprall musste Yuki erstmal wieder auf die Pfoten kommen. Sie rappelte sich schnell auf die Pfoten und warf ihren Kopf herum – eigentlich um den Schäferhund im Blick zu halten, doch Robin kam in ihr Sichtfeld. Gehörte er nun zu dem Schäferhund, oder zu Salomo, Fanny und ihr? Sie hätte ihn ja gerne gefragt, aber das war dann wohl doch ein wenig ungünstig in der jetzigen Situation. Dann musste sie Robin also vertrauen. Der Ausdruck in ihren Augen war eine Mischung aus einer Frage, der Freude über seine Entscheidung und der Wut über den Schäferhund. Robin konnte sich ja die für ihn bestimmten Sachen raus picken.

Aber jetzt ignorierte Yuki ihn erstmal, denn der Sklaventreiber war eindeutig wichtiger. Zuvor warf sie noch einen kurzen, schnellen Blick auf Salomo, ehe sie den Schäferhund endlich ins Visier nahm. Er...er stürzte sich auf Fanny. Yukis Augen weiteten sich. Nein, nein, nein, nein! Sie wollte auf ihn zu stürmen, ihn packen und in Fetzen reißen aber die angst schien ihr Ketten um die Pfoten zulegen. Ein ungebändigtes, tiefes und wildes knurren – ja, es hörte sich so an als wäre sie eine Irre - kam aus Yuki heraus. Sie pfeifte auf die angst! Völlig außer sich rannte sie auf den Schäferhund zu, wollte ihn von Fanny wegreißen oder sich davor werfen – lieber wurde sie verletzt, als ihre Freundin. Aber sie war nicht Supermnn und besaß auch keine Superkräfte. Sie konnte diesen Rüden nicht in Stücke reißen – auch wenn sie es noch so sehr wollte. Sie versuchte dem Rüden so fest wie sie nur konnte in den Nacken zu beißen, sie wollte sein Fleisch durchtrennen, wollte angst in seinem Gesicht sehen – aber sie wusste, dass dies nicht geschehen würde. Sie konnte nur ihre Zähne in sein Fleisch bohren und hoffen, dass der Rüde von Fanny ablassen würde.

[Bei Salomo, Robin, Fanny & Sinaan – stürzt sich auf Sinaan & will ihre Zähne in seinen Nacken bohren]

. . . . . . . .

Vielen Dank an Jioni aus Funkstille, wegen ihr besitze ich dieses Set (:

Das Herz hat Gründe welcher der Verstand nicht kennt...
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Casper
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Fr 30 Sep 2011, 20:37

Gib immer dein Bestes, auch wenn es dann nicht gut genug war.
Schnee hing in dem Fell des großen Hundes, welcher durch den die Wildnis schlenderte. Seine Ohren hatte er angelegt, seinen Kopf aber trotzdem aufrecht. Seine Rute hing einfach so herunter. Die trüben Augen des Wolfhundes flogen über die Schneelandschaft. Pacer setzte eine Pfote vor die Andere, dabei achtete er nicht darauf wo er hintritt. Seine großen Pfoten machten noch umso größere Abdrücke in den Schnee. Glück hatte der Rüde, da sein langes Fell ihm in so einer kalten Jahreszeit schützt. Auch wenn er nicht wirklich kräftig aussah, war er es. Unter seinen dichten Fell, verborgen sich viele gut ausgeprägte Muskeln. Die schlanken Beine von Pacer, erleichterte ihm den Weg durch den Schnee, auch wenn er noch nicht wirklich hoch war. Dicke Schneeflocken fielen vom Himmel, auf den Irischen Wolfhound herab. Ab und zu schüttelte Pacer sich um die lästigen gefrorenen Wasserklumpen loszuwerden. Wie man seinem langsamen Gang ansehen konnte, war er ziemlich erschöpft. Seit Stunden lief er orientierungslos durch die Gegend, lange schon hatte er nichts mehr gefressen und sein Mangen knurrte stündlich. <

Auf einmal stieg dem Rüden ein fremder Geruch in die Nase. Genau konnte er noch nicht erkennen was das war, doch es roch angenehm schön. Pacer erhöhte sein Schritttempo und fiel in einen leichten Trab. Seine Ohren stellte er nun auf, um Geräusche besser wahrnehmen zu können. Langsam kam er seiner Witterung näher, der Geruch wurde stärker, deswegen verlangsamte Pacer sein Tempo wieder. Jetzt wusste er was gerochen hatte; es waren andere Hunde. Er konnte drei kleine Punkte im Schnee erkennen, welche er als Hunde einordnete. Für einen kurzen Moment überlegte der Riese was er tun sollte. Sollte er zu den Hunde gehen oder lieber umdrehen? Irgendwie wusste er gerade selber nicht was er tun sollte, also entschied er sich einfach weiterzugehen.

Pacer setzte sich wieder in Bewegung, sein Blick hielt er in Richtung fremde Hunde. Er kam ihnen immer näher und langsam fühlte er sich wohler in der Umgebung von anderen Hunden, deswegen beschloss er auch die Drei zuzugehen. Schnell hob er seinen Kopf und stellte seine Rute auf. Mit schnellen Schritten lief auf die Fremden zu. Vor ihnen blieb er stehen und lächelte.

