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FORENERSTELLUNG:
31. März 2010 (xobor)
FORENERÖFFNUNG:
6. August 2010 (Forumieren)
ROLLENSPIELSTART:
11. August 2010
FORENLEITUNG:
Nele, Yuki & Salomo




EISKALTE JAGD;;
WETTER: Schneefall, dicke Wolken
TAGESZEIT: Morgen || Mittag
UHRZEITEN: 8-12 Uhr





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 Eiskalte Jagd

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Nele
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BeitragThema: Eiskalte Jagd   Mo 28 Feb 2011, 18:18

Der eiskalte Beginn eines neuen Morgens rüttelte das Leben unter der dicken Decke aus Eis und Schnee wach. Die weiße Wüste aus dem gefrorenen Wasser erstreckte sich über die ganze Insel. Viele der Tiere, die hier lebten hatten sich in ihre warmen Behausungen zurück gezogen um ihren Winterschlaf zu halten. Die anderen, die jedoch nicht ihr angefressenes Fett wegschlafen konnten kämpften um ihr Überleben.
Die meisten hatten sich in den Wald zurück gezogen um an der Rinde zu fressen oder letzte Grashalme unter dem Schnee zu finden. Viele buddelten auch nach Wurzeln oder Vorräten die sie im Winter dort verscharrt hatten.
Tiere, die schlau genug waren zogen sich in das große Wildgehege zurück, in dem es alle drei oder vier Tage eine Füttung für die dort lebenden Rehe gab. Der Förster kam dazu auf die Insel und lud das mitgebrachte Heu aus.
Alle Bewohner der kleinen Stadt hatten sich auf das Festland zurück gezogen um in kleinen Fabriken ihr Geld zu verdienen. Somit war der Fischfang eingestellt und mit Abfällen in den Mülltonnen war nicht mehr zu rechnen.

.Dreiwöchiger Zeitsprung.


Für die Hunde, die sich von der Leine gerissen hatten um in Freiheit zu leben war es schwer geworden in den letzten zwei Wochen zu leben. Als sie vor vier oder drei Wochen zusammen gerasselt waren, war es leichter gewesen Nahrung zu finden. Doch seit dem der erste Schneesturm über die Insel gefegt war sah alles deutlich schlechter aus.

Für Grizzly, Bully, Kari, Schalita, Lou & Nele

Die Gruppe bestehend aus dem Leonberger Grizzly, der kleinen Boder-Collie-Dame Kari, dem Mops Bully und der bunten Hündin Nele sowie den zwei Welpen Lou und Schalita hatte sich schwer getan zusammen zu bleiben. Nach dem der braune Rüde sich aus der Gruppe zerren wollte zusammen mit seinem Weggefährten Bully hatte Nele so lange gebettelt, bis sich der Braune so genervt fühlte, das er doch blieb - alleine um ihre nervtötende Stimme nicht mehr ertragen zu müssen. Nele selber hatte keinen genauen Beweggrund gefunden ihn zurück zu halten.
Gemeinsam hatte die 6-köpfige Hundegruppe den ersten Schneestürmen auf dem Feld getrotzt, bis sie sich in einer Scheune, in der Landmaschienen standen nieder ließen. Auf dem Heuboden hatte es etliche Mäuse und Ratten geben. Aber das gehörte nicht wirklich zu dem Futter, welches die einstigen Haushunde vorzogen. Jedoch hatten sie sich eine Weile lang davon ernährt und verbrachten ihre Zeit immer noch in der Hütte. Einmal hatte Lou zusammen mit Kari sogar einen mageren Hasen gefangen. Die beiden Hündinen waren darauf sehr stolz gewesen. Schalita hatte ihr Jagdgeschick ebenfalls bewiesen, in dem sie eine der fettesten Ratten gefangen hatte. Nele, Bully und Grizzly hatten es vor gezogen nur gemäßigt zu jagen, da die Ratten vielleicht giftig waren durch menschlich hergestelltes Giftfutter. Nach und nach hatte die Bunte jedoch die Scheu verloren und einfach aus Spaß gejagt. Im Heu zu wühlen, das mochte sie, deswegen wurde manchmal auch etwas zu viel gefangen, was einige aus der Gruppe etwas aufregte.
Gemeinsam hatten sie die drei Wochen überstanden und lagen nun im Heu, welches auch von Ratten und Mäusen bewohnt wurde, die mit der Zeit immer knapper wurden.
Immer schwerer lässt sich eine Maus finden und den Magen kann eine einzelne auch nicht. Werden die Hunde doch in den Wald ziehen, nur um dort richtiges Fressen zu finden ?

Für Eika, Yuki, Fanny & Salomo

Die kleine Gruppe aus den drei Hündinnen Fanny, Eika und Yuki hatte sich zusammen getan, nach ihrem ersten Kennenlernen und hatte sich einen Weg gebahnt durch die vielen Stürme, die ihr Fell zerzausten und sie friehren ließen. Gemeinsam hatten sie ihren Standpunkt vom Strand in die Stadt verlegt, die nun leer und verlassen war. Es gab keine Chance auch nur in eines der gut verriegelten Häuser zu kommen. Somit verbrachten sie die erste Zeit nur in Gassen und ernährten sich von dem restlichen Müll, der noch in den alten Blechtonnen lag, Wirklich viel hatte nicht darin gelegen und so mussten sie die meiste Zeit hungern und sehen, das sie etwas fangen, was alle satt machte. Einmal hatten sie Glück, da sie eine Kiste mit Fischen gefunden hatten, die offensichtlich vergessen worden war. Die Fische waren einige Tage alt aber durch die Kälte haltbar geworden, wie es schien und so hatten sie einige Tage gut zu fressen.
In dieser Zeit trafen sie auf den wolfsähnlichen Hunderüden Salomo, der sich nach seinem plötzlichen Aufbruch einige Zeit im Wald auf gehalten hatte. Dort hatte er die Spur der bunten Hündin gerochen, die er jedoch gleich wieder verloren hatte. Der Doggenrüde auf welchen er getroffen war hatte sich verabschiedet und war durch Zufall auf eines der Schiffe gekommen, die zum Festland führten. Wo er nun war wusste keiner.
Nach dem die Jagthunde, welchen zum Förster gehörten Salomo aus dem Wald vertrieben hatten war er in die Stadt zurück gegekehrt in der Hoffnung etwas Fressbares in den Mülltonnen zu finden. Darauf hin traf er auf die Gruppe der Hündinnen und schloss sich ihnen an.
Nach dem die nun 4-köpfige Band ihre fischigen Vorräte aufgebraucht hatten suchten sie nach einem Ort, in dem sie wenigstens für einige Zeit leben konnten. Fanny hatte sich noch daran erinnert, wie sie eine Höhle entdeckt hatte vor einiger Zeit. Diese lag nur wenige Kilometer von der Stadt infernt und so hatte die Hundebande einen Tag damit verbracht durch den Schnee zu laufen um in der kleinen Höhle ein windgeschützes Plätzchen zu finden. In dem kleinen Tal aus Bergen hatten sie die Chance einige Hasen zu fangen, die dort ihre Unterkümpfte errichtet hatten. Zwar wunden sie nie wirklich satt, aber mussten keinen großen Hunger leiden.
Doch die Beute wird immer knapper und die Höhle ist nicht warm, so wie die Hunde es gerne hätten. Irgendwo müssen sie sich eine andere Lösung suchen. Sollen sie doch in den Wald und ihr Leben riskieren für eines dieser dicken Rehe ?

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Fanny
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Do 03 März 2011, 19:13

Einen Moment lang noch flatterte das Bild des rothaarigen, lachendem Mädchens vor ihrem inneren Auge, bevor der Traum abrupt abbrach und sie erschrocken hochfuhr. Es umhüllte sie nicht mehr der süße Duft der Heimat, welcher ihr so vertraut war. Da war nicht mehr die wärmende Sonne, welche sie früher im Sommer manchmal einfach nur verabscheute. Und das Lachen war verklungen. Sie rannte nicht mehr dem rotenhaarigem Kind hinterher, sie lag in einer kalten, leicht zugigen Höhle. Nein, alt war sie eigentlich noch nicht, doch kam sie sich so vor. Im Winter, da hatte sie bisher nie große Probleme mit dem Wetter gehabt, doch schließlich hatte sie immer die Aussichten auf ein warmes Plätzchen im Haus gehabt. Hier hingegen musste sie sich mit dem zufrieden geben, was sie bekam oder besser gesagt: Was sie nicht bekam. Wenn sie die Augen schloss, so konnte sie ihr altes Zuhause vor sich sehen. Dann ging es ihr gut. Da, ja da war sie der Chef. Auch hier befand sie sich in dieser Position. Zumindest glaubte sie das. Allerdings hatte sich ihr Umfeld grundlegend verändert. Sie hatte sich verändert. Nun taten ihr morgens die Knochen von der Kälte weh. Sie hatte ihre eigenen Regeln gebrochen. Hatte sich selbst verraten. Ein Familienhund, dass war sie. So war ihre Überzeugung. Ein Familienhund, der seinem Herrchen keinen Stress machte. Kein Jagen von Tieren. Kein Töten von Beute. Kein Suchen von Fährten. Einfach nur da sein, süß sein, nett sein, fröhlich sein. Einfach nur sein. Mehr nicht. Doch nun, nun hatte sie gezwungenermaßen erlernt, wie man einem Kaninchen das Gebiss in den Nacken haute und wie man sich einzig und allein auf eine Fährte konzentrierte, ohne sie zu verlieren. Sie war ein Hund – das stand außer Frage – aber man konnte diese nun mal in verschiedene Unterkategorien einordnen. Zu welcher Kategorie gehörte sie nun? Zu den Verrätern? Vermutlich. Seufzend rappelte sie sich auf. Ja, zu den Verrätern. So viel stand fest. Eine Verräterin war sie. Hatte ihre Aufgabe als Familienhund aufgegeben. Hatte ihre Familie verlassen, ihre Heimat. Es war ihre Schuld, doch nicht nur sie litt darunter, sondern auch ihre alten Leute. Ob sie wohl einen neuen Hund hatten?

