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31. März 2010 (xobor)
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EISKALTE JAGD;;
WETTER: Schneefall, dicke Wolken
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 Eiskalte Jagd

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AutorNachricht
Fanny
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Sa 11 Jun 2011, 13:59

Yuki stand schweigend neben Fanny. Vermutlich hatte sie der Bunten die Führung überlassen. Diese war schließlich älter. Für Fanny klang das logisch. Es ging hier nicht um dieses lächerliche „Alphagetue“. Es ging viel mehr um Erfahrung. Und Fanny hatte Erfahrung. Mit aufmüpfigen und wilden Artgenossen kannte sie sich aus und sie würde weiterhin die ruhige und harte Wand aufrecht erhalten. Der Jungspund würde daran abprallen, wenn es darauf ankam. Fanny kämpfte nicht. Und sie hoffte, dass Yuki ihr Rückendeckung geben würde. Sie war eine gute Freundin. Kämpfen konnte sie – eigentlich. Fanny baute ihre Darbietung einfach auf Yukis Treue zu ihr. Sollte es darauf ankommen so würde die Hündin schon helfen. Und bis dahin konnte Fanny das auch regeln. Verbal. Ohne Gewalt. Wenn man jemanden etwas beibringen wollte, so durfte man nicht Gewalt anwenden. Das hat keinen Sinn.

„Du lügst“. Zwei Worte, die in der Luft hingen. Voller Wut schienen sie zwischen Fanny und dem Schäferhund zu zittern. Dieser eine Satz hatte eine große Bedeutung und im Grunde konnte man ihn zerlegen wie ein totes Reh. Man konnte ihn wie ein Puzzleteil an verschiedene Lücken heften und gucken, ob es passte und mit Gewalt schaffte man ihm locker einen Partner. Fanny wusste nicht genau, mit was genau sie laut der Ansicht ihres Gegenüber gelogen hatte. War es die Sache mit dem Schosshund? Oder das mit dem Leben? Oder die eine Lüge, welche eigentlich gut getarnt war? Es lohnte sich nicht darüber nachzudenken. Außerdem wüsste Fanny eh nicht, was sie darauf erwidern sollte. Sie war nicht diejenige im Unrecht und somit gab es keinen Grund sich zu verteidigen. Sollte er doch seinen Spaß haben. Man musste das Feuer nicht weiter schüren. Das konnte der Schäferhund schon selber erledigen.

In einem überaus unfreundlichen Ton fragte er nach den Beweggründen der Hündinnen. Fanny legte den Kopf leicht schief und stellte die Ohren fragend auf. Sie setzte sich in den kalten Schnee. Einen Moment lang hörte man nur das karge zwitschern einiger Vögel, die keinen Urlaub im Süden machen wollten. Ansonsten war es still. Bis schließlich Fanny anfing zu sprechen. Auf Fragen musste man antworten.

“Das Glück.“

Und wie zuvor die anderen zwei Worte eine unglaubliche Macht hatten, so hatten auch diese es. Ein Satz konnte perfekt sein, allein, weil er aus zwei Worten bestand. Und Fanny beschloss, dass dieser Satz perfekt war. Sie beließ es dabei.

[bei Sinaan und Yuki | denkt | hört zu | setzt sich | redet]
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Sinaan
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   So 12 Jun 2011, 14:20

    Man könnte meinen ein knurren könnte nicht hasserfüllter werden als das knurren seines größten Feindes, doch hatte Sinaan dieses bei weitem übertroffen, bei den beiden Worten welche aus zwischen den Lippen der Bunten hervor drang und bei dem Schäferhund Rüden verstummten.

    Dein Leben ist eine falsche Fassade. Du bist blind und läuft über den schmalen Eisweg, dabei fühlst du dich sicher und blickst nicht nach hinten, wo die Gefahren auf dich lauern. Genau deshalb stehst du nun genau vor mir und wirst an deinem künstlichen Grund zerbrechen. Du wirst eines Tages genau wie ich in die Einsamkeit stürzen und merken wie Naiv du warst und ich werde dir bei deinem ersten Schritt helfen!

    Knurrte der Rüde ihr entgegen, nach kurzem schweigen. Die Worte drangen ohne lange nachzudenken hinter seinen Zähnen hervor und direkt zu Fanny, dabei musterte er sie nochmals mit seinen hasserfüllten Augen.
    Man konnte die Kälte und den Hass welcher sich um ihn schmieg deutlich fühlen, wenn nicht schon sehen. Nur ein blinder würde nicht erkennen das Sinaan sich mit dunkelheit umhüllt, doch dies wurde den Rüden selbst nicht bewusst. Eine unbeschreibliche Wut hatte sich in ihn aufgestämmt, die nicht fliehen wollte und Sinaan unzufrieden mit sich selbst machte. Er fing nicht nur an die Welt zu hassen, er begann sogar damit sich selbst zu hassen und bemerkte dies selbst nicht. Seine Worte drehten sich in seinem eigenen Munde um und redeten ohne das er es wollte, doch wurde er von Wut und Hass gesteuert, ungeliebt und verlassen fühlte sich der Rüde und diese Hündin...Sie würde ihn bestimmt nicht umdrehen können.
    Seinen Weg würde sie niemals ändern können und das stand schon einmal fest oder stand das ganze noch in den Sternen?
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Spielleitung
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des unberechenbare Schicksal

BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Di 14 Jun 2011, 12:41

Yuki stand die ganze Zeit nur still dabei und lauschte dem Wortgefächt der beiden Hunde. Sie war verwirrt. Warum stritten sie sich? Oder besser gefragt, warum war dieser Rüde so gemein zu Fanny. Sie war doch die ganze Zeit über nett gewesen und hatte keinen Anschein zum Ärger gemacht.
Der wolfsähnlichen Hündin war das Ganze sehr suspekt. Sie legte den Kopf schief und musterte den Schäferhund vor ihr ausgiebig. Warum nur war er so gemein und seine letzte Aussage war ja wohl der Gipfel der Dinge gewesen. Wie konnte er so etwas derart gemeines nur sagen? Er kannte Fanny doch nicht! Er wusste nicht, wie ihr Charakter war und das sie sich keines Wegs verstellte. Fanny war eben so! Sie war nett und hilfsbereit und das immer. Vierundzwanzig Stunden am Tag. Sieben Tage die Woche und dreißig Tage im Monat. Okay, vielleicht war sie irgendwo dazwischen mal sauer, man konnte ja auch nicht immer gut gelaunt sein. Aber Fanny war es meistens und Yuki bewunderte das an ihr.

Jedoch reichte es der Braunen allmählich. Die Worte des Rüden nervten sie ziemlich, weil eine gewisse Unwahrheit zwischen seinen Worten lag. Yuki mochte es nicht, das er so über Fanny redete. Yuki kannte Fanny, immerhin hatten sie einige Zeit in dem Steinbruch unter den schärfsten Bedienungen verbracht. Sie hatten die kleine Beute geteilt und sich aneinander gekuschelt, wenn es kalt war. Ja, Yuki kannte Fanny, jedenfalls besser als dieser dahergelaufene Rüde. Was bildete der sich überhaupt ein, so mit einer Hundedame zu reden?
Langsam stieg die Wut in der Hündin auf und sie gab ein leises Knurren von sich. Es nervte sie einfach diesen Hund große Sprüche klopfen zu hören. Er dachte sich das alles doch nur aus. Nur weil sein Leben schlecht war, musste er das von Fanny nicht schlecht machen.

"Warum sagst du das? Du kennst Fanny doch gar nicht!
Sie ist nett und freundlich und hilfsbereit. Nicht jeder ist so falsch, wie du glaubst.
Fanny und ich jedenfalls nicht. Hör zu, wir wollen keinen Streit....
"

Sie blickte ihm entgegen und wich seinem hasserfüllten Blick aus. Sie hasste es, wenn ihr jemand so in die Augen blickte. Jemand, der immer vom Schlimmsten ausging und nie nach vorne schaute. Jemand, der nur auf seinen Standpunkten verharrte und sich nicht überzeugen lassen wollte vom Gegenteil.
Wieso musste er denn auch so stur sein und warum konnte er nicht einen Funken Einsicht zeigen?
War es denn zu viel verlangt, einmal zu zu hören ohne gleich so hoch zu kochen? Vermutlich war es zu viel verlangt, für diesen Rüden. Vermutlich...

[bei Fanny & Sinaan - sagt etwas, was jedoch nicht großartig zur Kenntnis genommen werden muss]
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Spielleitung
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des unberechenbare Schicksal

BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Di 14 Jun 2011, 12:43

WETTERMELDUNG

-> Langsam, ganz langsam färbte sich der Himmel in ein helles Rot, gefolgt von gelben und orangen Farbtönen ging die große goldene Scheibe auf. Jedoch wollte die Sonne heute nicht so schnell den Horizont erklimmen, wie es schien, denn sie ließ sich ordentlich Zeit, bis sie am Himmel stand.
Jedoch sahen dies die Hunde nicht, denn Wolken hatten sich vor der Sonne aufgebaut und ließen nur wenige blasse Strahlen auf die Erde scheinen, die zum wärmen nicht genügten.
Es roch nach Schnee und nach Kälte. Die Tiere auf der Insel spürten den aufkommenden Neuschnee und versteckten sich vor den weißen Flocken, die nun leise auf die Erde regneten und die Spuren von Wanderern bedeckten, so als wäre nie jemand durch das Land gestriffen.