,,Hallo. Mein Name ist Pacer, ich hoffe ich störe hier nicht. Ich bin die ganze Zeit alleine durch die Gegend gelaufen und bin froh das ich euch gefunden habe, da ich ein wenig Gesellschaft mal wieder gebrauchen könnte. Kann ich eure Namen wissen?”

Fragend sah er in die kleine Runde. Er war sich nicht sicher, ob er nicht ein wenig zu voreilig war. Vielleicht fühlten sich die Fremden jetzt total überrumpelt oder vielleicht hatten sie sogar Angst vor dem großen Hund. Pacer’s Blick fiel auf die Größte von den Drein. Sie war eine Australian Sheperdhündin, welche er wirklich hübsch fand, wie er schnell zugeben musste. Schnell wand er seinen Blick wieder ab, da er nicht wollte das sich die Kleine beobachtet fühlte.


{alleine - dann bei Nele, Damon und Kuraiko}
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Nele
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3 Jahre
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Sa 01 Okt 2011, 21:36

Die Bunte war ganz froh in dieser Runde von freundlicher Wesen zu sein. Gerade hatten sie sich zum Aufbruch gerüstet, als mit einem Mal Damon im Schnee fest steckte. Kuraiko half ihm.
Davor hatte die Schwarz-Braune noch das Thema mit dem Namen angesprochen. Rosenblatt? Das war ja zu einfach! Es war besser einen anderen Namen zu nehmen. Etwas tolles! Etwas schönes!

"Ich habs! Wir nennen dich Sonnenaufgang!
Das ist ein toller Name. Bei Sonnenaufgang fängt alles an zu blühen, die Welt wird hell und so tolles Zeug.
Sonnenaufgang, jaaaaa.
"

Dann blickte sie zu dem etwas kleineren Damon und nickte heftig. Klar. Es war doch ganz einfach für die Bunte mal ruhig zu sein. Sie konnte sich zurück ziehen und leise sein, ja das konnte sie wirklich.

"Au ja. Ich bin gut im Zurückziehen.
Ich kann ganz leise sein, aber nur, wenn ich die Luft anhalte, sonst rede ich immer, aber die Meisten stört das nicht.
Nur Grizzly hat es immer gestört, der Miesepeter.
Damon? Ich fang dir vieeeeeele Ratten, da glaub mal dran!
"

Und nach dem sie das gesagt hatte und sie endlich los konnten und voran gingen, da wurden sie wieder aufgehalten. Dieses Mal von einem Riesen von Hund. Er war größer als Nele. Sie reckte den Kopf, aber kam dem Großen nicht einmal bis zur Schnauze. Sie winselte hilfesuchend. Warum war er denn nur soooo groß?
Nele setzte sich hin und lauschte seinen Worten.

"Oh, hallo. Du bist aber groß.
Und nein, wir laufen gerade zu einer Scheune. Da gibt es Ratten, die ich Damon fangen will! Komm doch mit!
Das hier ist Kuraiko, aber wir nennen sie Sonnenaufgang, weil Kuraiko, also der Name eine ganz fürchterliche Bedeutung hat. Der andere ist Damon, dem fange ich gleich Ratten und ich bin Nele!
"

Damit lächelte sie zu dem Großen hinauf und spürte, wie ihre Rute durch den Schnee wirbelte. Sie war immer froh, neue Hunde kennen zu lernen, auch wenn sie mal einen Kopf größer waren als Nele.... oder zwei.... drei... vier... auch egal.


[bei Damon & Kuraiko & Pacer - nahe der Hütte]

. . . . . . . .

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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Fr 07 Okt 2011, 15:31

Und dann wusste ich, diesen Krieg hatte ich verloren...
    Der Schnee klebte kalt am Fell. Atemzüge waren sichtbar, wie die Wolken am eisigen Horizont. Weiß in weiß, die Lügen waren blau. Vor den Augen sich selbst sehend, sich wiedererkennen, Fehler einsehen. >> Es war falsch. << Auf ihren Augen ein verschwommener Schleier voll Trauer und Hass und Angst vor sich selbst und der Welt. Eine Lefze hob sich, die Zähne zogen sich fest zusammen. Sie verbissen sich in die kühle Lippe der Hündin. Sie würde weinen, wenn sie es bloß könnte. "Wie konnte ich mir selbst ins Gesicht lügen? Wieso hab ich alles aufgegeben nur damit es mir gut geht?" Ihre Zähne gruben sich fester ins Fell. Ein Winseln entkam ihr, ohne dass sie es wollte. Sie versank in ihrer Einsamkeit und sie war kalt, kälter als der Winter. Sie würde alles tun, alles damit jemand neben ihr stand. Jemand, der sie wieder wärmen würde, zu einem Karmim bringen würde, damit es ihr wieder gut geht. Aber die Hoffnung hatte sie schon längst verloren. "Abschied verspricht ein Wiedersehen...", murmelte sie in ihrem kopf. Si emusste an Yuki und die anderen denken. Vor allem an Fanny. Waren sie enttäuscht, waren sie traurig, würde sie all das jemals erfahren? Sie zweifelte. Sie waren sicher schon viel zu weit weg. Viel zu weit weg um umzukehren und sie einzuholen, vor allem weil Eika nicht für den Schnee gemacht war. Aber jetzt?

