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FORENERSTELLUNG:
31. März 2010 (xobor)
FORENERÖFFNUNG:
6. August 2010 (Forumieren)
ROLLENSPIELSTART:
11. August 2010
FORENLEITUNG:
Nele, Yuki & Salomo




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 Zufall oder Schicksal

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BeitragThema: Re: Zufall oder Schicksal    So 15 Aug 2010, 18:51

Eine friedliche Hand glitt gerade über Neera´s Kopf wie jeden Tag wenn man die Hündin aufweckte. Ein Gähnen schlich über ihre Kehle hinaus und ihre Augen zogen sich dabei schlitzförmig zusammen. Nachdem die kraulende Hand verschwunden war und Neera gerade dabei war ihre Bernsteinfarbenen Augen zu öffnen war das Herrchen auch wieder um die Ecke verschwunden. „Jedes Mal das gleiche man gähnt, ist wach und schwupp ist die schöne warme Hand wieder weg.“ Die Mischlings Hündin erhob sich aus ihrem Schlafgemach und bewegte sich gerade auf die Küche zu, ihr Blick haschte kurz ins Wohnzimmer wo sich das Herrchen vor die so genannte Glotze nieder lies um sich irgendeinen Schrott rein zu ziehen. Der Duft nach frisch gemachten Marmorkuchen war deutlich zu erkennen. Neera´s Rute bewegte sich hektisch und sie konnte es kaum erwarten den letzten Schritt in die Küche zu setzen. Ein kurzer aber lautes „Wuff“ erklomm und sofort drehte sich das Frauchen herum.

„Neera nicht schon wieder, du hattest gestern schon genug Kuchen ich brauch den Kuchen für eine bestimmte Sache.“ Neera tat so als würde sie nichts verstehen und legte den Kopf schief zur Seite und machte Männchen. „Neera nein, geh in den Garten. Raus aus der Küche, sofort.“ Tja, diesmal hat das Männchen machen nichts gebracht. Mit einem verschämten traurigen Blick legte sie noch kurz die Stirn in Falten doch selbst da würdigte man der Hündin keinen Blick. Machtlos gegen das Stückchen Kuchen was sie gerne ergattert hätte schaffte sich die Mischlings Hündin in den Garten. Es war im Moment wirklich nichts los gewesen, warum taten sich die Menschen nur immer diesen ganzen Stress an?

„Von wegen nur Garten…“ Kurz sah sie über ihre Schulter ehe sie durch das klein gemachte Loch schlüpfte das nach draußen in die Freiheit führte. „Kein Kuchen.. tze dann eben auch keine gehorsame Neera mehr.“ Neera streunert die Gasse entlang ohne großartig auf ihren Weg zu achten, ein Halsband hatte sie im Moment nicht herum hier war sie zuhause und hier kannte man die Hündin. „Irgendwo anders werde ich schon was zu beißen bekommen.“ Aufgemuntert mit dem Gedanken am nächst bekanntesten Bäcker halt zu machen um dort eine Kleinigkeit zu erhaschen stolperte die Hündin geradewegs über eine daliegenden Rute. „Was zur Hölle.“ Wie so oft wollte Neera das Fluchen anfangen, erst aufgewacht zu werden und dann noch über eine Rute zu stolpern die irgendjemand vergessen hatte einzuziehen, was hätte noch kommen sollen? „Sag mal wenn dir deine Rute etwas bedeutet würde ich sie ganz schnell einziehen viele klein Kinder finden es ganz witzig dran rum zu ziehen. Ach verzeih, mein Name ist Neera und du scheinst mir ein Neues Gesicht zu haben wie heißt du?“ So direkt und offen wie eh und je. Ein Rüde oder eine dominante Hündin hätte sich vermutlich aufgeführt wie noch mal was aber da Neera sehr sozial war musste man die Mischlings Hündin schon sehr auf die Palme bringen das sie mal aus dem Fell fährt.

[Erst aufgewacht, hat kein Stück Kuchen zuhause bekommen, musste in den Garten ist von dort aus abgehauen. Läuft durch ihre Gasse stolpert über Fanny´s Rute und spricht sie an.]
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Fanny
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BeitragThema: Re: Zufall oder Schicksal    So 15 Aug 2010, 19:16

Überrascht sprang Fanny auf, als jemand über ihre Rute stolperte. Die Hündin blieb ruhig, obwohl sie fast geknurrt hätte. Eine fremde Hündin blaffte sie an, kriegte sich jedoch schnell wieder ein und schlug einen freundlicheren Ton an. Noch etwas benommen und verwirrt von dem plötzlichen Auftauchen der Fremden schwieg Fanny für ein paar Sekunden und starrte die bunte Hündin vor ihr an. Die Fremde hatte eine interessante Fellfarbe und bernsteinfarbene Augen.

Mein Name ist Fanny. Schön dich kennen zu lernen.

Die fremde Hündin, die auf den Namen Neera hörte schien sehr aufgeschlossen zu sein. Fanny räusperte sich.

Du hast mich ganz schön überrascht.

Lächelnd setzte sich die 3-Farbige wieder hin. So ein hektisches Auftreten war sie bisher nur von Welpen oder jungen Hunden gewohnt. Neera jedoch war ungefähr im gleichen Alter wie Fanny. Es war schön, mal jemanden im selben Alter zu treffen, der so fröhlich war. Neera wirkte mit ihrer Art sehr jung, doch in ihrem Aussehen merkte man, dass sie nicht zu den 1-Jährigen gehörte.

Du siehst nicht wie ein Streuner aus. Was machst du hier?

Fanny freute sich über einen Artgenossen. Zu lange war sie allein und in ihrer alten Heimat hatte sie immer andere Hunde um sich. Da war sie das Alphatier. Hier war sie die Aussenseiterin. Das "Flohhotel", dabei hatte sie gar keine Flöhe.

Naja, jetzt bin ich zumindest nicht das einzige "Flohhotel" an diesem Ort. Mal sehen, wie lange das so bleibt

Fanny schmunzelte. Man soll zwar nicht über seine eigenen Witze lachen, aber wenn man sie selber komisch fand, dann ging das in Ordnung.

[bei Neera|Redet]
an Neera: Du hast geschrieben "Du scheinst mir ein neues Gesicht zu haben." Ich versteh nicht ganz, was du damit sagen willst.
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BeitragThema: Re: Zufall oder Schicksal    So 15 Aug 2010, 19:33

An Fanny: War blöd ausgedrückt xD also das du eben neu in der Gegend bist. xD

Noch selber ganz verwirrt starte Neera erstmal irgendwie noch ins leere aber die freundliche Stimme die dann an ihr Ohr gelang brachte die Hündin ziemlich schnell wieder in die Realität zurück. Etwas schmunzeln musste Neera schon sie kniff freundlich die Augen zusammen und blicke mit offenen Augen wieder in die von Fanny, so nannte sich die große Hündin mit dem heraus stechenden grünen Halstuch. „Na ja ich hab mal wieder nicht direkt auf meinen Weg geschaut, mir knurrt der Magen und zuhause gibt’s grad frischen Marmorkuchen aber angeblich hatte ich gestern schon zu viel davon, ich wurde zur Bestrafung in den Garten geschickt und nun bin ich hier. Ich kenn mich aus und werde mir jetzt ganz einfach woanders mein Futter besorgen gehen.“ Neera kam aus ihren Worten wie immer nicht ganz heraus, auf andere wirkte das nervig aber für eine 5 jährige Hündin hatte Neera so einiges schon erlebt und an sozialen Verhalten mangelte es der Mischlings Hündin überhaupt nicht.

