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wir glauben nicht an Götter,
die im Wahn ihr weiter preist
SALOMO;;NELE;;YUKI

AUFNAHMESTOPP
!!NICHT AKTIV!!

© ICEWOLF DESIGNS 2012

FORENERSTELLUNG:
31. März 2010 (xobor)
FORENERÖFFNUNG:
6. August 2010 (Forumieren)
ROLLENSPIELSTART:
11. August 2010
FORENLEITUNG:
Nele, Yuki & Salomo




EISKALTE JAGD;;
WETTER: Schneefall, dicke Wolken
TAGESZEIT: Morgen || Mittag
UHRZEITEN: 8-12 Uhr





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 Eiskalte Jagd

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AutorNachricht
Yuki
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Glückskind
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3 Jahre
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Tamaskan
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65cm

BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Mi 26 Okt 2011, 18:42

Ein metallischer Geschmack leckte sich auf ihre Zunge. Blut. Blut eines EIGENTLICHEN Artgenossen. Yuki hätte es am liebsten ausgespuckt, doch dann hätte sie den Rüden loslassen müsse. Also verharrte sie einfach. Ein automatischer Schluckreflex zwang sie dann doch dazu, dass Blut eines Hundes zu kosten. Widerlich lief es hinab in ihren Magen. Yuki durchfuhr ein eisiger Schauer. Die Worte von Salomo drangen an ihr Ohr und ein wenig Schamgefühl ergriff Yuki. War sie wirklich noch bei Sinnen gewesen als sie wie eine Verrückte auf den Schäferhund los ist?! Andererseits war sie ja jetzt auch bei klarem Verstand. Aber Salomo hatte Recht, sie waren keine Mörder. Fanny gab zustimmende Worte. Yuki hätte auch gerne etwas gesagt, doch sie hang dem Rüden wortwörtlich im Nacken und deswegen war das sprechen ihr untersagt. Außerdem betäubte das Blut eines Hundes ihre Zunge.

Die Hündin war wollte einmal nachpacken, doch genau in diesem Moment schüttelte der Schäferhund sich, was Yuki aus dem Gleichgewicht brachte. Sie stürzte zwar nicht, dafür war der Rüde von ihren Zähnen befreit. Irritiert schüttelte Yuki sich – sie hatte den Überblick verloren. Ein Knurren trat an Yukis Ohren – verdammt, wenn fiel dieser Schäferhund jetzt an?! Yuki blickte um sich und entdeckte den Wahnsinnigen welcher sich auf Robin stürzen wollte. Robin hatte sich also für die „gute“ Seite entschieden. Doch Yuki konnte nicht lächeln – er war in Gefahr. Und wenn er getötet wurde, dann würde er nicht wissen wie es war frei zu sein. Yuki spuckte das Blut, welches sich noch in ihrem Maul befand angewidert hinaus. „Alles okay Fanny?!“ warf sie der Fähe zu, doch ihre Augen hafteten eher auf den Kampf, der sich vor ihr abspielte. Salomo – nun richtig wütend, was Yuki bei ihm noch nie gesehen hatte – war fixiert auf die Kehle des Schäferhundes. Bitte schaff es!

Yuki ahnte, dass sie Salomo nur im Weg stehen würde, doch sie wusste nicht ganz was sie machen sollte. Was, wenn Salomo dem Rüden unterlegen war?! Dann MUSSTE sie eingreifen. Mit angelegten Ohren verfolgte sie den Kampf, sie würde sofort einspringen wenn irgendetwas schief lief. Sie wollte nicht das Salomo sich verletzte, doch sie vertraute darauf, dass er wusste was er tat.

[Bei Fanny, Sinaan, Salomo & Robin - wird von Sinaan abgeschüttelt - greift NICHT in den Kampf ein]
Erstaunlich, dass sie sich zurückhält oO

. . . . . . . .

Vielen Dank an Jioni aus Funkstille, wegen ihr besitze ich dieses Set (:

Das Herz hat Gründe welcher der Verstand nicht kennt...
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Dima
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Mi 26 Okt 2011, 22:31

Dima lauschte den Worten des Rüden.
Ihm gefiel ihr Name, das schmeichelte ihr.

``Danke sehr.
Ihr Name ist zwar etwas ungewöhnlich, aber auch ganz schön.´´


Sagte sie mit sanfter Stimme und setzte sich auf ihr Hinterteil.
Die Kälte machte ihr rein gar nichts aus, da sie recht langes Fell hatte und an Schnee und Eis bestens gewöhnt war.
Eika sah in diesem leichten Schneegewusel sehr interessant aus.
Dima hatte nie zuvor einen Hund gesehen, der einem Schaf, oder Lämchen ähnelte.
Bestimmt wusste Eika, was sie für eine Rasse war.
Dima legte ihr freundlichstes Lächeln auf und freute sich riesig darüber, mal andere Hunde zu treffen.
Als Socke nun wieder begann zu reden, huschte Dima wieder aus ihren Gedanken und lauschte erneut den Worten des Fellkneuls Socke.
Er suchte seinen Weggefährten und besten Freund.

``Wenn Sie mögen, kann ich Ihnen bei Ihrer Suche helfen.
Ich kenne mich hier sehr gut aus und es giebt kaum eine Stelle, die ich noch nicht besichtigen durfte.
Zudem hätte ich dann auch mal ein wenig Abwegslung und Sie währen nicht so alleine bei Ihrer Suche.´´


Meinte sie freundlich.
Sie half gerne, egal ob der andere fremd war, oder nicht.
Hilfsbereitschaft stand bei ihr ganz weit oben.


[Bei Socke & Eika // Auf einer kleinen Lichtung im Schneegewusel.]
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Itachi
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25 cm

BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Do 27 Okt 2011, 21:42

    Mit geschlossenen Augen und leise schnurrend lag der schwarze Kater auf einem Heuhaufen und genoss die Wärme der Scheune. Von dem Sturm draussen, bekam man in der Scheune nicht viel mit, ausser der lästigen Tatsache, dass das Holz knarrte.
    Aber davon lies sich Itachi nicht beirren und lag ruhig atmend auf seinem Platz.
    Die Schwanzspitze des Katers tippte auf und ab und er konnte das liese fiepen einer Maus ausmachen, empfand nun aber wirklich nicht die notwendigkeit, den Nager zu töten.
    Wozu? Er hatte genug Essen in seinem Zuhause und die Menschen gaben es ihm, dazu musste er nur einmal "Miau" sagen, und sie wurden panisch und stellten ihm seinen - sauberen - Napf mit wohlschmeckendem Futter hin. Ab und zu bekam er auch mal rohen Fisch, was zwar nicht ganz sein Geschmack war, aber abgeneigt war er den Wasserwesen auch nicht.

    Leicht öffnete der Kater die Lieder, sah sich gelangweilt in der Scheune um. Eigentlich war sein Leben ja sehr bequem, aber seine Neugier liess sich einfach nicht stillen und das hatte ihn nun schon oft in ziemlich missliche Lagen gebracht. Leider.
    Aber nicht desto trotz lebte er noch, und wie hiess es so schön "Was dich nicht umbringt, macht dich stärker" frei nach diesem Motto, brachte der Schwarze sich also ständig in schwierige und gefährliche Situationen um dann genau diesen Satz wiedergeben zu können.
    Allerdings rechnete er heute nicht mehr damit, noch irgendwas spannendes zu erleben, und somit rollte er sich auf den Rücken und schloss wieder die Augen, auf seinem Heuhaufen liegend und auf den Abend wartend...


[In der Scheune / alleine]
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Eika
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3 Jahre
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Bedlington Terrier
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38cm

BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Sa 29 Okt 2011, 18:14

Wieso fühlte ich mich dann nicht so wie ich selbst?
    Es sah schon etwas lustig aus, wie die beiden weißen kleinen Hündchen vor ihr standen und auf sie auf blickten. Sie kam sich wirklich noch nie so groß vor. Aber nett und lieb scheinten sie ja zu sein, da macht ja Größe nichts aus. Schwanzwedelnd hörte Eika den beiden Flöckchen zu und lächelte dazu noch. Sie hatte jeden Grund dazu, sie war lange alleine und hatte kein Gesicht gesehen. Aber ob sie ihre Geschichte verstehen? Sie überhaupt hören wollten? Die Redensarten von Socke gefielen ihr sehr, sie waren irgendwie amüsant. Sie schwieg einige Zeit bis sie endlich wieder zu Wort kam.

