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SALOMO;;NELE;;YUKI

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© ICEWOLF DESIGNS 2012

FORENERSTELLUNG:
31. März 2010 (xobor)
FORENERÖFFNUNG:
6. August 2010 (Forumieren)
ROLLENSPIELSTART:
11. August 2010
FORENLEITUNG:
Nele, Yuki & Salomo




EISKALTE JAGD;;
WETTER: Schneefall, dicke Wolken
TAGESZEIT: Morgen || Mittag
UHRZEITEN: 8-12 Uhr





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 Eiskalte Jagd

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AutorNachricht
Fanny
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Mo 19 Dez 2011, 18:57

Fanny war genervt, der Schäferhund vermutlich auch und Salomo schien wütend – was für den Schäferhund ebenfalls zutreffen dürfte. Yuki wirkte irgendwie... resigniert und Robin schein einfach nur Angst zu haben, die er mit Wut überspielen wollte. Fanny hatte es einfach nur satt. Sie wollte gehen! Wie konnte man ihr so eine Diskussion in ihren alten Tagen nur antun? Fünf Jahre weilte sie nun schon auf dieser Erde und nie hatte sie ein Hund so dermaßen aufgeregt, wie nun. Fanny hatte das Gefühl, diese Situation beenden zu müssen. Weder schienen Salomo, noch der Schäferhund dazu bereit zu sein. Daher hatte die Bernerdame sich auch ein wenig Richtung Wald gewagt, aber man folgte ihr nicht. Erst nach dieser Rebellion realisierte sie, dass sie erneut versucht, den Alpha dieses Rudels zu spielen. Yuki – die treue Seele – war ihr natürlich gefolgt. Vermutlich hatte sie auch noch nicht kapiert, was sie da eigentlich tat. Sie unterwarf sich Fanny quasi. Nur Salomo blieb standhaft... und Robin... aber der machte ja eh nur, was Salomo tat und daher konnte man ihn nicht so recht mitzählen. Das der ach so tolle Schäferhund auch blieb, wo er war, verwunderte wohl niemanden.
Fanny seufzte. Sie kniff genervt die Augen zusammen und bildete sich Kopfschmerzen ein, wo keine waren. Mit kleinen, all zu aufdringlichen und wilden Welpen kam sie nie gut zurecht und dieses Mistvieh von Rüde war genau das! Er hatte sie alle in diese auswegslose Situation gebracht! Die Bunte wandte sich zu Yuki um.

“Ich habe ja ein riesiges Maß an Geduld, wenn ich das so sagen kann. Und ich komme auch gut mit rebellierenden Junghunden klar. Auch jüngeren Welpen kann ich schnell zeigen, dass ich es nicht gern habe, wenn man mir permanent an der Rute zieht, aber dieser Schäferhund raubt mir nun wirklich alle Nerven! Ich hatte noch nie den Wunsch verspürt, auf einen Artgenossen los zu laufen und ihn einfach nur fort zu schreiben, aber dieser Hund regt diesen Wunsch in mir.“

raunte die Hündin ihrer Freundin zu. Da Salomo schwieg wie ein Grab tat Fanny es ihm gleich. Sollte er doch heraus finden, wie man diesen idiotischen Soldaten vertreiben konnte. Durch Worte klappte es wohl nicht, wobei Yukis Gerede ihn irgendwie stutzig gemacht hatte.
Fanny setzte sich also auch hin und wartete einfach ab. Salomo sollte also über ihrer aller Schicksal bestimmen... mhm... man sollte jedem eine Chance geben, sich zu beweisen.

[bei Yuki, Salomo, Robin, Sinaan | hat nun wirklich gar keine Lust mehr | redet leise mit Yuki | setzt sich und schweigt]
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Nele
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   So 25 Dez 2011, 16:02

Der Untergrundwechsel von Schnee zu Stroh, dass im Eingang der Scheune lag, war überwältigend. Erst war es warm und dann kam das Gefühl von Hitze in ihre Pfoten. Ruhig zuckte sie mit den Ohren. Sie fand alles genau so vor, wie sie es verlassen hatte, bis auf die Tatsache, dass Bully und Grizzly weg waren.
Etwas unruhig tastete sie sich weiter durch die Scheune. Sie hatte es geschafft. Sie war die Erste. Sie hatte gewonnen. Sieg!
Sie hörte ihr Herz laut pochen und das klebrige Blut in ihren Adern, dass zu brennen schien heiß zu rauschen. Ihr Atem ging flach und schnell, aber es ging wieder mit der Zeit. Es legte sich schneller als sie dachte.

Sie sah sich um und hörte mit einem Mal eine Stimme. Es war keine Hundestimme, mehr eine Katzenstimme. Blitzartig drehte sie sich um. Die anderen waren auch schon angekommen. Aber sie waren hinter Nele. Sie waren langsamer gewesen! Haha!
Ihre Haare stellten sich auf, als sie das schwarze Katzending sah.

"W-w-w-a-s?"

Sie knurrte leise. Was zum Henker machte eine Katze hier? WAS?
Das schwarze Flauschvieh nannte sie sogar 'Genossin'. GENOSSIN. Das war sowas wie Verbrüderung oder so etwas! Etwas wie Freundschaft oder Freunde oder Gutgesinnte oder Schwestern oder Geschwister. Aber Nele wollte keine Katze als Schwester oder Bruder oder Freund oder was auch immer! Katzen waren doch dumm! Dumme Lebewesen. Nele legte die Ohren an.

"Was machst du hier?
Und zu deiner Info; WIR SIND OFT HIER! Eigentlich schon den ganzen Winter du Fellhirn!
Also wir sind wegen dem Futter hier, aber ich sehe es irgendwie nicht ein mit dir Kugel mir den Napf zu teilen!
"

Nele seufzte leise. Sie hatte auf Ratten gehofft. Ratten, die sie jagen konnte, ohne diese Katze. Sie lehnte die Ohren noch mehr zurück und setzte sich. Überlegtheit und Intelligenz musste sie jetzt bei sich haben.


[bei Itachi ; Scheune ; Pacer, Damon & Kuraiko]

. . . . . . . .

i am not your fucking princess

thank you so much, eika <3'

i am colorful.
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Gast
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Di 27 Dez 2011, 13:34

“Es kann alles so perfekt sein…Und doch ist es nur Schein, welcher so zerbrechlich ist wie Glas…“

Kuraiko hatte die Ohren aufmerksam aufgerichtet als Nele losgelaufen war und ein Wettrennen vorgeschlagen hatte. Kurz huschte ein spitzbübisches lächeln über ihre Lefzen das sie aber schnell wieder verschwinden ließ. Die junge Hündin wusste dass sie schnell war, aber bei diesem Schnee war sie sich nicht ganz so sicher ob sie Nele wirklich schlagen konnte. Und überhaupt, es kam ihr nicht richtig vor jetzt ein Wettrennen zu veranstalten. Sie fand es irgendwie…Kindisch…Es lag aber vermutlich auch daran, dass sie sehr früh erwachsen werden musste um nicht verrückt zu werden. Ja, sie wäre wohl wirklich verrückt geworden, wenn sie weiter als eine naive kleine Hündin gelebt hätte. Kuraiko rannte schließlich halbherzig hinter Nele her und fluchte dabei etwas über den Schnee. Immer wieder blieb sie kurz stecken oder stolperte. Auch wenn sie es liebte in den klaren Winterhimmel zu schauen und die Kälte des Schnees zu spüren, so war es doch unangenehm wenn sie stecken blieb oder gar ganz darin versank. Es war einfach nur nervend.
Kuraiko ließ sich auch wieder durch den Kopf gehen ob sie wieder zurück zu Sinaan gehen sollte. Immerhin hatte sie sich weggeschlichen, was ihr sicher einiges an ärger einbringen würde. Aber was ihr auch sorgen machte war, das sie nicht wusste ob er anderen Hunden begegnet war. Wenn sie in der Überzahl waren, dann hatte er schlechte Karten, und sie wäre wieder vollkommen allein. Wobei, auch bei seiner Gruppe fühlte sie sich nie richtig wohl. Aber sie war einfach Loyal und Sinaan genoss doch ihr Vertrauen, so grausam und unberechenbar er auch manchmal sein konnte. Denn immerhin war er doch meistens gerecht gewesen, soweit die kleine Hündin das beurteilen konnte. Kuraiko zuckte mit einem Ohr um die Gedanken zu vertreiben. Sie würde wohl noch ein Weilchen bei Nele und den anderen bleiben. Warum auch nicht? Dadurch würde sie ja sicher nicht mehr Ärger bekommen als so schon.

Endlich hatten sie die Scheune erreicht von der die bunte Hündin gesprochen hatte. Und irgendwie freute sich Kuraiko schon etwas auf die Rattenjagd. Immerhin war das etwas was sie wirklich gut konnte.
Die Zwergpinscher Dame blieb schlack artig stehen. Es roch nicht nur nach Ratten und Hund, nein auch ein anderer Geruch lag in der Luft. Kuraiko legte leicht die Ohren an als sie eine fremde Stimme hörte. Es war die einer Katze, das war unüberhörbar. Auch wen sie nichts gegen diese Tiere hatte, so wusste sie auch dass sie gefährlich sein konnten. Ihr Blick schweifte in die Richtung aus der die Stimme gekommen war und erblickte einen schwarzen Kater. Nele war wieder so ungestüm wie Kuraiko sie kennen gelernt hatte. Und ihrer Reaktion nach zu urteilen hatte sie keine besonders hohe Meinung von Katzen. Kuraiko selbst bleckte kurz die Zähne und ließ ein missmutiges knurren hören. Der Kater hieß also Itachi und schien zu dem Bauern zu gehören dessen Scheune diese hier sein musste. Darüber das Nele sich darüber aufregte das er die Gruppe mit Genossen angesprochen hatte musste sie kurz schmunzeln. As sich Nele setzte, ließ sich auch Kuraiko auf ihr Hinterteil nieder. Dabei beobachtete sie den Kater genau. Immer noch die Ohren angelegt, überlegte sie was sie sagen sollte.

“Du scheinst keine guten Erfahrungen mit Katzen gemacht zu haben, oder Nele? Nicht dass ich den Kater in Schutz nehmen würde, um Gottes willen nein, aber nicht alle sind gleich, auch wenn es so zu sein scheint.“

Sagte die kleine Hündin und blickte kurz zu Nele. Es war nie besonders schlau eine Katze zu provozieren, auch wenn man größer war als diese. Sie hatten meist schärfere Krallen und waren viel gelenkiger als Hunde. Und bevor es hier zu einem Kampf kam und Nele dabei womöglich verletzt wurde, wollte sie die Situation etwas entschärfen. Auch wenn es ihr egal sein sollte, so mochte sie Nele irgendwie. Ihre Art erinnerte sie etwas an ihren Bruder.