Eine kalte Böe glitt durch die Höhle und zog an ihrem Fell. So war das eben. Man wurde als unschuldiges Welplein geboren, lebte sein Leben, wie man es für richtig hielt und endete dann als Verräter oder Mörder oder Kadaver. Von den Möglichkeiten, die es so gab musste sie zugeben, dass ihr Ende noch harmlos war. Nein, als zerstückeltes Etwas wollte sie nicht enden. Es war gut so, wenn man es aus dieser Sicht betrachtete. Die weißen Pfoten liefen auf den Höhlenausgang zu. Sie musste jetzt die Starke repräsentieren. Das Alphatier. Sie war hier die Älteste und somit auch die Erfahrenste. Yuki – die gute Freundin – glaubte stets an ihren Rat. Die Tamaskanenhündin würde niemals ohne ihr Wort etwas tun. Ja, die Bernerdame hatte hier das Sagen, glaubte sie. Vermutlich war alles nur Fiktion. Yuki, es könnte auch sein, dass die Hündin gar nicht auf den Rat der Ältern hörte, sondern eigentlich das tat was ihr gefiel. Nun, sollte es so sein, so war die 5-Jährige Fanny eben blind. Dann war sie scheinbar nicht das Alphatier, aber solange ihr es so vor kam und sie keinen Mist machte war das in Ordnung. Auch, wenn ihr Herz sie immer wieder zu ihrem Menschen zog. Auch, wenn sie es verabscheute Tiere zu töten. Auch, wenn es ihr keine Freude bereitete Fährten zu lesen, Spuren zu erschnüffeln. Sie war treu. Wem jedoch diese Treue galt blieb unklar. Zwei Parteien. Die Menschen und die Hunde. Egal, für welche sie sich entschied. Sie endete ja doch so, wie sie bereits geendet hatte: Als Verräterin. Egal für wen sie sich entschied: Irgendjemand ging immer leer aus. Ohne eine nette Fanny. Ohne ein Alphatier. Ja, so war das nun mal.

Fanny setzte sich in den Höhlenausgang. Sie wusste, für wen sie sich entscheiden würde, da es einfach keine andere Möglichkeit gab. Spätestens, wenn sie in die Augen ihrer Artgenossen blicken würde.

[träumt von altem Zuhause | steht auf | denkt zurück an Leben mit Rudel | fühlt sich als Alphatier | meint, sie wäre eine Verräterin | setzt sich in Höhleneingang]

@Salomo: Ich sage mal einfach, dass Fanny die Älteste ist (der Älteste wäre ja Salomo^^)
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Nele
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Mo 07 März 2011, 10:21

Die Bunte lag zusammengerollt im Heu, welches auf dem Dachboden der Scheune lag, in der sie und die anderen schon einige Zeit verbracht hatten. Alle schliefen noch. Typisch, dachte sie. Als alter Frühaufsteher war sie das gewohnt immer vor den anderen auf zu wachen. Meist hatte sie auch einen recht unruhigen Schlafen, in dem sie Wimmerte und kläffte oder strampelte oder so. Jeder hatte seine schlechten Seiten und das war eine von Nele.
Sie stand auf und schüttelte sich das Heu aus dem Fell. Immer wieder war etwas von dem picksenden Zeug in ihr Fell geraten und hatte sich dort fest gesetzt. Schlimm. Aber es gab ja schlimmeres, sagte sie sich leise. Ratten waren auch etwas schlimmes. Einige raschelten wieder im Heu herum. Sie riefen fast danach gefangen zu werden, so meinte Nele. Ihre verschiedenfabrigen Augen blickten auf das bewegene Heu. Es war echt schwer dagegen an zu kommen, nicht diese Viecher zu jagen. Sie hatte schon viele getötet, einfach aus Lust. Das sollte sie nicht tun, klar, aber sie tat es einfach. End der Geschichte.

Mit einem leisen Kläffen sprang sie auf einen Heuhaufen. Sie wusste noch, die sie sich immer darin versteckt hatte. Die Treppe, wie man sie oft auch in Hühnerställen fand hatte ihr immer als Auf und Abstiegsmittel geholfen. So sprang sie von dem Haufen herunter. Die tappte die Leiter oder wie man es nennen wollte herunter. Unten standen viele Maschienen. Die Hündin wusste nicht genau, was jede von ihnen genau tat. Irgendwas auf dem Feld, das wusste sie. Sie hatte oft einige davon auf dem Feld gesehen. Traktoren, so hatte sie einmal gehört.
Nele wusste noch, wie sie die ersten Nächte auf einem der Sitze verbracht hatte, bis sie gemerkt hatte, das das pickende Heu doch sehr sehr viel wärmer war, als sonst etwas.

Sie erkundete sich kurz ob sich etas verändert hatte, nichts. Die Maschienen waren da, wo Nele sie zuletzt gesehen hatte. Nichts hatte sich verändert. Die eine Rote stand immer noch an der Wand und die Spinnennetze waren immer noch da. Also hatte sich nichts verändert.
Mit wedelnder Rute sprang sie die Hühnerleitertreppending hoch und sah, wie eine Ratte über das Heu tappte. Schnell sprang sie dieser nach. Eine Jagt begann. Diese war unberechenbar. Nele sprang über Kari, der schwarz weißen Hündin und verfolgte den braunen Körper weiter. Denn hüpfte sie erst über Lou und Schatifa. Die beiden Welpen, der kleinen Gruppe. Lou kannte Nele schon eine ganze Zeit lang. Sie hatte die Kleine schon oft mit ihrer Mutter zusammen gesehen, bis diese verschwunden war.
Und weiter ging die Jagt. Über Heuhaufen und Hunde bahnte sich der Weg von Nele. Die Ratte war verdammt gut. Der letzte Sprang misslang Nele doch. Sie konnte nicht mehr absprangen und so rammte sie Grizzly schließlich.
Mein einem erschrockenen Winseln schreckte sie zurück und stieß gegen Bully. Darauf hin landete ihre Rute noch auf dem Bauch von der hellen Welpin. Nele sprang auf und hetzte der Ratte weiter nach. Diese Jagt war wirklich mit Hindernissen verbaut. Schließlich fasste sie die Ratte.

"Hey ! Hey ! HEEEEEEEEEEY ! Ich hab sie."

rief sie mit dem braunen Körper im Maul, der in der Zeit erschlafft war. Sie legte die Beute vor Grizzlys Schnauze ab. Daraufhin zog sie sich zurück. Die Bunte hatte ihn jedenfalls gerammt und so entschuldigte sie sich mit diesem 'Geschenk' in Form einer Ratte - einfallsreich, eh ?
Sie schüttelte sich und ließ sich dann auf allen vier Buchstaben nieder. Freudlig blickte sie den Rüden an. Ihre Rute wedelte und sie hoffte auf lobende Worte für ihren glücklichen Fang. Na ob sie die bekommen würde ?


[bei Bully, Grizzly, Kari, Lou & Schalita - sorgt für Unruhe]

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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Mo 14 März 2011, 17:21

Ja, irgendwie hatte der Rüde die letzten Tage überstanden. Also ehe er hierherkam. Und auch die Tage, ja beinahe Wochen, die er hier verbracht hatte, freilich ohne „seinen“ Leonberger auch nur einmal so richtig aus den Augen zu lassen. Meist war er das kleine Grundstück, jedenfalls hielt er es für eins, abgewatschelt und hatte den Minigockel gegeben, sich mit eigentlich allem anlegend: Einer streunenden Katze, einigen Mäusen und sogar seinem Spiegelbild, als er einen Wassereimer sah, sich sah – und den Eimer umwarf. Der „Ertrag“ bestand in ziemlich nassem Fell, einem ebenso blöden Gesichtsausdruck und ziemlich viel bösem geschnaufe. Den ganzen Tag, gestern war das, war er nicht mehr ansprechbar und hatte sich, als das eingeforderte Mitleid ausblieb, in eine Ecke zurückgezogen und seine Wunden, sprich sich trocken geleckt.

Das war gestern und heute die Laune deutlich besser. Theoretisch zumindest, denn der Rüde hatte heute bisher auf sein Eau de Rude verzichten müssen, das der müffelnde Leonberger ab und an zu vergeben hatte. Ruhe hatte er dennoch, denn der liegende Fellklotz war ganz in seiner Nähe. Und war Grizzly in der Nähe, ließen die Welpen auch wenn sie nicht schliefen den Mops in Ruhe. Meistens. Leider nicht immer. Jener Mops grunzte und brachte sich auf die kurzen Läufe, ringelte die Rute wie gehapst und wollte geraaaaade auf den großen Fellhaufen zutappern....aber nö. Rummsbumsknallbumm. Dankeschön Nele! Irgendwie fand sich der Rüde drei Meter weiter wieder, etwas verknotet.

„Was zum....?“

empörte er sich und stapfte wild auf der Stelle umher. Was wurde das denn wenn das fertig wurde? Abgesehen davon dass das durchaus wehgetan hatte, er aber nicht jammern wollte. Gerade wollte er sich lautstark bei Grizzly beschweren gehen, als jener auch schon zum Opfer wurde. Da, die hatte doch keine Koordination, die Bunte! Auf die Idee, dass das was sie tat – also das Ge-Renne, nicht das Um-Renne – durchaus Sinn zu haben schien, kam er vorerst nicht, sondern watschelte tröstend gen großem Fellhaufen. An Grizzly gewandt meinte er:

„Du? Ich glaube, unser Prinzesschen läuft Amok, wah?“

Danach hatte sich sein Fokus richtig auf die Bunte gelegt, die wohl einigen Jagderfolg vorzuweisen hatte – aber ob es das wert war, amoklaufend alles umzunieten was nicht bei drei aus dem Weg war? Gehupt hatte sie ja auch nicht, sonst wäre das halb so schlimm gewesen.

„Schön. Und jetzt schön fein säuberlich zerlegen.“

Joa, das wäre schön. Allerdings war zweifelhaft dass Nele wirklich ihr Minitierchen teilen würde, besonders wenn sich dabei zwei gierige Genossen befanden. Mindestens im übrigen, denn es gab sicher noch mehr hungrige Mäuler. Wovon hatte Bully die letzten Tage eigentlich gelebt, wenn er nicht jagte? Betriebsgeheimnis, jawohl!


[bei Grizzly & Co, zunächst platt, dann plusternd]
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Mi 16 März 2011, 17:23

Der braune Riese schüttelte sein langes, verfilztes Fell etwas auf. Es war verdammt kalt in dieser zugigen kleinen Bretterbude. Wieder fuhr eine eisige Windböe durch die Holzwand und erzeugte dabei einen gespenstischen Klang. Grizzly störte nun weder der Ton noch die Temperaturen, nicht umsonst war er mit einem dichten Pelz ausgestattet, der ihn seit vielen Wintern warm hielt. Ganz anders musste es da dem kurzfelligen Mops gehen, den man ja eigentlich fast als nackt bezeichnen konnte. Grizzlys mürrischer Blick suchte im zwielichtigen Dämmerlicht der Scheune nach seinem kleinen Kumpanen und Leidteiler. Der wandelte gerade eben auf Kollisionskurs mit der bunten Hündin, die wie ein angestochenes Wildschwein durch die Scheune tobte. Brummend gab der Leonberger ein tiefes Seufzen von sich. Diese Jugend, alles Welpen hier.
Leider wurde auch er nun Opfer ihrer Tollwut, bzw. ihr Bremsklotz. Erschrocken war er nicht wirklich über den plötzlichen Zusammenprall, doch seine alten Augen hatten die Hündin nicht richtig kommen sehen. So hatte er sich mehr auf die Geräusche verlassen, unter denen auch das erfreuliche Quieken eines Nagetiers war.
Wie ein verärgerter Felsen erhob sich der Rüde, dabei hatte ihn das Winseln der Hündin bereits milde gestimmt. Das zeigte er nach außen hin jedoch nicht. Sein strenger Blick musterte Bully und Nele von oben. Na immerhin, die Kleine hatte Manieren. Kritisch beäugte Grizzly ihre Wiedergutmachung in Form der Ratte.