.x Sonnenaufgang - Sonne am Himmel steht x 8- 12 Uhr x Schneefall (dicke Flocken) x.
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Nele
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Di 14 Jun 2011, 12:55

Nele hatte sich von der Gruppe abgewandt. Sie wollte nicht mehr im Stroh liegen und sich schuldig fühlen irgendwas falsch gemacht zu haben. Nein, sie wollte spielen oder laufen oder sonst etwas machen. Flink sprang sie auf einen der Traktoren, die in der Scheune standen und blickte von dort oben hinunter. Überall im Stroh lagen Gegenstände, die die Menschen wohl für ihre Arbeit brauchten. Nele hatte noch nie genau verstanden warum sie soetwas brauchten. Um zu leben brauchten sie nur eine Hütte und einen Wald mit vielen Beutetieren oder eben einen Menschen, der sie fütterte. So oder so ähnlich war das Leben, jedenfalls für Nele. Sie wusste ja nicht, das Menschen Wert auf eine ausgewogene Ernährung legten. Sie wusste nicht, wie gerne sie querbeetdurch probierten und aßen. Sie kannte nicht das Ausmaß der Lebensmittel, die ein Mensch zur Verfügung hatte. Sie kannte nur die Palette an Beutetieren, die sie zur Auswahl hatten. Da waren einmal Ratten. Flinke Tiere, die jedoch nicht so lecker waren. Rehe. Große Tiere, die man alleine kaum zu Boden reißen konnte, deren Fleisch jedoch lecker ist. Fisch. Wirklich eckelige Tiere mit sehr komischem Fleisch und ohne Knochen, dafür mit spitzen Drähten im inneren. Hasen. Kleine Tiere, die sehr schnell rennen konnten, jedoch besser als Fisch und Ratten schmeckten. Ja und das war es eigentlich schon, was Nele alles kannte.

Sie sprang vom Traktor und schüttelte sich. Das Halsband ihrer alten Besitzer gab ein Rascheln von sich. Sie mochte es. Es erinnerte sie immer wieder an ihre Mutter und ihre unbeschwerte Kindheit.
Freudig lief sie einige Meter durch die Scheune. Sie wusste nicht, wohin sie laufen sollte oder was sie tun sollte, bis sie etwas zu hören glaubte. Sofort dachte sie an eine Ratte und drückte sich zu Boden um dann langsam mit ihrer Nase am Boden die Spur auf zu nehmen.
>Gleich hab ich dich. Gleich hab ich dich. Gleich bist du meins. Meins ganz alleine. Du gehörst dann mir, nur mir.< Die Gedanken der Bunten waren etwas egoistisch aber so war sie nun einmal. Mit einem leisen Wuffen, das jeden Augenblick zu einem Jaulen mutieren konnte bog sie um eine Ecke und erkannte .. einen Rüden?

Der Rüde war etwas größer als sie, was nicht schwer war, denn sie war kleiner als die Meisten ihrer Rasse. Der Rüde war braun und wirkte sonderbar auf sie. Er machte ein Gesicht als wolle er sich freuen aber war zu einem Angriff jeder Zeit bereit.
Nele misstraute ihm und wich einen Schritt zurück. Für gewöhnlich war sie sehr verspielt und freundlich, aber diese Haltung war ihr nicht geheuer. Der kalte Wind von draußen zerzauste ihr Fell und ließ sie einen Moment frösteln, bis sie sich im Griff hatte und den Kopf senkte, den Blick jedoch weiter auf den Rüden gerichtet hielt.

"Was machst du hier und wer bist du?"

, fragte sie leise. In ihrer Stimme lag ein neugieriger Ton, den ihre Augen wiederspiegelten. Zugleich war die Stimme mit einer gewissen Angst gepackt. Sie wusste ja nicht wer er war und vor größeren Rüden hatte sie ein wenig Angst, immerhin war ihre Vergangenheit teils gezeichnet von diesen größeren Rüden.
Sie legte die Ohren an, stellte sie wieder auf und legte den Kopf leicht schief.
Ihre Neugierde wuchs mit jeder Sekunde.

[bei Jambo]

. . . . . . . .

i am not your fucking princess

thank you so much, eika <3'

i am colorful.
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Salomo
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Mi 15 Jun 2011, 10:26

Erfreut stellte Salomo fest, seine Versuche seinem Gegenüber ein wenig mehr Vertrauen ein zu flößen, gelungen waren. Der scheinbar noch recht junge Rüde, wirkte nicht mehr ganz so, als stünde er grade vor einem Ungeheuer. Somit blieb Salomos leichtes Lächeln. Doch nach und nach ließ sein Rute wedeln gänzlich nach und blieb nur noch in einer interessierten Haltung.
Bei den Worten des Rüden musste sich Salomo ein leises Kichern verkneifen. Ein Wolf soso. Aber was war eigentlich an Wölfen so schlimm? waren sie nicht alle dessen Nachkommen? Salomo hatte schon öfter darüber nachgedacht, war aber nie zu einem wirklichen Schluss gekommen. All zu oft war noch nicht auf diese Seite seiner Verwandtschaft getroffen. Doch die wenigen Male als dem so gewesen war, hatte er irgendwie das Gefühl gehabt jemand völlig anderes zu sein, genauso, wie die anderen um ihn herum völlig andere Wesen zu sein schienen. Wie konnte man einen Wolf zu einem Hund verbiegen? Es hatte auch ruhige, aufmüpfige, Welpen gegeben. Doch irgendwie waren sie alle einheitlich...anders gewesen. Salomo konnte es nicht erklären, aber es interessierte ihn unermesslich. In dem Sinne war es auch äußerst Vorteilhaft ein Mischling zwischen diesen beiden Welten zu sein. Er konnte sowohl in die eine, als auch in die andere Rolle schlüpfen. Eben nur, dass er niemals völlig Wolf, oder völlig Hund sein konnte. Ein Teil blieb immer auf der anderen Seite. Hielt die Tür auf, damit man wieder zurück konnte.
Schnell Blinzelte Salomo einige Male um sich wieder vollständig auf "Robin", wie er sich nannte, zu konzentrieren. Salomo hatte noch gar keine Antwort auf die erste Frage gegeben, als sein gegenüber nun weiter sprach. Ein wenig verwundert legte Salomo den Kopf schief. Erst war der Rüde so misstrauisch und nun enthüllte er ohne Anstoß, die Struktur seines Rudels und berichtete, dass ein weiterer Hund, sein "Chef" bald auftauchen würde? Salomo wusste nicht recht, warum er das tat. War es vielleicht so etwas wie eine versteckte Drohung? Nein, das konnte nicht sein. Dazu passte nicht die Art wie er es ihm berichtete. Oder täuschte Salomo sich? Sein Lächeln zog sich zu einem leichten Grinsen. Dieser Hund hatte ihn wirklich verwirrt.
Aber wo blieben eigentlich die anderen? Ein wenig suchend sah Salomo sich um, konnte jedoch in der Dunkelheit nicht wirklich etwas entdecken. Wo blieben sie nur so lange? Vielleicht sollte er doch zurück gehen?

"Auch ich habe ein paar Freunde, allerdings scheinen sie irgendwie aufgehalten worden zu sein."

Mit gerunzelter Stirn schaute er auf den Weg den er gekommen war. Die Sonne ging bereits wieder auf. Anderseits, konnten die drei Hündinnen doch bestimmt auf sich selbst aufpassen. Die leichte Zwietracht unter ihnen würden sie doch sicherlich in einer Gefahrensituation übergehen...

[im Wald / bei Robin]

. . . . . . . .

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Fanny
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Mi 15 Jun 2011, 20:26

Ja, diese zwei Worte hatten wirklich macht. Es schien, als würde der fremde Rüde mit dem Winter verschmelzen. Die kalten Finger umfassten sein Herz und brachten es zum Stillstand. Das Blut wurde zu Wut und Hass, gefror, um diese zwei Gefühle im Körper zu halten. Schneeflocken glitten vom Himmel herab. Dicke, weiße Flocken. Sie schmückten die Körper der drei Hunde, doch im Gegensatz zu Fanny und Yuki, wo es schön aus sah, so schienen aus den sanften Flocken bei dem fremden Rüden Wurzeln zu wachsen, welche sich von allen positiven Gefühlen ernährten, um den Schäferhund ganz und gar böse zu machen. Böse, in der Sicht Fannys, doch Andere würden sagen, er wäre ein Held, ein Morgenstern. Böse und gut, dass war nun mal relativ.

Der Schäferhund drohte ihr. Er sagte Fanny eine schreckliche Zukunft voraus. Für ihn war sie vermutlich zu optimistisch und genau das sollte ihr Tod sein. Die Bunte öffnete bereits den Fang, um etwas zu erwidern. Ihr Lächeln wurde immer breiter und wirkte auf manche vermutlich höhnisch, doch nun meldete Yuki sich zu Wort. Sie verteidigte Fanny und erklärte, dass diese nun mal so war: nett, freundlich, hilfsbereit. Aber die Freundin erklärte auch, dass die Zwei keinen Streit wollten. Fanny hatte jedoch richtig Lust auf einen guten Streit, denn sie sah schon die Ziellinie, durch die sie als Erste schreiten würde. Der Rüde konnte zwar beleidigen, aber 1. verletzte es Fanny nicht und 2. dachte er nicht über seine Worte nach, weshalb sie zwar Sinn ergaben, jedoch nicht unbedingt in die jeweilige Situation passten.

“Wenn das Schicksal mir das vorher bestimmt hat, dann soll es so sein. Ich kann daran nichts ändern, aber Sie, sollten Sie das Schicksal sein und mein Leben kontrollieren.“

Fanny nickte noch ein mal freundlich, bevor sie zum Wald sah, der nun nicht mehr ganz so weit entfernt war, doch der dichte Vorhand aus Schneeflocken versperrte ihr die Sich. Sie konnte nicht erkennen, ob Salomo bereits nach ihnen suchte. Yuki und Fanny mussten ihm sagen, dass Eika weg gegangen war. Außerdem könnte er es vielleicht mit dem aufbrausenden Jüngling aufnehmen, der seine Wut wohl durch einen Kampf los werden wollte. Wären Fanny und er Freunde: Sie hätte ihm empfohlen zu schreien und all den Frust, der seine Seele gefangen hielt über den Fang in eine Atemwolke zu entlassen, die dann hinauf in den Himmel steigen konnte.