    "Nun ja... Ich weiß nicht, ob Euch meine Geschichte überhaupt interessieret... sie ist auch etwas persönlich..."


    Sie hoffte, sie hatte sie nicht allzu neugierig gemacht. Sie musste wieder daran denken, wie sie ihre alte Bande verlassen hatte. Es tat ihr Leid, aber was konnte sie ändern? Sie konnte sich nur alles fragen, antworten bekam sie nicht. Fanny und die anderen... wo waren sie jetzt? Was war geschehen?

    Ihre Gedanken liefen aus. Sie schloss einige Sekunden die Augen und ließ sie rennen. Sie verschlungen sich und machten neue Welten. Welten worüber Eika noch nie nachgedacht hatte. Doch als sie ein Windstoß streifte, löste sie die Knoten und kam wieder zu sich. Dima und Socke starrten sie an. Sie wusste, sie wollten eine Antwort, keine Lüge. Es interessierte sie wohl, und persönlich war es kaum für sie.


[ Socke, Dima ]

. . . . . . . .

I am not that what you thought I would be

Ich war nie leise, reise niemals gern allein, Doch auf meine Weise bin ich dein. Ich könnte dich küssen, in Flüssen aus purem goldnem Schein, Doch dein Blick sagte Nein.

I am much better than that!

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Strumpf
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   So 30 Okt 2011, 16:41

Wo zum Geier war er denn nun schon wieder gelandet? Der kleine Dackel blickte sich zweifelnd um. Eigentlich hatte er ja nur Sockes Spur verfolgt, denn Socke war sein bester Freund und beste Freunde lässt man ja nicht einfach so ziehen. Also Strumpfs ansicht nach. Naja, jedenfalls war Strumpf nun irgendwo in der Pampa gelandet und das auch noch ziemlich alleine und verloren. Es war für ienen Dackel seiner Größe schon sehr ungewöhnlich. Langsam stapfte er voran, den Richer auf den Boden gerichtet und immerzu schnüffelnd, ob er nicht doch Sockes verlorene Spur wiederfand.

Und Tatsache. Es dauerte nicht lange, da stieg ihm der alzu bekannte Geruch wieder in die Nase. Socke! Automatisch begnn die Rute so pendlen und Strumpfs Hinterteil bewegte sich im Takt dazu mit. Dann wand er allerdings mit kraus gezogener Sturn den Kopf nach hinten und blickte seine Rute und sein hin und her bewegendes Hinterteil zweifelnd an. Schon hörte seine Rute wieder auf zu schlagen und Strumpf nickte seinem hinterteil bedächtig zu, als wäre es ein völlig anderer Körper, der seinen eigenen Willen hatte. Er erinnerte sich an die Worte seiner Zweibeiner, wie sie immer sagten: "So ist's brav, Waldi."

"So, ist's brav!",

sprach er und wand schließlichs eine Nase wieder dem boden zu. Erneut roch der Sockes bekannten Geruch und stürzte schließlich los, dass die Dackelpfoten nur so flogen. Natürlich war Strumpf nicht schnell mit seinen kurzen Beinchen, und doch wurde bald Sockes Geruch immer intensiver und erneut begann seine Rute hin und her zu pendeln. Und da war auch schon sein bester Freund mit zwei anderen Hunden. ohne wirklich auf diese zu achten, stürzte Strumpf auf Socke los und blieb kurz vor ihm stehen, die treuen braunen Augen auf ihn gerichtet und die Zunge aus dem geöffneten, hechelnden Maul hängen.

"Socke, da bist du ja! Du hast mich ja ganz alleine gelassen!",

fröhlich schleckte er dem weißen Fellknäuel über die Schnauze und wand schließlich den beiden anderen Hunden seinen braunen Blick zu. Freundlich udn treuherzig blickte er die beiden Hündinnen an.

"Hallo! Also ich bin Strumpf."

Er nickte wie um sich selbst zu überzeugen und blickte dann mit fröhlich schlagender Rute in die Runde, in die er ohne zu fragen reingeplatzt war.

[Erst alleine || Dann bei Socke, Dima & Eika]
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Sinaan
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Do 03 Nov 2011, 15:31

    Ja! Ja! Ja! Fast... Fast... Fast! Er... er ist ein toter Hund!

    Beinahe habe sich ein mordlustiges Grinsen durch die Lefzen des Hundes gezogen als er seine Zähne gerade in die Kehle seines damaligen Sklaven rammen wollte. Allerdings wurde ihm ein Strich durch die Rechnung gezogen, denn der Wolfsartige Rüde Salomo stürzte sich in genau dem Moment auf ihn und schaffte es, dadurch das Sinaan selbst sich gerade in der Luft befand, Sinaan, neben Robin zu Boden zu drücken und biss diesen hart in die Kehle. Ein gequälter Aufschrei entkam den Rüden dann auch schon, allerdings folgte daraufhin auch schon ein boshaftes Knurren, ehe er begann, den Rüden mit seinen scharfen Krallen an seinen Hinterläufen am Bauchbereich zu zerkratzen. Sinaan zappelte und versuchte sich aus dieser Lage zu befreien, vergeblichst, dabei warf er Robin kurz einen tödlichen Blick zu, welcher schließlich neben ihn lag. Verschwendete allerdings keine weitere Sekunde an den Rüden, sondern schank Salomo erneut seine Aufmerksamkeit.

    Er fühlte wie sich die scharfen Zähne seines Artgenossen durch seine Haut gruben und die warme rote Flüssigkeit hinaus ran, woraufhin der weiße Schnee unter ihnen begann eine rötliche Farbe anzunehmen. Der Druck auf seiner Kehle, die mangelnde Luft und die Verletzung welche der Rüde ihm zugefügt hatten brannte fürchterlich. Erst jetzt wurde dem Schäferhund überhaupt klar, was er die ganze Zeit über tat, allerdings war nun nicht die Zeit über seine Süden nachzudenken gekommen, denn sein bisheriges Leben zierte wie ein Kurzfilm an seinen Augen vorbei und er sah dem sicheren Tod entgegen. Würde Salomo ihm nun tatsächlich töten? Würde er sein eigenes Wort brechen? Sinaan hatte seine Gegner unterschätzt und sah auch schon sofort worin seine Fehler lagen... Er hätte Fanny und Yuki noch töten müssen bevor Salomo auftauchte und Robin hätte er erst gar keine zweite Chance geben dürfen.
    Das hatte man nun einmal davon wenn man jemanden vertraute. Irgendwie... Schmerzte es das Robin ihn so eiskalt hintergangen hatte... Es tat weh das er nun schon wieder einmal alleine war und nun durch einen anderen Rüden sterben würde. Er würde niemals zufrieden ruhen können, hatte er sein Ziel schliesslich noch nicht erreicht... Aber... Aber er hatte es auch vollkommen aus den Augen verloren, wie sonst konnte es zu dem kommen, zu dem es gekommen war...

    Man durfte niemanden trauen; Vor allem nicht den Menschen.
    Vielleicht wäre das ganze anders geworden hätte er sich mit ihnen vertragen, wäre er nicht so von seiner Wut gesteuert worden und hätte er Robin nicht vertraut...
    Aber was nun wohl das schlimmste war, war ja wohl das Kuraiko nun alleine auf sich gestellt war... Vielleicht hatte sie Glück und fand wieder Anschluss... Anschluss zu einem besseren Alpha als er es jemals werden könnte...