[In der Scheune bei Nele und co. | kommt an und richt Itachi | spricht]
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Chilli
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Mi 28 Dez 2011, 12:04

Diese Gegend kam Chilli überhaupt nicht bekannt vor. Sie fühlte sich hier auch nicht sehr wohl. Verlassen und einsam sah sie sich auf der Insel um, ohne irgendein Zeichen des Lebens zu erkennen. Ein wenig taten ihr die Augen weh, und sie legte sich sanft nieder. Eigentlich war sie eher aufgedreht und wollte Abenteuer erleben, doch in diesem Moment hatte sie darauf keine Lust. Sie wollte eigentlich nur wieder zurück nach Hause. Wie so oft dachte sie an ihre Mutter, die sie gepflegt, geliebt hatte. Und Chilli hatte sie einfach im Stich gelassen.
„Mama, ich hoffe, du verzeihst mir.“ Sprach sie gen Himmel und stand wieder auf, lief weiter mit gesenktem Kopf. Sie wollte jemanden sehen, wollte nicht allein auf dieser Insel leben. Da hörte sie etwas! Ja, genau da hinter dem Busch! Es hörte sich an wie ein Vogel. In einem schnellen Tempo erreichte sie den Busch und bemerkte, dass kurz darauf tatsächlich ein Vogel in die Höhe flog. So ein Mist, dachte sie sich. Erst jetzt bemerkte sie, wie ihr Bauch anfing zu knurren. Sie hatte Hunger, ziemlichen Hunger. Wäre sie die Sache mit dem Federvieh ruhiger angegangen, hätte sie jetzt eine Mahlzeit. Aber nein, sie konnte sich ja nicht zurückhalten. Am liebsten hätte sie sich geschlagen. Doch bevor sie sich weiter ärgern konnte, hörte sie von fern her Gebelle. Da sind andere Hunde! Dachte sie. In diesem Moment war sie der glücklichste Hund auf Erden, sie könnte alles umarmen. Am liebsten die ganze Welt. Wenn sie lächeln könnte, lachen, würde sie das tun. Und wie! Bis ihr die Backen weh taten würde sie lachen. Den ganzen Tag, nur weil sie Gebell gehört hatte. War sie durchgeknallt? Nein, das war einfach Chilli! Sie rannte, ohne einen Plan wohin, einfach drauf los. Ihre Pfoten berührten kaum den Boden, ihre Ohren legten sich von selbst an, Dreck flog ihr in die Augen, doch das tat sie einfach ab. Als glücklichster Hund der Welt konnte Dreck einem nichts antun! Mit hoher Geschwindigkeit kam sie dem Bellen immer näher, bis sie zu schnell wurde und gegen einen ziemlich großen Hund krachte. Oder einem Schaf. Sofort zog sie sich wieder zurück, aus Respekt, nicht aus Angst.
„Hey.“ Sagte sie und war so froh, endlich jemanden zu sehen. „Ich bin Chilli. Und du?“ Erst jetzt erblickten ihre Augen drei weitere Hunde. Die drei waren alle ziemlich klein, außer der größere Hund. Der sah aus wie ein Schaf. Alle sahen hübsch aus, nett. Und Chilli war der Meinung, sie würden ihr nichts tun. So einem süßen Hund wie ihr konnte niemand etwas tun!
„Wer seid ihr?“, korrigierte sie sich schnell, um nicht unhöflich zu klingen.
Mit diesen vier Hunden fühlte sie sich wohl. Zu ihnen wollte sie gehören.

[jagt einen Vogel | Hört Gebell | rennt Eika beinahe um | bei Strumpf, Socke, Dima und Eika]


Zuletzt von Chilli am So 08 Jan 2012, 18:11 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Socke
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Sa 07 Jan 2012, 17:48

Strumpf grinste zu seinem ebene eingetroffenen Freund. Sehr gut, dass er nun da war, da musste sich der weiße Zottelball keine Gedanken mehr um das Verbleiben seines Freundes machen. Es fiel ihm bestimmt über eine Tonne von Sorgen von der Brust. Er atemete ruhig durch. Endlich war Strumpf wieder da. Endlich waren sie wieder zusammen. Endlich!
er knabberte freundschaftlich am Ohr seines besten Freundes und stubste ihn mit seiner schwarzen Nase an, die vom Schnee ganz nass geworden war. Vielleicht auch ein bisschen wegen der Freude.
Socke blickte auf den kleinen Dackel. In seinem Kopf war es noch nicht so wirklich angekommen, dass er wirklich wieder da war. Strumpf und Socke wieder vereint. Das klang gerade so seltsam...

Der kleine, weiße Socke blickte in die Runde und lauschte den Worten seines Freundes und Eika und auch Dima. Sie redeten alle so freundlich und offen. Vielleicht konnte aus der kleinen Gruppe hier irgendwann mal mehr als nur Bekannte werden. Mehr als nur irgendwelche Hunde. Freunde oder sogar beste Freunde, wobei sich nichts zwischen Socke und Strumpf stellen würde. Bestimmt nicht.

"Ich habe diese freundliche Damenrunde hier gefragt, ob sie dich gesehen hätten, bei diesem schrecklichen Schneewetter. Sie wissen, dass ich dich gesucht habe.
Zum Glück bist du endlich wieder da.
"

, meinte der Weiße und schüttelte sein Fell, aus dem einige Schneeflocken fielen. Er mochte den Schnee zwar, aber mit Wind und Kälte gemischt wurde der gefrorene Regen zum Erzfeind des Weißfellers.
Er nieste einmal und blickte dann wieder in die Runde.


{ SOCKE, Strumpf, Dima, Eika ;; irgendwo im Schnee }
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Dima
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   So 08 Jan 2012, 12:39

Gemütlich blickte Dima in die Runde.
Da Strumpf nun wieder da war, dachte Dima, würde sich diese freundliche Runde auflösen und sie wäre wieder alleine.

``Ich freue mich, für euch beide, dass ihr euch nun wieder habt.
Doch, ich denke mal, dass ihr nun weiter ziehen werdet?´´


Sprach Dima und schüttelte sich einmal kräftig.
Die Schneeflocken verpappten in ihrem Fell und glitzerten in den leichten Sonnenstrahlen.
Sie schleckte sich einmal über die Lefzen und ihre Zunge wurde kalt.
Sie schleckte allen einmal lieb über die Stirn und lächelte dann freundlich.
Das war einfach ihre Art.


[Bei Socke, Eicka & Strumpf.]
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Damon
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   So 08 Jan 2012, 14:53

Damon hielt sich die ganze Zeit über im Hintergrund als die kleine Truppe in Richtung Scheune trabte. Der kleine Terrier hatte ohnehin genug Schwierigkeiten damit, sich durch den Schnee zu kämpfen. Aus diesem Grund war er außerordentlich erleichtert, als er endlich das Stroh unter den Pfoten spürte und der eisigen Kälte somit entkommen konnte. Mit einem mindergroßen Interesse sah er sich in der klapprigen Hütte um, bis sein Blick an einem schwarzen Fellknäuel hängen blieb. Bevor er weiter darüber nachdenken konnte, bellte Nele schon los. Die Bunte schien außer sich zu sein und legte anscheinend kein bisschen Wert auf Höflichkeit.

"Was machst du hier?
Und zu deiner Info; WIR SIND OFT HIER! Eigentlich schon den ganzen Winter du Fellhirn!
Also wir sind wegen dem Futter hier, aber ich sehe es irgendwie nicht ein mit dir Kugel mir den Napf zu teilen!"


Der kleine Rüde schüttelte den Kopf und tapste noch immer leicht fröstelnd auf die etwas verrückte Hundedame zu. Mit einem Räuspern erlangte er schließlich ihre Aufmerksamkeit, die aber jeden Moment wieder dem Kater gelten konnte.

"Ähm, Nele? Ich habe noch immer ein wenig Hunger und wie du weißt, ist es für mich außerordentlich schwer, etwas zu essen zu finden. Und du hattest mir doch angeboten, ein oder zwei Ratten zu fangen...würdest du das für mich tun? Das wäre wirklich nett von dir" schloss er mit einem netten Lächeln und sah sie dabei aus seinen großen braunen Augen an. Es war normalerweise nciht sonderlich schwer, die Bunte von einem Vorhaben auf das Nächste zu lenken, so dachte er. Von daher versuchte Damon es gleich und als netten Nebeneffekt würde er sogar etwas zu Essen zwischen seine kleinen Zähne bekommen.

{ Scheune | redet mit Nele | lenkt sie ab }
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Itachi
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25 cm

BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Mo 09 Jan 2012, 01:19

    Wie erwartet, reagierten die Hunde unzivilisiert und dumm.. Aber das konnte man dennoch gerade biegen, er hatte es ja sogar schon bei so einem Hund geschafft, der dümmer war als das Stroh unter seinen Pfoten. Sie kamen oft hier her? Das erklärte allerdings den Hundegestank der ihm so oft entgegen geweht war, nach dem betreten der alten Scheune

    "Na, wer wird denn gleich anfangen zu streiten? Macht euch keine Sorgen, ich hatte auch gar nicht vor mich an eurem.... Futter... zu vergreifen..."

    Mäuse oder Ratten zu fressen, war wirklich unter seinem Niveau. Was dachten diese Hunde eigentlich von ihm? Sein glänzendes und seidiges Fell sollte doch aufschlussreich genug sein, damit sie wussten, das er sich nicht von so einem Fraß ernähren würde.
    Zumindest die kleine Pincherdame schien etwas mehr Grips als die anderen zu haben.
    Als Damon die Ratten ansprach, wand Itachi den Blick an den Hund, der kaum größer war, als er selbst

    "Ratten? Gibts hier nicht mehr. Aber Mäuse verstecken sich im Heu..."

    Die Ratten hatte der Bauer alle vergiftet. Die Mäuse eigentlich auch, aber die waren wieder zurück gekommen und rannten nun irgendwo hier in der Scheune herum.
    Dann wand er seinen Blick wieder an die Pincherdame und Nele

    "Ich möchte hier wirklich keinen Konflikt auslösen. Ein friedliches miteinander kann doch nicht so schwer sein?"


    seine Stimme war die ganze Zeit über ruhig und relativ monoton, wenn auch freundlich. Das Itachi eigentlich nur einen Weg suchte, aus den Hunden einen Vorteil zu ziehen, konnte ja keiner wissen.
    Und auf seinem Heuballen, der über die Köpfe der Hunde ragte, war er sicher vor der Bande von Wilden die hier nun neu dazu gekommen war. Das konnte vielleicht ganz interessant werden


[Scheune | Nele, Kuraiko und Damon]
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Sinaan
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65 cm.

BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Mo 16 Jan 2012, 13:54

    Der vielen Worte der Hunde streiften an den Rüden vorbei wie der kalte Wind. Noch immer sollte die Wunde an seinem Hals einen stechenden Schmerz durch seinem Körper jagen, aber konnte ein Schmerz stärker werden als sein Stolz? Nein, niemals würde so etwas geschehen und selbst wenn er sterben würde, würde er nie und nimmer aufgeben. Diese Hunde wollten im Wald auf die Jagd gehen, in seinem Wald. Alle Lebewesen die sich in diesem Wald befanden waren SEINE und diese Hunde wagten es einfach, SEIN Futter zu beanspruchen. Selbst sein sonst so treu untergebener Robin hatte sich auf die Seite der Feinde geschlagen und das in einer so misslichen Lage in welcher Sinaan sich gerade befand.
    Er hatte ihn verraten und genau jener Verrat erinnerte ihn wieder an damals, als sein damaliger Alpha, ein Zweibeiner, ihn einfach verraten hatte und auf der Strasse sterben hat lassen wollen.
    Niemals würde jemand diese Schmerzen, über die plötzliche Trennung seines Rudels in welchem er aufgewachsen war von der kaputten Seele des hasserfüllten Rüden trennen können und das nun auch plötzlich Robin ihn verraten hatte, machte die ganze Sache nicht gerade besser, im Gegenteil, es verschlimmerte alles nur noch.
    Er gewährte dem Rüden damals das Leben und sah ihm sogar als ein wichtiges Mitglied seines kleinen Rudels ein, er hatte sich immer darum gekümmert das seine Rudel Mitglieder in Sicherheit waren. es warm hatten und nicht hungern mussten. Nie mussten sie hungern!
    Auch wenn Sinaan ein ziemlich strenger Anführer war, der noch nie gezeigt hatte, das er sich an irgendetwas erfreute, Spass hatte oder derlei. Er fand selbst das er gar nicht so ein schlimmer Alpha war, wie er sich gerade fühlte.

    Das Leben war etwas wertvolles, wer es nicht zu schätzen wusste, hatte es einfach nicht verdient.
    Sinaan wusste das Leben zu schätzen, seines zumindest.
    Er dachte hauptsächlich an sich und es gab auch immer nur er und dann die anderen- Aber war das nicht bei jedem anderen Lebewesen auch so? Dachte nicht jedes Lebewesen zuerst an sich - Und dann an die anderen?
    Er wusste nun jedenfalls eines: Er würde nicht noch einmal den selben Fehler begehen und jemanden vertrauen.
    Er selbst, Sinaan, würde nicht noch einmal jemanden das Leben gewähren und er würde es nicht noch einmal durchgehen lassen, das sich jemand unbefugtes in seinem Revier aufhält.
    Sei es nun eine Hündin, ein Junghund oder sogar ein Welpe: Er würde alles zerstückeln und in tausend Einzelteile werfen, aber nicht nur das, er würde es nie und nimmer wiederholen, er würde niemals wieder so zögerlich sein.

    Die Grösste von allen schriet nach vorne und zeigte dem Rüden somit das sie sich wohl für etwas besseres hielt, ausgerechnet sie, die glaubte zu wissen die ganze Welt sei ein Ponnyhof.
    Er würde sie noch vom Gegenteil überzeugen wenn er sie Mal alleine antreffen würde, das galt auch für alle anderen.
    Robin gab sich stark, doch Sinaan kannte ihn gut genug um zu wissen, das er jenes nur aus Angst tat. Er war eine Schande für ihre Art und für ihn selbst.
    Er hatte ihn und Kuraiko verraten und das würde Sinaan ihm sicherlich nicht mehr so einfach verzeihen, aber das war auch nicht wichtig.
    Mit Robin verlor er kein wertvolles Mitglied, diesen Tollpatsch konnte er sowieso zu Nichts gebrauchen, er ass ihm nur sein Futter weg.

    "Lauf Robin, lauf du armseliger Abschaum wenn du mich siehst. Genauso wie du es früher auch früher getan hast! Deine früheren Freunde sind sicherlich furchtbar enttäuscht von dir, genauso wie ich. Aber weisst du was? Das ist nicht schlimm, denn es gab sowieso noch niemanden der wirklich Stolz auf dich war. Du warst schon immer ein Versager - Und du bist einer geblieben!"

    Knurrte der Rüde auch schon finster seinem ehemaligen Kameraden entgegen.
    Es war eine Warnung, denn auch wenn Sinaan wütend auf ihm war, würde es ihm sicherlich nicht gefallen den anderen zu töten, so war er ja Mal einer seiner Kameraden gewesen, auch wenn er ihn einfach so verraten hatte.
    Bestimmt schätzte der andere ihn auch vollkommen falsch ein, aber so war das auch gut.
    Schnell wand er sich noch an den Rüden, welchen er seine Verletzung zu verdanken hatte.

    "Wenn ich euch alleine im Wald erwische werde ich euch alle zusammen töten! Ihr solltet euch nicht von einander trennen wenn ihr überleben wollt!"

    Ohne sich nun auch weiter auf die anderen zu achten, wand er sich dann auch schon ab, nachdem er Robin nochmals einen herablassenden Blick schenkte.
    Erneut entkam ein dunkles und hasserfülltes Knurren seiner Kehle, wobei doch einem Moment Trauer in jener Stimme gewirkt hatte, allerdings wohl nur für eine kurze Sekunde.
    Schnell setzte der Rüde seine Beine in Bewegung um schneller von den anderen weg zu kommen, die Schmerzen in seiner Kehle waren unerträglich, es war sowieso fraglich ob er überhaupt mit jenen Verletzungen überleben könnte.
    Doch dann plötzlich war er der großen Hündin Fanny welche sich schon Mal von den anderen entfernt hatte unheilvoll nahe, doch statt auf sie los zu gehen und sie zu töten, lief er einfach an ihr vorbei.


[Bei Fanny, Robin, Yuki und Salomo]
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Yuki
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3 Jahre
Rasse :
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65cm

BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Mo 16 Jan 2012, 19:52

FIDES SPES




Der Schnee klebte an ihren Hinterläufen, auch an ihrer Rute konnte man die kleinen weißen Kristalle ausmachen. Aber sie hielt weiterhin still. Blieb weiterhin auf diesem kalten Element sitzen und beobachtete die anderen als würde sie nicht zu ihnen gehören. Als würde sie eine fremde sein die ein Schauspiel aus der Ferne beobachtete. Aber sie war mittendrin im Hier und Jetzt. Die Hunde welche sich anknurrten kannte sie – mehr oder weniger – und sie waren nicht einfach so ein paar dahergelaufene Streuner. Sie würden einen bleibenden Eindruck bei der Hündin hinterlassen. Salomo schnappte nach ihm – immer und immer wieder. Machte ihm damit ein für alle Mal klar das er hier nichts mehr zu suchen hatte. Wie lange würde dieser Schäferhund sich dies noch gefallen lassen, bis er entweder ging oder angriff?! Sicherlich nicht mehr lange. Die leise, gedämmte Stimme ihrer Freundin ließ sich ihr Ohr heben, welches am nächsten bei ihrer Freundin war. Der Partner von diesem Ohr hing weiterhin leblos an ihrem Kopf. Die Worte von Fanny hörte Yuki zwar, aber sie fühlte nicht das gleiche wie ihre Freundin. Auch wusste sie nicht ganz was genau sie denn fühlte, deswegen gab sie nichts anderes als ein betrübtes „Hmm...“ von sich. Ob die dreifarbige nun überrascht wäre? Sonst redete Yuki doch immer wie ein Wasserfall und nun? Nicht mehr als ein Wort? Andererseits kannte Fanny Yuki gut genug um zu wissen das ihre Laune schnell umschlagen konnte.

Die Tamaskanhündin schaute erst auf, als der Schäferhund sein Wort erhob. Dabei dürften sie die Mordandrohungen gar nicht mehr richtig interessieren. Aber diesmal hatte er sich nur Robin zugewandt. Ihm ganz alleine. Und seine Worte tropften fast vor Hass. Was war früher gewesen? Was war mit Robins Freunden passiert? Der furchtsame Rüde würde sicherlich noch viel zu erzählen haben. Selbst wenn Robin sich nun von diesem Schäferhund losgemacht hatte, so würden ihn diese Worte doch treffen. Sogar sehr. Zumindest so, wie Yuki Robin einschätzte. Aber diese niederträchtigen Worte hätten wohl jeden irgendwo getroffen. Sorgvoll lenkte Yuki ihren Blick auf Robin – was musste er nun wohl fühlen? Aber andererseits, was musste der Schäferhund wohl fühlen? Yuki war sich fast sicher, dass keiner an ihn dachte – an seine Gefühle. Warum sollten die anderen auch? Er war doch – so wie er sich gab – eine blutrünstige Killermaschine. Doch Yuki dachte auch an ihn – wieso aber?! Das wusste die Hündin selbst nicht. Aber dieser Schäferhund tat ihr Leid – sie wollte ihm helfen! Sie würde ihm so gerne helfen, ihm richtigen Weg in ein zufriedenes Leben zeigen. Aber wie? Wie?! Es schien ihr unmöglich. Zumindest hier. Zumindest jetzt. Ihre Ohren galten diesem Rüden, genauso wie ihre Augen. Sie wollte jedes noch so kleine Detail erkennen, was genau wusste sie auch nicht. Aber vielleicht wollte sie einfach die Bestätigung dafür, dass dieser Schäferhund doch noch zu retten war. Er knurrte, warf Worte auf Salomo, meinte jedoch damit alle und knurrte wieder. Zum Schluss. Aber...Yukis Ohren zuckten. Hatte sie sich das eingebildet? Etwas war in der Stimme des Rüden gekippt, nur für einen Herzschlag lang...oder halluzinierte Yuki? Ihr Herz klopfte schneller – warum?!