„Hör mal Kleine, ich bin kein Opi den ihr durchfüttern müsst. Hast ja wohl gesehen, dass ich in den letzten Tagen auch sehr gut selbst für mich sorgen konnte.“

Damit war die Sache mit der Rempelei unter den Tisch gekehrt – oder unters Heu – und Grizzly gab die Ratte wieder frei. Irgendwie hatten sie ja hier auch einen Welpen, der war mehr Wert als ein alter Zottelhund, der gerade so als Heizung taugte. Insgeheim war Grizzly ganz froh, dass er selbst noch einige Ratten gefangen hatte, sein Stolz würde Geschenke wie diese wohl sehr lange verweigern.

„Prinzesschen wollte den Prinzen wecken wie es ausschaut.“

Der Rüde grinste seinen kleineren Kollegen vielsagend an. Es war klar, dass er nicht sich selbst meinte.
Da Grizzly immer noch stand, entschloss er sich, die muffige Scheune zu verlassen. Der Morgen war noch frisch und kalt, da konnte man mal ins Helle treten, statt hier im verstaubten Dämmerlicht herumzuliegen. Wärmer war es nämlich mit Sicherheit nicht.


{ bei Bully und Nele plus Rest in der Scheune }
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Mi 16 März 2011, 22:16

Lou lag noch im Heu als Nele der Ratte nachjagte. Als die große Hündin über den kleinen Welpen sprang zuckte diese leicht mit den Ohr. Sie bekahm nicht sonderlich viel von dem tumult mit den Nele veranstalltete. Erst als sie einen dumpfen zusammenprall und leises winseln hörte hob sie etwas verschlafen den Kopf und sah noch gerade wie Nele die Ratte fing. Lou stand auf und tapste in Richtung des großen Rüden, dem Nele die Ratte dem anschein nach überlassen wollte. Die Schwarz-weiße Welpin blickte zu dem riesenhaften Rüden auf und dann zu Nele. Lou lächelte leicht. Vor den Rüden hatte sie keine angst mehr, und mit Kari hatte sie sich auch etwas angefreundet. Sie hatten sogar zusammen einen mageren Hasen gefangen. Besonders angefreundet hatte sie sich aber mit Schalita, der kleinen Labrador Welpin. Ihr blick fiel nun auf diese und Lou konnte sich ein grinsen nicht verkneifen als sie auf sie zu tapste und am Ohr zwickte. Nicht stark, nur um u zeigen, das sie spielen wollte.

"Lass uns mal sehen was wir zei Welpchen draußen so finden können!"

sagte sie dann und lief nach drausen, ohne daurauf zu achten ob Schalita ihr auch folgte. Drausen angekommen schaute sie sich kurz um und blickte dann kurz zur Scheune rein. Ob Nele auch raus kam? Dann schaute sie u den Großen Rüden der ebenfalls in freie getreten war. Lou blickte wieder zu Schalita und ihre kleine Rute pendelte hin und her. Der Morgen war zwar frisch, aber der kleinen Welpin machte es nichts aus. In der Scheine war es ja schliesslich auch nicht viel wärmer, oder doch?

[schhläft, wird wach, tapst zu Schalita, läuft nach drausen und schaut sich um]

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Yuki
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Fr 18 März 2011, 16:35

Man konnte es fast als krank bezeichnen. Salomo war wieder da, so kurz nachdem er plötzlich verschwunden war. Yuki hatte nicht gewusst ob sie wütend sein sollte oder lachen. Deswegen hatte sie ihn damals nur ungläubig angestarrt. Aber pech, jetzt war schon wieder einige Zeit vergangen. Der Winter zog seine Schlinge enger um die Insel und es wurde schwerer überhaupt an Futter zu kommen, doch Yuki war ja nicht allein. Sie hatte nun Fanny, Eika und Salomo. Zusammen, da war sich Yuki sicher, würden sie dem Winter die Stirn bieten, so einfach würde man sie nicht begraben können.

Die Tamaskanhündin zuckte im Schlaf, sie träumte. Nicht gerade ein schöner Traum, aber immerhin, Hunde konnten auch träumen. Sie sah ihren Vater wieder vor sich, und - leider - auch das Auto. Bei dem GEräusch der quietschenden Autoreifen schreckte sie auf. Hey, beruhig dich, es war nur ein Traum. Yuki schüttelte ihren Kopf, um auch die restlichen Bilder loszuwerden die ihr noch im Kopf umherschwirrten, was auch - mehr oder weniger - klappte, dann legte sie ihren Kopf wieder auf ihre Pfoten. Ihr Atem ging wieder gleichmäßig und die Hündin starrte an die Höhlenwand. DIe Wand machte - wie sollte sie auch? - gar nichts. Yuki wurde bewusst das sie Hunger hatte, doch sie versuchte dieses Hungergefühl zu ignorieren. Diese Gefühl war ihr schon vertraut und es brachte nichts wenn man meckerte. Sie würde erst etwas fangen müssen und dass würde dann, so oder so, mit den anderen geteilt werden. Nicht das Yuki etwas dagegen hätte, nein sie würde den anderen es wahrscheinlich als erstes anbieten und danach erst selbst nehmen.

Die Tamaskanhündin beschloss jetzt einfach aufzustehen, auch wenn es noch dunkel war, sie konnte jetzt nicht mehr einschlafen. Yuki stemmte sich hoch schüttelte sich und schaute zum Höhleneingang. Zu ihrer Verwunderrung saß dort Fanny, leise setzte Yuki sich neben sie. Yuki schaute Fanny - die sie zu ihren Freunden zählte - fragend an. Etwas schien die Hündin zu beschäftigen, oder täuschte sich Yuki da? Bestimmt war sie nur besorgt wegen dem Winter, doch Yuki fragte trotzdem nach.

"Hey, alles okay?"

Sie sprach etwas leiser als sonst, damit sie die anderen nicht störte.

[Wacht auf - bleibt liegen - setzt sich zu Fanny - fragt leise was los sei]

. . . . . . . .

Vielen Dank an Jioni aus Funkstille, wegen ihr besitze ich dieses Set (:

Das Herz hat Gründe welcher der Verstand nicht kennt...
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Sa 26 März 2011, 16:40

Die Hündin hatte noch immer das Blablalwasser in den Adern. Aufregung und gute Laune keine Frage ! Alles noch vorhanden, sogar in Vorräten angehäuft. Die Bunte hatte es noch nicht eingesehen, weswegen die anderen sauer waren. Nele verstand es noch nicht. Ihre kindliche Ader herrschte momentan über das Gehirn der Hundedame. Ihre Rute pendelte und sie hechelte, dezent erschöpft von der rasanten Jagt durch das Schlafgemach des von und zu Grizzly und seinem kleinen Schatten Bully.
Nele hörte eigentlich gar nicht zu, was der Rüde sagte, sondern sprang auf um ihrer wild pendelnde Rute zu jagen. Immer schneller drehte sie sich um ihre einige Achse, kläffte und prallte gegen einen Heuhaufen. Kurz verschwand sie im Heu und kam dann wieder heraus.

Sie hatte nicht viel mit bekommen von dem Gespräch, sondern sah nur, wie die kleine Welpin Lou auf die kleine Dreier-Gruppe zu steuerte. In der Zeit hatten die beiden Rüden von einer Prinzessin geredet. Diese komischen Menschlinge mit den Glitzerkleidern und den silbernden Drähten auf den Kopf ? Nele mochte Prinzessinnen. Der Welpe ihrer Menschlinge war auch oft so herum gelaufen. Sie hatte immer so freundich gerochen und mit den Welpen gespielt. Einer dieser wuselnden Welpen war Nele gewesen. Genau so kindlich wie jetzt. So war sie schon immer.
Aber zurück zum Thema ; wo war die Prinzessin ?

"Waaah. Prinzessin ? Wo ?
Arr ich will sie sehen. Prinzessin sag mal Piep.
Prinzessin ? PRINZESSIN ?!
"

Die Bunte hüpfte um Grizzly herum und schaute unter dem rundlichen Bauch von Bully, der in der Zeit, so glaubte sie schmaler geworden war, nach der Prinzessin. Wo war der kleine Mensch mit dem rosa Kleid, den zu großen Schuhe und den vielen verschiedenen Ketten ? Wo war das Ding, was so gut nach Baby und Spaß roch ?
Nele kläffte empört. Verdammt wo war das Ding ? Nele sah zu Lou herüber. Da war aber auch keine Prinzessin, oder ? Nein. Die Bunte ließ die Ohren hängen und legte sich nieder, drückte den Fang auf den Boden und starrte zu der toten Ratte, welche die letzten Zuckungen von sich zu geben schien.
Jetzt war sie traurig, weil sie die Prinzessin nicht gefunden hatte. Sie gab ein Winseln von sich und sah den großen braunen Hund mit welpenartigen Augen an. Wo war die Prinzessin, Grizzly ?

In der Zeit hatte Lou mit der kleinen hellen Welpin geredet. Diese hatte jedoch nichts von sich gegeben. Nele drehte sich auf den Rücken und warf ihren walnussbraunen Blick auf den kleinen Mops. Vielleicht wusste er ja wo die Prinzessin war.
Sie fuhr sich mit der Zunge über die Lefzen, ließ sie hinaus hängen, zog ihre Pfoten an und ließ ihre Rute wieder pendeln.