Bei Salomo und den anderen / Denkt nach]
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Casper
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Australian Sheperd
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Sa 05 Nov 2011, 16:26

Always give your best, even if it was not good enough.
Aufmerksam wie der Wolfshound war hörte er den Fremden zu, sein Blick galt immer den der gerade sprach. Pacer fühlte sich wie ein Riese, so zwischen den kleinen Hunden. Er fand es irgendwie süß das die Australian Sheperd Hündin sagte das er so groß sei. Als sich die drei nacheinander vorstellen, hörte der große Rüde gut zu um keinen der Namen zu vergessen.

"Nele, Damon und Kuraiko."

Wiederholte der die Namen in Gedanken noch mal und lächelte. Dann überlegte er was er auf die Frage von Nele antworten sollte. Sollte er mit den Drein gehen und mit ihnen Ratten fangen? Schmeckten diese kleinen dreckigen Tiere überhaupt? Pacer konnte sich nicht vorstellen so ein kleines Ding zu essen, zudem es auch keine wirklich große Beute war und den Wolfshound nicht sättigen konnte. Naja ein bisschen Ablenkung würde dem Großen gut tun, also beschloss er zuzusagen.

"Ich würde gerne mit euch Ratten fangen gehen."

Mehr sagte er nicht. Ehrlich gesagt wusste er auch nicht was er sonst noch hätte sagen sollen. So schüchtern kannte man den Rüden gar nicht, sonst war er immer total offen und redete gern doch jetzt irgendwie nicht. Er hatte seine Ohren zurückgelegt und sein Blick fiel ins Leere. Pacer schien für einen kurzen Moment von der Realität abgeschnitten zu sein. Er als im eine Schneeflocke auf die Nase flog und er sich schüttelte, wurde er zurück in die Gegenwart 'gestoßen'. Etwas verwirrt das Pacer hier war, schüttelte er noch einmal seinen Kopf.

{ bei Nele, Damon und Kuraiko}
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Salomo
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Hüter der Nacht
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5 Jahre
Rasse :
Tschechslowakischer Wolfshund
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64 cm

BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   So 06 Nov 2011, 20:54

Es ging beinahe zu leicht. Der Schäferhund hatte eindeutig nicht damit gerechnet, dass jemand versuchen würde ihn auf zu halten. Somit war Salomo auf einmal über ihm. Der Andere konnte sich nicht, aus der unglücklichen Lage befreien, von der Salomo vermutlich beinahe selbst überrascht gewesen wäre, hätte er seinen Verstand nicht mehr oder weniger just in dem kurzen Moment zuvor ausgeschaltet, wenn es darum ging über eine unerwartete Fügung überrascht zu sein. Völlig in Fahrt gekommen biss er zu und bekam seinen Gegner tatsächlich einmal so hart zu fassen, dass dieser kurz aufjaulte, bevor er wieder in ein Knurren überging. Und nun war es nichtmehr nur das Fell des Anderen, was er in seinem Maul schmeckte. Blut. Wie, wenn man einem Hasen den Hals durch biss. Nur, dass dieses hier nicht nach einem Hasen schmeckte. Es war das Blut eines übereifrigen Hundes, dem er da so kräftig in den Hals biss. Ein Teil in seinem Kopf meldete sich nun leise wieder zu Wort. Sollte das tatsächlich sein? Würde er tatsächlich einen Artgenossen töten? Noch einmal drückte er seinen Kiefer halbherzig zusammen, als er spürte, wie etwas scharfes seinen Bauch aufriss. Mit aufgerissenen Augen erstarrte Salomo. Wieder traf etwas seinen Unterkörper, doch dieses Mal wurde seine Haut dadurch nicht zerstört.
Kurz schien die Zeit still zu stehen. Das Bild von Menschenhänden, zusammengepferchten Wolfshunden, dann Huyana, ein Kindergesicht und dann der Zaun mit den scharfen Stacheln, die es zu überwinden galt. Der Sprung, das Blut, der Schmerz. Ungewissheit, aber Leben. ...Leben.
Keine Sekunde war vergangen und doch schien sich alles verändert zu haben. Deutlich spürte Salomo den Herzschlag in seiner Brust, fühlte die Kraft, die seinen Körper durchströmte. Und das Wissen, dass es nicht so enden sollte. Robin war nichtmehr in Gefahr. Er musste nicht töten. Nicht hier, nicht jetzt. Langsam hob Salomo seinen Kopf. Drohend knurrend stieg er von dem fremden Körper herunter und ließ ihn frei. Hierbei sah er auch erst genau, was er bereits angerichtet hatte. Der Schäferhund war nicht tot. Aber diese Verletzung konnte eindeutig gefährlich werden, wenn er nicht aufpasste. Nun breitete sich auch die leichte Überraschung aus, dass er den Anderen doch so schnell hatte überrumpeln können. ... Aber es war kein fairer Kampf gewesen. Der Schäferhund hatte nicht mit ihm gerechnet. Ein Fehler, den ein Beutetier nie machen würde. Doch dieser Hund war es nicht gewohnt Beute zu sein. Er wurde nicht angegriffen, sondern er griff an. Würde er sich nicht mitten im Geschehen befinden, hätte Salomo vermutlich den Kopf geschüttelt. Nun jedoch stellte er sich drohend vor den anderen. Zeigte an, dass dieser verschwinden sollte, während er den Widerhall seines Pulses an dem Aufgerissenen Narbengewebe seines Bauches spürte. Man konnte es nur sehen, wenn man genau darauf achtete, und wusste wonach man suchen musste, was wiederum niemand konnte, denn für Gewöhnlich plauderte Salomo "nicht aus dem Nähkästchen", wie es die Menschen bezeichneten. Niemand konnte ahnen, wie er sich grade fühlte. Halb in der Gegenwart, halb an seine Beinahebekanntschaft mit dem Tod, vor dem er hatte fliehen müssen. Die Gefühle beider Situationen schienen sich zu vermischen und machten die Lage für ihn schier unerträglich. Einerseits die Ungewissheit und die Erinnerung an die Schmerzen, sowohl seelisch als auch körperlich, von früher, andererseits die Zweifel, ob es tatsächlich richtig war, ihn nun fort zu schicken. Wenn sich der Rüde dumm anstellte konnte das schließlich bei dieser Kälte sein Ende sein. Aber wenn er ihn hier behielt, würden sie immer auf der Hut sein müssen, weil man nie sagen konnte, ob er nicht doch Rache wollte. Allerdings: wenn er überlebte, würde er sich vermutlich sowieso rächen wollen. Zumindest vermutete Salomo das bei seinem bisherigen Auftreten. Egal was er nun tat. Es würde also sowieso das falsche sein. Also entschied er für die beste Variante aus Sicht der kleinen Gruppe. Er versuchte den Fremden zu vertreiben. So schlecht er sich auch dabei fühlte.

[Sinnan, Robin, Yuki & Fanny]

. . . . . . . .

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Robin
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Mo 07 Nov 2011, 16:00

Die messerscharfen Zähne schnappten dicht vor Robins Kehle zu, dann rammte der Wolfshund den Schäferhund runter von Robin und drückte ihn zu Boden. Salomo hatte Robin das Leben gerettet.
Sein alter Alpha musste nun sehen was mit ihm passiert, denn Salomo drückte seine Fang zu um die Kehle Sinaans. Einen Moment starrte Robin auf das Geschehen, er hatte seinen Chef verraten, sein Rudel. Er dachte
kurz an Kuraiko, sie waren nie große Freunde gewesen, doch was würde sie nun machen? Was würde Salomo tun, würde er dem jungen Schäferhund den Gar ausmachen?
Robin rappelte sie auf, seine Brust schmerzte etwas von der Wucht des Aufpralls als ihn Sinaan angegriffen hatte. Doch sonst ging es ihm gut.
Nun stand er da und war kurz davor seinem neuem Alpha davon abzuhalten, diesen doch eigentlich nur jungen unerfahrenen Hund am Leben zu lassen. Doch dann schlichen sich die Bilder seiner alten Rudelmitglieder vor sein inneres Auge und die Peinigungen die erleben musste, so dass er stehen blieb.