Ihr Herz beruhigte sich nicht – ganz im Gegenteil, es wummerte nur noch schneller und stärker als der Rüde sich zu bewegen began. Unwillkürlich sträubte sich ihr Nackenfell und ihre Muskeln arbeiteten fast automatisch als sich Yuki erhob – in einer Postion zwischen stehen und sitzen verharrte. Doch der Schäferhund beachtete sie nicht – und auch Fanny nicht, welcher er gefährlich nah gewesen war. Er lief an ihr vorbei. Die Tamaskan Hündin stand nun vollständig und drehte sich um den Rüden zu beobachten. Ihre Pfoten taten ohne ihr zutun einige Schritte in die Richtung in welcher der Rüde rannte. Doch im Gegensatz zu ihm blieb Yuki wieder stehen nach zwei Pfotenschritten. Sie blickte ihm nach, beobachtete seine Umriss wie er sich weiter zügig entfernte. Würden sie sich wiedersehen? Das Herz der Tamaskanhündin beruhige sich wieder, fing wieder an seinem normalen Tempo nachzugehen. Ihr Nackenfell legte sich und ihre Muskeln entkrampften sich. Er war weg. Sollte sie das glücklich stimmen? Tat es aber irgendwie nicht. Yuki war erleichtert über die drohende Gefahr die vorerst abzog, gleichzeitig aber auch traurig darüber das sie nichts getan hatte. Sie hatte ihm nicht geholfen obwohl sie das wollte. Abwesend starrte sie immer noch in die gleiche Richtung. Würde er sie wirklich töten, wenn sie ihn alleine antraf? Eigentlich gab es daran nichts zu zweifeln und Yuki konnte es sich auch bildlich vorstellen wie der Rüde auf sie losgehen würde aber etwas in ihr protestierte dagegen. Sie wollte es nicht wahrhaben. Yukis Ohren senkten sich langsam. War es das nächste Mal schon zu spät um ihm zu helfen? Immer noch starr den Blick nach vorne gerichtet erhob sie ihre Stimme während ihr kühler Atem kleine Wölkchen bildete.

Robin? Wie hieß dieser Rüde?

Monoton war ihre Stimme aus ihrem Maul gedrungen. Untypisch für Yuki. Langsam drehte sie den Kopf über ihre Schulter damit sie ihre Freunde anblicken konnte, ehe sie ihren ganzen Körper korrekt ausrichtete. Hatte sie Robin zu früh gefragt? Die Worte des Schäferhundes mussten noch in seinen Ohren nachklingen. Yuki wollte Robin nicht bedrängen oder sonstig damit schaden, aber sie wollte es einfach wissen. Auch wenn ihre Stimme seltsam abweisend geklungen hatte. Fanny würde es bestimmt wundern – aber die anderen? Salomo vielleicht auch, aber er schien eher genervt als verwundert. Die Tamaskanhündin platzierte ihre Hinterläufe wieder in den kalten Schnee. Sie merkte nicht einmal wie die Kälte ihren Körper von neuem erklomm.

[Bei Sinaan, Fanny, Salomo & Robin – blickt Sinaan hinterher – wendet sich an Robin – setzt sich wieder hin]

. . . . . . . .

Vielen Dank an Jioni aus Funkstille, wegen ihr besitze ich dieses Set (:

Das Herz hat Gründe welcher der Verstand nicht kennt...
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Robin
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Mo 16 Jan 2012, 20:51

Sinaans Worte ließen Robins mühevolle Fassade bröckeln. Wie viel Wahrheit lag in seinen Worten, zu viel entschied Robin für sich.
Schon als er noch bei den Zweibeinern lebte, brachte man ihn weg, denn er hatte nicht auf seine kleine Freundin aufgepasst.
Und sein letztes Rudel, seine beiden Freunde, die ihn aufgenommen hatten ohne zu zögern, auch sie wären enttäuscht gewesen, wenn sie sein Verhalten noch miterlebt hätten.
Nun hatte er wieder gezeigt, dass er kein Held war, sondern ein Trottel.

Er senkte den Kopf als Sinaan endlich ging. Noch vor wenigen Minuten hatte er geglaubt, dass er besonders mutig gewesen war sich gegen seinen Alpha zu stellen, doch nun war er sich dessen nicht mehr so sicher. Hatte er dabei vielleicht doch das falsche getan?
Yukis Stimme riss ihn aus seinen zermürbenden Gedanken, doch es dauerte eine Weile bevor er in der Lage war ihr eine Antwort zu geben, zu sehr überraschte sie ihn mit dieser Frage.

Er trottete zur ihr und antwortete:

"Sein Name ist Sinaan. Wieso willst du ihn wissen, den Namen?"

Er setzte sich zu ihr, denn seine Läufe wurden langsam müde. Die Kälte störte ihn im Moment wenig, dafür war ihm noch zu warm, von dem Kampf.

[bei Yuki, Salomo, Fanny / denkt nach / ist müde / antwortet Yuki]
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Di 17 Jan 2012, 14:56

Endlich. Endlich schien sich die Lage zu verändern. Er ging. Dieser verdammte Schäferhund ging endlich! Beinahe hätte Salomo geseufzt. Doch stattdessen behielt er seine drohende, wachsame Position weiter bei. Sah sowohl mit einem lachenden, als auch mit einem weinenden Auge hinter dem Rüden hinterher. Es hätte nicht so kommen müssen! Es war nicht richtig! Und doch hatte er am Ende keinen anderen Ausweg mehr gesehen. Zunehmend raubte ihm außerdem das Gefühl an seinem Bauch den Verstand. Wie eine Eisblume schien die Kälte sich vereint mit den Erinnerungen durch die doch recht winzige Wunde in sein Inneres zu fressen und dort in voller grausiger Schönheit zu erblühen. Je länger er da stand, desto mehr fühlte er, wie sich die Kälte ausbreitete und sein Inneres so vergiftete. Auch seine Haltung war immer noch die selbe, auch wenn der seltsame Hund mittlerweile weg war. Nicht ohne ihnen vorher noch einmal zu drohen. Aber das hatte sich Salomo bereits vorher ausrechnen müssen. Was für eine seltsame Begegnung. Doch darüber würde er später noch nachdenken, jetzt grade konnte er es einfach nicht. Er war lediglich ein wenig wütend auf die Fähen. Er konnte einfach nicht anders als ihnen die Schuld zu geben. Was mussten sie auch ständig allen von ihrer Blümchenwelt erzählen?!
Mit Mühe versuchte er seine Haltung wieder zu entspannen. Stück für Stück kämpfte er sich seinen Körper zurück, auch wenn er dafür die Eisblume um so mehr in sich spürte, ein nerviger Dorn, der sich unter seine Haut gesetzt hatte. Beinahe, hätte der Rüde ein Knurren von Sicht gegeben. Stattdessen schüttelte er sich und stampfte los in Richtung des Waldes. Ihr eigentliches Ziel, der Grund warum sie hier her gekommen waren.
Glücklicherweise lag die Aufmerksamkeit ja bei ihrem Neuankömmling. Robin. Yuki schien ihn nun wegen ihres neuen Todfeindes ausfragen zu wollen, worauf Robin auch gleich antwortete. Schön, nun wussten sie den Namen desjenigen, der nach ihrem Leben trachtete. Irgendwie hatte Salomo das Gefühl, dass diese Hunde nicht verstanden, was für eine Gefahr sie sich nun geschaffen hatten. Lieber saßen sie gemütlich in einer kleinen Runde und quasselten mal wieder.
Doch Salomo konnte und wollte hier nicht herum sitzen. Er musste sich bewegen, die Eiskristalle in seinem inneren Zerreiben, auch wenn dadurch die Splitter in sein Inneres getrieben wurden und er ausblutete. Wieder. Natürlich nicht körperlich. Es war erstaunlich. Eigentlich hatte er gedacht, dass da bereits kein "Blut" mehr war. Die ganzen Jahre war es nur eine wunderbare Leere gewesen. Keine Freude, aber eben auch kein Leid. Anscheinend musste diese Welt ihn wieder eines besseren belehren. Nach und nach verschwand das Bild der Eisblume. Stattdessen ließ es sein Blut zu einer Art Eiswasser werden, sodass er nur zu deutlich spürte, wie die schmerzhafte und doch befreiende Kühle durch seine Adern ran.
Gefangen von diesem Gefühl ging er mit, seltsamer Weise umso kräftigeren, festen Schritten auf den Wald zu. Ohne darauf zu achten, ob die anderen mit kamen. Sie würden ihm schon folgen wenn sie fertig waren und Sinaan würde nicht sofort wieder kehren. So dumm war er dann doch nicht.

[Robin, Yuki & Fanny, geht Richtung Wald]

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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   So 22 Jan 2012, 19:00

Fanny blieb reglos stehen und beobachtete weiterhin die Szenerie, die sich vor ihren Augen auftat. Yukis Antwort hörte sie zwar, aber irgendwie realisierte sie sie nicht richtig. Es waren einfach zu wenig Worte, um darauf etwas zu erwidern. Zwar konnte man sich trotzdem Gedanken machen, aber Fanny war zu abwesend, um dies zu tun. Der Schäferhund schien endlich aufzugeben. Seine Schlacht war geschlagen und er hatte es endlich verstanden. Wäre er ein Held, der um seinen Verlust trauerte, so hätte er sich jetzt selbst getötet. Aber er hatte nur einen Soldaten verloren und dieser hatte ihn lediglich verraten. Er hatte ja auch nicht mehr. Fanny wusste zwar nicht, ob Robin so ein großer Verlust für den Fremden war, aber ihr war klar, dass durch seine Abwesenheit die Truppe des Schäferhundes kleiner war. Ein Heeresführer stürzte sich in sein Schwert, wenn er verhindern wollte, dass die Feinde ihn töten oder dass sein Volk ihm böse Blicke zu warf. Aber der Eingreifer dieses Hunde-Trupps war wohl kaum so ein Typ. Dazu hatte er einfach zu viel Stolz. Fanny musste sich selbst eingestehen, dass sie zu wenig wusste, um den Jüngling zu analysieren, also verwarf sie ihre verwirrenden Gedankengänge und konzentrierte sich auf das Wesentliche. Sie wollte nichts verpassen. Und sie wollte seinen Blick sehen. Sie wollte sehen, ob er seine Seele Preis gab. Nur eine Sekunde wollte sie ihn verstehen. Nur eine Sekunde...