[redet | checkt nichts | traurig | bettelt]

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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   So 27 März 2011, 12:21

Mit kontrollierten Bewegungen setzte der Rüde, seine Pfoten auf den gefrorenen Boden. Er war bereits vor den anderen Aufgewacht und hatte sich leise aus seiner abseits liegenden, dunklen Ecke in der Höhle geschlichen, die mittlerweile sein angestammter Schlafplatz war, wenn man es denn so nennen konnte. Sie hatten eindeutig Glück gehabt diese Höhle gefunden zu haben, doch mittlerweile sah es so aus, als würde ihren selbst das nichts bringen. Er war nun den ganzen Morgen durch diesen nervenden Schnee gestreift, hatte jedoch nicht wirklich etwas essbares gefunden, auch wenn er weiter als sonst von der Höhle entfernt war. Seufzend schaute der Wolfshund sich nun nach einem erhobenen Platz um, von dem er einen besseren Überblick über die Umgebung hatte, doch da waren nur die Dünen, somit würde er den Strand überblicken können, doch das war eigentlich nicht sein Ziel. Das Meer war vor allem zur Zeit nur eine tödliche Barriere, die sie alle gefangen hielt. Wäre er nur doch wieder zurück gegangen! Salomo hatte sich die letzten Tage schon oft darüber geärgert, doch letztendlich brachte es auch nichts sich über seine eigene Dummheit den Kopf zu zerbrechen. Nun war er hier. Mittlerweile war er wieder zu den Hündinnen gestoßen und so war seine Überlebenschance wohl ein wenig gestiegen. Auch wenn er irgendwie nicht wirklich das Gefühl hatte, dass das tatsächlich stimmte.
Schnaufend kam er auf der kleinen Erhöhung an, doch wie zu erwarten war die Mühe umsonst gewesen. Verärgert entblößte er seiner Umwelt kurz seine kräftigen Zähne, während sein Atem eine weiße Dunstwolke um sein Maul bildete. Dann drehte er sich um und machte sich auf den Rückweg. Um seinen leichten Frust ein wenig ab zu bauen, bis er bei den anderen ankam, ging er in einen leichten Laufschritt über. Weiß und nochmal weiß, kein einziges noch so mickriges Lebewesen ließ sich blicken und zwang den Rüden so sich ein zu gestehen, dass sie die Höhle eindeutig verlassen mussten. Ob sie es vielleicht doch nochmal in den Wald wagen konnten? Ob die Hündinnen dem zustimmten? Und wenn, sollte er ihnen davon erzählen, dass sein Versuch beim letzten Mal durch die Förster-Hunde vereitelt worden war? Diese dummen Viecher, die blind die Anweisungen ihres Menschen befolgten. Allein ihre dümmlichen, sabbernden Gesichter, mit den treu-lieb glänzenden Augen hinter denen sich schon lange keine eigenen Persönlichkeiten mehr versteckten. Allein wenn Salomo an solche Hunde dachte, bekam er das ekeln, konnte er doch nicht verstehen, wie weit manche Hunde für diese Zweibeiner gehen konnten. Kurz schüttelte er leicht den Kopf. Auch darüber lohnte es sich nicht den Kopf zu zerbrechen. Bald würde er an der Höhle ankommen, dann sollte wieder nur noch seine ruhige Art zu sehen sein. Nichtmal so ein leises angedeutetes Knurren wie oben auf dem Hügel wollte auch nur einem einzigen Hund zeigen. Das passte nicht zu ihm.

[ läuft herum, denkt nach | auf dem Weg zurück zur Höhle ]

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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   So 27 März 2011, 17:22

Die weiße Winterlandschaft bracht einen leicht zum Träumen. Früher, bei den Menschen, da hatte Fanny davon geträumt, wie sie durch den weißen, kalten Schnee sprang, wie sie bellte, nach den Knochen vom Herbst suchte, welche nun unter der weichen Decke verschwunden waren. Jetzt betrachtete sie den Schnee und erkannte, dass er eine kalte Klaue war, die schmerzte und Tod brachte. Jetzt träumte sie von Wärme, von Geborgenheit und von Zufriedenheit. Ja, sie war durchaus zufrieden, doch ihr fehlten die Menschen. Fanny fühlte sich schmutzig, dreckig. Sie wollte in einem See schwimmen, mit der Gewissheit, dass Wasser nicht alles abwaschen konnte: Denn ein schlechtes Gewissen wird man nicht so einfach los.

Salomo war nicht in der Höhle, dass wusste Fanny. Sie hatte in der Nacht etwas gehört, kurz die Augen geöffnet und gesehen, wie der Rüde die Höhle verließ. Gut, es war nicht Nacht, aber sehr früher Morgen. Fanny hatte wieder die Augen geschlossen, um sich den Schlaf hinzugeben. Ansonsten war niemand gegangen, soweit sie wusste. Fanny drehte den Kopf um, da sie Schritte hinter sich hörte. Zumindest hatte die Jagd ihre Sinne geschärft. Ein Vorteil, den man als Verräterin hatte. Yuki war aufgewacht. Sie setzte sich zu der Bernerdame, fragte.

“Ja, ich denke schon. Salomo ist gegangen. Ich mache mir ein wenig Sorgen.“

Nun belog sie auch noch ihre Rudelmitglieder. Als Alpha – beziehungsweise als Möchtegern Alpha – tat man so etwas nicht. Fanny konnte über solche Kleinigkeiten hinweg sehen. Schließlich musste sie mit der Quelle anfangen und das war nun mal die Entscheidung zwischen Mensch und Hund. Im Grunde gab es da nichts zu entscheiden. Zu ihren Besitzern konnte sie nicht mehr zurück. Dafür war zu viel Zeit vergangen und dafür hatte sie eine zu weite Strecke zwischen sich gelegt. Fanny wusste nicht, ob sie sich wirklich für die Menschen entschieden hätte, wenn sie zurück könnte. Sie wusste es nicht, aber sie glaubte, das sie bei den Hunden geblieben wäre. Wenn sie schon ihre Mitglieder belügen musste, dann sollte sie wenigstens so lange bei ihnen bleiben, bis sie es raus bekamen und sie verbannten.

[am Eingang der Höhle | denkt nach | sieht Yuki kommen | lügt | denkt]
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Mo 28 März 2011, 15:25

Er hatte sich ja nichts dabei gedacht, als er die scheinbar unerfahrene Hündin zum teilen animieren wollte. Im nächsten Moment erhob sich allerdings schon Gott, alias Grizzly aus seiner Totenstarre und wirkte wie ein Fossil, das sich laaangsam auf die Läufe brachte, hinter denen Bully sich locker verstecken hätte können, wenn er es denn nur gewollt hätte. Aber danach stand ihm gerade nicht unbedingt der Sinn, zumal die Situation ja viel zu lustig werden konnte, als dass er sich irgendwo hätte verstecken müssen. Dafür gab es nun einmal gar keinen Anlass.

Als Lou, ihn wohlweislich ignorierend, welpisch an ihm vorbeistapfte, plusterte der Fellhaufen sich auf – leider hatte der Herr ihm nur kurzes Fell gegeben, so dass das mit dem Sträuben nicht ganz so klappte wie er das gerne gehabt hätte um seiner Empörung Ausdruck zu verleihen.
Zu allem Überfluss wurde die davonwatschelnde Lou von Nele's Rutjagen abgelöst, was den Rüden durchaus zum Augenrollen verleitet hätte, wenn er denn gewusst hätte, wie er das anstellen sollte. Schlimmer als das Rutjagen war jedoch die Frage nach der Prinzessin. Grizzly's Kommentar hatte Bände gesprochen und schmeichelte dem Rüden durchaus, ohne dass er das nach aussen hin zu zeigen bereit war. Er der Prinz und Nele die...ach quatsch. Aber da hatte sie ja schon selbst gefragt, sich hektisch umgesehen – und war wieder in's Welpenstadium zurückgefallen.

Als sie Grizzly zu mustern begann und immernoch nicht dahintergekommen war, dass sie gemeint war, sah der Rüde vielsagend zu Grizzly, der soeben von ihr konfrontiert wurde.

„Na sag's ihr schon, Fossil. Vielleicht hört dann das Rutejagen auf.“

Er meinte das durchaus nicht böse, eher....fürsorglich. Währenddessen schob er sich in Lou's Richtung, um dem jungen Gummiball ein wenig auf den Zahn zu fühlen.

„Eh! Nicht so weit wegrennen hier. Du solltest hierbleiben wenn du ein großer, starker Hund werden willst!“

Ob Lou verstand? Na und selbst wenn hieß das ja noch lange nicht, dass sich der Gummiball zu ihm gesellen würde. Und zu der Prinzessin und dem Fossil....

[bei Nele, Grizzly und Co.]
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Di 29 März 2011, 18:21

Die besorgt dreinblicken Augen von Yuki waren weiterhin - wo denn auch sonst? - auf Fanny gerichtet. Ihre ältere Freundin schien etwas zu bedrücken, und vielleicht konnte Yuki ja helfen. Sie mochte es nicht wenn Fanny so betrübt aussah, das ging einfach nicht. Die dreifarbige Hündin gab auch schon Auskunft über die Ursache ihrer Besorgnis. Bei den Namen den sie nannte schaute Yuki aus der Höhle hinaus. Der Rüde war doch selber schuld wenn er einfach rausging. Er würde schon klar kommen, er war ja auch schon vorher allein gewesen. Völlig neutral, was für die Tamaskan-hündin schon ein wares Wunder war, meinte sie:

"Der kommt schon zurecht."

Sie sah Fanny nicht in die Augen, denn sie wusste nicht wie sie reagieren sollte. War sie immernoch wütend über den Rüden, oder war sie einfach noch traurig? Schwer zu sagen wenn man nicht entscheiden konnte was welches Gefühl war, außerdem mischten darunter noch verdammt viele andere Gefühle und so war es unmöglich auch nur eins davon herauszufiltern. Das alles war ein riesiger Klumpen, de rsich verklebt hatte und nun auf ihren Magen drückte. Das war kein tolles Gefühl, und hinzu kam noch der HUnger, dies verstärkte alles. Aber Yuki bildete sich einfach ein das sie einfach nur zu großen Hunger verspürte und dieser an ihren nerven nagte. Sie sagte sich wenn sie etwas essen würde dann wäre das alles wieder weg, ganz bestimmt.

Ob dem nun auch so war konnte sie nur herausfinden wenn sie etwas aß, aber im Moment war nichts davon in der Nähe. Ob die anderen wohl auch Hunger hatten? Bestimmt, vielleicht. Aber Yuki hatte gerade kein Bedarf daran etwas in dieser Art zu sagen, sie würde nun nicht vorschlagen ob sie jagen gehen sollten. Die anderen konnten auch mal fragen. Denn die wolfsähnliche Hündin hatte keine Lust dazu nachher dazustehen wie ein nerviges etwas das immer nur nörgelte. Nein, so würde sich Yuki bestimmt nicht hinstellen lassen. Sie würde keinem zur Last fallen.

Die Tamaskanhündin starrte stur auf die Landschaft hinaus, da sie nicht wusste was sie selber fühlte konnte jeder nun denken was er wollte. Vielleicht dachte Fanny ja das sie eingeschnappt wäre, beleidigt? Aber Yuki glaubte nicht das ihre Freundin das denken würde, dazu war sie zu gutmütig, aber für den Fall der Fälle seufzte Yuki leise und blickte dann nachdenklich auf ihre Pfoten.