Er überließ Salomo die Entscheidung. Würde er sich für das Leben des Schäferhundes entscheiden, dann wusste Robin, würde er immer damit rechnen müssen, dass er eines Tages mal tot daliegen würde. Doch er hatte lange genug so gelebt und nun würde er den Tod vielleicht noch mehr fürchten, doch sein neu gewonnenes Leben würde er umso mehr auskosten.

Salomo ließ von Sinaan ab und begann ihn zurück zu treiben, ihn zu vertreiben. Der Schnee war mit roten Klecksen durchtränkt.
Robin roch das frische Blut, das nicht nach Beutetier roch, sondern nach Artgenosse, wenn auch einen sehr unangenehmen ihrer Art.
Er stellte sich etwas hinter Salomo, knurrte jedoch auch in Sinaans Richtung.

[bei Salomo, Sinaan, Yuki, Fanny I denkt nach I unterstützt Salomo]
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Nele
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3 Jahre
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Australian Shepherd
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56 cm

BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Do 10 Nov 2011, 17:58

Nele blickte mit ihren beiden, bunten Augen zu den beiden etwas kleineren Hunden, die rechts und links von ihr standen. Zusammen bildeten sie ein Dreieck oder wie man diese dreieckigen Dinger auch immer nannte. Sie zuckte mit dem Ohr und ihre Rute begann zu schwenken. Rechts. Links. Rechts. Immer gleichmäßig.
Sie grinste. Ein Spiel also? Okay...

"Au JA! Ich gewinne!
Und und und und und looooooos!
"

Kurz darauf war Pacer dazu gekommen. Die beiden redeten und sie? Sie musste schweigen. Verdammtes Los, aber irgendwie war es nicht ganz so zu bewältigen, nur still zu sein. Das war so eine Sache, die war schon kein 'No go' mehr, sondern ein ganz dolles 'Run away'. Nele zitterte mit ihrer Pfote zum Zeichen von Ungeduld.
Und.. mhm, sie schaffte es wohl doch nicht.

"Halloooooooooooo Pacer!
Ich bin Nele, das weißt du ja jetzt. Und das sind meine lieeeeeeeeeeeben Freunde Damon und Sonnenaufgang oder Sonnenblume. Die sind voll nett! Willst du auch mein Freund sein, ja? Cool!
Achja, ich gewinne gerade ein Spiel. Um zu gewinnen muss ich schweigen! Oh... das... ich... mist ich rede ja!
Egal. Wir machen ein Wettrennen durch den Schnee! Auf zur Scheune!
"

Mit den Worten sprang sie in das Weiße Nichts. Ganz, ganz schnell würde sie sein. Die Scheune lag schon direkt vor ihr! Sie musste diese nur noch erreichen.
Bald würde sie gewinnen. Die anderen waren machtlos. HAHA!

{ NELE && Pacer && Damon && Sonnenblüm'chen Kuraiko ;; kurz vor der Scheune, in der das Katzentier sitzt }

. . . . . . . .

i am not your fucking princess

thank you so much, eika <3'

i am colorful.
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Fanny
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ruhiges Gemüht
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5 Jahre
Rasse :
Berner Sennenhund
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69 cm

BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Di 15 Nov 2011, 16:59

    Wie nur konntest Du das tun ?
    Hast Du nichts dabei gefühlt ?
    Was nahm Dir all die Skrupel, all die Scham



    Sie wurde selbst zum Schnee – nein – zu Eis. Dank Yuki und Salomo, aber wohl noch eher dank Robin hatte sie überlebt und ihr Angreifer hatte von ihr abgelassen. Mit weit aufgerissenen Augen presste Fanny sich in den Schnee. Die Kälte hatte sich nun gleichmäßig über ihren Körper gelegt und ihr die Kälte geraubt. Aber sie spürte es nicht. Knurrende Fratzen bissen sich vor ihren Augen. Aber sie hörte nichts. Ein Instinkt in ihr rief sie dazu auf, etwas zu sagen. Aber kein Laut drang durch ihre Kehle. Fanny war Eis. So kalt, dass sie die Kälte selbst nicht mehr spürte. Unfähig zu sprechen oder zu hören. Nur ein leichtes Brennen registrierte die Bunte wirklich. Es ging von ihrer Schnauze aus, dort, wo die scharfen Zähne des Schäferhundes über ihre weiße Haut geglitten war. Kleine Kratzer hatten sie hinterlassen und Blut glänzte auf ihrer Oberfläche. Fanny atmete schnell und durch das Maul. Weiße Wölkchen hatten sich gebildet und stiegen nun zum Himmel empor. Langsam, ganz langsam taute die Bunte auf, aber erst Yukis Worte ließen sie zurück in die Realität gleiten.


    Leben – mehr als nur zu überleben
    Leben – das ist Ursprung und Ziel
    Leben – als kleiner Teil des großen Ganzen
    Lebenswert zu sein


    Stumm nickte Fanny der Freundin zu. Ja, es war alles okay. Sie war nur gerade dem Tod knapp entronnen und musste nun ansehen, wie ihr neu ernannter, ganz persönlicher Rudelführer um sein Leben kämpfte. Und sie konnte nichts tun. Das war das Schlimme! Sie konnte nichts tun. Da war so ein wild gewordener, psychisch zerstörter, verrückter, mordlustiger Schäferhund und veränderte nicht nur ihr eigenes, sondern auch Yukis und Salomos Leben. Hatte Fanny vorher noch gesagt, dass sie bereit war zu sterben, so entschied sie sich nun vollkommen dagegen. Nein, sie war ganz und gar nicht so weit. Zumindest nicht, um ermordet zu werden. Wenn es ein friedliche rund seichter Tod war: Gut! Aber nicht durch die Zähne dieses... Widerlings!


    Und daß der Wahnsinn triumphiert
    Wo ein Leben nur als Opfer dient
    All das blieb uns bis jetzt erspart


    Blut hatte den Schnee rötlich gefärbt und sättigte die Luft mit seinem Geruch. Es stank regelrecht. Fanny selbst hatte noch nie wirklich Blut gerochen oder gesehen. Nie so ein Blut. Sie hatte Knochen bekommen, die nach Tod dufteten und an denen noch ein wenig Fleisch war, aber nie in ihrem ganzen Leben hatte sie richtiges Blut gerochen und schon gar nicht von einem anderen Artgenossen... zumindest nicht so viel.
    Salomo hatte sich mit Bravour geschlagen. Er war der Sieger und versuchte nun den Schäferhund zu vertreiben, der schwer verletzt am Boden lag. Fanny sah ihn an und Mitleid flammte in ihr auf. Wo war die Wut, der Hass? War sie etwa so gutmütig? Ja, dass war sie... weil sie selbst Leid erfahren hatte und dieses niemanden wünschte. Fanny stand auf und trat etwas näher an den verletzten Artgenossen heran. Sie sah nicht zu Yuki. Sie sah nicht zu Robin. Sie sah nicht zu Salomo. Nur diesen Mörder.

    “Niemand von uns hat das Recht über Lebende und Tode zu richten. Niemand. Wer es wagt muss die Konsequenzen spüren. Folge lieber dem Pfade, der nicht aus einem Blut besteht, dem Pfad, der voller Gras ist, den Blumen zieren und Vögel überfliegen. Denn das ist der richtige Pfad. Und vielleicht, ganz vielleicht treffen wir uns dort.... als Freunde...“

    Fanny sah dem am Boden liegenden Peiniger traurig an und zog sich zurück. Sie hockte sich wieder in ihre Schneeüberdachung und wurde erneut zu Eis. Sie wartete auf das Ende dieser ganzen Situation, um endlich alles verarbeiten zu können.



Wenn wir begreifen, wenn wir lernen wollen
Wie Du und ich und wir gemeinsam

Leben


PUR - Leben

[bei Yuki, Salomo, Sinaan und Robin | ist geschockt | denkt nach und sieht zu | steht endlich auf und redet mit Sinaan | verkriecht sich wieder]
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Sinaan
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Einsamkeit
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Rasse :
Altdeutscher Schäferhund
Größe :
65 cm.

BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Do 17 Nov 2011, 16:49

    Schnell rappelte der Rüde sich auf. Seine Kehle schmerzte und er fühlte wie das Blut sich mit seinem Fell vermischte. Schnell sprang er ein paar Schritte zurück, ehe er erneut sein Nackenfell aufstellte und begann die fremden Hunde anzuknurren.
    Sein Blick wandte sich an Robin welcher sich schutzsuchend hinter Salomo stellte, ehe auch dieser ihn anknurrte. Wutentbrannt knurrte er mit einer dunklen Stimme zurück, blickte den Rüden genau in die Augen und zeigte ihn dessen Dominanz und das er ab heute nie wieder sicher sein würde. Er würde auch nie wieder schlafen können, denn irgendwo würde Sinaan ihn irgendwie finden und wenn er es alleine Tat dann hieß es sicherlich gute Nacht für den Verräter, wie Sinaan ihn von heute an nennen würde...

    Schnell bemerkte der Altdeutsche Schäferhundrüde wie unerwünscht er eigentlich war. Seine Aufmerksamkeit galt allerdings den beiden anderen Rüden, zumindest so lange bis die Hündin, Fanny, sich wieder aus dem Schnee befreite und ihre Stimme widerhallte. Relativ ungerührt von ihren Philosophien wand er dann auch schon seinen Blick zu ihr, ehe er auch ihr ein düsteres Knurren schank. Nein im Gegenteil, sie hatten nicht das Recht darüber zu entscheiden was nun tatsächlich richtig war und was nicht. Einst war der Schäferhund genauso blöd wie sie, dachte es wäre der richtige Weg, dachte das Leben wäre ein bunter Schmetterling.
    Doch nein, das war es nicht und das musste er auch schon sehr früh erfahren nachdem er von seinem Besitzer ausgesetzt wurde.
    Noch mehr Wut als zuvor quälte in den Rüden auf als er nur daran dachte, wie er damals von seinem Zweibeiner verraten wurde.
    Nein, nichts und niemand würde ihn ändern können! Nie wieder würde es geschehen das er auch nur daran dachte, er habe die falsche Entscheidung getroffen!

    Der einzige Weg zum Überlegen war der, des Tötens. Es hieß nicht um sonst, fressen oder gefressen werden! Nicht um sonst hatten sie dieses raubtierartige Gebiss und diesen Körper welcher zum Töten erschaffen wurde, auch wenn so manch ein Hund wohl in der Wäsche eingegangen war, darunter wohl auch Kuraiko.

    "Verschwindet! Ihr befindet euch hier in meinem Revier!"

    Knurrte er letztendlich erneut. Ehe er sein Blick erneut den Verräter galt.

    "Solltest du dich nochmals diesem nähern werde ich dich töten! Verräter!"

    Richtete der Schäferhund seine Stimme auch schon an diesen.
    Nie wieder würde er ihn verzeihen oder vertrauen. Nie, nie, nie wieder!
    Er hatte ihn verraten und Sinaan war so dumm auf ihn zu bauen, hatte ihn vertraut und ihn sogar etwas zu essen gegeben, ihn beschützt.
    Wie naiv war er gewesen erbarmen zu zeigen? Nie wieder würde er dies tun. Nie wieder!


[Bei Fanny, Salomo, Robin und Yuki]
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Yuki
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Do 17 Nov 2011, 18:34

UND WIR STERBEN BIS WIR TÖTEN UND WIR TÖTEN BIS WIR STERBEN

Mit aufgerissenen Augen betrachtet Yuki das ganze Spektakel vor ihren Augen, dabei bildete ihr Atem weiße, kleine Wölkchen. Ihr war merkwürdig kalt – nicht weil der Wind an ihrem Fell rüttelte, sondern weil ihr ein Schauer nach dem anderen über den Rücken lief. Salomo schien dem Rüden hart zuzusetzen... würde er in der Hektik dieses Kampfes seine Zähne zu tief in den sich windenden Körper bohren?! Yuki schloss zitternd die Augenlider, nur um sie gleich danach wieder aufzureißen – der Schäferhund hatte aufgejault. War es vorbei?! Ja – Nein. Er lebte noch. Merkwürdigerweise entfuhr Yuki ein erleichterter Seufzer. Sie hätte nicht gewusst wie sie bei dem Anblick einer Leiche reagiert hätte. Salomo jedoch wusste wann Schluss war und versuchte nun nur noch den Feind zu vertreiben. Robin gesellte sich zu ihm und Yuki konnte sich nicht entscheiden ob sie sich zu Salomo und Robin stellen sollte oder bei Fanny blieb. Deswegen tat sie erst einmal gar nichts, außer den am Boden liegenden Schäferhund zu begutachten. Sie spürte wie sie Mitleid bei seinem Anblick empfand auch wenn sie wusste, dass diese eventuell Fehl am Platze war.

Fanny redete mit dem verletzen Rüden während sich Yukis Fell wieder legte und ihre Ohren Richtung Boden sanken. Trotz all dem was dieser Rüde getan hatte, wollte sie ihm helfen – doch er würde diese Hilfe nicht annehmen. Er würde sie als naiv beschimpfen und vielleicht war sie dies auch. Unsicher wagte Yuki einen Schritt vor, ehe sie wieder nervös stehen blieb. Sollte sie nun etwas sagen, oder nicht?! Im Gegenteil zu Salomo und Robin knurrte sie nicht, und sie suchte auch keinen Schutz im Schnee wie Fanny. Sie stand einfach betroffen da, hin und her gerissen zwischen sprechen und schweigen. Sie hatte zwischen ihren Zweifeln gar nicht bemerkt wie der Schäferhund wieder aufstand – doch wie er wieder anfing zu knurren hatte sie sehr wohl realisiert. Erstaunt blickte sie auf von ihren Zweifeln und hörte den aufgebrachten und hasserfüllten Worten des Hundes. Yuki hätte erwartet wieder Zorn zu spüren, doch nur die Enttäuschung wallte in ihr auf. Enttäuschung über Leben, über eine Blume die sich weigerte aufzublühen und dabei war zu erfrieren. Die Hündin wagte einen weiteren kleinen Schritt nach vorne, ohne dabei wirklich voranzukommen. Als würde sie auf der Stelle laufen und könnte nicht entkommen. Fühlte sich dieser Hund ähnlich? Gefangen im eigenen Leben?

Bitte...geh einfach. Ich glaube nicht, dass du hier noch etwas ausrichten kannst. Ich würde nur gerne...deinen Namen erfahren bevor du gehst.

Kein Stücken Wut war in ihrer Stimme zu hören, nicht einmal wenn man genau hinhörte. Schwer waren die Worte aus ihrem Maul gekommen, irgendwie...betrübt. Denn genau so fühlte sich die Hündin. Irgendwie betrübt. Nicht traurig, oder niedergeschlagen, aber auch nicht erleichtert oder froh. Sondern einfach...betrübt.

[Bei Salomo, Robin, Fanny & Sinaan – betrübt - spricht]

. . . . . . . .