“Nun, der Herr, wie zwei haben noch etwas vor. Macht es Ihnen etwas aus, wenn wir Sie nun verlassen? Ich habe das Gespräch sehr genossen. Ich danke Ihnen dafür, dass Sie meine Zukunft vorher gesagt haben. Sie scheinen zu meinen, dass mir das Angst machen würde, aber so ist es nicht. Ein jeder von uns wird einmal sterben und ich habe schon genug in meinem Leben erlebt, als dass es mir etwas ausmachen würde. Zudem habe ich soeben Frieden mit meiner Seele geschlossen. Ich fühle mich bereit.“

Fanny lächelte ein letztes Mal, bevor sie sich zum Wald drehte und an Yuki vorbei schon mal vor ging. Sie war wirklich bereit. Sie hatte viel erlebt, sie hatte sich selbst verziehen und sie hatte eine wunderbare Freundin gehabt. Es gab für sie nicht mehr viele Gründe, warum sie Angst vor dem Tod haben sollte. Sie würde diese Welt mit einem Lächeln verlassen, wissend, dass man sich an sie erinnern würde und das war alles, was zählte: Man sollte sich an sie erinnern, da sie so weiter leben konnte.

[bei Yuki und Sinaan | redet | denkt | geht ein wenig vor]
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Grizzly
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bäriger Begleiter

BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Fr 17 Jun 2011, 12:05

Es wurde ihm alles zu viel. Er hatte sich einen beschaulicheren Platz vorstellen können als diesne hier, um seine alten Tage zu verbringen. Die Wahl des Riesen stand fest: Er würde weiterziehen und wie eh und je ein Wanderer bleiben, selbst wenn ihm seine Hüfte noch so sehr Probleme bereitete. Der leonberger schnaufte Bully an, betrachtete die Welpen halb erschöpft, halb verägert -schließlich waren sie Schuld, dass er keine Ruhe hatte und stapfte dann aus dem Schutz der Scheune in den Schnee. Immerhin ging die Sonne eben auf und würde die Gegend etwas erwärmen, wie auch ihn wenn er sich erst einmal richtig bewegte.
Mit einem Rundumblick erkannte er, dass die wuselige Hündin ebenfalls draußen war und dort scheinbar mit einem anderen Hund quasselte. Prima, jetzt wo sie einen Ersatz hatte, würde ihr der Abschied auch nicht schwer fallen. Grizzly empfand nichts für sie, aber er ahnte, dass sich "normale" Hunde sehr schnell an andere banden und traurig waren, wenn sich ihre Wege teilten. Einem Bären im kanadischen Winter gleich stapfte Grizzly in Richtung Nele und Fremder. Er hatte jedoch nicht vor, irgendwelche lieben Worte mit ihnen auszutauschen, stattdessen blieb er etwa zehn Meter entfernt stehen und drehte sich Richtung Wald.

"Viel Spaß noch ihr Haufen Hunde, ich ziehe nun weiter. Ich bin ein Wanderer, ein Einzelgänger, kein sesshafter Meutenhund."

Er schnaufte wieder und bedachte die beiden mit einem Blick, der keine Widerrede und keine Umstimmungsversuche zuließ. Ob Bully mitkommen würde? Er wusste es nicht. Wenn nicht, dann würde er sich ein klein wenig Melancholie erlauben, sobald er allein genug war. Aber noch war es nicht so weit. Gemächlich setzte sich der Riese wieder in Bewegung und pflügte langsam eine Spur in den Schnee. Sein Ziel war der Wald, die Gruppe Hunde lag hinter ihm und machte nun nur noch ein kleines Kapitel seiner Vergangenheit aus.
________________________

Ich danke euch nochmals für die Zeit mit euch. Hiermit ist Grizzly aus dem Play und ich würde um meine Löschung bitten =)
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Sinaan
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   So 19 Jun 2011, 13:49

    Leicht wie eine Feder flogen die kleinen Schneeflocken vom Himmel hinab und landeten zielstrebig auf dem Fell der dreien, ehe sich die weißen Flocken zu Wasser vrewandelten und ein paar der einzelnen Haare Sinaans feucht machten. Die Flocken tauten erst sehr langsam auf um das Fell des Rüdens dann zu durchnässen, weshalb sich viele kleine weiße Stellen im Fell des Rüdens bildeten, unschuldig lagen die Schneeflocken auf seinem Fell und machten sich langsam breit.

    Die Worte der Bunten erreichten ihm kaum und die die ihn erreichten verhallten genauso schnell wie sie ankamen wieder im Nichts.
    Langsam wurde ihm das Gespräch mit den beiden Hündinnen zu dumm, warum war die Bunte immer so freundlich? Warum wurde sie von der grauen neben ihr verteidigt, warum konnten sie so zusammen halten und passten aufeinander auf? Das machte in der Hündin wohl ein Gefühl von Sicherheit breit und schien ihr Selbstbewusstsein zu erklären.

    Als die Hündinnen sich letztendlich von dem Rüden abwanden und in die Richtung des Waldes liefen, setzte Sinaan sich in Bewegung und blieb direkt vor den zweien stehen, so das er ihnen den Weg versperrte und sie nicht mehr weiter konnte. Erneut verliess ein knurren seine Kehle, nun würde die Bunte bestimmt keine Ruhe mehr bewahren können, es würde zu einem Kampf kommen.

    "Wenn ihr weiter wollt müsst ihr mich erst einmal töten!"


[Bei Yuki und Fanny]
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Yuki
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   So 19 Jun 2011, 18:35

Es fing an zu schneien, dicke Schneeflocken rieselten vom Himmel herab und setzen sich auf das Fell der Hunde. Auch auf dem aggressiven Rüden fanden sie ihren Platz und blieben dort, bis sie schmolzen. Fanny schien ganz gut mit ihm klarzukommen, doch Yuki nervte es einfach nur diesem jungen Rüden zuzuhören. Ihre Nerven waren wieso schon strapaziert, und dieser Rüde trampelte gerade noch darauf herum. Er war einfach ein egozentrischer, vereinsamter Rüde der unbedingt Aufmerksamkeit brauchte. Anstrengend.

Aufmerksam lauschte sie den Worten Fannys und ließ sich von den bösen Blicken des Rüdens nicht beeindrucken. Fanny hatte schon viel erlebt und sie meinte das sie bereit wäre wenn der Tod sie holen würde. Irgendwie brachte das Yukizum lächeln, warum wusste sie selber nicht, doch ihr Lächeln war auch zu kurz gewesen um darauf wirklich aufmerksam zu werden. Fanny ging weiter, Yuki schüttelte kurz den Kopf, dann folgte sie ihr, schließlich mussten sie auch wieder zu Salomo. Ob er sich wohl schon Sorgen machte? Andererseits hatte er sie auch vorhin alleine gelassen, warum sollte er kommen? Vielleicht nahm er einfach an das die beiden Hündinnin auf sich alleine aufpassen konnten, was ja auch stimmte.

Während sie lief dachte Yuki nach, über diesen Rüden, warum er wohl so war wie er eben war. So merkte sie auch nicht das er sich ihnen in den Weg stellte und lief promt gegen ihn. Er hatte Glück das sie langsam lief, so ließ sich ein schmerzhafter Aufprall vermeiden, denn als ihre Schnauze plötzlich sein Fell berührte und ihn anstupste, hielt Yuki inne. Ups.
Sie trat einen Schritt zurück um wieder Abstand zu gewinnen und murmelte kurz ein:

"'tschuldigung."

Kam eben davon wenn man in Gedanken versunken war. Erst jetzt sickerten langsam die Worte zu ihr durch die der Rüde genannt hatte. Was hatte der denn für Probleme?! Yuki wäre normalerweise wütend geworden, doch irgendwie hatte sie keine lust dazu. Die Tamaskanhündin lachte, lachte einfach los. Es war kein verachtendes, oder spöttisches Lachen, sondern ein fröhliches, einfach frei heraus. Als das helle Lachen wieder verstummte, lächelte sie den Rüden freundlich an.

"Tut mir leid, das Lachen war nichts gegen dich. Aber ich wüsste gerne eins, warum bist du denn so scharf auf einen Kampf? Möchtest du nicht lieber mit uns kommen?"

Yuki fragte sich selber warum sie gerade so gut drauf war, aber schob diese Fragen einfach beiseite. Es war doch egal warum sie so gute Laune hatte, wichtig war dass sie diese hatte. Das wie und warum war doch nicht so wichtig. Es war viel einfacher die gute Laune zu genießen. Sie lächelte den Rüden einfach glücklich an, zu gerne würde sie nun seine Gedanken lesen können.

[In Gedanken - läuft neben Fanny - bemerkt Sinaan nicht; läuft gegen ihn - lacht - redet]

. . . . . . . .