Einige Menschen huschten vorbei blickten die beiden Hunde an während andere Leute Neera über den Kopf tätschelten und schon bescheid wussten wer sie war. „Renn nicht wieder zu weit weg bevor dein Herrchen wieder einen Herzinfarkt bekommt.“ Neera zog nur eine Augenbraue an schüttelte den Kopf kurz und wand sich dann wieder Fanny an. „Nein ich bin kein Streuner, ich lebe hier schon eine Weile geboren bin ich zwar woanders aber ich kenn mich hier in der Gegend bestens aus. Hast du Lust mich zu begleiten hier gibt’s in der Nähe eine super leckere Bäckerei die wissen was sie da machen. Also so was musst du mal probiert haben.“ Neera kniff wieder freundlich die Augen zusammen und öffnete sie genauso freundlich wieder.

Die Hündin erhob sich einfach und schritt ein paar Meter voran. „Worauf wartest du vom nichts zu tun kommt kein Futter. Außerdem hab ich keine Lust das mein Herrchen gleich um die Ecke kommt und mich wieder mit nimmt.“ Neera kläffte fast schon verspielt und ihre Rute schwand freudig in der Luft herum. Sie nahm freundliche Gäste gerne auf und wenn es sein musste zeigte sie den fremden sogar einige gute Schlafplätze wenn man es mal zuhause nicht länger aushielt. Gespannt darauf wie Fanny auf ihre offene Einladung reagieren würde lief Neera erneut ein paar Meter voraus.

[Im Dorf zusammen mit Fanny, will zum Bäcker Futter besorgen, lädt Fanny mit ein.]
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Fanny
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BeitragThema: Re: Zufall oder Schicksal    Mo 16 Aug 2010, 12:22

Hungrig war Fanny auch. Sie freute sich über die Einladung von Neera.

Gut, dass sich wenigstens einer von uns Beiden hier auskennt. Ich habe in meinem alten Zuhause keinen Kuchen bekommen, aber manchmal ein Brötchen und das reichte mir auch.

Mit Vorfreude auf das Essen trabte die Hündin zu Neera und wedelte mit der Rute. Der Duft von frischen Brötchen lag nicht in der Luft. Vermutlich war der Geruch des Salzes in der Luft stärker oder die Bäckerei war einfach noch zu weit entfernt. Fanny lief einfach geradeaus ohne zu wissen, wo es hin ging. Ihre Zehen klapperten leise auf der Straße, doch die 3-Farbige wollte nicht zu weit gehen. Sie schaute sich zu Neera um und sah sie fragend an.

Wirst du nach deinem Frühstück wieder zurück gehen oder bleibst du hier?,

fragte Fanny. Sie drehte sich nun mit dem ganzen Körper zu Neera und wartete gar nicht auf deren Antwort.

Ich kenne mich hier nicht aus und die Menschen scheinen zu wissen, dass ich nicht hier her gehöre. Ich will in kein Tierheim. Ich habe nur schlechtes darüber gehört und ich bin lieber ein Streuner als das ich den Rest meines Lebens in einem Käfig verbringen muss.

Irgendwie hoffte Fanny, dass Neera ihre Besitzer hasste. Sie könnte zusammen ums Überleben in dieser Stadt oder diesem Dorf, was auch immer es sein mag, kämpfen. Diese Idee gefiel Fanny. Das Wort "Kämpfen" erinnerte die Hündin immer an Gefahr und Abenteurer. Doch wenn die zwei Hunde ihr Leben in diesem Ort verbringen wollten, so würden Neeras Besitzer vermutlich ihre Hündin suchen und sehr wahrscheinlich auch finden.

Du bist nicht alt, aber auch nicht die Jüngste. Das ist weder dein Revier noch hast du irgendeine Ahnung von dem Leben ohne Menschen. Du glaubst doch wohl selber nicht, dass irgendein Hund, der mal eben so über deine Rute gestolpert ist direkt Lust dazu hat mit dir den Rest seines Lebens zu verbringen.

Wütend über sich selbst schüttelte Fanny den Kopf.

Es gibt bestimmt genug Streuner in diesem Ort. Da wird sich schon jemand finden, der keinen Besitzer hat.

[bei Neera in einer Gasse|sind auf dem Weg zu einer Bäckerei]
An Neera: Ich hab mir schon gedacht, dass du sowas meinst xD
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Salomo
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BeitragThema: Re: Zufall oder Schicksal    Mo 16 Aug 2010, 18:13

Neugierig schaute Salomo dem Schauspiel der beiden Hündinnen zu. Es war wirklich amüsant mal wieder Gesellschaft zu haben. Außerdem musste er mit einem leichten Stirnrunzeln feststallen, dass er dem Namen der Bunten doch schon bereits gehört hatte. Die wolfsähnliche hatte ihn genannt, als sie wiedersprochen hatte. Naja, wenigstens hatten sie sich somit alle rechtmäßig vorgestellt. ...Zummindest sagte sich Salomo dies, den es ärgerte ihn so unaufmerksam zu sein. Er hatte ja wohl mal mehr auf die Worte der beiden achten können! Wer weiß, was er noch alles versäumt hatte, indem er wiedermal seinen Gedanken hinterher gehangen war. Es war eindeutig nicht in Ordnung!
Um jedoch nicht schon wieder etwas zu verpassen stellte er seinen Ärger jedoch vorerst ein und achtete darauf, was sie nun sagten.
Anscheinend, war der Hündin, die Yuki hieß, einmal etwas zugestoßen, sodass sie meinte keine Angst vor dem Tod haben zu dürfen. Sie beendete jedoch das Thema und so unterließ er es, eine Bemerkung dazu ab zu geben. Zu gern hätte er gewusst, warum sie so an diesem Gedanken festhielt. >Tja, pech für mich.<, dachte sich der Rüde und zwang sich, auf ihre Vorderung zu konzentrieren. Vorerst jedoch wollte er noch der bunten antworten. Somit neigte er leicht den Kopf und sagte:

"Auch ich freue mich eure(hierbei blickte er auch kurz zu Yuki) Bekanntschaft zu machen. Es ist schön immer mal wieder jemanden kennen zu lernen, wobei ich auch schon angenehmere Begrüßungen erlebt habe."