Vielen Dank an Jioni aus Funkstille, wegen ihr besitze ich dieses Set (:

Das Herz hat Gründe welcher der Verstand nicht kennt...
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Sa 19 Nov 2011, 11:42

Bereits jetzt, wurde ihm das Knurren Leid. Dieser Hund sollte endlich verschwinden. Dann folgten auch noch diese Friede-Freude-Eierkuchen-Worte von Fanny. Wiedereinmal musste er überlegen ob sie tatsächlich bei Sinnen war. Ja, so wie der Rüde bisher lebte, würde er nicht unbedingt ein langes Leben haben. Irgendwann würde er an einen Hund, eine Gruppe treffen, die nach solcher Aktion keine Gnade mehr kannten. Das diese beiden Hündinnen es mit der offenen Gutherzigkeit gleich übertreiben mussten, nun, das würde er nach diesem Winter sowieso hinter sich lassen. Auf Dauer war das nun wirklich nicht zum aushalten. Wie um seine Gedanken zu bestätigen jammerte Yuki nun herum. Innerlich verdrehte er die Augen. Wenigstens Robin machte keine anstalten etwas derartiges zu äußern. Ob er die ganze Situation auch so blumig sah wie die Hündinnen? Nein. Sicher nicht, noch mehr von solchen Geistern sollte es doch nicht geben.
Ihr verletzter Gegner sprang nattürlich sofort in seine alten Verhaltensmuster zurück. Und auch wenn Salomo eigentlich irgendwie gedacht hatte, dass er sich so schnell nicht ändern würde, war er doch ein wenig überrascht wie dumm und sturköpfig sein Gegenüber war. Hatten denn hier alle irgendetwas hartes gegen den Kopf bekomen?! Eigentlich würden sie mit ihren Extremen doch super zusammen passen.
Eigentlich hatte er eben kurzzeitig aufgehört zu Knurren, doch anscheinend, war es wohl doch wieder angebracht. Wütend ging er einen Schritt auf den Schäferhund zu und schnappte kurz drohend nach ihm. Seine Wut richtete sich jedoch eigentlich nicht nur gegen den kämpferischen Rüden. Er konnte nicht umhin, Fanny und Yuki einen Teil der Schuld zu zu schieben. Sie hatten das Gespräch wieder begonnen und ihn in seiner Art ja mehr oder weniger gezwungen dagegen zu halten.
Knurrend ging er weiter nach vorn, das unheilvolle ziehende Gefühl des aufgerissenen Narbengewebes seines Bauches weitestgehend ignorierend. Der Kratzer war hundertprozentig nicht groß. Körperlich hatte der Andere ihm keinen allzu großen Schaden zugefügt. Doch die Erinnerungen waren um so schlimmer und standen nun wie ein Zaun um seine Gedanken herrum, al würden sie nur darauf warten, sich in einem unachtsamen Moment auf ihn zu stürzen.

[Sinnan, Robin, Yuki & Fanny]

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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Di 22 Nov 2011, 20:41

Robin dachte über die Worte der beiden Fähen nach, auf eine Art hatten sie Recht, doch Robin hatte aufgegeben an ein gutes Ende für Sinaan zu denken. Auch als dieser ihn durchdringend ansah, blieb er stehen, wich nicht zurück. Zwar stand Salomo noch immer vor ihm und bot so einen Puffer, aber Robin hatte nicht vor ein weiteres Mal sich unterwerfen zu lassen. Vielleicht war er ein Verräter, aber war er das nicht auch schon beim letzten Mal gewesen. Er hätte damals mit seinen Freunden sterben sollen, doch auch sie hatte er verraten und nun tat er dasselbe noch einmal. Vielleicht war er der geborene Verräter. Robin schüttelte den Kopf. Er wusste, dass sein Leben nun noch schwieriger werden würde. Er hatte sich den schlimmsten Feind gemacht und musste nun noch um einiges mehr um sein Leben bangen. Er spürte die Angst in sich hoch krabbeln, doch was war ein Leben schon, wenn man nicht tun und lassen durfte, was man wollte. Wenn man immer der letzte war, der etwas zu fressen abbekam. Einen Moment ließ die Angst Robin einen anderen Plan im Kopf durchspielen. Was würde passieren, wenn er nun Salomo angreifen würde und sich als Doppelagent herausstellte. Würde Sinaan ihn dann verschonen. Diesen Gedanken beförderte Robin ganz schnell wieder fort. Er wollte nicht länger bei Sinaan bleiben und so machte er einen Schritt vor, stellte sich nun direkt neben Salomo. Er wollte ihm zeigen, dass seine Loyalität ihm gehörte. Sinaan wollte er wenigstens vorgaukeln, dass er keine Angst hatte, auch wenn das nicht einfach wurde.

[bei Salomo, Sinaan, Yuki, Fanny // denkt nach // entscheidet sich endgültig]]
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Mo 28 Nov 2011, 19:43

Fanny seufzte leise. Sie schloss kurz die Augen, ließ den Kopf hängen und wiegte das Haupt leicht hin und her. Wie konnte man nur so stur sein? Wie konnte man nur so blind an seine Fähigkeiten glauben? Dieser Schäferhund war jung, ungebildet und dumm! Er hatte keine Ahnung, wann man aufgeben musste. Es war für alle anwesenden Hunde ein Leichtes, ihn zur Strecke zu bringen. Er war verletzt, ein wenig außer Atem und vielleicht, ganz vielleicht unfähig, überhaupt schnelle Reaktionen zu zeigen, ohne dabei einen heißen Schmerz in sich zu spüren. Salomo hatte ihn zwar verschont, was den Tod betraft, aber Wunden zeichneten sich dennoch auf der Haut des Angreifers ab.
Als Fanny die Augen wieder öffnete hatte Yuki das Wort ergriffen. Sie sprach die Gedanken der Bernerdame laut aus, wollte aber noch den Namen des Schäferhundes erfahren. Fannys Mundwinkel zuckten leicht. Wie konnte die Freundin in einer solchen Situation nur darauf kommen? Wobei es günstig wäre, den Namen dieses wilden Getüms zu Erfahren. Das erleichterte die Kommunikation. Fanny sah kurz zu Robin. Wenn der Schäferhund ihn selber nicht sagen würde, dann eben sein ehemaliges Gefolge. Zwar war nicht hundertprozentig sicher, dass Robin nun zu ihnen gehörte, aber die Wahrscheinlichkeit war hoch. Es wäre das Beste für ihn.

Fanny stand wieder auf und löste sich erneut aus dem Schnee. Sie stellte sich neben Yuki. Ganz so ängstlich wollte sie auch nicht wirken. Robin hatte sie irgendwie dazu angestachelt, aufzustehen. Er hatte sich nun neben Salomo postiert und wirkte zwar wütend, aber eigentlich mehr ängstlich. Fanny wusste nicht, ob sie ihn richtig einschätze, hoffte es aber. Sie selbst rückte so nah an Yuki heran, dass sie den Pelz der Anderen auf ihrer Haut spüren konnte. Ein wenig Wärme ging von der Freundin aus und Sicherheit sowie Mut erfüllte Fanny. Es war Zeit, diese Situation zu beenden. Scheinbar brachte es nichts, den Schäferhund zu beruhigen und der Kampf sowie Provokationen waren auch kein Ausweg. Sie mussten gehen. Fanny nahm an, dass der Wald ebenfalls in die Besitzansprüche dieses Jungspundes fiel, aber das war ihr egal. Sie mussten dahin, es ging nicht anders. Er konnte ja die Wiese haben, aber nicht den gesamten Wald!

“Ich habe keine Lust mehr.“

begann Fanny uns atmete dabei tief ein und aus.

“Lasst und weiter ziehen. Wir verlassen dein Gebiet, sofern ich es richtig einschätze. Wenn nicht, dann tut es mir leid, aber wir haben ein Ziel vor Augen und das wollen wir auch erreichen.“

Fanny sah nun zum Schäferhund. Sie wusste nicht, was sie mit ihren Worten anrichtete und auch nicht, wie die versammelten Artgenossen auf sie reagieren würden. Sie hoffte nur, dass die Vernunft endlich Besitzt über ihren Widersacher ergriff. Ansonsten war er verloren. Früher oder später würde er dem Tod in den Nacken beißen und selber daran zu Grunde gehen, denn den Tod konnte man ja schlecht töten!
Fanny drückte noch einmal ihre Schulter an die Yukis, bevor sie sich von der Freundin löste und einige Schritte Richtung Wald tat. Aber sie blieb stehen und drehte sich zu den anderen Hunden um, um auf sie zu warten. Oder besser gesagt: Um abzuwarten, wie der ach so tolle Schäferhund darauf reagierte.


[bei Yuki, Sinaan, Salomo und Robin | hört zu | geht zu Yuki und redet | geht ein wenig vor]
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Mo 28 Nov 2011, 20:16

Socke sah zu seinen beiden weißen Bekanntschaften und nickte immer wieder, als die beiden sprachen. Dima bot ihre Hilfe an, Strumpf zu finden. Socke nickte. Ja, es war ihm schon sehr wichtig, dass er Strumpf wieder fand, immerhin war dieser sein bester Freund. Die beiden waren schon durch dick und dünn gegangen. Sie waren mehr als nur gute Freunde. More than friendship. More than normally friends.
Socke nickte leicht.