Vielen Dank an Jioni aus Funkstille, wegen ihr besitze ich dieses Set (:

Das Herz hat Gründe welcher der Verstand nicht kennt...
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Salomo
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   So 19 Jun 2011, 20:59

Irgendwie hatten seine Läufe sich nach den Worten fast wie von selbst in Bewegung gesetzt. Ungeachtet dessen, dass dort noch der Rüde, namens Robin, stand. Mit gerunzelter Stirn überlegte er wozu die drei so lange brauchten. Diskutierten sie etwa immer noch?! Nein, das konnte doch nicht sein, solange konnten sie doch nun wirklich nicht darüber zanken. Obwohl es ihm absurd erschien, hoffte Salomo allerdings, dass dem so war, denn es wäre eindeutig die bequemste Variante von allen die ihm einfielen. Ansonsten blieben nämlich nur Menschen, oder irgendwelche anderen Begebenheiten, die unter Umständen sehr schmerzhaft sein konnten. Und wie er sich kannte, würde Salomo Mitleid bekommen und dann würde er einfach versuchen müssen zu helfen und sich wiederum selbst in eine äußerst brenzlige Lage bringen.
Ob Robin ihm folgen würde? Nein, der junge Rüde hatte von so etwas wie einem Rudel gesprochen, da würde er nicht blindlinks hinter einem Fremden hinterher laufen. Vermutlich machte er sich nun eiligst auf den Weg zu berichten, was passiert war. Oder aber er war neugieriger als Salomo dachte und wollte wissen warum er so plötzlich fort lief. Ja, das war eigentlich auch möglich.
Während er darüber nachdachte, hatte sich der Wolfshund im nu wieder den anderen genähert. Während die dunklen Flecken im Weiß immer mehr Gestalt annahmen musste Salomo unwillkürlich auch mehr die Stirn runzeln. Dort stand ein fremder Hund und stattdessen konnte man nirgends Eika entdecken. Da der Hund scheinbar den beiden anderen Hündinnen den Weg versperrte, schaute sich Salomo um. konnte jedoch niemanden erkennen. Der Hund musste also aus Eigeninitiative handeln. Aber warum ließ er die anderen nicht vorbei? Mittlerweile war Salomo so nah heran gekommen, dass er hören konnte was der Schäferhund sagte. Salomo ging noch ein paar, wie üblich beinahe lautlose, Schritte, in denen bereits Yuki etwas von sich gab, um den Schneehügel, der ihm nun kurzzeitig die Sicht versperrt hatte und blieb dann in einigem Abstand stehen um den Hinterkopf des Rüden zu fragen:

"Wer soll hier wen töten, wenn ich mal fragen darf?"

Mit leicht schräg gelegtem Kopf schaute er ihn eher ein wenig fordernd als fragend an. Dieser Rüde schien eindeutig ein bisschen durch den Wind, zumindest war sein Verhalten äußerst fragwürdig. Vor allem, wenn man aus Yukis Worten schließen konnte, dass sie wohl schon ein wenig länger zu reden schienen. Was wiederum auch erklärte, warum sie so lange brauchten. Blieb nur noch eine Frage:

"Wo ist überhaupt Eika?"

Nur kurz sah er die Hündinnen fragend, aber auch freundlich, an, bevor sein Blick wieder streng wurde und er ihn auf den Rüden richtete. Nach Yukis Worten zu urteilen brachte es wohl nichts ihn an zu lächeln.

[ geht einfach los; nun bei Yuki, Fanny und Sinaan ]

. . . . . . . .

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Robin
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Mi 22 Jun 2011, 22:34

Robin beobachtete Salomo, der sich stirnrunzelnd umsah. Seine Worte schienen Salomo unruhig zu machen. Auch Robin sah sich um, doch er konnte keinen anderen Hund in der Nähe ausmachen. Als Robin zurück zu Salomo blickte, sah er gerade noch seine Schwanzspitze hinter ein paar weißen Bäumen verschwinden. Kurz zögerte der Rüde, blickte nochmal zurück und entschloss sich dann doch dem wolfsartigen Hund zu folgen. Robin empfand ihn nicht als gefährlich, ob er recht behalten würde, wusste er nicht, doch er war neugierig, wohin Salomo lief, außerdem musste er langsam zurück zu Sinaan, sonst würde er eine Menge Ärger bekommen. Da Salomo in die selbe Richtung lief, in die er auch musste, folgte er Salomo.
Am Zaun angekommen, blieb er wieder kurz stehen, das war die Grenze zu seinem alten Revier. Doch wenn er länger zögern würde, dann wäre Salomos Spur bald nicht mehr zu finden. Robin gab sich einen Ruck, vielleicht würde er bald wieder bessere Zeiten haben. Robin rannte los, immer mal wieder die Nase nach unten zum Boden, um dem Geruch nicht zu verlieren, dem er folgte.
Bald konnte er ein paar dunkle Punkte am Horizont ausmachen, wie viele es genau waren wusste er jedoch nicht.
Er verlangsamte seine Schritte und trabte nun durch den Schnee. Je näher er kam, desto langsamer wurde er. Immer mehr erkannte er die Gestalten und so konnte er Salomo sehen, der hinter Sinaan stand, ihm gegenüber standen zwei weitere Hunde. Beide nicht klein und sofort bemerkte Robin die Ähnlichkeit des einen mit Salomo. Die andere war überwiegend schwarz.
Ein kleiner Schneehügel verdeckte nun die Sicht des Rüden, deshalb verlangsamte er seine Schritte noch ein wenig, ehe er zu der Gruppe dazu stieß.


[überlegt kurz Salomo zu folgen // folgt ihm // stößt zu der Gruppe]

-->geändert


Zuletzt von Robin am Mo 27 Jun 2011, 14:24 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Fanny
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Do 23 Jun 2011, 12:30

Manchmal stellte Fanny sich vor, dass die Schneeflocken Sterne waren. Sterne, die vom Himmel fielen, nur um einmal sehen zu können, wie die Welt da untern wirklich aussah. Doch diese Sterne waren naiv und jung. Sie hörten nicht auf ihre Väter und Mütter, welche sie vor der Erde warnten. Sie bedachten nicht, dass es dort unten zu warm war. Sie dachten sich einfach „Wenn der kälteste Monat da ist, so kann man uns nichts anhaben“, doch so war es nun mal nicht. Und die kleinen Sterne musste feststellen, dass die Welt, welche sie sonst immer von oben erblicken konnten und für den Himmel hielten in Wirklichkeit die Hölle war. Denn alle starben sie, alle schmolzen sie dahin. Die Sterne waren nun mal so naiv gewesen, nicht auf ihre Eltern zu hören und die Konsequenz war ihr Tod. So wie alles Leben auf der Erde mussten auch sie sterben, dabei hatten sie weder etwas verbrochen, noch gehören sie zum blauen Planeten, da sie doch aus weiter Ferne waren. Doch wie so oft galten die Gesetze der Gerechtigkeit nicht auf der Erde und so mussten unschuldige ihr Leben lassen.

Unschuldig, dass waren auch Fanny und Yuki, möge man meinen. Aber dann würde man lügen. Denn schließlich hatte Fanny es gewagt den jungen Rüden zu provozieren und auch Yuki war nicht gerade so, wie der Schäferhund es sich vermutlich gewünscht hätte. Die Zwei gingen in Richtung Wald. Knirschend gab die Schicht aus Schnee, aus Sternen unter ihnen nach. Nur kurz hörte man allein ihre Schritte. Schnell gab ein neues Instrument sein Bestes, um das Konzert auf seinen Höhepunkt zu bringen: Der Rüde rannte zu ihnen. Und ehe man sich versah stoppte das Musikstück, da der ganze Trupp stehen blieb. Der Schäferhund knurrte sein alt bekanntes Knurren, welches wohl noch länger in Fanny Gehirn eingebrannt bleiben würde. Ohne lange nachzudenken setze die Bunte wieder ihre zuckersüße Maske auf. Ihr Lächeln wirkte wieder so höhnisch, in ihren Augen blitze der Schalk. Yuki war wohl so in Gedanken versunken gewesen, dass sie gegen den Schäferhund lief und die Dreistigkeit besaß sich dafür zu entschuldigen. Fanny konnte darüber nur den Kopf schütteln. Es gab nichts zu verzeihen. Sie Zwei waren im Recht, sie mussten sich nicht für Dinge entschuldigen, die es nicht Wert waren. Der Entschuldigung folgte ein Lachen und Fanny konnte einfach nicht anders: Sie starrte ihre Freundin fassungslos an, bereit, jederzeit vor sie zu springen, sollte der Schäferhund es wagen ihr Nahe zu treten.

Yukis Lachen erstarb. Es hatte so echt und schön gewirkt, dass auch Fanny fast mit eingestiegen wäre, doch sie Bunte zügelte sich. Sie hatte den Fremden schon genug provoziert. Jetzt noch etwas nachzusetzen würde ihn nur noch eher an die Kehlen der Hündinnen locken. Fannys Mine zeigte immer noch Fassungslosigkeit, da Yuki den Rüden einlud sie zu begleiten. Zu gerne hätte die Bunte ihre Freundin in die Seite gebissen, um zu sehen, ob sie nicht vielleicht in einem Traum gefangen waren. Was war geschehen? Warum war Yuki nicht böse oder wütend geworden? Oder hatte diese kleine Diskussion, welche die Alpharolle betraf sie völlig geändert? Fanny konnte nur raten. Wissen würde sie es wohl nie. Kurz nachdem Yuki den Rüden eingeladen hatte sich auf die zwei Hündinnen einzulassen kam Salomo. Salomo, das Geschenk des Himmels. Fanny musste den Rüden einfach breit angrinsen. Sie konnte nicht kämpfen und wenn der Fremde erst einmal merken würde, was sie eigentlich für eine Niete war... diesen Gedanken wollte Fanny nicht zuende denken. Salomo reagierte sofort auf die Frage des Schäferhundes um gleich darauf nach Eikas Abbleiben zu fragen. Fanny wollte dem wolfsähnlichen Hund sogleich antworten, bevor der Fremde noch einen Fehler tun konnte:

“Eika wollte sich nicht mehr einkriegen, sie ist gegangen. Wir haben sie wohl eingeschüchtert oder so... eine feine Dame sollte sich nun mal nicht mit uns herum treiben.“

Nun, dass war irgendwie eine Lüge. Schließlich war das Dreiergespann keine Gefahr. Keine große zumindest. Doch Fanny wollte dem Schäferhund klar machen, dass sie nicht aufgaben. Er sollte nicht denken, es wäre hier ein leichtes Spiel. So war es nicht. Fanny war bereit zu sterben, was jedoch nicht bedeutet, dass sie die weiße Fahne wedeln würde, in der Hoffnung, mit ihren Freunden leben aus der Sache raus zu kommen. Schließlich betraf dieses „bereit für den Tod“ NICHT die anderen Hunde. Fanny sah wieder zu dem jungen Rüden. Sie setzte erneut ihr Lächeln auf.