    Ihr Magen zog sich zusammen und knurrte jämmerlich. Eika gab ein Grollen von sich und treibte sich langsam weiter. Schnee und Bäume, Schnee und Bäume... man konnte es langsam nichtmehr sehen. Ebenso wie die Schneeflocken. Sie tänzeltn vor dem Gesicht herum als ob sie dich ausspotten würden. Und dann noch diese unheimliche, winterliche Stimmung. Sie hasste es. Sie hasste alles hier. Sie hasste ihre Tat, ihren Weg, ihr Unwissen, ihre Orientierung! Und dann sah sie etwas im Schnee. Etwas flauschiges mit etlichen langen Haaren, fast so wie eine Flauschkugel. Neben dem ein anderes weißes Ding welches aber größer war. Sie sog die Luft ein, roch aber nichts weil der Schnee den geruch aufnahm. Als sie näher kam erkannte sie zwei Hunde. Sie schienen irritiert zu sein. "Haben sie mich schon gesehen?" Sie blieb einen moment stehen bevor sie weiterging, einfach aus Vorsicht. Vor den Beiden blieb sie stehen und musterte sie erstmals. So lange hatte sie kein einziges Gesicht mehr gesehen. Es war erleichternd. Sie war nicht mehr alleine.

    "Hallo, mein Name ist Eika, wer seid ihr? Habt ihr Euch auch verlaufen?"


    Höflich neigte sie den Kopf etwas damit sie ihnen auch in die Augen sehen konnte. Sie sahen lustig aus. Vor allem Socke gefiel ihr. Er war wuschig, so richtig zum flauschen! Sie lächelte und hoffte, dass endlich mal ein Lächeln zurückkam.


[ Socke, Dima]

. . . . . . . .

I am not that what you thought I would be

Ich war nie leise, reise niemals gern allein, Doch auf meine Weise bin ich dein. Ich könnte dich küssen, in Flüssen aus purem goldnem Schein, Doch dein Blick sagte Nein.

I am much better than that!

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Salomo
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Hüter der Nacht
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5 Jahre
Rasse :
Tschechslowakischer Wolfshund
Größe :
64 cm

BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Fr 07 Okt 2011, 16:46

Als das Gewicht wie erwartet von ihm verschwand, stemmte sich Salomo sofort hoch,gleich darauf, stürzte der Schäferhund wieder auf ihn, doch ein zweites Mal würde ihm das ganze nicht gelingen, Mit Schwung warf sich der Wolfshund herum, was allerdings nicht nötig gewesen war, denn nun hatte sich der Rüde auf Fanny gestürzt, die natürlich ebenfalls wieder zurück gekommen war. Salomo konnte eindeutig nicht sagen ob er das ganze nun positiv oder negativ sehen sollte. Er hatte doch gesagt sie sollten schon vor gehen! Ein tiefes Knurren entwich ihm, das eher einem brodelnden Vulkan entsprungen zu sein schien, als einer Hundekehle. JETZT hatte er eindeutig zu viel von dem Ganzen. Robin hatte sich auch ins Getümmel geworfen, doch Salomo konnte nicht so recht einschätzen, was der junge Rüde nun tat. Stattdessen, wandte er sich wieder Fanny zu. Yuki hatte sich im Nackenbereich des Schäferhundes verbissen. Nungut, dann würden sie also gemeinsam gegen diesen Verrückten kämpfen. Auch wenn Salomo das Ganze nicht gefiel. Es war nicht richtig, es war lediglich dumm.
Schnell sprang er nach vorne. Allerdings nicht um sich ebenfalls irgendwo zu verbeißen sondern um fest an den Hinterläufen des anderen Rüdens zu ziehen. Hierbei achtete er auch immer wider darauf, bei jedem Zuschnappen eine Möglichst empfindliche Stelle, wie eine Beuge zu erwischen. Aber selbst wenn er traf, biss er nicht so fest zu wie er konnte. Er wollte den Fremden nicht töten. Und wenn, dann nicht so. nicht als Teil einer Übermacht. Dieses bisschen Ehre würde er sich bewahren. Das hier war keine Beute. Es war trotz allem immernoch etwas wie ein Artgenosse. Sollte er ruhig verrückt sein und von dem Tod der anderen reden. Salomo würde sich nicht zu ihm herab lassen.
Knurrend ließ er wieder von ihm ab.

"Verschwinde hier. Du kannst nicht gewinnen. Wir sind keine Mörder. Unser Verstand ist noch klar."

Seine Stimme war tiefer als sonst und vibrierte noch leicht unter dem dunklen Grollen in seiner Kehle. Trotzdem war sie laut und verständlich, damit jeder sie hören konnte. Sollte sich dieser Wahnwitzige Hund doch von jemand anderem umbringen lassen. Auch wenn Salomo sich so eine Gefahr schuf, war er sich sicher, dass es so besser war. Denn später würde mit Sicherheit keiner der Anwesenden über das Geschehene Glücklich sein. Was Robin betraf, so wusste Salomo nicht, was nun folgte. Er konnte nur hoffen, dass er die anfängliche Lage richtig eingeschätzt hatte und der Rüde dem Schäferhund tatsächlich nicht mit dem Herzen folgte.