"Sehr freundlich von Euch, Madam Dima."

raunte der kleine Weiße und ließ sich auf seine vier Buchstaben nieder und antwortete kurz darauf Eika, die auch etwas gesagt hatte.

"Miss Eika, für Euch habe ich immer meine kleinen Öhrchen offen.
Sobald Ihr mit mir sprechen möchtet, tut es.
"

Er grinste leicht und auf einmal stand da etwas ziemlich hibbeliges vor ihm. Eine Wurst? Nein. SEINE Wurst. SEIN Strumpf! SEINER! SEINER GANZ ALLEINE. Die heiße Zunge seines Freundes strich ihm über die feuchte Schnauze. Socke grinste und drückte seine Nase in das Fell deines kleines Freundes.
Die Rote des Weißen pendelte hin und her. Er wandte sich kurz darauf wieder der Runde zu und kläffte dann leise.

"Wenn man vom Dackel redet, springt er auch schon aus dem Schnee!"

Er stupste den Dackel neben sich an und grinste. Endlich hatte er ihn wieder.
Einen Tag von diesem treuherzigen, kleinen freund getrennt zu sein war schon fast so schwer, wie manchmal seine eigene Rute zu fangen. Socke seufzte glücklich. Endlich war Strumpf wieder da.



{Strumpf & SOCKE & Dima & Eika ;; irgendwo im Schnee}
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Do 01 Dez 2011, 09:54

    Hauptsächlich achtete der Schäferhund auf Robin und Salomo. Frechheit! Dieses gesamte Gesindel, dieser... Kindergarten! Sie waren seiner Ansicht nach dumm und naiv. Keiner von ihnne verstand die Wirklichkeit noch das Leben... Sie alle hielten zusammen und dachten das war der bessere Weg, sie nahmen nun wohl auch Robin bei sich auf, genauso wie er damals... Verschonten sein Leben und würden ihn beschützen... füttern! Doch das war vollkommen egal, er hatte sein Rudel schon einmal verraten, er hatte Sinaan verraten und er würde sie verraten... Dieser Hund trug keine Ehre und kein Stolz mehr in sich, er war ein jämmerlicher Waschlappen. Was bildete er sich überhaupt ein?
    Dieser...

    Doch weiter kam er nicht, wurde er von der Stimme Yukis aus den Gedanken gerissen. Auch sie forderte ihn auf zu gehen und sie würden sein Leben verschonen, doch davor wollten sie seinen Namen wissen. Diese Idioten... Glaubten sie tatsächlich das er ihnen einfach seinen Namen verraten würde? Ein kalter Schauer schoss über den Rücken des Rüdens, als er die Stimmlage der Wolfshündin erfuhr. Sie... Sie hatte keine Angst... Sie trug keinen Hass in ihrer Stimme... Sie war einfach...anders...
    Was sollte das? Was wollte sie damit erreichen? Diese... Er würde sicherlich nicht darauf rein fallen, nie...niemals!

    "Sollte ich euch mal alleine treffen, werdet ihr eurem Tod ins Auge sehen müssen, vorallem du Robin!"

    Knurrte der Rüde dann auch schon finster während er seinen früheren Untergebenen musterte.
    Dieser... Verräter...
    Er hatte ja nichts geringeres als den Tod verdient, also was solls. Keiner würde ihn ändern können, auch nicht diese Hunde, selbst wenn er dafür eines Tages sterben würde, er würde wieder auferstehen und diesmal vielleicht nicht als Schäferhund sondern als Malteser oder Yorkshire Terrier und endlich einen Besitzer haben... Jemand, der sich um ihn kümmert.


Bei Fanny, Robin, Salomo und Yuki]
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Dima
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Do 01 Dez 2011, 11:29

Freudig beobachtete Dima den kleinen Dackel, der angelaufen kam.
Er schien sich sehr darüber zu freuen, dass er Socke wieder sah.
Als Socke diesen Dackel dann als den vermissten Strumpf vorstellte, senkte Dima kurz den Kopf, um zuzeigen, dass sie gutmütig war.

``Guten Tag.
Du bist also der vermisste Strumpf.
Mein Name lautet Dima.´´


Meinte sie und lächelte lieb.
So eine dicke Freundschaft, wie die der beiden, hatte Dima noch nie erlebt.
Klar, sie hatte sic auch schon mit anderen Hunden angefreundet, doch diese hatte sie dann wieder aus den Augen verloren.
Somit blieb sie immer alleine.


[Freut sich für Socke & Strumpf//Redet mit Strumpf//'Denkt nach']
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Sa 03 Dez 2011, 19:43

Wieso fühlte ich mich dann nicht so wie ich selbst?
    Es war erleichternd. Ein weiterer Hund kam angetapst. Jetzt würde sich niemand mehr für ihre Geschichte interessieren wollen. Gott-sei-Dank! Lächelnd sah sie zum Hund welcher eine wirklich seltsame Statur hatte. Er sah aus wie langezogen mit diesen kurzen Beinchen auch noch wie eine Wurst irgendwie. "Seltsam was es heutzutage für Hunderassen gibt." Voller Neugier hörte sie den drei Hunden zu. Ihre Worte schienen wie Wasser aus dem Mund zu fließen, denn es kam ihr so unendlich lang vor. Sie fasste sich in ihrem Gehirn kurz was zusammen: "Wurst=Strumpf=vermisst=?" Unmittelbar legte Eika bloß den Kopf schief. "Was meinen sie bitte mit vermisst?? Wo vermisst?" Die Weiße schmunzelte, fand aber keinerlei Antworten - was natürlich klar war, sie kannte Strumpf ja gar nicht. Aber sicherlich wird er einige Zeit hierbleiben.

    "Was meint ihr mit "vermisst"? Wo vermisst, wie vermisst?"

    "Achja, ich heiße übrigens Eika", fügte sie noch fragend hinzu.


[ Socke, Dima, Strumpf ]

. . . . . . . .

I am not that what you thought I would be

Ich war nie leise, reise niemals gern allein, Doch auf meine Weise bin ich dein. Ich könnte dich küssen, in Flüssen aus purem goldnem Schein, Doch dein Blick sagte Nein.

I am much better than that!

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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   So 04 Dez 2011, 00:09

Glücklich wedelte Strumpfs Rute hin und her und seine treuherzigen Augen blickten von den anderen Beiden zurück zu Socke. Wenn man vom Dackel redet? Lächelnd ließ der kleine Dackel sich auf sein Hinterteil nieder und achtete dabei nicht auf den Schnee. Plötzlich hörte er eine ihm fremde, aber sanfte Stimme. Es war die kleine, weiße Hündin, die ihn freundlich anlächelte. Wieder pendelte Strumpfs Rute. So fand man ja gleich neue Freunde!

"Hallo, Dima! Ja, ja ich bin Strumpf. Wurde ich vermisst? Also ich habe Socke vermisst, weil er einfach weg war, ohne Wiedersehen zu sagen!",

plapperte er drauflos und blickte bei den letzten Worten etwas ärgerlich, aber keinesfalls böse, zu Socke. Strumpf konnte allerdings in keinem Fall ärgerlich aussehen, es wirkte eher niedlich an dem tollpatschigen Dackel. Neugierig schwenkte sein Blick dann jedoch zu der anderen Hündin. Was sie wohl sagte? Für Strumpf war es immer spannend, neue Freunde zu finden und er war sich sicher, dass hier auch Freundschaften mit bei waren! Dima war sehr freundlich und er mochte sie auf anhieb, wenn auch nicht so sehr wie Socke. Schließlich war Socke sein allerbester Freund und den konnte niemand ersetzen.

"Hallo, Eika! Was meinst du mit vermisst?"

Strumof widerholte ungewollt ihre Frage und machte darauf seine eigene. Typisch Dackel. Oder eher, typisch Strumpf.