“Wenn Sie so gerne sterben wollen, warum haben Sie das nicht gleich gesagt, sondern behauptet, Sie würden mir den letzten Atem rauben? Ich verstehe Sie einfach nicht...“

Fanny wurde erneut abgelenkt. Sie meinte einen Hund weiter hinten zu sehen, der wohl versuchte sich anzuschleichen. Skeptisch verengte die Bunte die Augen. Einen Moment lang überlegte sie das Wesen den Anderen zu offenbaren, entschied sich dann jedoch es vorerst zu ignorieren. Sie hatte mit anderweitigen Dingen zu tun und ein Hund, der sich nicht anschleichen konnte gehörte vorerst nicht dazu.

[bei Yuki, Sinaan, Salomo und Robin | denkt und redet]
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Do 23 Jun 2011, 17:17

Einige Momente stand die kleine Hündin da, wie angewurzelt. Jede Empfindung war davon gespült und sie stürzte in ein Meer der Gedanken. Sie wusste nicht mehr genau, was sie gerade tat oder was sie wollte. Draußen war es bitterster Winter und wohin sollte sie? Dieser große Hund wandte sich ab und lief in die Kälte, Nele ging weg und verschwand am Hofeingang und sie blieb da, mit der kleinen Welpin und diesem Mops.
Etwas verdutzt blieb blickte sie sich um und zwängte sich schließlich durch ein Loch in der Scheunenwand.
Ihre Augen wurden durch das helle Weiß geblendet. Der Schnee war so hell. War er schon immer so hell gewesen?

Lou lief weiter durch den Schnee. Ab und an sackte sie in dem hellen Weiß ein und musste sich hinaus kämpfen. Nur mit Mühe kam sie voran.
Auf einmal packte sie etwas von oben. Eine Hand oder so etwas in der Art. Sie gab ein Winseln von sich, ehe sie die Person erkannte, die sie hoch hob. Es war ein junger Mann, der Fischer war. Lou kannte ihn. Er hatte ihr oft zu fressen gegeben, wenn sie Hunger hatte.
Liebevoll drückte der Mensch ihren zitternden Körper an sich und lächelte leicht. Er würde sie in ein ruhiges Leben führen. Ein Leben, wo sie immer glücklich war und nicht in der Kälte um ihr Überleben kämpfen musste. Er würde ihr ein Zuhause geben und für sie sorgen.

[Lou ist ausgespielt]
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Fr 24 Jun 2011, 06:57

    Erneut erklang ein herzliches Lachen, doch dieses mal von Yuki. Diese beiden Fähen schienen ihn gar nicht ernst zu nehmen, einen Moment verstummte sein knurren, leicht irritiert blickte er zu der Grauen als diese ihn das angebot machte mit ihnen zu gehen. Doch bevor er darauf etwas erwidern konnte trug der Wind auch schon den Geruch eines weiteren Hundes in die Nase des Rüdens, seine Sinne waren äußerst ausgeprägt da er einst dazu benutzt werden sollte, Leichen aufzuspüren und Verbrecher zu jagen, doch aus dem wurde nichts, da Sinaan zu ungehorsam war, was wohl auch der Grund sein dürfte, weshalb sein Besitzer ihn auf die Straße aussetzte.

    Als eine fremde Stimme hinter den Rüden erklang und die Hündin daraufhin breit grinste entkam den Rüden erneut ein knurren, doch war es dieses mal nur ein kurzes auf den Kommentar hinweg von dem fremden.

    "Verschwinde..."

    Mit diesen Worten trat er ein paar Schritte zur Seite, so das er alle drei in seinen Augen behalten konnte, na gut. Sie waren ihm klar im Vorteil, aber er war sich sicher, das er es auch gegen drei Hunde aufnehmen konnte. Irgendwie sah der Rüde der Hündin ziemlich ähnlich, war das irgend eine komische Rasse oder was? Hasky vielleicht? Ach, wie er diese Schlittenhunde hasste...

    "Das hier geht dich überhaupt nichts an, also geh oder ich werde dich auch töten!"

    Drang es mit einem ernsten Unterton und dunklen Knurren an den Neuling gerichtet aus dem Rüden.
    Allem anschein nach waren diese drei Hunde ein Rudel, ob er noch mehr gab? Vielleicht hätte Sinaan doch ein Problem wenn es noch mehr geben würde, vielleicht sollte der Rüde warten bis die Hunde alleine waren und diese einzelnd angreifen, das war doch eine Idee, die Erste die er sich vor knöpfen würde wäre in dem Fall klar Fanny.

    Keine Minute verging und plötzlich drang ihm der Geruch eines weiteren Hundes in die Nase, es war ein bekanntes Geruch... War das etwa... Nein das konnte nicht sein, er würde doch nicht so naiv sein und einfach hier durch die Gegend laufen, die anderen alleine zurück lassen?!

    Der Blick des Schäferhundes wand sich von den dreien ab, er blickte hinter Salomo und erkannte weiter hinten einen weiteren Hund, das war bestimmt Robin, wieso kam er denn hier her? Hatte er Sinaans Spur verfolgt oder...oder war er zuvor noch bei Salomo?

    Durch den damaligen Kampf gegen das frühere Rudel, Yu und das andere Mitglied dessen Name ihm nie bekannt wurde hatte Sinaan den Eindruck das Robin alles andere als ein guter Kämpfer war, weshalb es gerade mehr als nur schlechtes timing von diesem war hier her zu kommen, auch wenn er nun einen Hund auf seiner Seite hatte.
    Schnell wand er seinen Blick wieder zu dem fremden Rüden und ließ erneut ein Knurren zu hören, tat so als hätte er Robin gar nicht erst gesehen.


Zuletzt von Sinaan am Mo 27 Jun 2011, 15:21 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Fr 24 Jun 2011, 10:28

Zu gerne hätte Yuki jetzt die Gedanken von diesem Rüden und Fanny gelesen. Es wäre sicherlich amüsant zu sehen, wie andere über einen dachten. Oder, naja, manchmal auch verletzend. Deshalb sollte man das auch lieber lassen. Yuki hatte nur leicht von der Fassungslosigkeit in Fannys Augen mitbekommen, nur einen kurzen Augenblick, ob die Freundin wohl von ihr enttäuscht war? Naja, vielleicht nicht enttäuscht, aber überrascht, oder verwirrt. Aber Yuki wollte eben eine andere Richtung einschlagen um zu schauen wie der Rüde reagierte. Und er reagierte - so wie sie es erwartet hatte - irritiert, doch leider konnte sie seine ganze Reaktion nicht wirklich sehen, da in diesem Moment ein anderer Geruch den Rüden ablenkte. Salomo kam. Yuki musste lächeln, war er also doch gekommen, ob er sich wohl Sorgen gemacht hatte? Vermutlich nicht, bestimmt hatte er nur wissen wollen was die beiden Hündinnin so lange trieben.

Er fragte nach Eika, Fanny antwortete ihm. Yuki sagte dazu nichts. Sie wollte darüber nicht nachdenken, und außedem waren die Worte Fanny's nicht ganz der Wahrheit entsprechend. Was ihre Freundin damit wohl bezweckte? Auch Fanny hatte ihren eigenen Kopf, und was darin vorging das konnte man nur erraten. Doch gerade schien es Yuki wie ein Rätsel, was mehr Zeit beanspruchte, aber diese konnte sie nicht aufbringen. Als sie der Bewegung des aggressiven Rüden folgte, bemerkte sie aus den Augenwinkeln eine weitere Gestalt, die ihrer Aufmerksamkeit beanspruchte. Ein weiterer Rüde, der sich der Gruppe näherte. Freund oder Feind konnte man jetzt noch nicht sagen.

"Oh, hallo. "

Sie schenkte ihm ein freundliches Lächeln, doch ihr Kopf schnellte wieder herum als sie ein tiefes knurren hörte. Okay, dieser Rüde wollte nicht freundlich sein, er wollte auch nicht ihr Angebot annehmen, obwohl es so aussah als wäre er einfach nur einsam und deswegen so aggressiv. Aber gut, es war seine Sache wie er damit umging. Yuki wurde wieder wachsam, der Rüde sprach wieder übers töten. Ob er sich wohl in die Ecke gedrängt fühlte? Dann würde er vermutlich gleich angreifen, also spannte sich Yuki ein bisschen an. Nicht so, das man es hätte sehen, oder als Startsignal deuten hätte können, aber so das sie jederzeit bereit war sich und die anderen zu verteidigen.

"Du redest immer nur übers töten. Töten, töten, töten. Hast du denn auch andere Vorlieben? "

Ihr war klar, das sie den Rüden damit provozierte, aber das war ihr egal, und es war Absicht, irgendwie. Es machte spaß ihn zu provozieren. Es war vielleicht falsch, aber der eine Weg hatte nicht geklappt - vielleicht würde er ja klappen, wenn man darin mehr Zeit investierte -, also schlug sie einen anderen ein. Vielleicht würde sie danach wieder wechseln, vielleicht auch nicht, wer wusste das schon?

[Bei Fanny, Sinaan, Salomo & Robin - denkt - spricht Robin an - spricht Sinaan an]

. . . . . . . .

Vielen Dank an Jioni aus Funkstille, wegen ihr besitze ich dieses Set (:

Das Herz hat Gründe welcher der Verstand nicht kennt...


Zuletzt von Yuki am Di 28 Jun 2011, 15:04 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Mo 27 Jun 2011, 13:54

Kraftlos und müde kämpfte sich Akira durch den tiefen Schnee. Für die Kleine war es anstrengent und sie kämpfte sich immerhin schon Tage durch diesen Schnee. Die Kleine sank plötzlich ein und quieckte hilflos. Es fiel Akira nicht leicht immernoch weiter zu waten. Zitternd und fast weinend watete der Welpe weiter durch den Schnee. Ihr kurzes Fell dient diesesmal leider nicht als Kälteschutz, immerhin war es kürzer als das von anderen Hunden.

Ist hier denn niemand...?