[Bei Fanny am Höhleneingang - antwortet - denkt]

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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Di 29 März 2011, 19:07

Kurz vor der Höhle war Salomo wieder ganz er selbst. Ruhig und mit gewohnt leisen Schritten ging er die letzten Meter zu dem derzeitigen Unterschlupf der Hunde. Noch bevor er sie sah konnte er die beiden Hündinnen riechen, die sich mittlerweile nichtmehr ganz hinten in der Höhle aufhielten. Ob sie zu dem selben Entschluss wie er gekommen waren? Mit sicherheit zerrte der Hunger auch an ihnen. Vor allem an seinem doch recht aufgewühlten Verhalten vorhin hatte Salomo gemerkt, dass er eindeutig etwas zu fressen brauchte.
Als er um die Ecke bog sah er wie Yuki und Eika nebeneinander da saßen und irgendwie beide ein wenig verträumt nach draußen starrten. Meditierten sie ihren leeren Magen weg oder was sollte das werden? Sofort nach diesem Gedanken runzelte Salomo kurz leicht die Stirn. Dieser Winter schien ihn wirklich ein wenig aufbrausender werden zu lassen... zummindest für seine Verhältnisse. Oder war es diese ständige Gesellschaft? Nein, die letzten Winter hatte er doch auch immerwieder mit Begleitung verbracht. Kurz noch schüttelte er kaum merklich den Kopf bevor er zu den beiden trat und ein leichtes, übliches Lächeln aufsetzte. Sie hatten ihn noch nicht angeschaut, also würden nur sein normalerweise vorhandenes Wesen bemerken. ~ Schon komisch wie seltsam man sich fühlt wenn die Kälte an den Kräften zehrt ~, dachte er sich, während er neben den beiden zum Stehen kam.

"Ich habe mich eben noch einmal umgesehen, aber weit und breit nichts fressbares gefunden. Wir sollten die Höhle wohl doch verlassen, denn sonst kommen wir hier nie wieder lebendig fort."

Am anfang seiner Worte hatte er ebenfalls in den Schnee hinaus gesehen, doch zum Ende hin schaute er erst Yuki und dann Fanny eindringlich an. Mittlerweile war er sich in seinem Entschluss eindeutig sicher und dass wollte er ihnen auch zeigen. Ja die Kälte und der Wind würde ihnen auf Dauer da draußen wohl ein wenig zusetzen, doch dort bestand die Chance auf etwas zu Essen, außerdem konnte es ja auch sein, dass sie sogar einen noch günstigeren Ort fanden, um den restlichen Winter zu überstehen. Er auf jeden Fall würde sich spätestens heute Abend los machen. Ob die anderen mitkamen oder nicht. Zum sterben war er nicht auf diese Insel gekommen.

[ kommt zu Fanny und Yuki | sagt was ]

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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Mi 30 März 2011, 14:56

In der weißen Winterlandschaft wirkte alles wie in Zeitlupe. Man hatte kein richtiges Ziel mehr vor Augen, besonders, wenn man sich auf den Feldern befand, wo weit und breit nur Weiß war und man nur hier und da ein paar gründe Flecken ausmalen konnte, die den Bäumen gehörten, welche die Landschaft nicht mehr so stark wie früher prägten. Auch die Geräusche wurden langsamer - so kam es zumindest Fanny vor – langsam und dumpf, tonlos. Die Hündin fragte sich manchmal, ob sie nun wirklich etwas gehört hatte oder das alles nur Einbildung war. Fanny mochte Schnee. Er beruhigte. Meistens. Im Moment beunruhigte er die Hündin wohl eher, welche sonst eigentlich einen gelassenen Eindruck auf andere machte. Schließlich hatte sie die Fäden in der Pfote. Als Alphatier durfte man nichts überstürzen, doch der Hunger spielte seine Spielchen mit der Bunten, trickste sie aus und zog an den Fäden, um sie ihr zu entreißen und sie selber in die Hand zu nehmen. Manchmal gelang es ihm, doch meist hatte Fanny ihn so weit im Griff, dass sie noch sie selbst war. In der weißen Winterlandschaft hatte die Bernerhündin einen melancholischen Zustand angenommen. Abgesehen von den Gedanken über ihr Verräterdasein und dem Hin und Her zwischen Mensch und Hund musste Fanny sich nun auch Gedanken über den Hunger machen und Sorgen, dass sie und ihre Mithunde nicht durch den Winter kamen.

Die Bunte schluckte, schüttelte sich kräftig und erhoffte sich wärme, durch ihre Bewegungen. Sie hatte oft bei Vögeln gesehen, dass sie so dick wirkten, bis ihr auffiel, dass sie sich schüttelten, wodurch ihre Federn sich aufstellten. Die fliegenden Eierleger schienen sich nicht um die Kälte zu scheren und seitdem tat Fanny es ihnen gleich. Es wirkte sogar und die Hündin war schon recht stolz heraus gefunden zu haben, wie man sich – wenn auch nur wenig – vor Kälte schützen kann. Yukis Stimme erklang, während die bunte Bernerdame noch ihren Gedanken nachhing. Sie antwortete nicht auf die Aussage der Freundin. Normalerweise hätte es sie traurig gemacht, dass Yuki so völlig neutral, ohne jegliche Sorge oder Mitleid sprach, doch Fannys Stimme war schon ganz unten. Es fehlten nur noch die Tränen, dann kam alles raus. Bis dahin versuchte die Hündin ihre mehr oder minder glückliche Fassade aufrecht zu erhalten. Salomo tauchte auf, grinsend.

“Wie kann er nur so fröhlich sein?“

Der Rüde öffnete das Maul, formte Worte, Laute erklangen doch Fanny verstand sie nicht, vorerst. Nachdem er nicht mehr zu sprechen schien stand die Bunte auf. Sie lief etwas in den Schnee hinaus und verfluchte Stumm die Kälte. Ihr Pfoten glitten sanft in das Weiß ein und ohne jeglichen Wiederstand konnte Fanny die Winterlandschaft betreten. Schnee war so zärtlich, so weich und so wie Wasser. Beides wirkte zu Anfang ruhig, gelassen, freundlich und konnte dann zu deinem Tod werden.

“So wie du. Du wirkst genau so auf Andere und jetzt sieh dich an und sag nicht, dass du nicht auch eine Todesmaschine bist.“

dachte Fanny, doch bevor sie sich weiter in Selbstmitleid suhlte sprach sie, den Blick weiterhin nach Vorne gerichtet und mit ernster, leicht böser Stimme:

“Wir gehen jagen!“

Es war ein Befehl. Fanny würde gehen, selbst wenn die Anderen nicht mitkamen. Eigentlich war es nie die Bunte gewesen, welche zum Jagen antrieb. Sie bevorzugte die Kost der Menschen und sei es nur rote Suppe aus einer Dose. Hauptsache nicht jagen, aber heute würden sie es tun. Sie vier, im Schnee, in der Kälte. Fanny überdachte Salomos Worte, welche nun in Bruchteilen endlich ihren Weg ins Gehirn gefunden hatten. Die Winterlandschaft verlangsamte wirklich alles: Selbst das Denkvermögen einer 5-Jährigen, erfahrenen Berner Sennenhündin. Es gab also kein Wild. Das war egal. Es hatte Wild zu geben und Fanny würde es finden: Mit ihren schlechten Sinnen.


[bei Salomo und Yuki vor der Höhle | denkt | geht in Schnee hinaus | spricht]
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Mi 30 März 2011, 18:38

Yuki konnte spüren das ihr kälter wurde, egal. Das war im Winter immer so, ob man das nun mochte oder nicht, das Wetter würde einen nicht bemitleiden und nur die starken würden überleben. Und Yuki würde nicht zu den schwachen gehören, niemals. Das sah die Hündin gar nicht ein, sie würde einfach kämpfen, den Aufgeben war nicht ihr Ding. Als Yuki immernoch ihren Gedanken nachhing spürte sie einen leichten GEruch. Dieser war ihr schon sehr vertraut und Yuki schaute erst auf als Salomo neben den beiden war. Sie blickte ihn an, ein Teil von ihr freute sich, doch irgendwie war diese Freude gedämpft, fast als wäre ihr Freudgefühl in Watte eingewickelt. Ob das am Winter lag? Den die negativen Gedanken schienen zu wachsen, scharf und schnell. Yuki ließ sich nichts anmerken und hörte erstmal zu.

Er wollte also ein besseres Plätzchen als diese Höhle suchen. Ob es da denn noch etwas gab? Mehr als versuchen konnte man nicht, aber es war trotzdem bedenklich. Wenn sie nichts finden würden, müssten sie später wieder zur Höhle und dann wären sie noch erschöpfter als vorher. Das wäre schlecht, denn dann ständen die Chancen dafür das der Winter neue Opfer bekäme noch ein Stückchen höher. ABer hier waren alle tapfer und alle hatten durchhalte vermögen, zumindest wäre das besser für alle. Gerade in schwierigen Zeiten musste man zusammenhaltem und dass fiel einen doch immer so schwer. Warum eigentlich? Weil alle im Endeffekt an sich selber dachten, wirklich jeder.

Sie schaute der dreifarbigen Hündin hinterher, die ein paar Schritte in den Schnee trat. Sie wollte also auch gehen. Doch dann, dann erklang ein Befehl. Bestimmt, eben ein Befehl. Und da riss bei Yuki etwas, irgendwo ratsch. Sie sprang angespannt auf, legte die Ohren zurück und knurrte:

"Und wer hat dir hier das Kommando übergeben?!"

Yuki knurrte Fanny noch einen Moment länger an, dann riss sie die Augen auf. Sie hatte gerade ihre Freundin angeknurrt. Das hatte sie doch gar nicht gewollt! Hatte dieser Winter sie denn schon besiegt? Yuki schüttelte entsetzt den Kopf, das konnte doch nicht war sein.

"Fanny, das habe ich nicht so gemeint. Tut mir leid."

Sie redete nicht unterwürfig, auch zeigten ihre Augen keine Besorgnis. Sie sagte einfach mit normaler Stimme das ihr ihr Verhalten gerade leid tat und das sie wusste es war falsch. Wirkliche Emotionen schwanken darin nicht mit. Der Winter hatte doch mehr Tricks auf Lager als man dachte. Yuki trat einen Schritt in den Schnee, das erste was jedem auffallen würde wäre das es kalt war. Das glitzerte weiß zerbrach und machte einer Pfote Platz, dann noch einer. Yuki würde natürlich mit den beiden mitgehen, das war sonnenklar.