[Bei Socke, Dima & Eika]
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Sa 10 Dez 2011, 15:35

Salomo schnappte nach dem Schäferhund. Er war wohl wirklich bereit dazu ihn zu töten wenn er nun wieder versuchen würde ihn anzugreifen. Er würde sein Rudel beschützen. Unbemerkt war er ja zum Anführer auserkoren worden. Er würde am besten in diese Rolle passen, nicht wahr? Robin hatte anscheinend keine Probleme damit Salomo als seinen Führer zu sehen. Er stellte sich neben ihn und knurrte den Schäferhund auch an. Fanny stellte sich neben sie – aber sie knurrte nicht. Genauso wie Yuki. Die Hündin konnte das Fell ihrer Freundin fühlen. Spendete Yuki nun Fanny Wärme und Zuversicht – oder andersherum? Yuki fühlte sich wie ein Versager. Wie sollte sie da jemanden helfen können?! Die Hündin schüttelte ihren Kopf um wieder neue – bessere – Gedanken denken zu können. Fanny war derweil schon ein paar Schritte gelaufen. Sollte Yuki jetzt hinter ihr herlaufen oder warten bis der Schäferhund ginge?!

Sie überlegte nicht lange und trottete hinter Fanny her. Als Yuki bei ihr war setzte sie sich auf ire Hinterläufe. Der kalte Schnee brachte sie zum frösteln, doch sie stand nicht auf. Sie wollte hier warten bis die anderen kamen oder irgendetwas anderes passierte. Würde der Schäferhund Salomo nun wieder angreifen? Schließlich standen sie ja jetzt wieder fast so wie am Anfang. Nur Robin war jetzt bei Salomo statt bei dem anderen Rüden. Seufzend ließ Yuki ihre Ohren hängen – sie hatten doch nur jagen wollen und stattdessen waren sie in einen Kampf geraten. Aber wer konnte schon sagen was als nächstes passieren würde. Ob sie heute überhaupt noch zur Jagd kamen? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Wer wusste das schon. Und Yuki war das – auch wenn der Hunger an ihr nagte – gerade völlig egal. Der Schäferhund drohte ihnen alle den Tod an, doch nun ging er noch nicht. Wollte er etwas sehen das die anderen nun vor angst zitterten? Das konnte er vergessen. Yuki würde das nicht tun. Ihr würde es nur Leid tun, dass diesem Rüden keiner half. Wenn man es genau nahm, tat es ihr jetzt schon Leid, sonst würden ihre Ohren nicht schlaff hinab hängen. Die Tamaskanhündin hätte diesem Rüden gerne geholfen, doch unter diesen Umständen ging es schlicht und einfach nicht. Aber wie hieß es? Man sieht sich im Leben immer zweimal...

[Bei Salomo, Robin, Fanny & Sinaan – betrübt – bleibt bei Fanny – setzt sich mit hängenden Ohren]

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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Di 13 Dez 2011, 13:28

Als der Rüde immernoch keine Anstalten machte zu verschwinden trat Salomo einen weiteren Schritt nach vorn. Fanny sagte natürlich wieder etwas, was hatte er auch anders erwartet? Wie wunderbar würde es werden, wenn er sich das ganze nichtmehr anhören musste. Noch nie hatte jemand derart auf seinen Nerven herum getrampelt. Erst dieser verdammte Köter vor ihm, der zusätzlich natürlich auchnoch seine Schlimmsten Erinnerungen wach rufen musste und dann auchnoch diese Hündinnen. Mussten sie denn ständig versuchen alles zu einer "Friede-Freude-Eierkuchen-Welt" zu drehen? Erkannten sie um Himmels willen nicht irgendwann mal, dass das Ende erreicht war und dass sie alles mit ihren dummen Worten nurnoch schlimmer machten? Robin schien weiterhin seine Unterstützung demonstrieren zu wollen und hielt sich stur neben Salomo, sagte jedoch nichts, wofür ihm der Wolfshund mehr als Dankbar war.
Leider saßen sie nun schon wieder fest. Brave Worte von ihren braven Hündinnen, drohende Worte von diesem hoffnungslosen Fall vor ihm und keinerlei Fortschritt.
Es reichte.
Jetzt gab es sowieso kein zurück mehr. Fannys Worte hatten keinerlei Sinn, Wenn sie gingen, liefen sie lediglich Gefahr, dass der Rüde ihnen in den Rücken fiel. Also blieb nurnoch eines.
Knurrend und immer wieder nach ihm Schnappend, wenn er zu dich dran war, ging Salomo immer weiter auf den Schäferhund zu und suchte ihn nun endgültig zu vertreiben. Seine Laune hatte nun eindeutig den tiefsten Punkt des möglichen erreicht. Mittlerweile war ihm alles beinahe egal, Hauptsache sie würden ihn endlich mit ihren Hirnlosen Aktivitäten in Ruhe lassen.

[Sinnan, Robin, Yuki & Fanny]

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des unberechenbare Schicksal

BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Do 15 Dez 2011, 18:47

PACER ;; NELE ;; DAMON ;; KURAIKO
bei der scheune

Irgendwie war es doch so gekommen wie Nele es gesagt hatten. Die vier waren zur Scheune gelaufen. Mehr oder weniger schnell. Nele war voraus gerannt um das Wettrennen, dass sie schließlich doch mit sich ganz alleine führte zu gewinnen - komischer Hund.
Kuraiko hatte noch ein paar Mal über den Schnee geflucht und sich mehrmals durch den Kopf gehen lassen, ob sie zurück zu ihrem Führer gehen oder lieber noch eine Weile bei dieser schrägen Hundebande bleiben sollte. Schwere Frage.
Pacer war der Bande nur so gefolgt. Komische Gesellen, dachte sich der graue Riese und stapfte durch den Schnee, während Damon es ein bisschen schwerer hatte. Seine kurzen Beine waren nicht für die Schneemassen gemacht, aber irgendwie schaffte auch er es zu der Scheune. Und nun?
Achja Ratten jagen... obwohl hatte er da nicht etwas gehört? Etwas wie Miau? Komisch!

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Itachi
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Fr 16 Dez 2011, 22:25

    Schön zusammen gerollt und im warmen Stroh liegend schlummerte der schwarze Kater vor sich hin, darauf wartend, das der Sturm nachlassen würde.
    Irgendwann wurde er dann durch ein Geräusch geweckt und liess ein leises 'mrrraauu' verlauten und schüttelte kurz seinen Kopf.
    Dann streckte er sich und setzte sich dann elegant hin, schlang den Schwanz um seinen Körper und sah sich in der Scheune um.
    Tatsächlich... da standen doch tatsächlich Hunde! Pff... was hatten die hier zu suchen? Der Bauer wäre ganz bestimmt nicht erfreut hier Hunde vorzufinden... er freute sich ja noch nicht einmal über die Königliche anmutigkeit Itachis...

    Er überdachte kurz seine Möglichkeiten und entschied sich, das er die dummen Hunde locker überlisten und gegebenenfalls sogar für seine Zwecke nutzen konnte. Also musste man erstmal... smart oder symphatisch rüberkommen.
    Nichts leichter als das.
    Ohne weitere umschweife sprang er auf einen niedrigeren Heuballen, stand aber nach wie vor über den Köpfen der Hunde.

    "Guten Tag liebe Genossen. Ich denke wir hatten bislang noch nicht das Vergnügen."


    seine grünen Augen schweiften über die anwesenden Hunde ehe er sich hinsaß und elegant den Schweif um seinen Körper legte, wie nur eine Katze es vermochte.

    "Darf ich mich vorstellen? Mein Name lautet Itachi. Was führt euch denn in die alte Scheune des Bauerns? Ihr seid hier eher selten gesehene Gäste."


    kurz legte sich auf die Züge des Katers eine art grinsen ehe er sich kurz eine der Pfoten leckte und dann mit seinen grünen Augen wieder die Hunde vor sich taxierte.


[Scheune | Kuraiko, Pacer, Nele & Damon | spricht die Hunde an]
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Eiskalte Jagd

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