Scheinbar hatte sie diesen Satz ins nichts gesagt, denn sie hörte weder eine andere Stimme, noch ein anderes Lebenszeichen anderer Hunde. Der letzte Hoffnungsschimmer vom Überleben wich aus ihrem Blick. Oh, wie sehr Akira sich jetzt wünscht ihre Mutter oder ihre Hütte zu sehen, doch hier ist weit und breit nur Schnee. Die ersten Tränen rannen über ihren kleinen Kopf und sie stürtze kraftlos zu Boden. Zwar noch atmend aber eiskalt lag Akira nun dort und dachte nach. Dachte, an ihre Familie. Mit diesem Gedanken strömte auch neue Kraft durch ihren Körper. Ihr Überlebensinstinkt sagte ihr immer wieder "Lauf weiter!" nun folgt Akira ihrem Instinkt und stand wieder auf.

Warum ist denn hier niemand? Bitte, redet doch mit mir!

Murmelte Akira wieder. Verdammt! Warum ist hier niemand? dachte Akira und lief tapfer weiter. Hier muss doch jemand sein!
Nach weiteren Laufens, dachte Akira den Geruch eines anderen Hundes. Wieder in der Hoffnung einen anderen Hund anzutreffen rief sie noch einmal:

Halloo ?!


[sucht andere Hunde - bricht zusammen - schöpft Kraft - ruft andere Hunde - in der Nähe von Jambo und Nele]
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Mo 27 Jun 2011, 17:07

Während er die anderen beobachtete musste Salomo immer mehr die Stirn runzeln. hatten hier etwa alle den Verstand verloren? Als erstes die Antwort von Fanny zu seiner Frage nach Eika. Wie hatten die beiden die Hündin so einfach gehen lassen können? Und wieso sprach sie derart abfällig von der Hündin nun da sie weg war? Hatten sie sich etwa noch weiter gestritten? So sehr, dass Eika einfach fortgegangen war? Kurz schaute der Rüde sich um, spielte mit dem Gedanken die Hündin zu suchen, da sie alleine doch mit Sicherheit nicht weit kommen würde. Beinahe wäre er sogar los gegangen, doch dann musste er sich daran erinnern, dass dies wohl nicht das einzige Problem war. Eika hatte anscheinend mehr oder weniger ihre Entscheidung selbst getroffen. Vielleicht würde es nichts bringen sie zu suchen. Außerdem wäre es vermutlich dumm zwei Hund für einen anderen zurück zu lassen, denn er konnte nicht wissen ob sie so schnell zurück kommen würden und dieser seltsame Rüde vor ihm schien tatsächlich irgendwie eine Bedrohung dar zu stellen, auch wenn Salomo vermutete, dass er mehr auf seine Kraft, als auf Geschick baute wenn er sie bedrohte. Da die Hündinnen jedoch nicht mal so wirklich jagen wollten, waren sie von einem Kampf vermutlich ebenso wenig begeistert, war in einer eventuellen Notsituation eindeutig ein Nachteil war. Alles in allem war er also verdammt dazu Eika einfach laufen zu lassen und zu hoffen, dass sie es irgendwie schaffte.
Während Salomo kurz überlegt hatte, hatte Fanny weiter gesprochen und ihn noch mehr in erstaunen versetzt. als sich nun auch noch Yuki mit provozierenden Worten einreihte konnte Salomo die beiden nur strafend anblicken. Am liebsten hätte er sie richtig zurecht gewiesen, doch in Anbetracht der Lage war dies wohl nicht von Vorteil. Um einem Kampf aus dem Weg zu gehen mussten sie ihre Position(drei gegen einen) geschickt ausspielen, was natürlich nicht möglich war, wenn sie anfingen untereinander uneinig zu sein. Salomo konnte nur noch hoffen, dass sie endlich nachdachten und einsahen, lieber nichts mehr zu sagen als derartige Sätze zu brabbeln, die mit Sicherheit keine Vorteile brachten.
Zu allem Überfluss schienen sie jedoch noch mehr zu werden. Yuki bestätigte den Verdacht, der Salomo bei dem Geruch gekommen war, sodass er sich nicht umdrehen musste um zu wissen wer dort war. Robin, der Rüde, den er im Wald angetroffen hatte. Warum er ihm gefolgt war konnte Salomo nicht wirklich verstehen. Witziger Weise jedoch schien der Schäferhund ihn zu ignorieren. Was hatte das zu bedeuten? Vorsichtshalber richtete Salomo eines seiner Ohren nach hinten, während er weiterhin den Rüden vor sich beobachtete. Der ihm bereits mit dem Tod drohte und nun anfing ihn an zu knurren. Aufgrund dieser eindeutigen Drohung zog Salomo seine Lefzen ein wenig hoch und baute sich, Zähne bleckend, leicht, wenn auch nicht zu voller Größe, auf.

"Ich glaube nicht, dass du in der Position bist solche Forderungen zu stellen und auch sonst solltest du dich ein wenig mehr zusammen nehmen. So leichtfertig wie du das Wort 'Tod' aussprichst, kann es schnell sein, dass dein Körper erkaltend auf dem Boden liegt. Mag sein, dass du stark bist und manche sich dir, wegen solch einem Verhalten, fügen, aber auch ich habe meine Mittel. Zu dem stehst du lediglich alleine da."

Mit eisigem, drohenden Blick sah er ihn an. Eigentlich drohte er nicht gerne und auch so, war dies mit Sicherheit keine gute, dauerhafte Lösung. Doch die Variante irgendwie ruhig das ganze zu lösen hatten die beiden Hündinnen eindeutig verspielt. Was konnte er nach ihren Worten schon sagen um sie zu entschuldigen und eine Lösung vor zu schlagen, ohne ihre Verbindung dabei nicht schwach wirken zu lassen, falls es so tatsächlich nicht ging? Nein, mit seiner eigenen Kraft zu drohen war die einzige Möglichkeit die ihm in dieser Situation blieb. Auch wenn er sich damit wahrscheinlich einen Feind machte. Später, falls sie wieder aufeinander stießen konnte er versuchen, die Zwietracht wieder zu vertreiben.

[ hört zu / richtet seine Aufmerksamkeit teilweise zu Robin / sieht Fanny und Yuki strafend an / antwortet Sinaan ]

. . . . . . . .



Zuletzt von Salomo am Di 05 Jul 2011, 12:14 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Fr 01 Jul 2011, 20:11

Robin hörte genau hin, was sie da beredeten und es hörte sich nicht gut an, hoffentlich macht Sinaan nichts schreckliches, dachte Robi. Er wurde von der Hündin, die Salomo ähnlich sah, begrüßt, doch er reagierte nicht, sondern blickte immer wieder zwischen Salomo und Sinaan hin und her. Zwar war er vorsichtig und ließ seinen Blick auch mal zu den beiden Hündinnen schweifen, schließlich wusste er, dass sie ihn auch angreifen könnten, wenn es so weit kommen würde. Sinaan ignorierte ihn einfach, weshalb wusste Robin nicht doch, was Sinaan nicht wusste, dass Salomo wusste, dass Robin zu ihm gehörte.
Die Situation war nicht gerade prächtig für Robin, wenn Salomo deutlich machte, dass er Robin bereits begegnet war, dann würde der junge Rüde seinen blaues Wunder erleben. Die Worte die Salomo dann an Sinaan wand, klangen bedrohlich und nun war sich Robi nicht mehr so sicher, ob der Wolfshund doch so gut war, wie er dachte.
Was ihn jedoch mehr beschäftigte in diesem Moment war, dass Salomo etwas falsches sagen könnte und so entschied er sich dafür sich auf die Seite von Sinaan zu stellen, auch wenn sein Alpha das sicherlich nicht wollte.
"Da liegst du falsch, er ist nicht allein", kläffte Robin und versuchte dabei so ernst zu sein, dass man meinen könnte, er stände hinter seinem Alpha und würde ihn in allem unterstützen, was er tut. Er stellte sein Nackenfell etwas auf und hob die Rute, außerdem zog er die Lefze hoch und zeigte seinen spitzen Zähne.

{bei den anderen I hat Angst das er auffliegt I stellt sich zu Sinaan]
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Dima
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Sa 02 Jul 2011, 15:37

Dima lief durch den kalten weißen Schnee.
Dank ihrers Felles war ihr nicht sehr kalt.
Sie lief über ein Schnee bedecktes Feld, man konnte sie kaum sehen.

Nach einer Weile hörte Dima aus der Ferne ein leises Rufen.
Dima lief so schnell sie konnte in die Richtung, aus der sie meinte das Rufen zu hören.
Sie sah, wie da ein junger Hund lief.
Dima lief dem Hund hinterher und rief dann:

``Hey du, was ist los und wieso bist du hier ganz alleine?´´

Kurz darauf ist sie auch schon bei dem Hund angekommen, sie stellte sich vor den Hund.
Dieser schien kurz vorm erfrieren zu sein.
Dima stellte sich schützend zu der jungen Hündin. Sie versuchte die kleine etwas vor der Kälte zu schützen.

Dima spürte die Kälte, die an dem Jungentier haftete.


[Lief, hörte, rannte, fragte, schütze vor Kälte.]
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Mo 04 Jul 2011, 20:16

Das war dann doch etwas zu viel. Und dem fremden Schäferhund schien es nun auch zu bunt zu werden. Er trat ein paar Schritte zurück, um alle Anwesenden genau im Blick zu haben. Wie lange würde er noch diese lächerliche Rolle des Bösen aufrecht erhalten wollen? Nun knurrte er auch noch Salomo an! Fanny musste lächelnd den Kopf schütteln. Wie naiv er doch war...
Doch die ältere Bernerdame erwartete nicht mehr lange Widerstand. Der Fremde konnte diese distanzierte, überdrehte Haltung nicht mehr lange beibehalten. Salomo war auch nicht gut auf ihn zu sprechen und zudem war er allein. Selbst die Tatsache, dass Fanny nicht kämpfen konnte machte seine Situation nicht besser. Er war in der Unterzahl. Doch der Bunten war nicht der Blick des Fremden zu der Niete von Hund entgangen. Schnell hatte der Schäferhund sich von ihm abgewandt. Für Fannys Geschmack zu schnell. Konnte da irgendeine Beziehung sein? Die Bunte war nun von der Provokateurin zur Beobachterin geworden. Interessiert und aufmerksam beobachtete sie mit ihren hellbraunen Augen jede Bewegung ihrer Artgenossen, jeder Blick, jede Änderung der Mimik.