[Sinnan, Robin, Yuki & Fanny]

. . . . . . . .



Zuletzt von Salomo am Di 11 Okt 2011, 17:58 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Mo 10 Okt 2011, 19:58

Viel konnte Robin nicht ausrichten bei diesem Kampf. Er war zu schwach, als das er Sinaan von der großen Dreifarbigen wegbekommen hätte. Außerdem waren seine kleinen Beißattacken gegen Sinaans Pfoten nicht ernst genug, zu sehr fürchtete Robin sich vor dem großen Schäferhund. Es waren mehr Sticheleien, die Wolfshündin war da deutlich mutiger als der junge Braunweiße. Sie hatte sich im Nacken Sinaans festgebissen, um der anderen Hündin zu helfen.
Schließlich ließen Salomos Worte Robin stillstehen. Er blickte zu dem Wolfshund, er war mit Sicherheit ein guter Anführer, niemand der ohne Grund tötete, der sich um seine Rudelmitglieder sorgte. Robin zögerte nur einen Augenblick und stellte sich dann an Salomos rechte Seite. Die Pfoten grub er in den Schnee, bereit zum Sprung, schon lange nicht mehr hatte ihn solch ein Ehrgeiz gepackt. Schon lange nicht mehr hatte er mit dem Gedanken gespielt, sich gegen Sinaan zu wenden. Doch mit solchen Hunden traute er sich. Er zog die Lefzen hoch, ließ seine Zähne blitzen. Er warf ein kurzen Blick zu Salomo. Er war nicht groß und kräftig genug, aber schnell und wenn Sinaan nicht aufgeben würde, dann würde er diese Stärke schon irgendwie ausnutzen. Sein Nackenfell hatte er aufgestellt. Er war bereit sein neues Leben, welches er nun beginnen wollte, zu verteidigen und seine baldigen neuen Weggefährten ganz genauso.

[Sinaan, Salomo, Yuki, Fanny // schließt sich Salomo an]
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Do 13 Okt 2011, 13:13

Socke blickte noch einmal in die Richtung, in der der kleine Beagel verschwunden war. Der Rüde war immer noch verwirrt von dieser kleinen Dame, die so schnell an ihm vorbei gewirbelt war. Wie ein Wirbelwind. Unaufhaltsam schnell. Seine Augen verfolgten noch den kleinen Punkt, der irgendwo am Horizont verschwand.
Der Weiße zuckte mit seinen Schultern. Dann schnaufte er leise und wandte sich an die Weiße vor ihm.

"Sie muss wohl etwas Verdorbenes verzehrt haben.
Was meint ihr, schöne Dame? Ach, darf ich noch ihren Namen erfahren?
Meiner lautet Socke, jedenfalls ruft man mich so bei meinem Straßenhundenamen.
"

Er beäugte die Kleinere und grinste sie frech an. Es war ein kleines Wunder kleiner als der standhafte Rüde zu sein. Grinsend begutachtete er ihr weißes Fell und ihre klaren Augen. Trotz der Kälte schien sie gesund zu sein. Das freute den angealterten Wanderknaben sehr.
Socke wollte gerade sagen, dass die Kleine gut aussah, als sich noch jemand dazu mischte. Sie sah nett aus, neigte den Kopf mit einem Lächeln. Der Weiße grinste fröhlich von einer bis zur anderen Backe. Nun war er ja in bester Gesellschaft, sehr schön.

"Guten Tag, meine Schöne.
Ich werde Socke genannt und die Dame neben mir habe ich eben erst kennen gelernt.
Ich bin nur auf der Durchreise zusammen mit meinem Freund. Aber ich habe ihn im Sturm aus den Augen verloren. Nun suche ich ihn, kann aber keine Spur entdecken. Wie seit Ihr her gekommen, Gnädigste?
"

Damit lächelte er und blickte von der einen zur anderen weißen Dame.
Es war wirklich ein Glücksfall, zwei so schöne Damen in dieser weißen Landschaft an zu treffen.


[Eika & Dima]
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Do 13 Okt 2011, 13:41

Sie guckte dem kleinen Punkt ebenfalls nach und dann wieder den Rüden an.
Sein Name war als Socke.

``Der meinige Name lautet Dima.
Freut mich Ihre Bekanntschaft zu machen.´´


Dima lächelte ebenfalls und musterte den flauschig wirkenden Rüden.
Sie schläckte sich über die Schnauze, als auch schon eine weitere Hündin dazu kam.

``Guten Tag.
Ich bin Dima.
Was führt euch beide bei diesem Wetter hier herraus?´´


Fragte ich die beiden, da es schon sehr ungewöhnlich war andere Hunde bei diesem Wetter an zutreffen.



[Bei Eika & Socke//Am reden//Am nachdenken.]
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Mo 17 Okt 2011, 18:46

Die Welt sagte, ich sollte weiterleben...
    Der kalte Wind blies ihr ums Fell. Ein Schneemeer erblickte vor ihr, und sie erstarrte wie Eis. Ihr Haupt senkte sich und Stille brach ein. Sie hörte die Stimmen der zarten Hunde an ihren Ohren vorbeiziehen, sie verstand jedes Wort wie als ob sie auf Pergament niedergeschrieben wurden und Eika sie direkt aus den Gesichtern der Beiden lesen konnte. Jeder Buchstabe war klar, sie musste nicht denken. Es war wie fließender Honig der durchs Hirn ging und es einfach mit sich riss. Sie hörte auf zu träumen und ordnete sich. Sie brachte ihre Hoffnung wieder in ihren richtigen Standpunkt. Jetzt brauchte sie sie nicht mehr. Sie brauchte sie nun nicht mehr.