[denkt - knurrt FAnny an - ist bereit zu jagen]

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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   So 10 Apr 2011, 18:27

Mit gerunzelter Stirn betrachtete Salomo die beiden Hündinnen vor sich. Anscheinend machte die Kälte und vor allem der Hunger nicht nur ihm zu schaffen. Oder aber er hatte bisher die beiden nicht richtig wahr genommen, doch das bezweifelte er stark. In gewisser Weise hatten beide ja sogar recht. Fanny hatte richtig festgestellt, dass sie jagen gehen mussten und Yuki hatte auch recht damit, das die Ausdrucksweise der Berner Sennenhundin nicht unbedingt angemessen war, doch das war bei ihr ebenfalls der Fall. Im Gegensatz zu Fanny schien ihr das jedoch gleich danach auf zu fallen. Die beiden waren dem Wolfshund eindeutig zu impulsiv eingestellt. Wenn sie nun weiter zogen würde er auf jeden Fall versuchen Abstand zu halten, er musste ihre Reizbarkeit schließlich nicht provozieren und sich unnötigen Stress einhandeln. Ob Eika auch in solch einer Verfassung war? Schließlich waren sowohl Fanny und Yuki als auch sie Hündinnen. Er allein unter solchem Weibsvolk. Salomo musste unwillkürlich leicht den Kopf schütteln. Jeder andere würde sich wahrscheinlich in solch eine Lage wünschen. Nur er hatte eindeutig nicht das Verlangen dazu etwas anderes in ihnen zu sehen als eine, derzeit wohl lebensnotwendige, Begleitung. Und er wusste, dass sich dies auch bei den Frühlingsgefühlen wenn der Schnee bereits fort war nicht ändern würde. Er wollte es so, also würde sich daran nichts ändern. Einmal war diese ganze Sache bereits schief gelaufen. Außerdem mochte er es immer wieder umher zu ziehen. Wenn er sich auf jemanden einließ, würde derjenige verlngen dass er blieb. Und so etwas wollte er nicht riskieren. Nicht mehr.
Nachdem er die Beiden Hündinnen noch kurz beobachtet hatte wandte er sich zu der Höhle, in der sich noch immer Eika aufhielt.

"Eika? Wir haben beschlossen, dass es doch besser ist wenn wir die Höhle verlassen und versuchen etwas zu jagen. Kommst du mit?"

Natürlich würde sie mitkommen. Es wäre schwachsinnig alleine hier zu bleiben. Doch einfach aus Höflichkeit hatte er die Frage so gestellt, dass sie nein sagen konnte. Normalerweise machte er sich darüber keine Gedanken. Es war eigentlich normal so zu sein. Doch in Anbetracht dessen, was kurz zuvor zwischen Fanny und Yuki passiert war konnte er nicht umhin seine Formulierung noch einmal zu überdenken.
Kurz noch schaute er in die Höhle, drehte sich dann jedoch wieder zu den anderen beiden zurück.

"Ich denke wir sollten es doch in dem eingezäunten Gehege mit den Rehen versuchen, auch wenn dort immer wieder ein Mensch mit seinen geistlosen Hunden nach dem rechten sieht. Ich bin mir jedoch nicht sicher wie lange wir von hier aus bis dorthin brauchen. Wart ihr schon mal dort?"

Fragen schaute er die beiden grade an. Würden sie ihm zustimmen oder musste er sie erst noch mühevoll überzeugen? Er hatte bereits gesagt, dass in der Nähe nichts zu finden war, würden sie sich auf seine Aussage verlassen? Er wusste es nicht. So lange waren sie nun auch nicht in dieser Gruppe. Andererseits, hatte er ihnen eigentlich nie einen Grund gegeben an seiner Glaubwürdigkeit zu zweifeln. Dennoch war sich der Rüde nicht sicher. Vor allem nicht nach diesem Gezank von eben.

[ sagt etwas zu Eika; macht einen Vorschlag ]

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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Di 12 Apr 2011, 18:17

Sie betrachtete immer noch die weiße Landschaft, doch was sie sah waren nicht die seichten Hügel, dass kleine Dorf in der Ferne oder die braun-grünen Stellen ganz weit hinten, welche sich nur mit sehr, sehr, sehr viel Mühe als Bäume identifizieren ließen. Sie sah wieder das kleine Mädchen mit den Haaren wie Feuer. Sie selbst lag im Gras, erwärmt von der Sonne. Das Mädchen blickte einen Baum hoch. Es war ein Kirschbaum, voller roten Früchten, welche in er Sonne leicht schimmerten. Das Kind streckte die Hand nach einer Kirsche aus und trennte diese vom Baum, doch anstatt die Frucht direkt in den Mund zu schieben lief sie auf Fanny zu und hielt ihr das rote, runde Ding vor die Nase. „Da, für dich!“ sagte das Mädchen. Vorsichtig öffnete die Berner Sennenhündin ihr Maul und schluckte die Kirsche runter. Fanny musste husten und das Mädchen sah sehr besorgt aus. Um es wieder zu besänftigen sprang die Hündin auf, lief zum Kirschbaum und bellte. Das Kind kam zu ihr hinüber und von vorne begann das Spiel: Die Rothaarige holte die Frucht und Fanny labte sich am süß-säuerlichen Geschmack der Kirsche.

Fanny hörte die böse Stimme Yukis hinter sich. Die Bunte wollte einen kurzen Blick nach hinten wagen, traute sich jedoch nicht. Sie kannte Yukis Gesicht, wenn sie böse war und hasste es. Nun galt diese Wut auch noch Fanny, welcher eigentlich nur das Beste für ihr kleines Rudel wollte. Scheinbar hatte man ihr die Fäden aus den Pfoten gerissen. Wann hatten die anderen Hunde aufgehört auf sie zu hören und viel wichtiger: Wann hatten sie überhaupt angefangen? Hatte es diesen Moment je gegeben? Früher, da war Fanny die Herrscherin über alle gewesen. Man hatte sie geliebt und auch sie hatte geliebt. Es war so eine lange Zeit vergangen...

Yuki trat neben die Bunte und entschuldigte sich sofort. Letztere würdigte die Freundin nicht eines Blickes, zu sehr hasste sie sich selbst für ihr Handeln. Wie lange würde sie noch denken, dass sie eine Verräterin wäre? Eine Stimme hallte aus der Höhle wieder. Salomo fragte Eika, ob sie mitkommen wollte. Schlief die Hündin immer noch? Erneut erklang die Stimme des Rüden, diesmal jedoch an Yuki und Fanny gerichtet. Die Bernedame drehte sich um, damit sie Salomo in die Augen blicken konnte. Es war verblüffend, wie ähnlich auch er einem Wolf sah. Yuki und Salomo: Alle Beide wirkten wie ihre Vorfahren. Eika erinnerte eher an einem Schaf und Fanny? Tja, Fanny war halt so eine Sache für sich. Die Bunte öffnete den Fang und war überrascht, dass ihre Stimme keinesfalls traurig, wütend oder in irgendeiner weise negativ klang:

“Wenn es hier nichts gibt, dann bleibt uns wohl keine andere Wahl. Ich war noch nie im Wald. Zumindest nicht hier. Es ist im Grunde egal, wie lange wir brauchen, wenn es unsere letzte Chance ist.“

Fanny legte den Kopf schief. Ihr Gesicht nahm einen überlegenden Ausdruck an. Rehe... ob man die wohl auch als Hund jagen konnte?

[bei Salomo, Yuki und Eika | denkt über Vergangenheit nach | ist traurig | denkt | dreht sich um | redet]
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Di 12 Apr 2011, 18:55

Die Dunkelheit machte Deprissiv und Agressiv, sogar lebenslustige Personen wurden von der dunklen Welle überrollt und zermalt, dagegen konnte man sich nicht wehren. Nur hoffen das es nicht zu schnell ging und man seine freundliche Reserve nur irgendwo in seinem Körper "verlegt" hatte. Nicht umsonst starben viele in der eisigen Kälte des grausamen Winters, das tödliche weiß machte vor nichts halt. Es war nur eine Frage der Zeit bis der nächste Schneefall anbrach, und wer wusste schon wie schlimm dieser werden könnte? Er könnte auch alles unter sich begraben und zu einem gewaltigen Schneesturm heranwachsen, oder es vielen nur weiße pudrige Flocken vom dunklen Himmel und bedeckten die Landschaft wieder unter einer lockeren weißen Decke, um somit die Spuren ihrer Opfer zu verwischen und Neue hineinzulocken. Wunderschön und doch so tödlich, so konnte der Winter sein. Aber es gab auch andere natürlichen Todesfallen die sich genauso hinterhältig waren wie der Winter.

Yuki bemerkte das die bunte sie nicht anssah, sie könnte wütend sein - was Yuki nicht dachte - oder schämte sie sich sogar? Nein. Oder? Yuki seuftze leise, der Hunger nagte an ihren Nerven und sie war angespannter als sonst. Das einzige was ihr Verstand wollte waren Fressen und Wärme, doch ihr Herz wollte ihre Freunde bei sich haben, schwere Zeiten musste man einfach überstehen können. Man musste sich für seine Freunde aufopfern, und sich selbst nicht von den Naturgewalten unterkriegen lassen. Wahre Freunde konnten alles schaffen! Und Fanny, Salomo und Eika waren ihre Freunde, also würden sie das hier schon irgendwie hinkriegen.

Der Rüde hatte derweil schon Eika gerufen, und machte nun einen Vorschlag zu den beiden Hündinnen. Ein eingezäuntes Gebiet also, mit Rehen? Das konnte eine sehr gute Chance sein seinen Magen zu füllen, oder die erste Gelegenheit um in den Tod zu rennen. Aber no risk, no fun.

"Dort war ich noch nicht aber probier'n wir's einfach."

Ihre Stimme war ernst und man hörte sofort dass sie dies nicht auf die leichte Schulter war, man konnte hören das die sonst so freundliche Hündin sich bewusst war das ihr Unternehmen auch gewaltig schieflaufen konnte. Doch welche Wahl hatten sie denn schon? Und verhungern wollte Yuki ganz bestimmt nicht, nein, sie wollte - wenn schon denn schon - sich selber aussuchen wie sie starb. Dies - da war sich die Tamaskanhündin sicher - sollte der Tod für das überleben ihrer Freunde sein, sollte es soweit kommen. Bereit, dem Angesicht des Tods in die Augen zu schauen, blickte Yuki entschlossen in die dunkle Glitzerwelt, die zu schlafen schien.

[Bei Fanny, Salomo - sagt etwas - bereit]

So Dramatisch o.O

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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Mi 13 Apr 2011, 16:18

Mittlerweile schienen sich beide Hündinnen wieder in der Gewalt zu haben. Vielleicht hatten sie so wie er nur kurzzeitig ein wenig überstürzt gehandelt und waren wieder zur Vernunft gekommen? Einziger Unterschied bei dem ganzen wäre doch dann schließlich nur, dass er bei seiner seltsamen Gefühlsaufwallung allein gewesen war. Etwas, worüber er eindeutig froh war. Anderen konnte man Ausrutscher verzeihen. Doch sich selbst gestand der Rüde dieses Privileg nicht zu. Er wollte nicht, das jemand seine innersten Gedanken und Gefühle mitbekamen. ... Meistens war so was jedoch nicht besonders schwierig. Er hatte feststellen müssen, dass seine Gefühlsregungen anscheinend nicht so stark waren, wie die von anderen. selbst oben auf dem Hügel hatte er lediglich leicht die Lefzen angehoben. Ein Knurren wäre dann doch zu radikal und unpassend gewesen. Es hätte sich nicht richtig angefühlt. Doch was war schon richtig? Was falsch? Theoretisch war alles sowohl richtig als auch falsch. Man musste nur die richtige Seite betrachten.
Gerne hätte er noch ein wenig weiter darüber nachgedacht, doch vorerst musste er sich von diesem Thema trennen und wieder den Hündinnen zuwenden. ihr Gespräch war noch nicht beendet. Da sowohl Fanny als auch Yuki gemeint hatten, sie wären noch nicht dort gewesen, gab es jedoch nicht viel zu bereden. Sie hatten keine Ahnung was dort war, also hatten sie auch kein Material für eventuelle Widersprüche gegen dieses Thema.