Leider kam es nur zu erneuten Drohungen. Es war wohl unheimlich töricht von Fanny diese mit einem Augen-Verdrehen abzutun, allerdings musste man bedenken, dass sie nun schon zum geschätzten 10ten Mal angedroht bekommen kam, von dem Schäferhund höchst persönlich getötet zu werden und da dies immer noch nicht der Fall war konnte Fanny es einfach nicht ganz ernst nehmen. Sie war wohl doch noch sehr naiv. Sie hatte einfach nie etwas derartig schlimmes erlebt! Seltsam allerdings war der Mut, den sie irgendwoher schöpfte. Der Schäferhund hatte sie fast getötet und doch war sie nun wieder so unbeeindruckt wie zuvor. Viele würden das als dumm bezeichnen, Fanny selbst nannte es klug. Sie wollte nicht die nächsten Wochen damit verbringen hinter jedem Strauch Gefahr zu vermuten und schlaflose Nächte gefielen ihr ebenfalls nicht.
Als der Fremde schließlich ging musste Fanny sich ein Lächeln verkneifen. Sie sah ihn unverwandt und völlig ohne jegliche Angst an, blieb dabei allerdings ruhig stehen, als wäre sie vereist. Nur ihre Augen folgten seinen Bewegungen. Er kam immer näher zu ihr und sie sah den Hass in den braunen Augen. Doch sie meinte für einen kurzen Moment auch Traurigkeit zu erkennen. Was hatte man dieser armen Seele nur angetan, dass sie so geschunden und verrückt hier auftauchte und meinte, sie könne die ganze Welt unterwerfen? Fanny schluckte. Dieser Blick machte ihr nun doch Angst und holte sie zurück aus ihrer Traumwelt in die Realität. Nein, sie musste Panik vor ihm haben! Sie war zwar irgendwie bereit zu sterben, aber sie wollte vorher noch einige Dinge klar stellen!
Als der Bösewicht ihr schließlich bedrohlich näher kam war Fanny versucht, einen Schritt zurück zu springen, doch der Blick dieses Rüden taute ihre Muskeln nicht auf, sodass sie weiterhin stehen blieb. Sie versuchte dabei dem Schäferhund fest in die Augen zu sehen. Dies gelang ihr nicht vollständig, doch das war ihr in diesem Moment egal. Fanny hatte überlebt und schon das schien ihr völlig widersprüchlich.

Als er weg war, war es Yuki, die als erste sprach und sogleich nach dem Namen des Fremden fragte. Irgendetwas machte Fanny dabei stutzig. Es war nicht die Frage an sich – diese hatte Yuki ja schon vorher einmal gestellt – sondern die Art, wie die Freundin es aussprach. Seit wann war sie so wortkarg und warum kam es Fanny so vor, als interessiere es Yuki gar nicht, wie der Angreifer nun hieß? Es lag vermutlich an der Tonart, denn Yukis Frage klang nicht wie ein Frage, sondern wie eine Feststellung, an der nichts zu rütteln war. So monoton, so seltsam...
Robin erklärte, dass der Fremde Sinaan ließ und fragte sogleich, warum Yuki das denn wissen wolle. Fanny schluckte erneut, schüttelte sich kräftig und schlenderte hinüber zu dem Hunde-Trupp.

“Ich wünschte, ich könnte vergessen, was geschehen ist, aber dann wäre ich so naiv wie ein Welpe und würde mich freuen, Sinaan zu sehen, anstatt zu verschwinden.“

sagte sie dabei.

“Irgendwie habe ich das Gefühl, diese Geschehnisse würden so viel realer sein, wo ich nun weiß, wie er heißt.“

murmelte Fanny dann schließlich mehr zu sich selbst, als zu den Anderen. Sie sah sich um, ob dort noch ein Anzeichen Sinaans zu sehen war, aber da war niemand mehr. Der Schnee hatte den Rüden verschluckt. Er war aus Schnee gekommen und ist zurück zu ihm gekehrt.
Fanny blinzelte ein paar Mal verwirrt. War das alles wirklich passiert? Ja, war es.
Sie sah sich nach Salomo um, da dieser kein Wort mehr gesagt hatte und stellte fest, dass der Rüde dabei war in den Wald zu gehen. Traurig trabte Fanny ihm hinterher. Sie wusste nicht, ob sie für ihn die richtigen Worte finden konnte. Überhaupt wusste sie nicht, was Salomo eigentlich von ihr hielt oder ob er überhaupt der Alpha dieses seltsamen Rudels sein wollte. Sie selbst machte sich ja immer zum Anführer, wenn auch manchmal völlig unbewusst.
Als Fanny zu dem Rüden aufschloss warf sie ihm kurz einen mitleidvollen Blick zu, überlegte sich ein paar Worte und starrte dann schließlich Richtung Wald, während sie sagte:

“Wie oft hat man mir eingeflößt, dass Gewalt keine Lösung sei. Ich habe stets versucht, alles so positiv wie möglich zu sehen und möglichst nett und freundlich zu sein. Ich weiß, dass man damit manche Gesellen zur Wut treiben kann, aber so bin ich nun mal. Irgendwo ist dann selbst meine nette Art Gewalt und Folter.“

Fanny sah kurz zu Salomo, ohne dabei ihren Kopf zu bewegen.

“Ich habe nicht das Recht zu entscheiden, ob das Handeln eines Anderen nun gut oder schlecht war. Ich habe nicht das Recht, ein Ergebnis zu analysieren, wenn ich die Hintergründe nicht kenne. Und ich habe nicht das Recht, über das Leben Anderer zu entscheiden. Aber ich habe das Recht, mir eine eigene Meinung zu bilden. Ob ich diese nun ausspreche oder nicht bleibt mir überlassen. Ich kann dir nur sagen, dass ich dein Handeln als gut empfinde, wenn es auch vielleicht nicht deine oder Sinaans oder Yukis Meinung ist. Es hat mancher Seele eventuell geschadet und es war auch nicht unbedingt der beste Weg, aber scheinbar ging es nicht anders, denn meine Art war für Sinaan Folter, während deine für ihn normal und rechtens war...“

Fanny hielt inne. Dort schien etwas zu fehlen, aber sie schüttelte nur noch den Kopf und schwieg.

[bei Salomo, Yuki, Robin (Sinaan) | beobachtet Sinaans Abgang | denkt viel | redet mit Yuki und Robin | geht zu Salomo und redet mit ihm]
Was für ein dummer Anfang /:
Tut mir leid, neige manchmal dazu mich zu verhaspeln...
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   So 22 Jan 2012, 20:38

Viel zu schnell folgte man ihm. Die Berner Sennenhündin hatte sich nun zu ihm gesellt. Eigentlich zuckte sein Blick nur aus Gewohnheit herüber, weil er einfach auf diese Weise die Veränderung seiner Umgebung notierte, doch als er den seltsamen Ausdruck auf ihrem Gesicht sah, konnte er sie nur einige Momente lang verständnislos mustern. Hatte er irgendwas verpasst? Sinaan, wie sie ihn genannt hatten, war verschwunden, niemand war ernsthaft verletzt worden, womit hatte er denn jetzt so etwas verdient?
Leicht genervt wandte er seinen kühlen Blick wieder nach vorn und trottete nun wieder mit leicht gesenktem Kopf weiter. So schnell schien sie jedoch nicht auf zu geben. Allerdings schien sie nun das Bedürfnis zu haben ihm ihr Inneres zu erklären. Unschlüssig, was er davon halten sollte schnippte er kurz mit dem Ohr welches zu ihrer Seite gerichtet war. ~Jaja, Gewalt ist keine Lösung und du kannst nichts dafür, dass du so bist wie du bist. Aber wozu erzählst du mir das? Sehe ich aus wie ein Kummerkasten?~ Nur schwer unterdrückte der Rüde ein Seufzen und lief weiterhin still neben ihr her, während sie sich scheinbar alles Mögliche von der Seele redete. Ein gutes hatte es jedoch. Sie lenkte ihn mit diesem Blödsinn wenigstens halbwegs von seinem Inneren ab. Bravo. Nur leider würde sich das Gefühl -und das konnte er aus Erfahrung sagen- später dafür umso überwältigender zurück zu melden.
Irgendwann, nachdem sie ihm also auchnoch ihr Verständnis für sein Verhalten zugesichert hatte, verstummte sie allerdings nun doch. Mit Mühe hatte er sich mittlerweile schonwieder soweit unter Kontrolle, dass er sie nun mit ruhigem Blick ansehen konnte, auch wenn er vermutlich ein bisschen mehr Wärme enthalten konnte, doch das war aufgrund seiner frostigen Gemütslage im Moment einfach nicht möglich.

"Darf ich fragen warum du mir das erzählst? Es freut mich, das du mein Handeln nicht verurteilst und ich bin im Normalfall auch gerne interessiert daran, was du früher erlebt hast. ..."

In Wirklichkeit hatte er diese Worte eher Höflichkeithalber eingefügt, ob sie sich das denken konnte oder nicht war ihr wohl selbst überlassen, allerdings tippte er darauf dass sie, fröhlich und gutmütig wie sie doch immer war, davon ausgehen würde, diese Worte kämen direkt von Herzen.

"...Aber ich muss gestehen, dass ich grade nicht unbedingt in Gesprächslaune bin. Verzeih mir also bitte, wenn ich zu dem ganzen nicht viel zu sagen habe. Ich muss wohl erstmal selbst von der Aufregung herunter kommen."

Wenn man bedachte, dass er eigentlich das Gefühl hatte, sein Innerstes würde von Eis zerschnitten, waren seine letzten Worte mit der Aufregung wohl reinste Ironie. Dieser Gedanke brachte ein leichtes frostiges Lächeln auf seinem Gesicht zustande, welches allerdings auch recht schnell wieder verschwand. Im Moment war es einfach zu anstrengend seine Mundwinkel in die Höhe zu ziehen. Da würde er doch eher ein Reh alleine erlegen.

[bei Fanny, etwas abseits von Yuki und Robin; auf dem Weg zum Wald]

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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Mi 25 Jan 2012, 13:22

Stockgerade saß sie im Schnee, ihre Ohren waren in die Höhe gestreckt und ihre Schnauze Robin zugewandt. Man könnte meinen ihr Blick würde Robin aufmerksam fixieren doch dies tat er nicht. Ganz im Gegensatz zu ihrer Körperhaltung waren ihre Augen auf einen Punkt gerichtet den niemand anderen sehen konnte. Irgendwo zwischen Hier und Da. Erst als eine vertraute Stimme an ihr Ohr Drang schüttelte Yuki ihren Kopf um wieder in die Gegenwart zu springen. Hatte sie etwas verpasst? Angestrengt versuchte Yuki sich sofort auf die Worte ihrer Freundin zu hören, leider hatte sie ein wenig nicht mitbekommen. War es viel gewesen? Das konnte die Hündin nicht wissen. Aber Fanny erzählte etwas von vergessen und Naivität. Die Tamaskanhündin wollte nicht vergessen, auf keinen Fall. Sie versuchte alles in Erinnerung zu behalten und in ihrem Herzen zu tragen und auch wenn sie einige Sachen schon vergessen hatte – schließlich war das nur hündisch – glaubte sie dennoch daran das diese angeblich vergessen Sachen einfach irgendwo anders in ihr schlummerten. Fanny erzählte warum sie den Namen von Sinaan hatte wissen wollen. Yuki warf ihr ein kleines Lächeln zu – ja, realer wurde es irgendwie. Greifbarer. Die dreifarbige wandte sich von Robin und ihr ab und holte schon zu Salomo auf, welcher gegangen war. War er schon so genervt, dass er es nicht mehr mit ihnen aushielt? Robin würde ihm sicher gleich hinterher rennen, weil er fürchtete das Sinaan wiederkommen könnte. Oder reagierte er ganz anders?! Konnte natürlich auch sein. Wer kannte ihn schon so gut um zu wissen wer er war? Sinaan hielt in für einen Feigling und einen Verräter. Aber die anderen? Mussten sich ihre Meinung vielleicht noch bilden.