    Ihre AUgen wanderten zu den erwartungsvollen Blicken der beiden Hunden. "Mein Name, sie wollen wissen woher...woher..." Sie runzelte die Stirn, wie als ob sie nicht wüsste was er sagte. Und Socke. Socke war ein lustiger Name. Und Dima. Dima auch. Was waren das nur für Hunde? Vielleicht waren sie ohne Grund hier draußen gelandet. Aber nein. Das wäre doch sinnlos. Sie holte einmal tief Luft welche sie dann in einem großen vollen Zug durch den Mund wieder ausatmete.

    "Ich? uhm... Ich habe mich einfach verlaufen. Ich weiß nicht woher, wohin. Ich bin einfach nur hier."

    Sie nickte leicht mit dem Kopf und wedelte leicht mit der Rute, wie als ob sie sich nach etwas ersehnte. Aber klar wartete sie auf etwas. Sie wartete darauf, dass der Winter endlich vorbei ist. Ja ganz genau. Scheiß Winter!


[ Socke, Dima]

. . . . . . . .

I am not that what you thought I would be

Ich war nie leise, reise niemals gern allein, Doch auf meine Weise bin ich dein. Ich könnte dich küssen, in Flüssen aus purem goldnem Schein, Doch dein Blick sagte Nein.

I am much better than that!

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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Mi 19 Okt 2011, 18:16

Es kam wie es kommen musste. Der Schäferhund ging ganz nach dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“. Er ließ ab von Salomo und stürzte sich mit seinem gesamten Gewicht auf Fanny. Diese hatte sich glücklicherweise so tief in den Schnee gepresst, dass das Gebiss den Rüden kurz vor ihrer Kehle zusammen schnappte. Geifer tropfte auf die weiße Brust der Berner Sennenhündin, welche kurz ein ersticktes Jaulen von sich gab, bevor sie geradezu zärtliche ihre Pfoten auf die Brust ihres Angreifers legte und versuchte, ihn von sich zu stoßen. Das gelang ihr selbstverständlich nicht. Ein Grashalm konnte keinen Ast weg schieben. Das ging einfach nicht. Und so war es auch Fanny nicht möglich, den Schäferhund von sich zu stoßen. Daher presste sie sich noch näher an den Schnee und hoffte auf einen Retter. Die Kälte des weißen Wunders umklammerte Fanny und schien sie fest halten zu wollen. Der Schnee versteifte sich zu einer Kuhle, die ein Ebenbild der Bunten wurde, ein Ebenbild ihrer Haltung. Nadeln schienen ihr in den Rücken zu pieksen, aber sie wagte es nicht, aus ihrer Deckung zu kriechen sondern presste sich nur noch näher daran, sodass der Schmerz ihr in die Glieder schoss und ihren ganzen Körper durchströmte.

Zumindest hatte die ganze Situation etwas positives an sich – fand Fanny. Ihr Plan war gelungen. Salomos Angreifer wurden zu ihrem eigenen. Der Wolfshund war frei und konnte fliehen. Aber Fanny wusste, dass er das nicht tun würde. Sie kannte ihn zwar noch nicht perfekt, doch er erwies sich als treuer Kumpane. Abgesehen davon gab es noch Yuki, die sich so schnell nicht von einem Kampf abwandte. Sie waren Freunde. Fanny und Yuki. Sie mussten einander helfen.
Wie stark war das Band der Freundschaft zwischen den Fähen? Fanny wusste es nicht. Sie konnte nur abwarten, aber es war ihr nicht möglich, den Blick von ihrem Widersacher abzuwenden. Es kam ihr so vor, als würde alles so endlos langsam gehen. Ihr Angreifer brauchte ewig, um seinen Kopf zurück zu ziehen und Yuki brauchte ebenfalls ewig, um zu den Zweien zu gelangen.

“Yuki...!“

Da kam sie also. Die braune Hündin rannte auf Fanny zu. Sie wollte die Berner Sennenhündin retten. Neue Kraft durchströmte Fanny. Diese legte erneut ihre Pfoten auf die Brust des Rüden und stieß diesmal kräftig zu. Sie wusste, dass sie nicht stark genug war, um ihn los zu werden, aber vielleicht verlor er so sein Gleichgewicht. Wichtiger noch: Vielleicht gewann sie so Zeit. Denn diese war es, die Yuki benötigte, um Fannys Angreifer zu attackieren. Wenn es zu spät war, wenn der Schäferhund schneller war, dann bedeutete das das Ende für Fanny. Und Yuki machte sich bei so einem Ende wohl Vorwürfe. Also musste Fanny ihr die Chance geben sie zu retten. Und wenn es sich dabei nur um ein paar Sekunden handelte.
Die Zeit reichte. Tatsächlich, sie reichte. Yuki verbiss sich im Nacken des braunen Rüden und auch Salomo kam nun hinzu, der die Hinterläufe des Schäferhundes bearbeitete, aber Fanny fand, er tat dies eher ruhig und gelassen und nicht so voller Elan wie Yuki war. Unsicher versuchte die Berner Sennenhündin sich aus ihrer Deckung zu winden, doch noch immer war ihr Angreifer im Weg. Sie hatte sich so tief in den Schnee gepresst, dass er eine Art Höhle bildete, in der man Schutz suchen konnte. Fanny musste allerdings feststellen, dass man diese Höhle ebenso gut versperren konnte und der Schäferhund tat das ganz fabelhaft.
Was Robin tat konnte Fanny nur erahnen. Sie sah ihn nicht. Dafür aber hörte sie Salomos Stimme und ihr Herz begann vor Freude zu rasen. Auf ihren Lefzen bildete sich ein grimmiges Lächeln und ihre Augen glühten herablassend.