Er machte eine Pause, die er nutzte um sich um zu sehen und um ein wenig nach zu denken. Die beiden hatten gerade erst etwas gefressen, somit hatten sie bestimmt keinen Hunger. Demnach wusste er nicht genau was sie nun vorhatten... ok, anscheinend nichts, wenn man den Worten der braunen Hündin glaubte. Würden sie also nocheinmal mitkommen, um auf Futtersuche zu gehen? Direkt zu den Menschen wollte er nicht gehen. Eigendlich hatte er vorheabt eine Weide oder etwas in der Art auf zu suchen... am besten einen Hühnerstall. Ob sie wussten, wo er dies finden konnte? Und ob sie es ihm zeigen würden? Schließlich wusste er nicht wie sie jagten bzw. sich ihre Beute besorgten. Lange an einem Ort zu bleiben war icht seine Art, somit störte es ihn nicht, die Menschen auf zu hetzen, indem er etwas aus ihren Beständen stahl. Diese beiden jedoch schienen ihm nicht besonders abenteuerlich. Mit Sicherheit blieben sie solange wie möglich an einem Ort. Also konnte es sein, dass sie nicht wollten, dass er etwas auf der Weide jagte -nebenbei wurde er auch gut und gerne ein kleines Schaf oder einen Hasen verspeisen können. Auf Tiere aus dem Meer hatte er nicht sonderlich Appetit. Die konnte er ständig kriegen, schließlich reiste er ja mittlerweile recht oft mit dem Schiff.
Sein Blick war nun wieder bei den beiden Hündinnen angekommen. Mit dem Enschluss, dass es besser war zu fragen und eine negative antwort zu bekommen sei besser, als gar nichtzu fragen sprach er:

"Eigendlich bin ich auf der suche nach etwas Essbarem. Wisst ihr wo die Menschen hier ihre Hüner und Schafe aufbewaren?"

Nach einer kurzen Pause fügte er noch hinzu:

"...Kaninchen, Gänse oder etwas in der Art ist mir auch recht."

Neugierig schaute er sie an. Was würden sie nun dazu sagen. Hatten sie überhaupt schonmal Tiere der Menschen getötet und geklaut? Oder wagten sie solche Manöver nicht? Eigendlich wirkten sie nicht so, als würden sie sich öfter mal einfach so in die Gefahr stürzen. Zummindest wenn man mal von ihrer seltsamen Begrüßung absah.

[antwortet]

. . . . . . . .

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BeitragThema: Re: Zufall oder Schicksal    Di 17 Aug 2010, 09:41

Kari öffnete das Maul beim Laufen, sie kannte es nicht so erschöpft zu sein,
so durstig und auch diesen starken Hunger zu verspüren. Sie ging allerdings weiter.
Wer weiß was noch alles passiert, wenn sie sich auf den Boden legt und wieder einschläft,
der nächste Mensch de sie begegnet, der hat bestimmt nicht so viel Verständnis und freundlichkeit wie der Bauer.

Sie hielt inne, als sie eine Katze über ihren Weg rennen sah, neugierig sah sie ihr nach.
Was war das für ein Geschöpf?
Auf dem Bauernhof auf dem sie mal lebte, war sie immer eingesperrt, doch sie hatte diese Tiere mal an sich
vorbeirennen sehen. Die Katze war schnell, sie hetzte irgendetwas hinterher.
Seit wann sind das denn Hetzjäger ?

Kari schüttelte sich und ging nun doch weiter.
Die Luft fing an zu beißen und nun sah sie die Flammen auch,
sie waren hoch und rot und .... unbeschreiblich.
Die Temperaturen stiegen spürbar um einiges an und fraßen sich immer weiter, Kari zitterte.
Es errinerte sie sehr stark an das, was einmal geschehen war, viel zu stark.

"Hallo ! Ist irgendjemand hier ?!.
Sie bellte laut, da das knacken der Flammen auch einen gewissen Geräuschpegel hatte.

[Kommt den Flammen immer näher und bellt etwas]
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BeitragThema: Re: Zufall oder Schicksal    Di 17 Aug 2010, 14:21

Die Bunte spielte mit den Ohren und wich zurück, als Yuki sie so schroff anfuhr. Was war bloß auf einmal mit ihr los ?! Etwas nachdenklich, schaute Nele auf ihre Pfoten, so als hätte sie etwas verbrochen, dann ging sie einige Meter von Yuki weg und stellte sich so hin, das sie nun zusammen in einem Dreieck standen.

Oder auch saßen, denn Nele ließ sich nieder um den kühlen Sand zu spüren. Er war etwas nässlich, ehr feucht und eigentlich nicht dafür gedacht, sich nieder zu lassen, aber das war der Bunten egal.
Salomo schaute zu Yuki, als er Nele antwortete, wenn auch nur kurz. Sie wusste nun, das er sich auch freute aber schämte sich leicht, weil sie geknurrt hatte. Schuldbewusst, senkte sie den Kopf, aber schaute wieder auf, als er fragte ob es hier irgendwo Beute gab. Abgesehen von Fisch. Er redete von Hühnern, Gänsen und Hasen. Große Lust sich jetzt weit zu bewegen, hatte Nele nicht, aber immer hin wollte sie helfen und schaute zu dem Dorf.

"Hinter dem Dorf, da. Dort ist eine Scheune. Da lebt das Federvieh. Aber warnen sollte ich dich schon. Dort leben auch Hunde. Ich habe sie nie wirklich gesehen, aber gerochen und gehört.
.. Ich weiß nicht ob sie zu beißen würden, aber Menschen scheinen ihnen wichtig zu sein, wieso würden sie sonst dort leben ?!
"

Die Hündin zuckte mit dem Ohr und schaute mit ihren hellen Augen den Rüden an, dann blickte sie zu Yuki. Die Aussage der Braunen wollte sie nun nicht kommentieren, immerhin hatte sie ausdrücklich darum gebeten.
Leicht zuckte die Rute Nele's als sie zum Meer blickte. Es war nur ein Moment, dem sie den Fluten schenkte. Schon schön, das Meer. Aber sie schaute weg.
Das war nicht der Augenblick, den sie brauchte um emotional zu werden. Also stand sie auf und schüttelte sich, wobei die Sandkörner, die an ihrem Bauch geklebt hatten von ihr fort gewirbelt wurden.
Das Fell wurde von Luft durchfahren und sah nicht mehr so platt aus, dann fuhr sich Nele mit der Zunge über die Lefzen um den Rest des Fischgeschmackes weg zu wischen und gähnte.

"Also los ..."

Mit den Worten lief sie zu den Dünen hinauf und schaute noch einmal zu zurück zu den anderen um dann zu bellen.