"Na dann lasst uns gehen."

Irgendwie hatte er noch ein abschließenden Satz sagen müssen bevor er losging. Selbst wenn dieser hier auf ihn irgendwie ein wenig unbeholfen wirkte. Doch was sollte man dazu schon sagen? Jedem erschloss sich doch schließlich was sie nun machen würden.
Kurz orientierte er sich und dachte nach wo der Wald gewesen war. Dann setzte er sich still und gemächlich in Bewegung. Da die anderen noch nicht dort waren, nahm er einfach an, dass sie ihm nun folgen würden, umsehen tat er sich jedoch nicht. Selbst wenn sie sich nicht sofort auf den Weg machten würden sie ihm folgen können, schließlich versuchte er keinesfalls. Woher sollten sie auch den Weg kennen? Während er nun so vor sich hin trottete versuchte er wieder auf seine Gedankengänge von vorhin zurück zu kommen. Richtig und falsch... ja das war es gewesen. Konnte etwas nur richtig oder nur falsch sein? Mechanisch suchte sein Körper den Weg zum Wald, doch in Gedanken, war der Rüde nun ganz woanders.

[ sagt was; geht los ]

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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Mi 13 Apr 2011, 20:05

Das er alleine durch die Gegend laufen durfte, war erstaunlich, aber er genoss es, diesen kurzen Moment, dabei erinnerte:

Robin wanderte schon fast eine Stunde durch den Wald, Chef und der alte Zweifler, wie ihn Robin heimlich nannte, hatten ihn losgeschickt, um nach etwas fressbaren ausschau zuhalten. Schon einige Tage hatten sie bis auf einen kleinen Hasen nichts mehr gefunden und Robins Magen knurrte immer öfter und lauter. Der Schnee machte die Suche für seine Nase nicht unbedingt einfacher, doch dafür konnte man die Pfotenabdrücke sehr gut erkennen. In solchen Momenten wünschte er sich nur zu sehr sein altes zu Hause zurück, warm und kuschelig wäre es da jetzt und es gäbe genügend Futter, dachte der junge Rüde. Seine Fähigkeit als guter Läufer hatte den Chef dazu bewogen, ihn in sein Rudel aufzunehmen. Im Töten war er zwar eine Niete und so musste der Chef dem Beutetier den gar ausmachen. Er hetzte die Beute und wenn sie klein war, dann brachte Robin sie zu Fall, doch nie hatte er bisher ein anderes Tier getötet, dabei kam er anscheinend nach seiner Mutter. Ein Hütehund beschützt die Tiere eher oder treibt sie lediglich zusammen. Bisher waren die Gene seines Vaters noch nicht so sehr durchgeschlagen, was die Jagd betraf, denn dieser würde sich nun sicherlich für seinen Sohn schämen. Ach was, dachte Robin, Fährte lesen kann ich dafür umso besser.
Wie aufs Stichwort nahm Robin eine schwache Fährte war, nicht die eines Beutetieres,...eher die eines fremden Hundes. Mit gesengten Kopf schnüffelnd lief der junge Rüde weiter bis die Fährte nur noch ein Hauch war. Dann folgte er den fast weggewehten Pfotenspuren noch ein paar Meter bis auch diese im Schnee verschwanden.
Enttäuscht hob er den Kopf und sah in die Dunkelheit hinein, dann drehte er um und trottete zurück. Dabei überlegte er, vielleicht doch besser, dass ich am Ende der Spur niemanden gefunden habe. Wer weiß, vielleicht wäre ich auf die Förster mit ihren Hunden gestoßen. Ein dumpfes Geräusch ließ ihn aufschrecken aus seinen Gedanken, doch es war lediglich Schnee von einem Ast gefallen. Robin stapfte weiter, er wollte zurück zu und sich ausruhen, denn langsam wurde er müde.

[allein im Wald unterwegs I erinnert sich an frühere Zeit I... auf der Suche nach Beute I findet Fährte eines Hundes I geht ihr nach I die Fährte verläuft sich allerdings I geht wieder zurück...]


Zuletzt von Robin am Mo 27 Jun 2011, 13:43 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Do 14 Apr 2011, 18:06

Die Aussichten standen schlecht. Weder Yuki noch Salomo noch Fanny wusste, wo es zum Wald ging. Letztere machte sich um den Weg keine Sorgen. Man konnte die Bäume mit viel Mühe von weitem erkennen. Es würde nicht schwer sein dort hin zu kommen. Das größere Problem wäre es zu den Rehen zu gelangen. Schließlich waren diese durch einen Zaun vom Rest des Waldes getrennt und da durch zu kommen könnte sich als schwierig heraus stellen. Hinzu kam, dass die Menschen diese Rehe gefangen hielten. Wer weiß, wie viel ihnen an diesen Huftieren lag? Womöglich stünden sie da mit ihren Gewehren immer bereit einen Schuss zu tätigen. Fanny schauderte es. Ein lauter Knall und sie war über alle Berge. Das würde sie nicht aushalten. Es war Winter, das bedeutet, irgendwann würde der Ort hell leuchten und die Menschen würden Tannen abholzen. Dann gab es Leckereinen und alles war toll, doch kurz nach dieser Zeit kam das Fest mit den bunten Lichtern. Fanny hasste dieses Fest. Die Zweibeiner lachten und schossen Raketen in die Luft. Sie war wegen diesen lauten Krach von ihren Besitzern geflohen. Es war schrecklich. Selten hatte sie dieses Fest so laut erlebt. Jetzt waren die Lichter immer ein Zeichen für ihr Versagen als Familienhund. Gott, wie lange musste sie denn noch die Verräterin sein? Sie wollte dieses schreckliche Gefühl los werden, musste reden, doch sie traute sich nicht. Salomo war nicht der Richtige, ihn kannte sie zu kurz und Eika hielt sich eher im Hintergrund auf. Nur Yuki hatte sie, doch der wollte sie es nicht anvertrauen. Irgendwie fehlte der Anstoß, um zu reden. Fanny hasste sich dafür.

Salomo war bereits los gelaufen und die Bunte setzte ihm schnell nach. Sie achtet darauf immer einen Schritt eher zu setzten, als er. Sie war nur wenige Zentimeter vorne, doch das reichte. Als Alphatier ging man voraus. Fanny achtete nicht darauf, ob Yuki ihnen folgte. Sie würde mitkommen, da war sie sich sicher. Mehr Sorge machte sie sich um Eika. Konnte man die Hündin mit dem Fell eines Schafes wirklich allein in der Höhle lassen? Als Alphatier musste Fanny eigentlich nach ihr sehen...

“Salomo hat ihr bescheid gesagt. Sie weiß, wo wir hingehen. Wenn sie mitkommen will, dann soll sich einfach hinterher laufen.“

beruhigte Fanny sich und ihr Gewissen. Es war viel wichtiger die Stellung zu halten, vorne zu laufen. Die Hündin machte einen kleinen Sprung, um etwas Abstand zu Salomo zu entwickeln, weiter vorne zu laufen. Freundlich stupste sie den Rüden mit der Rute an und blickte weiter auf die grün-braune Stelle dort hinten. Da war der Wald, ihr Ziel und vielleicht ihr Untergang. Wenn Fanny doch nur besser in der Jagd wäre, wenn sie doch nur nicht so eine Angst vor lauten Geräuschen hätte... das würde das Leben so viel einfacher machen.

[bei Salomo und Yuki | folgt Salomo | achtete darauf vor ihm zu laufen | denkt über Eika nach | macht kurzen Sprung | stupst Salomo mit der Rute an | guckt Wald an]
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Do 14 Apr 2011, 18:49

Yuki blickte über die weiße dunkle Glitzerwelt, wenn das Licht darauf scheinen würde, dann würde dieses weiß fast blenden. Aber die Dunkelheit gab den Hunden einen Vorteil bei der jagt, sie würden nicht so schnell gesehen werden. Aber trotzdem konnte immernoch genug schiefgehen, es hieß also Vorsicht walten lassen. Yuki streifte mit ihrem Blick kurz den braunen wolfsähnliches Rüden, der fast genauso aussah wie sie. Er schien in Gedanken zu sein, über was er wohl nachdachte? Da Yuki keine Gedanken lesen konnte blickte sie wieder auf die Schneedecke, solange bis Salomo etwas sagte. Tja, sie würden also losgehen. Yuki schaute nocheinmal über ihre Schulter zurück zu der Höhle in der noch Eika lag, ob es ihr wohl gut ging? Sollten sie nicht nachschauen? Salomo hatte zwar kurz zu ihr gesprochen, aber einmal mehr konnte doch icht schaden, oder? Yuki tappste die paar Schritte zur Höhle und rief noch einmal hinein:

"Eika? Wir gehen jetzt in den Wald und versuchen zu jagen."

Dann drehte sie sich um und fing an zu rennen, da die anderen schon ein Stückchen weg waren. Knirsch....knirsch, der Schnee gab unter ihren Pfoten nach und ihre Pfoten hinterliessen Spuren im der weißen Decke. Die anderen beiden hatte sie nach einem kurzen Sprint erreicht, und Yuki verlangsamte ihr Tempo und passte sich den Schritten der anderen beiden an, gerade war sie die letzte. Sie schaute die dreifarbige Hündin an, lief diese mit Absicht vor Salomo? Yuki blickte missbilligend auf den Rücken der Hündin, schalte sich aber im selben Moment in Gedanken.Verdammt! Mädchen, was ist bloß mit dir los? Reiß dich gefälligst zusammen!" Ihr war es ja vorher nicht aufgefallen, aber nun bemerkte sie das Fanny immer versuchte die anderen zu führen. Was spielte die Hündin hier? Alphatierchen? Yuki schnaubte leise und blickte zur Seite und auf den weißen gleichmäßigen Schnee. Warum tat Fanny so als wäre sie die Anführerin? Vielleicht hielt sie es für selbstverständlich, da kein anderer diesen Platz beansprucht hatte, und da hatte sie einfach ihre Chance genutzt. Keiner hinderte sie daran, aber es hatte ihr auch keiner zugestimmt.