“So etwas nennt man einen Anführer und nicht deine Wenigkeit.“

sagte Fanny. Ihre Stimme war ruhig, aber ein warnender Unterton schwang mit. Diesem Schäferhund konnte sie nicht helfen, obwohl sie eigentlich ein Talent dafür besaß, wilde Jungspunde Ruhe und Gelassenheit beizubringen.
Triumph wallte in Fanny auf, als ihr klar wurde, dass sie soeben Salomo als ihren Alpha anerkannte – und das sogar wörtlich. Dabei wollte sie das immer sein. Wie hieß es noch so schön? „Wenn Zwei sich streiten freut sich der Dritte“. Weder Fanny noch Yuki schienen geeignet dafür zu sein, ein Alpha für die Gruppe zu bilden. Salomo war es, der so perfekt in diese Position passte. Aber Fanny wusste, dass er nicht in Ruhe regieren konnte. Denn ihr Charakter kontrollierte sie und die Zukunft verhieß einige Konflikte zwischen ihr und Salomo.
Fanny schüttelte leicht den Kopf. Es war nicht der Zeitpunkt, um über so etwas nachzudenken. Sie war kurz vor dem Tod und überlegte, ob sie sich streiten würde mit Salomo. Der schwarze Mann winkte quasi schon freudig hinter der Schulter ihres Angreifers und lachte. Ein dreckiges und zugleich einladendes Lachen.

“Komm doch her, verfluchter Tod. Ich habe Freunde die mich beschützen. Und ehe du dich versiehst lache ich dich aus.“



[bei Robin, Yuki, Salomo und Sinaan | liegt unter Sinaan in einer „Höhle“ aus Schnee | beobachtet die Anderen und ist glücklich]
Beisst Yuki Sinaan eigentlich wirklich?! Ich habe es jetzt einfach mal übernommen, da die Anderen es auch geschrieben haben...
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   So 23 Okt 2011, 10:53

    Die Hündin unter ihm drückte ihre Pfoten auf seine Brust und sich damit selbst in den Schnee. Wenn er nur schon früher gewusst hätte, was für ein Schwächling diese war, dann hätte er ihr Leben ein Ende gesetzt. Wenn man nicht kämpfen konnte, sollte man lieber sterben und nicht auf kosten anderer Leben.
    Man sollte selbst in der Lage sein sich zu beschützen oder von einem starken Rüden wie ihm beschützt zu werden, was allerdings nur möglich war wenn man von nutzen für den Rüden war und seinem Rudel angehörte. Alles andere waren für ihn Feinde und vor allem diese drei idiotischen Hunde waren für den Rüden Feinde denn sie fraßen seinem Rudel und noch wichtiger ihm das Futter weg.

    Kurz bevor der Rüde den entschiedenen Biss einleiten konnte, wurde er auch schon von Yuki angesprungen und in den Nacken gebissen, was den Rüden allerdings nicht so leicht von der Hündin runter brachte. Die Hündin verbiss sich nämlich teilweise in das Fell des Rüdens und die kleinen Kratzer die sie ihm zufügte durch das fest beißen in seinem Nacken interessierten ihn relativ wenig. Viel interessanter war es doch nun für den Schäferhund das Blut der Hündin Fanny fliessen zu sehen. Er würde ihr lernen das er anders war, das sie und ihr gesamtes Leben falsch war. Sie würde lernen das es eine Ehre sein dürfte durch das Gebiss Sinaans zu sterben, auch wenn sie nur eine von vielen sein würde welche er tötete.

    Doch zusätzlich zu Yuki stoss dann auch schon Salomo dazu und biss den Rüden ins Bein, was diesen kurz aufjaulen liess. Allerdings nicht für lange Zeit. Schnell schüttelte er sich und versuchte somit die Hündin los zu werden ehe er sich wieder an Fanny wand und ihr auf lauthals Knurrend in die Schnauze biss als sie begann zu sprechen. Was Robin währenddessen machte wusste Sinaan nicht, bestimmt hatte er sich irgendwo verkrochen, wie damals als er sein Rudel vernichtete.
    Aber das nahm Sinaan ihn auch nicht übel, hatte er diese Reaktion doch schon von dem erwartet, als er plötzlich einen leichten Biss in seiner anderen Hinterpfote fühlte, dieser konnte doch nur von einem stammen. Schnell wand er sich um liess dabei von Fanny ab, dabei interessierte es ihm relativ wenig ob Yuki nun auch noch an ihm hing oder nicht, ehe er auf Robin los hetzte. Dieser Verräter! Er würde ihn töten! Nicht lange und er sprang auch schon auf den unterlegenen Rüden.