[antwortet / geht zu den Dünen um zu Hof zu laufen]

. . . . . . . .

i am not your fucking princess

thank you so much, eika <3'

i am colorful.
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Yuki
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BeitragThema: Re: Zufall oder Schicksal    Di 17 Aug 2010, 15:15

Nele fuhr zurück als hätte Yuki sie gebissen , doch das war ihr jetzt kurz egal den sie hatte das Thema beendet und hörte nun auf die Frage von Salomo . Was zu essen ? Yuki überlegte, als sie aus dem Wald heraus gelaufen war hatte sie Hasen und Mäuse gerochen . Sie wollte es gerade vorschlagen als Nele meinte das es eine Scheune geben würde , da würden Hühner und sowas herumlaufen . Nele stand auf und schüttelte sich damit der Sand aus ihrem Fell flog , da sie im Sand gelegen hatte . Hunde sollten auch bei der Scheune leben . Vielleicht sind sie ja freundlich , ich hab schließlich auch eine zeit lang bei Menschen gelebt . Nele scheint Menschen nicht zu mögen was ich gut verstehen kann aber nicht alle Menschen sind böse , manche sind auch richtig nett , aber naja egal .

Nele lief schon über die Dünen und drehte sich noch einmal zu Salomo und ihr um . Yuki war noch in überlegungen und starrte auf das Meer hinaus . Dieses Meer ist so endlos weit nur ab und zu wird es von Ländern getrennt und doch ist das Meer so friedlich . Doch es kann auch wütend werden und die Menschen die auf diesen komischen Schiffen sind verschlingen . Das Meer ist so tückisch und doch so schön , man brauch es nur anzusehen und es fängt einem in seinem Bann . Wie das Meer so schön glitzert .Wütend schüttelte Yuki den Kopf sie war zu sehr abgeschweift . Wahrscheinlich waren die anderen schon längst weg oder warteten ungeduldig . Sie spürte den Wind der ihr Fell durch fuhr und schaute sich um . Salomo war noch an Ort und stelle und Nele auf den Weg zu den Dünen . Also hatte sie doch nicht so lange nachgedacht ! Es war nicht schwer für sie sich auf irgendeinen Gegenstand zu konzentrieren und in Gedanken abzuschweifen .Ob das für andere merkwürdig aussah ? Sie war halt manchmal eine kleine Träumerin , damit mussten die anderen klarkommen . Ihr Blick hatte sich schon wieder fest gefroren , doch diesmal an Salomo . Yuki bemerkte es nach ein paar Minuten , sie hatte ihn regelrecht angestarrt , das war peinlich ! Erschrocken über sich selbst murmelte sie schnell :

„Tut mir Leid , ich war gerade in Gedanken , hoffentlich nimmst du es mir nicht krumm .
Wollte dich nicht anstarren , du bist aber auch...ähm...ist ja auch egal .“


Oh nein ! Man war ich dämlich !Sie hatte sagen wollen : ein schöner Gegenstand zum fest starren . Was ziemlich peinlich gewesen wäre , doch im letzten Moment hatte sie sich wortwörtlich auf die Zunge gebissen . Noch ein schweigsamer Augenblick verging in der sie Salomo entschuldigend ansah aber auch schüchtern und freundlich . Ärgerlich über sich selbst , darüber das sie wieder mal alles versaute , schaute sie noch kurz zu Nele und meinte zu Salomo um das schweigen zu brechen :

Na dann mal los .

Etwas anderes war ihr nicht eingefallen, sie lief ein paar Pfotenschritte in Richtung Nele bevor sie stehen blieb sich umdrehte um auf Salomo zu warten . Freundlich wedelte sie mit der Rute , der Wind bließ ihr wieder durchs Fell . Sie mochte das und freute sich schon auf das -hoffentlich -
gemeinsame Leben der drei .

[ Überlegt - redet - läuft - wartet auf Salomo]

. . . . . . . .

Vielen Dank an Jioni aus Funkstille, wegen ihr besitze ich dieses Set (:

Das Herz hat Gründe welcher der Verstand nicht kennt...
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BeitragThema: Re: Zufall oder Schicksal    Di 17 Aug 2010, 20:06

Neera setzte sich noch kurz auf ihre Hinterhand, kratze sich am Ohr und stand dann wieder auf, als Fanny zügig aufholte. Bei ihrem Gespräch empfand Neera ein komisches Gefühl. Entweder sie war es gewohnt verwöhnt zu werden oder Fanny ist einfach an die falschen Menschen gerieten. „Wie kein Kuchen? So was muss man einfach probiert haben. Versteh ich gar nicht also mit einem Brötchen würde ich mich nicht einfach abservieren lassen. Also ich hoffe ich wirke jetzt nicht verzogen oder so was, aber wie ich schon sagte mit einem läppischen Brötchen…. Niemals.“ Neera grinste in sich hinein und schritt an der Seite von Fanny die Straße entlang. Einige schnelle Autos düsten vorbei da kam es Neera gerade so vor als würden die beiden schleichen. Bei der nächsten Frage die Fanny von sich gab, hatte Neera sofort eine Antwort ohne dass sie großartig darüber nachdenken musste. „Sicherlich werde ich dich noch ein Stückchen begleiten, von mir aus auch den ganzen Tag da brauchst du dir nun wirklich keine Gedanken machen.“ Einen Momentlang hielt Neera inne. Hatte Fanny kein Zuhause gehabt wo man auf sie wartete oder wo es an Regentagen warm war? Neera schüttelte innerlich den Kopf lies sich aber hoffentlich nichts anmerken. „Tierheim? Also da du ein Tuch trägst denke ich eher das sie vermuten das du besetzt bist, ich trage im Moment gar nichts, also könnte wohl eher ich als Streuner aussehen wie du. Aber hast du den kein Zuhause, niemand der dich vermissen würde?“

Neera deutete mit ihrer Schnauze nach links, sie mussten abbiegen um zur Bäckerei zu gelangen, in der Nähe lagen die Felder damit auch „Wanderer“ etwas mitnehmen konnten. Neera´s Rute wedelte heftig den jetzt erst roch sie den typischen Bäckerduft. „Kannst du es schon riechen?“ Neera roch schon lange das salzige Meereswasser nicht mehr, dazu war sie schon zu lange hier gewesen. „Ich will ja nicht ablenken, also sprich ruhig weiter.“ Betonte die Hündin kurz darauf den Neugierig war sie ja schon gewesen auch wenn es vielleicht irgendwo unverschämt war, verstehen musste es Neera ja nicht.

[Redet mit Fanny machen sich auf den Weg zur Bäckerei in der Nähe der Felder.]
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BeitragThema: Re: Zufall oder Schicksal    Mi 18 Aug 2010, 09:34

Naja, ab und zu gab es auch einen Knochen. Also nicht so ein komisches Ding aus der Fabrik sondern einen richtigen Knochen mit Fleisch. Das fand ich immer noch am Besten.
Fanny war überrascht, dass Neera es für so selbstverständlich hielt Kuchen zu essen. Im ihrem alten Zuhause backte man so gut wie nie Kuchen. Das Gebäck gab es nur bei den Großeltern, wenn man sie am Wochenende besuchte, aber sonst?! Fanny hatte noch nie ein Stück haben wollen. Sie war mit den Leckerlis, die sie von dem alten Mann dort bekommen hatte vollkommen zufrieden gewesen. Abgesehen davon hatte sie immer richtig Stress, eben wegen des älteren Herren, den die Meisten "Opa" nannten. Als Neera erzählte, dass sie Fanny noch eine Weile begleite würde war diese erleichtert. Sie kannte sich hier nicht aus und ohne Menschen oder Hunde, die hier wohnten würde sie vermutlich verzweifelt durch die Straßen huschen oder sogar abhauen, aber das hatte Fanny nicht vor. Sie wollte noch einige Zeit in diesem Ort verbringen. Plötzlich fragte Neera nach Fannys altem Zuhause. Die Hündin schluckte und Tränen stiegen in ihre Augen, doch sie konnte die Trauer zurück halten und ganz gelassen gucken.