Yuki blieb hinter den beiden stehen und schüttelte ihren Kopf hin und her. Diese bösen Gedanken mussten aufhören, so war sie doch sonst nicht. Hatte der Winter und die Kälte sie wirklich schon so klein gekriegt? Energisch warf sie ihren Kopf nocheinmal umher und setzte dann ein Lächeln auf. Es sollte ihr übliches Lächeln sein, doch es wirkte gespielt, was es in Wahrheit auch war. Yuki war nicht nach Lächeln zumute, doch trotzdem tat sie es. Für die anderen? Oder wollte sie sich selbst etwas beweisen? Als Fanny Salomo kurz anstupste, holte Yuki wieder auf. Sie fing an schneller zu laufen, und lief schließlich sogar ein paar Schritte vor Fanny. Die Tamaskan Hündin hielt ihre Ohren schon gespitzt und hörte sich um, da vorne konnte man schon den Wald erkennen, so weit war es nicht mehr.

Yuki blieb stehen, sodass eigentlich auch die anderen beiden stoppen müssten. Sie drehte sich zu den beiden um.

"Wie wollen wir vorgehen? Also welche Taktik?"

Yuki blickte die beiden fragend an. Sie selber hatte schon eine vage Idee, aber sie wollte die Vorschläge der anderen hören, vielleicht hatten sie ja bessere Ideen. Außerdem war es besser wenn sie sich vorher absprachen, dann würde ihnen die Jagt doch besser gelingen. Natürlich könnte auch alles schiefgehen, aber Yuki zwang sich optimistischer zu denken.

[Sagt etwas zu Eika - holt zu Salomo & Fanny auf - überholt die beiden - bleibt stehen - fragt etwas]

. . . . . . . .

Vielen Dank an Jioni aus Funkstille, wegen ihr besitze ich dieses Set (:

Das Herz hat Gründe welcher der Verstand nicht kennt...
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   So 17 Apr 2011, 20:06

Eika war total geistesabwesend und hörte zuerst gar nicht zu. Doch dann bemerkte sie, dass Yuki mit ihr begann zu reden und sofort sah sie wieder auf. Sie schüttelte sich kurz und sortierte ihre Gedanken damit sie wusste was sie vorhin gerade gesagt hatte.
"Jagen? Ich und jagen? Das passt überhaupt nicht zusammen!"

Eika begann zu knurren und ihre Augen zu Spalten machen.

"Wisst Ihr nicht, dass man beim Jagen total dreckig wird? Ich habe den Schmutz von den letzten paar Tagen noch rauskriegen müssen! Wisst ihr wie mühselig das ganze ist wenn man so ein Fell hat?"

Eika wandte den Kopf ab und schloss die Augen für einen Moment.

"Wenn wir jetzt jagen gehen bleib ich hier stehen, egal was ihr dazu sagt oder dabei handelt!"

"Die können mir doch nicht den Tag verderben! Futter kann man doch überall auftreiben! Und wer mag denn auch rohes Fleisch?"

[Wird zickig / Regt sich auf / Denkt kurz nach]
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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Di 19 Apr 2011, 18:16

Schon nach einigen Schritten lief Fanny an ihm vorbei und riss ihn so schon wieder aus seinen Gedanken. Ein wenig verwirrt schaute er kurz hoch um sie zu mustern. Wieso wollte sie vor gehen? Sie war doch noch nicht mal im Wald gewesen, also konnte sie doch gar nicht wissen wie man an der Umzäunung vorbeikam. Nach einem gedanklichen Kopfschütteln jedoch senkte er seinen Blick wieder auf den gefrorenen Boden unter seinen Pfoten. Wenn diese Kälte vorbei war würde auch sie schon wieder normal werden. Vielleicht konnte sie ihm dann auch sagen, was sie mit diesem Verhalten bezweckte. Der Rüde konnte sich einfach nicht vorstellen, was für einen Sinn es haben sollte, vor ihm zu gehen. Mal davon abgesehen, dass sie ihm dadurch leicht die Sicht versperrte.
Besonders weit kam er jedoch mit seinen Überlegungen über richtig und falsch auch danach nicht. Schon bald hörte er die Schritte Yuki´s und einige Zeit später auch die von Eika, hinter sich. Als sie noch ein wenig weiter gelaufen waren, überholte nun Yuki die restliche Truppe um sich nun ihrerseits an die Spitze zu setzen. Was sollte das werden? ein Wettrennen. Mit gerunzelter Stirn sah Salomo zu den beiden Hündinnen vor sich. Nur Eika schien doch recht normal zu sein.
~Wenigstens eine scheint bei Verstand zu sein.~, dachte der Rüde ein wenig tröstlich. Noch nicht wissend, dass sich schon bald das Gegenteil einstellen würde.
Irgendwann blieb Yuki in Mitten des Pfades stehen, sodass nun auch alle anderen anhalten mussten.
Nun war es anscheinend Zeit, dass auch Eika zeigen musste, dass sie nicht ganz bei Sinnen war. Mit einem leicht eisigen Blick schaute er sie kurz tadelnd an. Mittlerweile ging ihm das Verhalten der Hündinnen doch ein wenig auf die nerven. Warum konnten sie nicht einfach still sein oder sich wenigstens halbwegs zusammenreißen? Grundloses Rumgeschimpfe, Wettrennen, waren ihre Gehirne denn mittlerweile gänzlich eingefroren?! Ein für Salomo schon recht starker Zorn baute sich allmählich auf. Wenn sie es nicht bald hinbekamen, sich wieder halbwegs wie normale Hunde mit Verstand zu benehmen würde er wohl doch noch aus der Haut fahren. Allein wer genau hinsah würde erkennen, dass der Rüde mittlerweile keineswegs mehr gut gelaunt war. Zwar hielt er immer noch ein leichtes Lächeln aufrecht, doch seine Gesichtszüge waren, wie sein ganzer Körper stark angespannt. Die Situation machte ihm schon ohne die Fähen genug zu schaffen, doch diese drei, überspannten den Bogen eindeutig. Mit mühevoll ruhiger Stimme antwortete er nun:

"Was Eika machen will wissen wir ja nun. Für diejenigen, die als Ziel haben diesen Winter zu überleben, schlage ich vor, mir erst mal zu der Schwachstelle des Zauns, zu folgen.", hierbei schaute er erst Fanny, dann Yuki eindringlich an,"Dann müssen wir versuchen eine schwache Beute zu finden. Die Rehe sind zwar groß, aber eben auch gefährlich. Wenn wir Glück haben, finden wir auch etwas kleineres. Wart ihr schon mal an einer Jagd beteiligt? Davon hängt auch ab, wie wir das Ganze nun aufziehen."

Ehrlich gesagt musste er erst mal überlegen wie man denn eine Jagd im voraus durchplante. Große Tiere zu jagen kam bei ihm eigentlich nicht vor. Nur ein mal war er bei solch einer Jagd dabei gewesen, doch da hatte er einige, bereits erfahrene Wölfe begleitet. Sie hatten sich auf ihren Instinkt verlassen und alles hatte recht gut geklappt. Doch wie sollte das hier werden? Sie waren grade mal zu dritt und zumindest bei Fanny war er sich eigentlich sicher, dass sie noch nie bei so etwas dabei gewesen war.

[ geht; sagt was ]

. . . . . . . .

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BeitragThema: Re: Eiskalte Jagd   Do 21 Apr 2011, 20:05

Fanny war empört. Yuki hatte schnell Anschluss gefunden und nicht nur das: Sie überholte die Bernerdame sogar! Was dachte die Hündin sich dabei? Wer war hier das Alphatier?

“Ja, wer ist hier eigentlich das Alphatier?“

Fanny hatte sich natürlich schon vorher darüber Gedanken gemacht, ob sie nun wirklich die Gruppe leitete oder es ihr nur so vorkam. Scheinbar sträubte sich nun das Volk und forderte Demokratie. Eine Revolution war im Anmarsch! Fanny war schon immer jemand gewesen, der zu aufmüpfige und wilde Zeitgenossen in die Schranken weisen konnte, aber auf die freundliche Art. Sie würde Yuki diesen einen Sieg gönnen und auch den nächsten und den übernächsten. So lange, bis die Hündin kapierte, dass es da nichts mehr zu gewinnen gab und dann würde Fanny zuschlagen und... ja, was eigentlich? Wollte sie überhaupt vorne an der Spitze laufen? Konnte sie auch Salomo und Eika hinter sich stellen? Sollten sie nicht lieber in einem Team arbeiten? Fanny wusste selber nicht so genau, was sie da eigentlich tat. Es galt sich erst mal einfach nur darum zu kümmern, dass Yuki und sie keinen Wettbewerb mehr veranstalteten und so ließ sich Fanny etwas zurück fallen, um ungefähr auf Salomos Höhe zu laufen.

Yuki blieb stehen, weshalb auch die Berner Sennenhündin zwangsweise anhalten musste. Erstere blickte sich zu der Nachhut um und wollte schon die Vorgehensweise des „Rudels“ planen. Yuki war definitiv bereit zu jagen, was bei Eika nicht der Fall zu sein schien. Diese beklagte sich laut und Wut brannte in Fanny auf. Ihr ruhiges Gemüt wurde in der Winterzeit ganz schön auf die Probe gestellt. Fanny drehte sich zu Eika um und wollte diese gerade die Leviten lesen, als Salomo sich einschaltete und allen Hündinnen den richtigen Weg zeigte. Beschämt senkte Fanny den Blick, um gleich darauf den Rüden erneut in die Augen zu sehen. So leicht würde sie sich nun auch nicht klein machen lassen. Sie hatte ja noch ihren Stolz!

“Nun, Eika, wir müssen jagen. Wir können dich natürlich auch in der Höhle verhungern lassen, sollte dir das lieber sein, aber ich würde dir diese Art des Todes lieber ersparen. Im Winter muss man eben über seinen eigenen Schatten springen. Glaube ja nicht, dass ich gerne jage. Ich verabscheue es regelrecht und ich werde mich auch nicht tierisch freuen, sollte ich meine Zähne in die Beute schlagen dürfen, um diese zu töten. Es bleibt mir nun mal nichts anderes übrig.“

während Fanny dies sagte schaute sie kein mal zu Eika sondern nur zu Salomo, um diesen endlich zu antworten:

“Nun, ihr habt mir das Jagen ja mehr oder weniger gelehrt. Ich habe also schon einige Hasen getötet, aber größeres Wild hatte bisher noch nicht das Glück gehabt meine Zähne zu begrüßen. Ich habe also keine Ahnung, wie wir vorgehen können. Ich verlasse mich da eher auf eure Instinkte – wobei bei dir und Yuki ja mehr der Wolf mitgespielt hat. Ich selber hoffe noch irgendwo ein klitzekleines bisschen von meinen Ahnen geerbt zu haben. Wir Berner Sennenhunde waren ja nie die Jäger, aber darüber sollten wir jetzt nicht reden.“

Fanny schenkte dem Rüden noch rasch ein kokettes Lächeln, bevor sie Yuki fragend ansah. Mal sehen, wie sie vorgehen wollte.

[bei Salomo, Yuki und Eika | denkt über Wettstreit zwischen ihr und Yuki nach | redet mit Salomo und Eika]
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