    "Das hättest du lieber nicht getan!"

    Knurrte er währenddessen finster.


[Bei Salomo, Fanny, Yuki und Robin]
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   So 23 Okt 2011, 16:11

Ehrlich gesagt, war Salomo nun doch ein wenig überrascht, wie sich die anderen hinter seine Aussage stellten. Erst Robin, der eben doch noch höllische Angst davor gehabt hatte, auch nur irgendwas zu tun, was dem Schäferhund missfiel, und dann auchnoch Fanny, die ihn in ihrer Aussage doch tatsächlich als Anführer, oder etwas in der Art bezeichnete. Nur schwer konnte er die Überraschung verbergen. Wollte er das denn? Wie konnte er später wider fort gehen, nach dem Winter seine Reise weiter führen, wenn er zum Anführer dieser kleinen, beschaulichen Gruppe wurde? Nein, da schien jetzt doch eindeutig etwas schief gelaufen zu sein. Hatten nicht eben noch die beiden Fähen um diese Position gerangelt? ... Mit Mühe schob er die Gedanken beiseite. Das musste er später ausdiskutieren, jetzt sollte seine Aufmerksamkeit eindeutig auf dem kämpferischen Rüden liegen. Würde er einsehen, dass es sinnlos war? Salomo war sich nicht ganz sicher. Eigentlich war der Kampf mehr als nur unausgeglichen, doch das war er von Anfang an gewesen...
Der Schwarz-braune bestätigte Salomos Befürchtungen. Allerdings auf etwas andere Weise. Er schien seine Worte gar nicht zu beachten, sondern war vollkommen auf Robin fixiert. Als er mit einer Drohung auf den anderen Rüden lossprang, gab auch Salomo ein kurzes Knurren von sich, dass jedoch durch das Aufreißen seines Mauls zerstört wurde, als er sich nun direkt dazwischen warf.
Da der andere Bereits vor ihm losgesprungen war, stand Salomo lediglich auf zwei Pfoten, als der andere bei ihm an kam. Mit gebleckten Zähnen trafen sie nun Frontal aufeinander, wobei Salomo direkt auf die Kehle des anderen ab zielte. Schluss mit lustig, jetzt hatte er eindeutig keine Lust mehr. Er hatte versucht diesem Rüden eine Chance ein zu bauen, er hatte sich zurück gehalten, ihn lediglich zu vertreiben gesucht, doch all das hatte der andere ignoriert. Jetzt würde der Wolfshund nichtmehr acht geben, was er anrichtete. Dieser Hund wollte wie eine Beute hingerichtet werden? Nun gut, wenn er darauf bestand, und ihnen mit dem Tod drohte wenn sie es nicht taten würde Salomo ihm den Gefallen tun. Mittlerweile tatsächlich wütend wirbelte er vor dem anderen herum, den Kopf möglichst immer unter dem des anderen und somit auch immer nach Kehle und Beuge Schnappend, während er gleichzeitig versuchte den anderen zusätzlich mit der Hilfe seines Körpers weg zu treiben. Weg von den anderen. Wenn er kämpfte, wollte er das allein tun. Zumindest hier. Dieser Rüde hatte alles zu missachten gesucht wozu er, Salomo stand.
Er konnte nur hoffen, dass die anderen nicht wieder dazwischen sprangen, denn dann müsste er tatsächlich Acht geben in welche Beuge, welche Kehle, welches Schlanke, aber beinahe ungeschützte Bein er biss. Nur bei der Schnauze des anderen, nach der er im nächsten Moment wieder langte, um seinen Kopf fort zu treiben, würde er wohl nicht unbedingt aufpassen müssen, die konnte man selbst in der Schnelle wohl kaum verwechseln.

[Sinnan, Robin, Yuki & Fanny]

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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Mo 24 Okt 2011, 15:23

Smile to the world. And the world smiles back.

Damon schüttelte sich den Schnee vom Fell. Dankend lächelte er Kuraiko an, dass sie ihm aus dem weißen Gefängnis geholfen hatte. Dann hob er amüsiert die Lefzen.

“Oh Nele, ich danke dir, dass du mir zu einem Mittagsmahl verhelfen willst. Das ist unheimlich nett von dir. Ich glaube daran, dass du gut in so etwas bist.“

Dann warf er einen Blich auf die andere Hündin. Ihr Blick hatte etwas abweisendes, doch er dachte nicht, dass sie wirklich so war. Doch es war ihr Leben, und er wollte ihr nicht dazwischen funken. Allem Anschein nach war sie ein wenig genervt von der Bunten, was der Rüde nicht so recht verstehen wollte. Von daher wollte er der Kleineren einen Gefallen tun, Nele aber nicht ärgern.

“Nele? Ich kenne ein wunderbares Spiel. Pass auf: Wer am längsten von uns allen still sein kann, sodass man den Schnee fallen hören könnte, der gewinnt. Willst du denn nicht anfangen, denn dann wüssten wir, wie lange du das schaffst. Der Gewinner bekommt übrigens eine Überraschung von mir“

fragte er freundlich, ehe der dann einen Blick auf den Neuankömmling warf. Der Rüde war groß – sehr groß. Damon und er schienen wie Zwerg und Riese. Aber er schien ein ruhiges Wesen zu besitzen. So war er ebenfalls sehr freundlich.