Ich hatte mal ein Zuhause, aber ich war so blöd und bin einfach abgehauen. Ich bin für laute Geräusche wie Gewehrschüsse nicht so zu haben und an dem Tag war Silvester. Da schossen alle Leute mit Raketen rum. Richtig schlimm war das und da bin ich einfach weg gerannt. Ich war richtig in Panik. Irgendwann bemerkte ich, dass ich auf einer Insel war. Ich habe keine Ahnung wie ich hierher gekommen bin. Normalerweise lebe ich auf dem Festland etwas weiter vom Meer entfernt.Wenn ich könnte, dann würde ich wieder zurück zu meiner Familie gehen, aber das ist mir unmöglich. Ich muss das einfach akzeptieren. Anders geht es nicht...

Fanny hielt kurz inne, weil Neera sie nach links um eine Ecke drückte. Es roch schon richtig gut nach Bäckerei.

Ja, ich kann es riechen.

beantwortete Fanny Neeras Frage. Vorfreude stieg in der 3-Farbigen Hündin auf.

Ich denke, ich habe alles erzählt.

sagte Fanny im ruhigen Ton und lehnte somit die Einladung weiterzureden ab. Sie hatte einer fast fremden Hündin ihre Flucht erzählt. Normalerweise tat sie so etwas nicht. Es hatte nie einen Grund dazu gegeben.

Neera denkt, ich hätte kein Zuhause und meint, dass sie mit einem einfachen Brötchen nicht zufrieden wär. Beides ist ja nicht schlimm. Das Erste ist nur eine Vermutung und das Zweite ihre Meinung, aber sie meint, ich würde mich mit einem Brötchen abservieren lassen. Das klingt fast so, als würde sie damit sagen, dass meine menschliche Familie mich nicht liebte und das ist nicht war.

Fanny war etwas wütend auf Neera. Sie könnte es ja auch nicht so gemeint haben. Wer weiß?!

[bei der Bäckerei mit Neera in der Nähe der Felder]
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BeitragThema: Re: Zufall oder Schicksal    Mi 18 Aug 2010, 09:56

Während die beiden Hündinnen nebenher liefen, lauschte Neera dem Neuankömmling aufmerksam zu. Ihre Ohren zuckten zwar hin und wieder weil diese noch andere Geräusche wahrnahmen aber ansonsten galt ihre Aufmerksamkeit bis jetzt nur Fanny. Immer wieder nickte Neera wollte damit deutlich machen dass die Mischlings Dame verstand was Fanny erzählte. „Es gibt dies und das was ich auch nicht leiden kann, aber so richtig abgehauen bin ich bisher nicht mal für einen Tag oder zwei herum gewuselt aber das ich jetzt sagen könnte für immer weg? Ich denke das könnte ich meiner Familie nicht antun auch wenn sie im Moment ziemlich schrill drauf sind.“ Neera seufze im Moment war es zuhause wirklich sehr komisch als würden sie sich auf irgendwas freuen und dann im nächsten Moment wieder nicht. Kurz legte Neera die Stirn in Falten sah Fanny aus dem Augenwinkel an.

„Mhm ich hätte da eine Idee aber ob Fanny da mit machen würde?“ Neera grübelte weiter vor sich her übersah sogar fast die Bäckerei nur der Duft brachte sie wieder zurück in die Realität. „Huch jetzt wären wir auch noch fast daran vorbei gelaufen, wie peinlich.“ Neera setzte sich genau vor den Eingang, eine Glasstür die offen stand. „Schau zu und lerne Fanny.“ Ihre Stimme war einladend und freundlich. Wie so oft auch zuhause machte Neera Männchen und legte den Kopf dabei etwas schief zur Seite. Ihre lange Rute wischte über den dreckigen verstaubten Boden und ein kurzes aber helles Kläffen erklomm aus Neera´s Kehle. Der Bäckerbote grinste nur und wusste ganz genau worauf Neera aus war. „Du schon wieder mit Freundin? Braves Mädchen, du warten ich kommen gleich raus zu euch beiden.“ Seine Sprache war wirklich sehr komisch und hatte trotzdem etwas Friedliches.

„Hast du gesehen Fanny, so einfach ist das die Menschen zu überzeugen das man was Gutes haben möchte. Probier es einfach mal aus.“ Neera lies ihre Vorderpfoten wieder auf den Boden kommen und wartete darauf das der Mann mit etwas leckeren raus kam. „Ach ja also ich komm hier auch nicht jeden Tag vorbei nicht das du jetzt denkst ich Streuner mich hier überall durch, aber sollte man Not an Mann sein dann bist du hier genau richtig. Es gibt fast keinen Tag an dem er nicht da ist.“ Neera setzte einen freundlichen Gesichtsausdruck auf, sie wollte Fanny nicht vergraulen und wusste im Moment auch nicht genau wie Fanny drauf war. „Wenn wir fertig sind können wir ja mal auf die Felder raus laufen es ist sehr schön dort.“ Neera kam aus ihrem Gerede wie immer nicht raus und musste selbst den Kopfschütteln das sie vielleicht die arme Fanny einschüchterte. Wartend was Fanny tat erhoffte sie sich das der Mann mit den Leckereien bald heraus kam.

[Bäckerei erreicht mit Fanny nicht weit entfernt die Felder.]
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Salomo
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BeitragThema: Re: Zufall oder Schicksal    Mi 18 Aug 2010, 18:59