Fanny schwieg die ganze Zeit über. Die sah Yuki dabei zu, wie diese beim Anblick Salomos lächeln musste und der Gedanke, dass sie Zwei einander vielleicht mehr mochten, als sie äußerlich zeigten schlich sich den Kopf der Bunten. Perplex blinzelte sie zwei mal und entschied dann sich besser auf das Wesentliche zu konzentrieren. Weiter sah Fanny ihrer Freundin zu. Wie sie den fremden Rüden erblickte, mit ihm sprach, ihn grüßte. Wie sie ihn freundlich anlächelte. Wie man an ihren Augen sehen konnte, dass ihr Kopf sich eine Meinung zu dem Fremden bildete. Fanny fand es überaus faszinierend jemanden zu beobachten, ohne, dass dieser es wusste. Doch es gab nicht nur Yuki, welche Dinge tat, Entscheidungen traf und Andere freundlich zulächelte. Fanny sah zu Salomo und bekam sofort einen nicht gerade netten Blick zu geworfen. Etwas verblüfft starrte sie den Rüden an. Hatte er gemerkt, wie sie Yukis Bewegungen betrachtet hatte? Oder war es etwas anders? Wegen Eika vielleicht? Fanny legte den Kopf leicht schief. Ihr eines Ohr legte sich ein wenig über ihr Auge und versperrte ihr so die Sicht auf den Rüden, welcher sich anschleichen wollte. Also brachte sie den Kopf wieder in Normalposition und sah weiter zu.

Salomo wurde nun viel interessanter für Fanny, als Yuki. Hinter seinen Augen spiegelten sich seine Gedanken, doch die Bunte konnte sie nicht lesen. Sie sah, wie der Rüde ein Ohr zu dem Fremden drehte, welcher noch im Schnee lag. Salomo wagte keinen Blick nach hinten. Hatte er erwarten, dass dort jemand die Gruppe spionieren würde? Fanny wusste es nicht. Noch beschäftigt mit der Frage, was Salomo wohl bewirken wollte zog dieser schon die Lefzen hoch und baute sich ein wenig vor dem Schäferhund auf. Erst da hörte Fanny auf nur zuzusehen. Die Reaktion Salomos verunsicherte sie. Die Bunte wusste, dass sie zu weit gegangen war mit ihren Provokationen und das Yuki dem Schäferhund vielleicht den letzten Stoß gegeben haben konnte. Doch noch war nichts passiert. Wenn Salomo nun auch noch in Drohgebärden verfiel... dass könnte schlecht enden. Aber nach seinen Worten betrachtete Fanny die ganze Situation weniger mit Skepsis, sondern eher mit Zuversicht. Salomo machte dem Jungen klar, dass er alles andere als im Vorteil war. Fanny fragte sich, ob er sich nun zurück ziehen würde. Die Bunte ging einen Schritt auf den Fremden zu, bückte sich leicht und legte böse die Ohren an. Sie zog nur ein wenig die Lefzen hoch, weshalb man knapp die Spitzen ihrer Zähne sehen konnte. Das war eigentlich nicht ihre Art, doch nun galt es nicht dem Instinkt, dem Charakter zu folgen, sondern nach Taktik zu spielen. Der Schäferhund musste endlich einsehen, dass es so nicht weiter ging. Weg mit dem mütterlichen Tour, her mit dem bösen Hündchen!

Noch jemand schien auf diese Idee gekommen zu sein. Der Möchtegern-Spion stellte sich hinter den jungen Schäferhund und fing nun auch an zu knurre. Er meinte, mit seiner laut ausgesprochenen Tatsache, dass sie nun ein Zweiergespann waren wohl die Gruppe zu stärken, was Fanny nur innerlich belächeln konnte. Sie sah kurz zu Yuki und zischte ihr zu, sie solle ebenfalls knurren, um zu zeigen, dass es vorbei war mit dem freundlichen Gerede. Fanny sah wieder zu Sinaan, weiterhin in ihrer knurrenden, leicht geduckten Haltung. Manch einer würde behaupten, so könne man sie leicht töten. Doch Fanny war bereit zu springen und zu kämpfen... irgendwie... und wenn sie sich blamieren würde! Das war egal!

[bei Yuki, Salomo, Sinaan und Robin | beobachtet | fängt an zu knurren | redet mit Yuki]
Zeitlich manchmal nicht ganz richtig...
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Sa 09 Jul 2011, 15:22

    Im Grunde war alles ziemlich simpel und leicht zu erklären.
    Ziellos streifte Sinaan durch die Gegend, als er plötzlich zwei fremde Hündinnen entdeckte und diese anpöbelte. Die Hündin Fanny hatte alles herraus gezogen bis letztendlich ihr Anführer, dessen Namen er nicht kannte zu ihnen stoß und ebenso den Rüden bei weiten unterschätzte und ihn wohl alles andere als ernst nahm. Einer seiner Rudelmitglieder Robin kam darauf folgt zu ihnen und gerade als der Anführer der anderen Gruppe meinte er sei alleine und hätte keine Chance, stellte Robin sich unerwarteter Weise auf die Seite Sinaans.
    Eigentlich hätte der Rüde nicht erwartet das Robin ihn half und darüber war er ebenso wenig glücklich, war er doch der Überzeugung Robin konnte nicht kämpfen. Aber wie sagt man so schön? Man soll sich vom äußeren Erscheinungsbild nicht täuschen lassen...

    Sinaan war zuvor ein paar Schritte zurück gewichen um einen Blick auf alle zu haben, Fanny schien sich ablenken zu lassen vom eigentlichen Feind und sich wohl auf andere Sachen zu konzentrieren. Yuki war viel zu vertieft in ihre Gedanken und schien sich den Kopf über irgendetwas zu zerbrechen und ihr Anführer... Der dachte sowieso er würde mit Sinaan locker fertig werden, unterschätzte ihn allem anschein dementsprechend und alles in einem schienen diese drei Hunde den Schäferhund einfach unsympatisch zu sein.
    Waren sie vielleicht diese sabbernden Streuner welche es wagten seinen Rang in Frage zu stellen und ihnen ihre Beute stahl?
    Ob es jetzt vielleicht besser wäre einfach zu gehen und sich einen nach den anderen vorzuknöpfen wenn sie alleine waren wusste Sinaan nicht.

    "Was suchst Du hier...Robin?"

    Erklang die monotone Stimme des Rüdens, doch richtete er seinen Blick immer noch den anderen dreien.
    Robin war in einer guten Position und Sinaan auch, vielleicht würden sie es doch gemeinsam schaffen diese Truppe von Schoßhündchen zu besiegen...

    "Es interessiert mich nicht was ihr hier sucht, noch wer ihr seit... Aber... Mich interessieren eure Beweggründe und eure Ziele. Wärt ihr so freundlich und würdet diese in Erfahrung bringen, bevor ich euch in taussend Stücke zerreise?"

    Erneut erklang seine Stimme, sie war in dem selben Ton wie zuvor. Doch konnte man in den Ausdruck in seinen Augen erkennen das er nicht zum spielen da war und wohl alles andere als geduldig darauf warten würde, das einer von ihnen ihm eine Antwort gab.... Wenn er keine Antwort kriegen würde, dann würde er sie einfach in Stücke reisen, wie viele Hunde zuvor.
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Mi 13 Jul 2011, 16:31

In Yukis Kopf spielte sich eine Melodie ab. Obwohl sie vermutlich schnell oder aufregend sein sollte, oder zumindest agressiv, war diese Melodie das völlige Gegenteil davon. Unter den Menschen war sie auch als "Nachdenk-" Musik bekannt. Vielleicht spielte sich diese Musik in ihrem Kopf ab, weil diese ganze Situation einfach nur lächerlich war? Und sie gerade einfach nicht wusste ob sie nicht einfach gehen sollte? Aber im Ernst: Sich mit diesem Rüden anzulegen, war doch total sinnlos. Er würde wieso keinen Kompromiss schließen. Yuki leckte sich mit der Zunge übers Maul, ihr war langweilig. Vielleicht sollte sie die Situation besser einschätzen können, aber im Moment hatte sie einfach keine Lust darauf. Ob sie schon immer so unter Stimmungsschwankungen gelitten hatte? Keine Ahnung, aber vielleicht war einfach zuviel passiert, da konnte man ja auch schonmal aus den Fugen geraten.

Naja, da die Melodi in ihrem Kopf ihr wieso weitere Gedanken verbot, beobachtete sie die anderen. Salomo zeigte nun auch seinen Standpunkt und er drohte mit seinen Blicken, das war mal was neues. Yuki hatte Salomo noch nie so...hart gesehen. Es war merkwürdig, aber irgendwie auch lustig, in Anbetracht der Melodie. Als jedoch der Fremde kläffte, und sich zu Sinaan stellte, wurde die Musik unterbrochen. Das war auf eine Art schade, da sie so die ganze Situation nicht mehr so witzig aussah. Aber nunja, man konnte eben nicht alles haben. der Rüde zeigte seine Zähne, Wow. Als ob das nun so beeindruckend wäre. Jeder konnte seine Zähne zeigen. Unfreiwillig gähnte Yuki, das machte bestimmt einen merkwürdigen Eindruck. Egal. Sie war nicht müde, aber trotzdem ödete sie diese ganze "Ich bin stärker als du und werde dich töten" Sache sie einfach an.