“Hallo Pacer. Ich bin Damon, wie Nele schon gesagt hat. Und sie ist – so denke ich – die aufgedrehteste von uns allen. Aber sie ist eine ganz Liebe“

Fügte er hinzu, damit bei dem Großen nicht der falsche Eindruck der bunten Hündin aufkam.


{Kuariko ; Nele ; Pacer | schlägt Nele etwas vor}
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Mo 24 Okt 2011, 15:42

Fake smile I do not mean to hurt others...


Kuraiko lächelte Damon leicht zu als er sic bedankte das sie ihn aus den Schnee gebuddelt hatte. Dann blickte sie wieder zu Nele. Als der Rüde NEle ein spiel vorschlug musste sie leicht grinsen. Se nickte bekräftigent.

"Genau, lass uns das doch spielen. Wenn du willst schweige ich mit dir mit, dann ist das noch viel lustiger."

sagte sie und grinste herausfordernt. Kurz blickte sie dankend zu Damon. Wäre ihm das nicht eingefallen, dann würde sie sicher noch weiter reden. Denn wenn sie eines zu können schien, dann war es reden. wie ein Wasserfall, ohne punkt und kommer.
Ein großer Rüde tauchte auf. Ja noch größer als Sinaan. Wiedermal wurde ihr bewusst das sie klein war. Als er sich vorstellte nickte sie ihm knapp zu und sagte:

"Hallo, Pacer. Wie bereits gesagt heiße ich Kuraiko. Oder wenn es nach Nele geht Sonnenaufgang...Und ja, Nele ist wirklich eine gaaaanz liebe.""

Beim letzten satz musste sie leicht Lächeln, das verschwand aber auch scnell wieder. Sie nahm gegenüber Pacer ihre üblich unfreundlichere art ein. Das war bei Fremden immer so.

[Nele, Damon, Pacer|nahe der Scheune]
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Mi 26 Okt 2011, 15:03

Das weiße Wuschelwesen blickte zwischen einen Haarsträhnen, die ihm ins Gesicht gefallen waren zu den ebenfalls weißen Hundedamen. Er hatte einen richtigen Glücksfang. Die beiden waren ebenfalls klein und freundlich. Es hätte ihn schlimmer treffen können, in dieser Schneewüste, aber es war sowieso schon ein Wunder überhaupt jemanden hier anzutreffen.
Der Weiße schüttelte einige Schneeflocken, die auf seinen Rücken gerieselt waren von sich und erhoffte sich mit diesem Schütteln einige der Haarsträhnen wegzuschütteln. Versuch vergebens! Die Haare fielen zurück und störten die weiße Plüschkugel erneut beim sehen. Er musste sie schneiden lassen. Fraglich nur wie.
Der Weiße würde schon einen Weg finden, diese Büschel abzubekommen. Auch wenn er sie verbrennen müsste. Solange sie weg waren und ihn nicht weiter störten war die Welt toll!

"Dima ist ein wunderschöner Name, wenn ich mir diese Bemerkung erlauben darf, Teuerste."

raunte der weiße Rüde. Im Augenblick war er ziemlich gewandt in seiner Sprache und der Art, wie er sie herüber brachte. Etwas vornehm, freundlich und einem leicht süßen Unterton. Der typische Frauenversteher, jemand, der Frauen und generell weiße Hundedamen auf Pfoten trug. Er mochte es, mit Damen zu reden. Einem Rüden hatte er nicht besonders viel zu sagen, außer natürlich Strumpf! Strumpf war sein Kumpan, Freund und sein Alibi! Wenn jemand Socke verdächtige den Würstchenstand überfallen zu haben, dann war Strumpf immer da um dem weißen Fellball Rückendeckung zu geben.
Deswegen war es wichtig, dass dier kleine Raudackel bald wieder zu seinem besten Freund stieß.

"Selbiges gilt für mich.
Ich bin heute Morgen irgendwo in der Schneemasse erwacht. Zusammen mit meinem Weggefährten und besten Freund bin ich auf Essensuche gegangen. Leider brach dann eine Art Sturm ein und wir haben uns aus den Augen verloren. Ich suche ihn nun schon eine Weile... es kann auch sein, dass ich ihn gestern verloren habe... mein Gedächtnis ist leider nicht mehr up to date!
"

Er grinste leicht und schloss sich somit der Antwort Eikas an. In dem Schnee sah sie aus wie ein Schaf. Nein, wie ein Lämmchen. Ein niedliches, kleines Lämmchen. Wobei klein? Sie war einen Kopf, wenn nicht sogar zwei, größer als Socke.
Der Rüde mochte sie aber trotzdem in diesem Schneeregen. Er zuckte mit den Ohren und seine Rute pendelte leicht hin und her. Rechts, Links. Rechts, Links. Immer so weiter. Bis in die Unendlichkeit und noch viel weiter! ...


{ SOCKE && Eika && Dima ;; irgendwo in der Schneewüste }
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Eiskalte Jagd

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