Doch ein wenig überrascht vernahm er wie die bunte sofort einen Hühnerstall, oder zummindest etwas in der Art vorschlug. Glücklicher Weise bestätigte sie wenigstens seine Vermutung, dass es nicht ganz das war, was sie normalerweise tat(sodass er wenigstens nicht völlig falsch mit seiner Einschätzung war), denn noch im selben Atemzug warnte sie ihn vor den Hunden der Menchen. Sie hatte Angst dass sie zu beißen- wie niedlich. Nein, das war nicht seine Befürchtung. Diese zahmen Vertreter seiner Art waren nur sehr selten tatsächlich wirklich Kampffähig. Naja zummindest wenn sie es mit einem theoretisch gleichberechtigten Gegner zu tun hatte, der kein Problem mit einem Kampf hatte. Auch wenn Salomo normalerweise eher ruhig war, so wusste er sich doch gut zu verteidigen. Gefährlich würde es nur werden, wenn entweder tatsächlich mehrere kampfbereite Hunde dort waren(was höchst unwarscheinlich war), oder wenn die Hunde die Menschen warnten und diese mit ihren Puff-und-Tod-Dingern ankamen (allgemein Gewehre genannt, doch Salomo fand den Namen den er diesen Gegenständen anfangs gegeben hatte einfach einleuchtender). Letzteres würde warscheinlich der Fall sein, somit wäre es gut, wenn einer die Hunde ablenken würde. Seinetwegen konnten diese Arbeit auch beide Hündinnen erledigen. Die Frage war nur ob er drei Hüner, oder Gänse, oder was auch immer in diesem Stall hauste, mit einem mal mitnehmen konnte. zwei Stück waren nicht das Problem, doch sie waren zu dritt und mit sicherheit wollten auch die beiden Hündinnen nicht nur ein halbes Huhn/Gans/...was auch immer. Das Geflügel zu töten würde einfach sein. Die Ställe waren meist klein und die Viecher nicht sonderlich schlau. Man musste eigendlich nur acht geben, dass die Schnäbel einen nicht im Gesicht erwischten, wenn man versuchte ihren Hals zu schnappen. Zum schnellen Jagen waren diese kleinen Käfige also gut, nur das herreinkommen würde wenn er Pech hatte ein wenig Zeit in anspruch nehmen...
Wärend Salomo nun also angefangen hatte zu planen, wie er schnellstmöglich an sein Futter kam, hatte die bunte sich bereits aufgerafft und war vor gelaufen. Die braune schien auch in Gedanken weit fort zu sein und starrte unbestimmt ins Meer. Der Rüde wollte schon etwas sagen, doch dann schien sie sich um zu schauen. Diesmal jedoch blieb ihr Blick an ihm haften. Leicht unschlüssig schaute er sie an. Eigendlich wollte er nichts sagen und hoffte, dass sie bald aufhörte ihn so an zu starren, doch mit der Zeit bezweifelte er, dass sie sich überhaupt wieder bewegen würde. Sah er etwa auch immer so weggetreten aus, wenn er nachdachte? Mit Sicherheit machte soetwas keinen besonders souveränen Eindruck. Einer Hündin konnte man sowas verzeihen, da sagte man, dass es niedlich wirkte. Salomo jedoch fand nicht, dass dies auch für ihn gelten würde. Beinahe wollte er doch etwas sagen, als sie plötzlich wieder zu sich kam und etwas entschuldigendes vor sich hin stotterte. Leicht belustigt schaute er sie an und sprach:

"Schon in Ordnung, solange du sowas nicht öfter mit mir machst."

Nach ihren nächsten worten setzte sich Salomo gemachlich in bewegung, wärenddessen er nebenbei wieder seinen letzten Gedanken von vorhin aufnahm. Hoffentlich hatten sie den Stall nicht zu kompliziert verriegelt, sonst musste er nach anderen Löchern suchen und das nahm einfach zu viel Zeit in anspruch. Neben ihm lief Yuki vorbei. Als sie stehen blieb und nun zusammen mit Nele auf ihn wartete ging er doch ein wenig schneller. Eigendlich hatte er es nicht so eilig, denn Zuvor musste er sich ja sowieso einen Plan machen. Einfach so auf diesen fremden Hof zu stürmen, ohne vorher einen Gedanken darüber verschwendet zu haben war nicht nur sinnlos, sondern auch sehr waghalsig. Man musste immer mit allem rechnen, wenn man keine bösen Überraschungen erleben wollte.

[ plant; sagt was; geht los]

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BeitragThema: Re: Zufall oder Schicksal    Mi 18 Aug 2010, 20:37

Fanny kicherte leise.

Habe ich dich mit meiner Geschichte so sehr gefesselt, dass du nicht mehr auf deine Umwelt geachtet hast?

Es war eine rhetorische Frage. Fanny kannte die Antwort schon und es reichte ihr, wenn Neera einfach lächelte.

Hoffentlich denkt sie jetzt nicht, dass das eine Beleidigung war.

Neera setze sich vor dem Eingang der Bäckerei und machte Männchen.Interessiert beobachtete Fanny die andere Hündin. Sie war fasziniert, dass Menschen so leicht rum zu kriegen sind. Fanny lächelte.

Schau zu und lerne. Den Spruch habe ich schon lange nicht mehr gehört. Mich halten alle immer für soooo alt, dass ich mittlerweile ja schon alles kann.

Fanny fühlte sich plötzlich wie eine 2-Jährige. Noch dumm und tollpatschig, aber lernfähig. Sie hatte plötzlich wieder diesen Wissensdurst, oder hatte sie einfach nur hunger? Neeras Aufforderung auch Männchen zu machen ging Fanny nicht nach. Sie hielt es nicht für nötig. Schließlich hatte die andere Hündin schon alles erledigt. Warum sich also die Mühe machen?

Wer ist dieser Mann denn, dass er jeden Tag hier ist

fragte Fanny und beobachtete durch die großen Glasfenster der Bäckerei die Menschen und ihre Einkäufe. Die Eingangstür ging auf und warme Luft zusammen mit dem köstlichen Duft der Gebäcke wehte zu den beiden Hündinnen. Fanny schloss die Augen und genoss diesen süßen Geruch.

Felder finde ich gut. Ich würde mich freuen, wenn wir sie besuchen.

Voller Vorfreude lächelte Fanny und starrte gebannt die Eingangstür an.

[bei Neera vor der Bäckerei]
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BeitragThema: Re: Zufall oder Schicksal    Do 19 Aug 2010, 11:09

Keuchend, ächzend und schnaufend bis zum Gehtnichtmehr, hinkte der kleine Rutringler seinem übergroßen Kompagnon hinterher. Und meistens war es sogar anders herum, da watschelte Bully in vorderster Front, eher an eine Bulldogge erinnernd denn an einen Mops.
Aber so hatte sich das die letzten Tage und Wochen eingespielt – einer vorn, einer hinten. Bully mochte Verständnis für die angeschlagene Gesundheit „seines“ Schützlings haben, aber großartig ändern tat sich dadurch nichts. Schon gar nicht erfolgte eine Tempoanpassung, dazu gab es viel zu viele Dinge die die platte Nase bewittern konnte, rechts wie links des Weges.

Allerdings wurde die Erkundungstour jäh gestoppt, als das sonore Grizzlyorgan sich hervortat und den wie so oft nicht eben freundlichen Tonfall dazu nutzte, den kleineren darauf aufmerksam zu machen, dass da etwas war. Andere Hunde? Hach, das wäre auch zu schön gewesen, denn so eigenbrödlerisch wie der Große war der Mops nun wirklich nicht – ein sehr, sehr typischer Mops, zwar eigen aber eben nicht Gruppenuntauglich.