So kann ich ihn besser in Erinnerung behalten.

Meinte Yuki freundlich an Robin gewandt, sie hatte ihren Kopf ein wenig geneigt und blinzelte den Rüden freundlich an. Ja, sie wollte Sinaan in Erinnerung behalten und nicht vergessen. Sie wollte sich daran erinnern, wie sie tatenlos dastand obwohl sie jemanden hätte helfen können. Sie wollte sich an ihre Fehler erinnern. Immer und immer wieder. Ihr war schon jetzt bewusst das Sinaan noch lange in ihrem Kopf rumspucken würde – bis sie sich wiedertrafen? Auch wenn es nach Selbstmord klang, Yuki wollte das. Sie wollte es noch einmal versuchen. Noch einmal versuchen ihm zu helfen. Irgendwie. Ihr freundlich Gesicht hatte sich für wenige Sekunden verzerrt aber sie fing sich sehr schnell wieder. Die anderen würden sich bestimmt für verrückt halten wenn sie wüssten was in der Hündin vorging. Es war ihr mehr als deutlich bewusst, dass Sinaan gefährlich war, das er ihre Freunde verletzen konnte und eigentlich müsste sie ihn dafür hassen, doch sie tat es nicht. In den letzten Minuten war ihr doch klar geworden, dass sie für diesen Rüden sehr viel Mitleid empfand. Er war noch jung und trotzdem so verbittert. Er dachte das er das Leben kannte, doch das tat er nicht. Yuki schüttelte den Kopf erneut um ihren Kopf zu klären – sie musste sich auf ihr ursprüngliches Vorhaben konzentrieren. Sonst würden sie nicht überleben. Und nun hatten sie auch noch Robin dabei. Das war gut. Vielleicht war er ein guter Jäger. Es war, als hätten sie Eika gegen Robin eingetauscht. Als Yuki Eika in den Sinn kam bekam sie ein schlechtes Gewissen. Was war mit dieser wohl passiert?! Yuki wollte ihre Leiche nicht irgendwo verhungert durch Zufall finden müssen. Ihre erhobene Position sackte fast in sich zusammen als Yuki den Kopf senkte. Es hätte alles anders werden können. Die Hündin seufzte bevor sie vorsichtig wieder den Kopf aufrichtete. Robin hatte sie gerade gar nicht beachtet. Um ihn keinen Grund zur Sorge zu geben zauberte sie ein breites Lächeln in ihr Gesicht. Sie musste ihm richtig merkwürdig vorkommen. Innerhalb von Sekunden wechselte sich ihre Gemütszulage. Das konnte ganz schön belastend sein! Aber Yuki war eben wie sie war. Mal so und so und dann wieder so. Sie war einfach sie, mal laut, mal leise. Und sie würde sich für niemanden auf dieser Welt verstellen. Denn dann wäre sie nicht mehr glücklich und genau das wollte sie sein. Glücklich.

Komm, wir sollten zu den anderen aufholen, sonst lassen die uns hier noch alleine.

Meinte sie scherzend und sprang dann auf. Vorschnell ging sie ein paar Schritte und wartete dann auf den Rüden. Neugierig schaute sie über ihre Schulter zu ihm und direkt wie sie war, konnte sie ihr Maul nicht halten.
Hast du schon mal Rehe gejagt?

Wenn der Rüde zu ihr aufholte, würde sie sich seinem Tempo anpassen – vielleicht wollte er ja reden?!

[Bei Robin (etwas entfernt von Fanny & Salomo) – antwortet ihm – denkt nach – ist wieder Freundlichkeit in Person – schlägt vor zu anderen zu gehen – fragt Robin etwas – wird sich seinem Tempo anpassen für mögliches Gespräch]

. . . . . . . .

Vielen Dank an Jioni aus Funkstille, wegen ihr besitze ich dieses Set (:

Das Herz hat Gründe welcher der Verstand nicht kennt...
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Sa 28 Jan 2012, 19:19

Keine Sorge. Wird schon schief gehn.
    Verwirrt schaute Eika Dima an, dann Socke, dann Strumpf. "Wer kennt jetzt wen? wer ist da jetzt verschwunden... gewesen? Hä?" In ihrem Kopf verengten sich die Gedanken, es wurde Schwarz bis es ihr endlich egal wurde und sie sich unauffällig vom Gespräch abwandte. "Wird schon schief gehn`" In Zuhören war die Terrier Hündin noch nie gut gewesen - das konnte sie ehrlich sagen - aber was sollte dieses sinnlose Geschwätz überhaupt bringen? Sie kannte diese Minihündchen sowieso nicht, zumindest noch nicht. War sie hier die Größte? Sie stellte sich leicht auf ihre Zehen und schaute durch die Runde. "Denke schon." Sie war vollkommen mit was anderen beschäftigt als hier zuzuhören, war eben wie gesagt einfach sinnlos zuzuhören weil man nix verstehen würde. Wie eben gesagt.

    "Es ist auch lustig, dass wir hier nur weiße Hunde sind bis auf Strumpf.", kicherte sie freudig in ihren Gedanken vor sich rum. Das einzige, was sie merkte, war, dass Dima zu Wort kam aber zu wem sie sprach wusste sie selbst nicht.


[ Socke, Dima, Strumpf ]
(Keine Ahnung was ich schreiben sollte, ich schweife ab XD)

. . . . . . . .

I am not that what you thought I would be

Ich war nie leise, reise niemals gern allein, Doch auf meine Weise bin ich dein. Ich könnte dich küssen, in Flüssen aus purem goldnem Schein, Doch dein Blick sagte Nein.

I am much better than that!



Zuletzt von Eika am Mi 01 Feb 2012, 12:11 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Sa 28 Jan 2012, 20:01

Die Katze schien ruhig zu sein. Oh, entschuldigung, der Kater. Er war nicht besonders kampflustig, genau wie ihre Gefährten. Kuraiko meinte direkt, dass es keinen Sinn hatte zu streiten.

"Blümchen? Mir kann so ein Fellball nichts. GAR NICHTS!"

Sie grinste etwas schief und blickte zu dem grauen Fellball. Katzen spuckten regelmäßig solche Fellgestrüppe hoch und ließen sie einfach liegen. Erstens, die Dinger stanken bis zum Himmel. Zweitens, die Dinger waren absolut widerlich. Drittens hasste Nele Dinge, die Dinge ausspuckten, die ihnen selbst ähnelten.
Als Nele klein war und noch durch den Gartenzaun starren musste, damit sie etwas von der Außenwelt mitbekam, hatte eine Katze mal allen ernstes eines dieser Haarbälle verloren, direkt auf dem Gehweg gegenüber. Ihre Mutter meinte, das, was die Viecher auskotzen wäre giftig und es stank auch bis zum Gartenzaun. Seit her hasste die diese Dinger und Katzen, weil sie es produzierten...

Nele schüttelte sich bei dem Gedanken und hörte kurz darauf Damon, der sie aufforderte nach Ratten zu suchen. Die ausgekotze Fellkugel meinte, dass es hier keine Ratten, sondern nur Mäuse gäbe. Nele legte die Ohren an.

"Ich lebe hier schon länger als du, Fellhaufen. Ich kenne mich hier aus und ich gehe jetzt jagen."

Sie knurrte ein bisschen und verschwand dann im Heu. Sie stürzte sich hinein und duckte sich dann nieder um das Quicken der Mäuse zu hören. Warten, was die beste Taktik.


[bei Fellball, Kura & Damon]

. . . . . . . .

i am not your fucking princess

thank you so much, eika <3'

i am colorful.
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Sa 28 Jan 2012, 20:57

“Was bleibt ist die Erinnerung…Denn sie bleibt ewig jung…“

Kuraiko schmunzelte etwas als Nele meinte dass ihr so ein Fellbündeln nichts anhaben konnte. Die große Hündin war wirklich naiv was das anging. Oder sie hatte einfach noch keine Erfahrungen mit welchen von Itachis Art gemacht. Aber nun gut, wenn sie es meinte. Damon versuchte ebenfalls Nele etwas abzulenken indem er sie daran erinnerte dass sie ihm Ratten fangen wollte. Der Kater hatte schon bekundet dass er Nagetiere nicht als Futter betrachtete. Vielleicht nicht direkt, aber er wollte selber keine Fangen. Vermutlich war einfach eine Hauskatze. Jedenfalls fing Nele an auf der Geräusche der Mäuse zu achten. Laut Itachi gab es anscheinet keine Raten mehr. Eigentlich hatte Kuraiko auch etwas jagen wolle. Aber ihr schlechtes Gewissen meldete sich wieder. Und sie hatte ein seltsames Gefühl in der Magengegend. Ob etwas passiert war während sie weg war? Unruhig begann die kleine Hündin aufzustehen und krallte kurz die Pfoten in den Boden. Sie musste jetzt wirklich zurück oder sie könnte gar nicht mehr zur Ruhe kommen. Mit etwas erstaunen stellte sie fest wie sie sich schon an Sinaan, Robin und den Rest gewöhnt hatte. Kuraiko ging zu Nele.

“Tut mir leid, aber ich sollte langsam wieder zurück. Sonst bekomme ich noch ärger. Also, man sieht sich bestimmt.“

Sagte sie. In Gedanken endete sie den Satz mit //hoffentlich nicht…// Sinaan würde sicher nicht besonders freundlich zu Nele oder Damon sein. Vielleicht sogar angreifen, weswegen ein Wedersehen nicht von Vorteil wäre. Sie ging noch zu Damon und verabschiedete sich auch von ihm. Dann schaute sie zu dem Kater hoch.

“Auf nimmer Wiedersehen, Hauskätzchen.“

Meinte sie und grinste ihm frech entgegen. Dann drehte sie sich zum Scheunen Eingang und flitze hinaus in den Schnee. So schnell sie konnte, und der Schnee es zu ließ, rannte sie in Richtung Wald. In Richtung von Sinaans Revier. Ihr…Zuhause? Nun, vielleicht war es ja doch ihr Zuhause. Zumindest Lebte sie dort und war dort geduldet.