Jetzt knurrte auch noch Fanny. Momentmal...Fanny knurrte?! Irritiert blickte sie zu Fanny. Diese befahl ihr jetzt auch das sie knurren sollte. War Yuki etwa im falschen Film? Sie zuckte mit dem Ohr, und sah sich nochmal in der Gruppe um. Dann speziel noch zu Salomo und zu Fanny.

"Das ganze ist doch lächerlich. Können wir nicht einfach gehen? Aber na gut."

Nun zeigte auch sie ihre Zähne, sträubte ihr Nackenfell und ließ ein dunkles Grollen hören. Ihre Muskeln waren gespannt und sie war bereit, sollte das nun auf einen Kampf hinaus laufen. Auch sie ging in eine etwas geduckte Haltung, brachte ihre Muskeln so unter Spannung das sie jederzeit springen konnte. Doch fäst hätte sie ihre Haltung aufgeben und gelacht, als der Rüde meinte sie sollen so freundlich sein und ihn verraten wo sie hingingen. Sag mal, öebte der Rüde nun auch in einem falschen Film?! Doch Yuki blieb in ihrer gespannten Haltung, die Zähne gefletscht. Sie schnaubte, ehe sie antwortete:

"Freundlich?! Sag mal, bist du im falschem Film? Wir waren vorher freundlich, doch jetzt ist schluss mit lustig. Und unsere Ziele sowie unsere Beweggründe gehen dich einen Dreck an. Was willst du damit? Wenn du uns doch eh gleich in Stücke reißt, so wie du es die andauernt Prophezeist? "

Dummer Hund. Seine Sätze waren vollkommen unlogisch und sinnfrei. Was brachte es ihm etwas zu wissen, was ihm wieso nichts nützen würde? Die wirren Gedanken welche in seinem Kopf herumschwebten, würde sie gerne einmal sehen. Oder verfolgte er einen Plan?

[Bei Salomo, Fanny, Sinaan & Robin - ist langweilig - schlägt vor zu gehen - knurrt; befolgt Fannys Anweisung - redet]
Bah, ich hab mir irgendetwas aus dem Ärmel geleiert -.- Falls ihr die Melodie nicht kennt; bzw. mal hören wollt: Nachdenk Musik *klick*

. . . . . . . .

Vielen Dank an Jioni aus Funkstille, wegen ihr besitze ich dieses Set (:

Das Herz hat Gründe welcher der Verstand nicht kennt...
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Salomo
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Alter :
5 Jahre
Rasse :
Tschechslowakischer Wolfshund
Größe :
64 cm

BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Mo 18 Jul 2011, 09:44

Mehr oder weniger überrascht bemerkte Salomo wie Fanny nun anfing zu knurren. ~Gut so!~ Anscheinend hatte sie verstanden, worauf er hinaus wollte. Als sie nun jedoch Yuki an raunte ebenfalls zu Knurren und diese auch noch auf unpraktische weise antwortete hatte er am liebsten geseufzt, oder wenigstens die Augen verdreht. Wie furchteinflößend es für den fremden Rüden sein musste wenn sie vorher noch ausdiskutierten warum und wann man zu knurren hatte. Kurzum, vermutlich wurde es nun ein Schuss ins Wasser. Mit ihren Worten hatte Yuki sie genau in die Situation gebracht, in der ihnen fast keine andere Chance blieb, als die, welche sie Vorgeschlagen hatte. Ausgenommen natürlich, dass sie tatsächlich einen Kampf anzettelten, aber das war eigentlich nicht Salomos Ziel gewesen. Sie brauchten ihre Kräfte um zu Jagen, wenn sie nun Kämpften, war das reine Energieverschwendung. Vor allem, da sie zu wenige waren, als dass auch nur irgendjemand würde ausfallen können. Noch während Salomo dies durch den Kopf schoss, bewegten sich Schritte von hinten heran. Was tat Robin nun? Salomo hatte gedacht der Rüde würde bleiben wo er war, zumal es sowieso schon seltsam war, dass er überhaupt hier aufkreuzen musste. Denn auch wenn er im Wald nicht sonderlich aggressiv gewirkt hatte, war es eindeutig kein angenehmes Gefühl einen weiteren mehr oder weniger fremden Hund hinter sich zu wissen. Dass er nun seine Stellung aufgab und zu ihnen ging - was Salomo angespannt mit seinem Ohr verfolgte - war demnach erst einmal mehr oder weniger Vorteilhaft, da er ihn nun im Blick hatte. Bei den Worten des Rüden musste Salomo jedoch den Kopf schief legen und die Stirn runzeln. Das war also der sogenannte Anführer vor dem er ihn vorhin gewarnt hatte? Die Worte des Schäferhundes zeigten, dass es auch zwischen diesen beiden Hunden Unstimmigkeiten zu geben schien. Außerdem hatte Robin seine gute Außenposition verlassen und sich stattdessen zu dem knurrenden, aber mehr oder weniger eingekreistem Rüden in der Mitte gestellt. Ein weiterer Pluspunkt, für sie (Salomo, Fanny, Yuki). Vielleicht ließ sich das ausnutzen?
Der Rüde schien sich gerne zu wiederholen und so konnte Salomo das Gähnen von Yuki irgendwie nachvollziehen, auch wenn er selbst es nicht unbedingt gut für die Situation fand. Nur eines stellte er fest. Sein Gegenüber drohte zwar gerne, aber wirklich Kämpfen schien nicht in seinem Sinn zu sein, dafür redete er bereits viel zu lange. Vielleicht ließ sich also doch noch etwas auf anderem Wege machen? Yuki´s Antwort war zwar teilweise berechtigt, aber weiter brachte sie die Runde damit nicht.
Statt auf den Schäferhund ein zu gehen wandte sich Salomo nun mit den Worten Robin zu. Im Wald hatte er von vier Hunden gesprochen.

"Ich muss sagen ich kann nicht verstehen, warum du bei ihm bleibst. Wo ist eigentlich der Rest eurer Vierer-Sippe?"

Fragend sah er Robin an, achtete jedoch weiterhin darauf, sich notfalls schnell fort bewegen zu können, sollte er den Schäferhund doch falsch eingeschätzt haben. Ob er eine ehrliche Antwort bekommen würde wusste er nicht. Doch wenn konnte es nützlich sein. Erstens, weil Salomo tatsächlich überlegte, ob dieser Umgang für einen jungen Hund angemessen war, zweitens, weil es eventuell noch eine weitere Bedrohung in Form einer Zwergpinscherdame gab. Die Frage war allerdings aus noch weiteren Gründen gestellt worden. Einerseits war es eine leise Warnung an Fanny und Yuki, dass diese zwei Hunde hier womöglich nicht alles waren und außerdem wollte er sehen wie die beiden fremden nun untereinander reagierten. Vielleicht ließ sich eine Schwachstelle in dem Gefüge finden? So wie er den sogenannten Anführer bis jetzt erlebt hatte, konnte er sich nicht vorstellen, dass seine Untergebenen(wie man es in diesem Fall bestimmt nennen konnte) mit all dem zufrieden waren. Besonders schlau schien er auf jeden Fall nicht zu sein, weswegen Salomo annahm, dass sie ihn höchstens als Schutz und Ausführenden bei einer Jagd brauchten. Wer weiß...

[ bei Yuki, Fanny, Sinaan & Robin / sieht zu / sagt was ]

. . . . . . . .



Zuletzt von Salomo am Fr 12 Aug 2011, 04:01 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Mo 18 Jul 2011, 11:57

Die kleinen Pfoten der Zwerginscher Dame trugen sie schnell über denn Schnee. Zum einsinken war sie eigentlich zu leicht. Okay, ein stück sank sie ein, aber deutlich weniger als die großen Hunde. Mal wieder lief sie einfach nur ohne an etwas zu denken. Sie achtete nicht auf die Gerüche und Geräusche in ihrer Umgebung, hatte den Kopf etwas gesenkt. Gut, sie hatte eigentlich etwas getan was sie nicht tun sollte. Sie hatte sich einfach von Sinaan und den anderen entfernt. Eigentlich schon zu weit, denn sie lief schon gut einen Tag. Sie wollte gar nicht höhren was Sinaan sagen würde wenn er das mitbekam. Aber sie war nunmal eine Wanderin und brauchte mal einen Ortswechsel. So war sie nunmal. Auch wenn sie sich einredete, ihre perfekte welt gefunden zu haben, so fühlte es sich für sie nicht so an. Gut, sie hatte Schutz, eigentlich immer genug Narhung da sie nicht viel brauchte, und Gesselschaft. Was wollte sie mehr? Das wusste Kuraiko, so ihr Name, auch nicht. Sie hatte alles und müsste eigentlich Glücklich sein, aber ihr Lächeln war immer aufgesetzt. Nun gut, vieleicht dachte sie so viel nach das es Kuraiko schon gar nichtmehr auffiel. Oder sie überhörte ihre Gedanken? Konnte man das überhaubt? Die kleine Zwergpinscher Dame blieb stehen und hob den Kopf. Sie legte ein Ohr an und schaute nach vorne. Die eigenen Gedanken überhöhren? Höhrte man seine Gedanken überhaubt? Da kamen ihr einige Gerüche in die Nase. Mehrere Hunde, sie mussten schon länger hier sein denn überall schienen sie herum gelaufen zu sein. Wo war sie überhaubt? Kuraiko schaute sich um. Eine weiße Fläche umgab sie, es sah aus wie ein Feld. In der nähe konnte sie eine Scheune sehen. In dessen Richtung liefen auch immer die Fährten und wurden stärker. Sie überlegte kurz ob sie näher heran gehen sollte, hatte dabei immernoch ihr Ohr angeklappt. Schliesslich entschied sie sich doch etwas näher an die Scheune zu kommen. Aber sie beeillte sich nicht, lief in einem gemächlichem Tempo.

[in der nähe von Nele und Jambo| Läuft und denkt dabei unbewusst nach, entdeckt die Scheune und geht langsam darauf zu]
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Eiskalte Jagd

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