„Wasn?“, wurde steif nach oben genäselt und das versucht, was Bully in diesen Momenten immer versuchte: Blickkontakt herzustellen. Aber dazu hätte es eines Riesenhockers bedurft, der sich mit der Höhenangst des Rüden natürlich so gar nicht vertragen wollte. Sowas auch.
Immerhin durfte Bully kurze Zeit später staunen, denn Grizzly kam auch ohne Hunderollator erstaunlich flott vorwärts, so dass der kleinere Rüde tatsächlich schon nach kurzer Zeit nach Luft schnappte. Allerdings nicht allein, weil er sich verausgabte, sondern auch weil er Atemluft an Ausrufe wie „Verrückt! Bekloppt! Hol's der Kondor! Lebensmüde!“ verschwendete. Im Verschwenden war er von je her gut gewesen....aber immerhin kam man so dem angestrebten Ziel schließlich doch ein wenig näher als zunächst gedacht – zum Unwohl fühlen blieb da bisher noch keine Zeit....


[bei Grizzly, gen Haus unterwegs]
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BeitragThema: Re: Zufall oder Schicksal    Fr 20 Aug 2010, 18:57

Nele schüttelte sich oben auf den Dünen noch etwas. Beide brauchten wohl eine Weile, bis sie bereit waren. Der Bunten war es recht, sollten sie doch. Die Hündin selbst war ja auch oft gefangen in ihrer Welt. Yuki schien an dem selben 'Problem' zu leiden, denn sie starrte auf das Meer. Salomo dagegen dachte vermutlich, denn er starrte nicht so intensiv, wie Yuki es tat.
Kurz zuckte sie mit den Ohren, dann erkannte sie in der Ferne am Strand eine Gestalt, nein zwei. Eine sehr kleine und eine größere. Die Große war länglich und dürr. Die Kleine rundlich und dicker, wie ein Punkt mit kleinen Beinen.

Erst nach einigen Herzschlägen, erkannte sie, das es ein kleiner wackliger Hund war, der durch den Sand stolperte und ein dünner Mensch, der rannte. Kurz legte sie den Kopf schief und stellte die Ohren auf, dann blickte sie wieder zu den anderen. Beide hatten sich aus ihrer Starre gelöst und kamen zu ihr.
Auf Yukis Worte nickte sie kurz, dann trottete sie los. In der Nähe lag der Hafen und weiter hinten war der Wald, einer ihrer Lieblingsplätze. Eine lange Zeit war sie da gewesen und hatte es sich gut gehen lassen.
Von Mäusen, Hasen und manchmal sogar Vögeln hatte sie sich ernährt. Dort war viel Schatten gewesen und das hatte ihr den Sommer über geholfen und wenn es mal zu schwül gewesen war, konnte sie sich eine Art Kule, so wie Wildschweine buddeln und sich da rein legen. Aber das Wasser war meist ihre Altanative gewesen.

Schnell schaute sie sich um, dann lief sie zu einem Haus und blickte zum nahen Hafen. Die Menschen arbeiteten immer noch. So lange sie die drei nicht entdeckten, war es der Hündin recht. Mit leicht wedelnder Rute, lief sie voran in eine Straße. Hier waren sie sicher. Keine Menschen waren um diese Uhrzeit wach und wenn, dann waren sie zu träge um Hunde zu jagen.
Nele schaute zu ihren Weggefährten und schlug einen weiteren Weg ein. Bald schon mussten sie da sein, aber zuvor mussten sie noch einige Häuser hinter sich lassen.

[geht los & denkt]

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BeitragThema: Re: Zufall oder Schicksal    Sa 21 Aug 2010, 08:56

Schon war sei bei Nele angekommen und folgte ihr , vorher jedoch schwenkte sie ihren Kopf nochmal in Richtung Strand . Dort im Nebel waren zwei Gestalten , wie Yuki sie erkannte war es ein schwächlicher kleiner Hund mit seinem hageren Besitzer . Nicht wirklich bedrohlich , doch Yukis Muskeln waren trotzdem angespannt , es war der Mann der ihr angst machte . Dieser Mann sah aus wie ihr alter Besitzer . Unwillkürlich knurrte sie laut und bedrohlich , presste ihren Körper jedoch an Salomo . Sie zitterte zwar nicht heftig aber merkbar . Der Mann war näher gekommen , er schien zu rennen . Manchmal machten die Menschen dies , Yuki erinnerte sich daran das es „joggen“ oder so ähnlich hieß . Der Hund des Mannes schien aber keine angst oder so etwas ähnliches zu haben . Er schien nur Probleme mit dem Sand zu haben , durch den er lief , nein wohl eher stolperte .

Yuki hatte sich wieder eingefangen und hörte auf wie wild zu zittern . Es war ja doch nicht mein alter Besitzer . Sein Glück , denn wenn ich ihn nochmal treffe dann werde ich mich rächen , für alles was er mir angetan hat . Schüchtern lief sie neben Salomo her , traurig meinte sie zu ihm : "Ich muss mich schon wieder entschuldigen , ich..mein..der Mann hat mich an jemanden erinnert vor dem ich angst hatte ."
Etwas ängstlich blickte sie ihn an . Er denkt bestimmt , dass ich einen Knall habe ! Sie seufzte innerlich , von außen sah sie total fertig aus . Sie hoffte auf ein paar nette Worte von ihm ,vielleicht würde er sie trösten , vielleicht auch verspotten . Wer wusste das schon ? Yuki kannte ihn noch nicht lange genug um ihn einzuschätzen , schon wieder blickte sie zu ihm . Ob er mich mag ? Bestimmt nicht , er hasst mich vielleicht . Da bin ich selber schuld !
Warum mach ich auch so peinliche Sachen ?! Erst starre ich ihn an , jetzt hatte ich mich auch noch vor angst an ihn gedrückt . Was wird wohl als nächstes passieren ? Werde ich bei seiner Jagd ihm in den Weg springen oder wie ? Das ist doch unfair . Ich bin einfach zu schüchtern . Sollte ich es lieber lockerer sehen ? Nein bestimmt nicht . Ich bin so ein Dummkopf !
Sie machte sich schon wieder Vorwürfe , doch sie war einfach so , wie sie war , man kann doch nichts daran ändern .
Sie wollte etwas sagen , doch traute sie sich nicht . Lieber schwieg sie und wartete darauf ob er etwas sagen würde . Er hält mich bestimmt für ein kleines , schüchternes Kind ! Wie ich so etwas hasse !Sie hoffte zumindest das er sie nicht hasste , sie wollte nicht das Salomo sie hasste . Da sie jetzt zusammen weiter ziehn würden , mussten sie miteinander klarkommen .

Nele lief voran durch die Straßen , da in dieser frühe keine Menschen da sein würden , hatten sie nicht so viel zu befürchten . Trotzdem hielt Yuki wachsam die Augen auf . Manchmal konnten die Menschen einen überraschen also musste man auf alles gefasst sein . Aufmerksam ließ Yuki ihren Blick über die Fenster der Häuser schweifen , Menschen lauerten da manchmal und rannten dann heraus wenn jemand ihr Revier betrat , aber in diesen Gassen war das unwahrscheinlich . Yuki wäre gerne voraus gelaufen um zu sehen ob irgendwo gefahren lauerten , doch erstens wusste sie nicht den Weg und zweitens wollte sie irgendwie bei Salomo bleiben . Sie war naiv , das wusste sie und doch konnte sie es nicht bekämpfen . Nele schaute sich kurz zu ihr und Salomo um , als hätte sie Yukis Gedanken erraten . Diese fühlte sich natürlich schuldig obwohl sie gar nichts getan hatte . Aber wenn Nele jetzt irgendwas passieren würde , würde sie sich sicher die Schuld dafür geben . Yuki beschloss ab jetzt Nele zu beschützen . Warum wusste sie selber nicht , aber da sie die erste freundliche Hündin gewesen war die sie traf , bekam sie bei Yuki gleich ein paar Plus Punkte .