Nach einer ganzen weile kam sie endlich an dem Wald an. Es war schon erstaunlich wie schnell sie die Strecke einer Tagesreise wieder zurück gerannt war. Dafür keuchte sie auch sehr. Dann fiel Kuraiko ein das sie ja nach den anderen riechen musste. Schnell drehte sie sich auf den Rücken und wälzte sich im Schnee. Die Nässe des Schnees dürfte eigentlich die fremden Gerüche so gut es ging aus ihrem Fell waschen. Sie saßen ja auch nicht so tief in ihrem Fell. Dann richtete sie sich wieder auf und schnupperte. Sie legte die Ohren leicht an. Der Wind trieb den Geruch von Sinaan mit sich. Aber auch den von Blut. Kuraiko lief wieder los und folgte dem Geruch so gut es ging. Es kam so etwas wie angst in der kleinen Hunde Dame auf. Was war passiert? Und was wenn sie zu spät war? Was wenn Sinaan etwas passiert war? Diese Gedanken trieben sie weiter vorwärts.

Endlich erblickte Kuraiko den großen braune Rüden. Endlich! Aber der Geruch von Blut kam eindeutig von ihm. Und was sie sah ließ sie schaudern. Sinaan war an der Kehle verletzt. Er lebte noch, aber die Wunde sah sehr schlimm aus. Kurz hielt die kleine Hündin die Nase in die Luft und versuchte den Geruch von Kräutern auszumache. Aber es waren natürlich weder welche zu sehen noch zu riechen. Und selbst wenn sie nicht unter einer Meter dicken Schneeschicht bedeckt wären würde sich Kuraiko damit nicht auskennen. Schnell rannte sie auf den Rüden zu und blieb keuchend vor ihm stehen. Kurz verschnaufte sie.

“Was ist passiert?“

Fragte sie schließlich als sie wieder zu Atem gekommen war. Sie legte die Ohren leicht nach hinten und nahm eine Respektvolle Haltung ein während sie auf ihn zu ging. Sie stützte sich leicht mit den Vorderpfoten an seinem Bein ab um an die Wunde gelangen zu können und schleckte kurz und so vorsichtig wie möglich darüber. Wenn sie schon nicht wirklich helfen konnte so wollte sie zumindest dabei helfen die Wunde sauber zu halten. Sofort ging sie dann wieder ein paar Schritte zurück und schaute ihn etwas entschuldigend an. Wenn er wollte konnte er sie nun zurechtweisen, wenn er ihre Hilfe dabei nicht wollte. Aber er sollte sich besser ausruhen.

[Bei Nele und co. | verlässt die Scheune und rennt zum Wald | Bei Sinaan | schleckt kurz über seine Wunde]
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Sa 28 Jan 2012, 21:41

Vermutlich war dieses Gespräch ein Fehler. Salomo war wohl nicht gerade in der Laune, zu reden und Fanny fehlten die Worte, um ein anständiges Gespräch auf die Reihe zu bringen. Aber die gutmütige Hündin merkte gar nicht, dass es Salomo nicht nach Reden zu Mute war. Sie dachte, er würde an den Kampf denken und sich schuldig fühlen. Daher überlegte Fanny, wie sie das Gewissen des Rüden beruhigen könnte. Sie stellte sich vor, wie sie gegen Sinaan kämpfen würde, musste allerdings schließlich aufgeben, da 1. Sie niemals gegen einen Rüden kämpfen könnte und es auch in ihrer Vorstellung nicht zusammen passte und da 2. Salomo ihr antwortete.
Also beobachtete Fanny ihm beim Sprechen und lief dabei gemächlich weiter, ohne auf ihren Weg zu achten (was ziemlich töricht war, da sie ja jederzeit stolpern konnte oder ähnliches).
Der Rüde fragte Fanny, warum sie ihm überhaupt das erzählte und erklärte sogleich, dass es ihn freute, dass die Bernerdame sein Handeln nicht als schlecht ansah. Zwar kam da kein „Danke“ in dieser Aussage vor, aber Fanny nahm das einfach mal als ein „Danke“ auf. Die Hündin lächelte, wenn auch ein wenig traurig.
Salomo hatte gesagt, er wäre im Normalfall interessiert an Fannys Vergangenheit. Es war vermutlich nett gemeint und eigentlich hätte die Hündin froh sein sollen, dass dieser etwas frostige Rüde ihr seine Aufmerksamkeit schenkte, – oder zumindest es versuchte – aber über ihre Vergangenheit redete Fanny nur ungern und bisher wusste auch nur Yuki, was eigentlich los war mit ihr. Glücklicherweise bat Salomo nicht um eine ausführliche Analysiere ihres Lebens und daher hielt Fanny auch das Maul. Sie überhörte seine Aussage ganz einfach und hoffte, dass der Rüde in Zukunft nicht darauf zurück greifen würde. Leider, leider erklärte er auch sogleich, dass er nicht in der Stimmung war zu reden. Fanny knirschte mit den Zähnen. Wie verschieden sie doch waren... Während Salomo seine Gefühle hinunter schluckte wollte Fanny meist darüber reden, wenn sie denn jemanden hatte. Yuki war nun dieser „Jemand“, aber sie konnte nicht alles an der guten Freundin abladen, zumal es diesmal auch gar nicht um Yuki ging, sondern eben um Salomo.

“Warum ich dir das erzähle?“

begann Fanny, da sie die Stille nicht ertrug, welche für kurze Zeit zwischen den Beiden geherrscht hatte.

“Weil ich finde, dass man der Wahrheit ins Auge sehen sollte. Man sollte die eigene Meinung sagen dürfen, solange man sachlich bleibt. Und... ich bin nun mal der Typ Hund, der versucht, Probleme zu lösen, indem er redet. Ich weiß, manche wollen das nicht. Es gibt genug Lebewesen, die schlucken ihren Frust hinunter, aber ich finde, dass sollte man nicht tun. Denn irgendwann beginnen diese vielen Probleme in einem zu rumoren und explodieren schließlich. Dann sprudeln die ganzen Gefühle raus, völlig unkontrolliert und das könnte ziemlich... unangenehm werden...“

Fanny legte den Kopf schief. Vermutlich würde das Ganze nur zu einer langen Rede werden und sie wollte Salomo nicht quälen, wo er doch keine Lust hatte zu reden.

“Ach, weißt du, ich habe ehrlich gesagt selber keine Ahnung, warum ich dir das erzähle... Es ist nicht so, dass ich gerne rede. Ich weiß, ich halte hier alles für total toll und ja, viele könnten das hassen, aber ich sehe mich quasi als Mutter von uns an. Das klingt skurril, aber so ist es nun mal. Ich habe das Gefühl, ich müsste dich fragen, was los ist und ich müsste dein Inneres kennen, ob du das nun willst oder nicht. Ich verstehe dich nicht und du... vermutlich verstehst du mich auch nicht. Deswegen erzähle ich dir das vermutlich...“

Fanny runzelte die Stirn. Ihre eigenen Worte verwirrten sie. Was tat sie da eigentlich? Warum konnte sie nicht einmal das Maul halten?
Erneut ließ sie ihre kleine Rede scheinbar unbeendet. Sie wusste nicht weiter. Sie hoffte nur darauf, Yuki und Robin mögen bald kommen, damit sie nicht weiter seltsames Zeug von sich gab.


[bei Salomo (und Yuki + Robin) | denkt nach | redet seltsames Zeug]
Was mache ich da gerade o.O?!
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Di 31 Jan 2012, 23:28

Die Worte der Tamaskanhündin verwirrten Robin ein wenig, ihn besser in Erinnerung behalten. Sie kannte ihn doch gar nicht, wobei sich Robin im Moment nicht mal sicher war, ob er Sinaan besser kannte. Und nicht zu Unrecht hatte der Schäferhund ihn als Verräter bezeichnet. Er wusste das die Worte wahr waren, doch konnte Robin einfach nicht damit leben, dass sein Anführer derjenige war, der seine Freunde umgebracht hatte. Insgeheim hoffte er, sein "neues Rudel" würde ihn nun nicht als einen feigen Verräter sehen.
"Komm, wir sollten zu den anderen aufholen, sonst lassen die uns hier noch alleine,“

riss ihn schließlich die freundliche, heitere Stimme der Hündin aus seinen Gedanken. Sie sprang auf und lief bereits los. Scheinbar hatte sie nichts dagegen, dass er sich der Gruppe anschloss. Sie sah sich zu ihm um und fragte:

"Hast du schon mal Rehe gejagt?"

Robin erhob seine kalten Glieder und rannte ihr hinterher, um zu ihr aufzuholen. Er musste seinen Kopf leicht nach oben neigen, war sie doch etwas größer als er.

"Ja, das ein oder andere Reh habe ich schon gejagt. Meine Stärke ist dabei das Fährten lesen und das Hetzen. Ein Reh reißen, dafür habe ich nicht gerade die richtige Statur,"

antwortete er ihr freundlich und froh darüber, über etwas weniger schweres zu sprechen. Sie hatte den Nagel auf den Kopf getroffen, denn sein Magen zog sich schmerzlich zusammen, bei dem Gedanken an frischen Fleisch. Ein leises Knurren war zu hören und Robin grinste leicht.

"Ich muss gestehen, ich hab schon eine Weile nichts mehr zu futtern gehabt,"

gab er zu und sah nach vorn, wo die Dreifarbige und Salomo nebeneinander her liefen. Ein paar Gedanken machte sich Robin darüber, wie der Wolfshund sein Verhalten aufnahm. Er schüttelte leicht den Kopf, um ihn wieder frei zu bekommen.

"Hast du auch Hunger?",

fragte er Yuki etwas plump.

[bei Yuki (unweit von Salomo und Fanny) // folgt ihr // antwortet ihr]
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Sinaan
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Einsamkeit
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Altdeutscher Schäferhund
Größe :
65 cm.

BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Fr 03 Feb 2012, 16:01

    Das Herz des Rüdens raste nach wie vor. Die Wunde an seiner Kehle brannte wie verrückt und bislang schien keine Besserung eingetreten zu sein, so blutete sie immer noch. Was er nun damit machen sollte wusste der Rüde nicht, er würde es einfach ignorieren so gut es ging. Entweder würde es heilen und er weiter leben oder es würde nicht heilen und er würde dem sicheren Tod ins Auge sehen. Ein Mensch der seine Wunden behandelte war nicht in der Nähe, sonst war immer sein Zweibeiner dagewesen wenn er Schmerzen hatte und irgendwie hatte er es geschafft sie ihn zu nehmen, doch dieses Mal war er wie zu oft davor auf sich alleine gestellt. Ein lautloses Seufzen entkam der Kehle des Rüdens. Bestimmt würden diese ungezogenen Köter nicht auf seine Drohung hören, er sollte sich ausruhen um sie töten zu können wenn er sie irgendwo in seinem Wald erwischte.
    Eigentlich wollte er sich gerade irgendwo nieder lassen und sich einfach Mal ausruhen, als er schon aus der Ferne einen weiteren Hund erkannte. Schnell begab er sich in eine drohende Position, welche allerdings schnell wieder geändert wurde, nachdem er bemerkte das es sich nur um Kuraiko handelte.

    Schnell wollte sie wissen was geschehen war und ähm... Sie wagte es tatsächlich ihn an zu springen und seine Wunde abzulecken. Schnell hatte die Kleinere sich wieder entfernt, ehe sie dann auch schon ihre Unterwürfigkeit zeigte.

    "Eine kleine Auseinandersetzung..."

    Erwiderte er dann auch schon relativ ungerührt und tat so, als habe ihn die schwere Wunde an seiner Kehle gar nichts an. Mit gehobenen Haupt bewegte der Jüngere sich dann auch schon auf die Kleinere zu, ehe er vor ihr stehen blieb und sie einen Moment musterte. Wo war sie gewesen? Ach auch egal...
    Lange dauerte es nicht, da wand der Jüngere seinen Blick auch schon ab. Eigentlich hätte er sie zurecht gewesen, ihr gesagt sie solle ihn nicht zunahe kommen doch irgendwie... Irgendwie hatte er dazu momentan überhaupt keine Lust. Er war erschöpft durch den hohen Blutverlust und wollte sich irgendwo einen angenehmen Platz suchen an welchen er sich erholen konnte.

    "Hast Du Robin irgendwo gesehen?"

    Widerhallte erneut die Stimme des Anderen während er an der Kleineren vorbei schritt.
    Robin würde es sicher nicht lange schaffen, denn Sinaan war ihm dicht auf den Fersen...
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Strumpf
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Rasse :
Rauhaardackel
Größe :
25 Zentimeter

BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   So 05 Feb 2012, 11:34

Strumpf gähnte und streckte dne langen Dackelrücken durch. Noch hechelnd von seinem Lauf durch den Schnee blickte er sich mit seinen braunen Augen um. Die beiden Hunde sahen sehr nett, wie er fand. Nur die Größere wirkte etwas abweisend, aber vielleicht hatte sie vor etwas Angst. Strumpf hatte auch oft Angst, also nahm er ihr das einfach nicht übel. Er wandte sich wieder an seinen Freund Socke.

"Also ich war die ganze Zeit da, nur du warst weg.",

stellte er stirnrunzelnd klar. Dann tauchte wieder ein grinsen auf seinen Lefzen auf.

"Und was machen wir jetzt? Was machen wir jetzt, Socke?",

fragte er und pendelte mit der Rute hin und her. Vielleicht wollten die beiden anderen ja mitkommen, das wäre bestimmt lustig! Vorallem Dima schien sehr nett zu sien, denn sie schleckte ihm über die Stirn. Freudig pendelte seine Rute und er blickte wieder zu Socke, um seine Frage beantwortet zu kriegen.

[Bei Socke, Dima & Eika]
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Yuki
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Glückskind
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3 Jahre
Rasse :
Tamaskan
Größe :
65cm

BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Mo 13 Feb 2012, 16:00

Und Schwupps, war Robin neben ihr. Mit einem freundlichen Lächeln blickte Yuki wieder gerade aus, besser gesagt auf die größeren Gestalten in ihrem Sichtfeld. Fanny und Salomo. Die beiden anblickend trottete sie gemütlich neben Robin her – sie war gespannt darauf wie er sich in die Gruppe einarbeiten würde. Na ja, aber wie lange würden sie wohl eine Gruppe bleiben? Nur für den Winter, damit sie alle überlebten? Denn zumindest Salomo schien so schnell wie möglich weg zu wollen oder interpretierte das die Tamaskanhündin falsch? Immerhin hatte er schon einmal gehen wollen, es aber nicht ganz geschafft. Abwarten hieß es. Aber zumindest war sich die Hündin sicher, dass sie und Fanny zusammenbleiben würden was Yuki erfreute. Eventuell würde ja auch Robin bei ihnen bleiben? Oder würde er eher mit Salomo ziehen? Egal. Das würde sich schon noch früh genug zeigen. Jetzt war das jetzt wichtig und nicht das dort und da sondern das hier. Und Robin sah das genauso, denn er antwortete prompt auf ihre neugierigen Fragen. Er hatte also schon mal Rehe gejagt – Ui! Das würde ihnen sicherlich zu Gute kommen!

Das wird uns bestimmt helfen. Und zusammen werden wir es schon irgendwie schaffen ein Reh zu reißen...hoffe ich. Denn genau das hatten wir vor, bevor wir mit Sinaan zusammengestoßen sind.

Ja, sie hoffte wirklich das alles gute gehen würde. Denn die Chancen dafür – nun ja, standen wohl so um die 1-100%. Aber nur, wenn sie ein schwaches Reh finden würden, oder ein Junges. Aber bei einem gesunden, starkem Reh? Die Vorstellung war nicht gerade angenehm. Yuki musste einfach Grinsen als er gestand, dass er Hunger hatte. Aber ihr ging es da nicht anders. Und den anderen auch nicht.

Jap, ich habe auch Hunger. Sogar ziemlich großen. Aber Fanny und Salomo geht es da wohl nicht anders.

Und auch das würde sich hoffentlich bald ändern. Aber wenn Yuki die Wahl hätte zwischen einem gefüllten Magen und einem tödlich verletzen Freund oder noch einigen Tagen des Hungers würde Yuki ohne zu zögern letztere Möglichkeit nehmen. Niemals würde sie ihre Bedürfnisse über die eines Freundes stellen. Ja, sie würde sich lieber für ihre Freunde opfern, als sie Leiden zu sehen. Das war Yukis feste Lebenseinstellung. Für Freunde tat sie einfach alles.

[Bei Robin (& Fanny & Salomo) - läuft neben ihm her & redet mit ihm]
Tut mir Leid, dass es so lange gedauert hat (und so ein schlechter Post ist!) aber ich hatte in letzter Zeit ziemlich Stress.

. . . . . . . .

Vielen Dank an Jioni aus Funkstille, wegen ihr besitze ich dieses Set (:

Das Herz hat Gründe welcher der Verstand nicht kennt...
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Robin
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flinker Sprinter
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Rasse :
Border Collie - Bracke - Mix
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Sa 18 Feb 2012, 19:54

Robin lächelte sachte Yuki an und wand seinen Blick dann zu der großen Dreifarbigen und Salomo. Die beiden schienen etwas langsamer zu werden und so holten die Tamaskanhündin und Robin allmählich auf. Merkwürdiger Weise blieb Fanny stehen und Salomo trotte allein weiter und ließ sich dann am Fuß einer dicken Kiefer nieder.

"Ich glaube er möchte einen Moment seine Ruhe haben", meinte die Sennenhündin und sah zu Robin und Yuki.

Robin blickte an ihr vorbei und beäugte den Wolfshund, hatte er bei der Auseinandersetzung doch etwas abbekommen? Fanny holte ihn aus seinen Gedanken, sie sah ihn starr an als erwartete sie, dass er was sagte.
Er blickte kurz nach hinten, ob sie ihn tatsächlich meinte bevor ihm bewusst wurde, dass er gemeint war.

"Meinen Namen kennst du ja bereits, es freut mich auch dich kennen zu lernen und mit euch gehen zu dürfen", sagte Robin und kam sich auch diesmal etwas plump dabei vor, aber was sollte er sonst sagen?
Und zu allem Überfluss knurrte seinen Magen schon wieder.

[bei Fanny, Yuki...Salomo etwas abseits / redet plump daher / sorry für den Minipost, wusste aber nicht so recht was ich schreiben sollte]

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Fanny
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ruhiges Gemüht
Alter :
5 Jahre
Rasse :
Berner Sennenhund
Größe :
69 cm

BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   So 04 März 2012, 18:05

Fanny sah kurz zurück und stellte fest, dass Robin und Yuki sie schon fast eingeholt hatten. Schließlich entschied sie sich, stehen zu bleiben. Sie beobachtete, wie Salomo weiter trabte und sich dann an eine Kiefer nieder ließ. Traurig betrachtete sie den Rüden. Er tat ihr leid. Er kam ihr so verletzlich vor, wenn er auch den Starken repräsentierte. Nein, in Fannys Augen war er der Schwache unter ihnen. Leider, leider, durfte der stärkste im Rudel nicht Schwäche zeigen und somit war es Salomo nicht erlaubt auch nur jegliche Emotionen frei zu lassen. Fanny entschied sich, einfach auf Robin und Yuki zu warten. Als die Zwei schließlich nah genug bei ihr waren, um mit ihnen zu reden erklärt die Berner Sennenhündin ihnen, dass Salomo vermutlich in Ruhe gelassen werden wollte.
Da sie nicht wusste, was es sonst noch zu sagen gab betrachtete sie einfach nur Robin. Wusste er eigentlich bereits wie sie hieß? Hatte sie sich vorgestellt? Nein, eigentlich nicht.

“Tut mir leid, ich habe völlig vergessen dir meinen Namen zu nennen. Ich bin Fanny. Ich freue mich, dass du dich für unsere – die richtige – Seite entschieden hast. Willkommen!“

ein freundliches Lächeln umspielte die Lefzen der bunten Hündin. Robin brauchte ein wenig, um zu verstehen, dass sie mit ihm gesprochen hatte. Diese kurze geistige Abwesenheit den Rüden entlockte Fanny ein leises Kichern, wobei ihr dieses Gespräch ein wenig zu formal erschien. Dieses ständige vorstellen, nicken, lächeln und fragen nervte sie zwar nicht, aber auf Dauer fehlte da das Herzblut. Irgendwann waren es nur noch Formalitäten. Leider.
Schließlich sah Fanny zu Yuki. Die Berner Sennenhündin hätte diesen Trupp locker weiter führen können, aber sie verspürte nicht den Drang dazu. Salomo war es, der sie führte. Hinzu kam, dass sie nicht wusste, was zu sagen war. Ihr fehlten die Worte. Also hoffte sie darauf, dass Yuki ein Gesprächsthema fand, während sie warteten.

[bei Yuki, Robin und Salomo | redet und betrachtet Yuki]
Tut mir leid, ich hatte so wenig Möglichkeiten daraus etwas gescheites zu machen >.<
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Eiskalte Jagd

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