[Hat angst – redet kurz und denkt – läuft neben Salomo ]

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BeitragThema: Re: Zufall oder Schicksal    So 22 Aug 2010, 16:03

Salomo beschäftigte sich in Gedanken immernoch mit seinem kleinen Überfall... eigendlich war nichts mehr zu planen, da er ja erstmal schauen wie der Hof und seine Umgebung tatsächlich aussah. Trotzdem spekulierte der Rüde weiter. Es machte ihm einfach Spaß und außerdem hatte er sonst eh nichts besseres worüber er nachdenken konnte. Die beiden Fähen hatte ihm noch nicht so sehr viel Stoff gegeben, als dass er sich darüber große Gedanken hätte machen müssen. Die bunte schien recht ruhig zu sein und außerdem schon länger hier zu leben, da sie sich ja ziemlich gut auskannte. Die wolfsartig aussehende dagegen schien vom Verhalten her recht jung zu sein. Am Anfang hatte sie ein wenig unbedacht auf die Anwesenheit eines Fremden reagiert und auch sonst schien sie ihm nicht so, als wäre ihr Verhalten besonders bedacht. Wenn er seinen Magen gefüllt hatte, würde er sich mehr mit den beiden beschäftigen, doch jetzt hatte er einfach noch keine Lust dazu.
Sie waren grade erst wieder bei der bunten - Nele, wie Salomo sich erinnerte- angekommen, als in der Ferne ein Mensch mit einem ziemlich tollpatschig erscheinenden Hund zu erkennen war. Nele stockte kurz, lief dann aber los. Yuki jedoch reagierte (wiedereinmal) ein wenig heftig. ein Knurren drang aus ihrer Kehle und sie schien recht angespannt. Salomo schaute wieder zu dem Man und dem Hund, doch er konnte nichts besonderes erkennen. Als er sie fragen wollte, was denn nun schonwieder sei, rückte sie plötzlich näher an ihn herran, sodass sich ihre Körper berührten. Leicht verdutzt merkte er wie sie leicht zitterte. Stirnrunzelnd schaute er zwischen ihr und dem Menschen mit seinem Hund hin und her. Irgendwann liefen sie jedoch trotzdem endlich los. Aus den Augenwinkel beobachtete der Rüde Yuki. Diesmal war es ihm tatsächlich unangenehm. Er war es nicht gewohnt, dass jemand sich so offensichtlich vor Schreck an ihn hielt. Sowieso hielt er eigendlich immer ständig zu jedem einen gewissen Körperabstand und verhielt sich eher distanziert. Nach einer Weile enschuldigte sie sich schon wieder mit leicht trauriger Stimme. Die beiden Fremden in der Ferne hatten sie also an jemanden erinnert. Naja, dass erklärte wenigstens, warum er ihre Angst nicht so recht verstanden hatte. Damit sie wusste, dass er sie gehört hatte, schaute er die Hündin kuz an und nickte. Dann wand er sich wieder zurück, denn er wusste eindeutig nichtmehr was er sagen sollte. Die wolfsartig aussehende schien ihn von einer in die nächste peinliche Situation zu verfrachten und er wusste einfach nicht recht, was er dazu jetzt noch sagen sollte. Soetwas war ihm noch nie passiert.
Schnell konzentrierte er sich wieder darauf, dass sie sich nun etwas zu fressen besorgen wollten. Nele hielt gradewegs auf die Siedlung der Menschen zu. Salomo konnte nur hoffen, dass dort grade keine Zweibeiner unterwegs waren. Noch mehr Stress konnte er echt nicht gebrauchen. Bei ihm reagierten die Menschen nämlich meist nicht so positiv. Er war einfach kein niedlicher Hund den man gerne hinter den Ohren kraulte. Nein, er war ein Hund, der (nur zurecht) aussah wie ein Wolf. womöglich biss er sie ja, wenn sie zu Nahe an ihn herrankamen? Durch diese Eigenschaft war es ihm nie möglich gewesen wie andere Hunde betteln zu gehen. Einerseits war er anfangs froh gewesen, dass ihm diese erbärmliche niedertracht erspart blieb, andererseits, hatte er schon oft feststellen müssen, dass es eigendlich doch gar nicht so unpraktisch war, die Menschen auch auf diese Weise ausnutzen zu können. Mittlerweile hatte er sich aber mit seinem Schicksal zurecht gefunden und musste sagen, dass er sich doch ganz gut durchschlug.

[reagiert xD]

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Zuletzt von Salomo am Mo 23 Aug 2010, 18:38 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zufall oder Schicksal    Mo 23 Aug 2010, 11:19

Aufmerksam spitzte Asim seine Ohren als er plötzlich aus der ferne ein leises Bellen hörte.
Sein Schwanz fing an wild um sich zu schlagen und ohne weiter gross darüber nach zu denken rannte er los. Sein Tempo war beachtlich und er kam dem Geruch der Hündin immer näher. Aber desto näher er kam, desto stikiger wurde die Luft. Und was der Rüde dann sah, lies ihn erschrocken stehen bleiben. Es war rot und gross, es knisterte und knackte und vorallem strahlte es eine wahnsinnige Hitze aus.

Er schüttelte sich kurz und lief weiter in die Richtung, aus der das Bellen gekommen war. Und schon konnte er die hübsche Collie Hündin erblicken. Seine Rute fing an immer kräftiger hin und her zu Wedeln und freudig lief er auf sie zu. Nein, das Feuer bereitete ihm keine angst, er kannte es. Seine Besitzer hatten früher immer welches gemacht und leckeres Fleisch darauf gebraten, der Geruch war immer unglaublich gut gewesen. Wenn er nur daran dachte, lief ihm das Wasser im Mund zusammen.

Vor der Hündin blieb er stehen und sah auch gleich, wie sehr sie zitterte und eingeschüchtert war. Wie Asim so ist, stupste er seine Schnauze gegen die ihre und wedelte lieb mit dem Schwanz. Er buffte sie kurz an und blickte mit seinen braunen Augen in die seinen.

"Was machst du denn hier?" war dann die erste frage an die Hündin, irgendwie war er froh, endlich mal auf einen Hund getroffen zu sein. Es war bereits viel Zeit vergangen.
Kurz hob er seine Hinterpfote und kratze sich am Hals, dieses Halsband war manchmal echt nervig... aber eines war vorteilhaft, die Menschen liesen ihn in ruhe, da sie dachten, er hätte noch Besitzer.

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BeitragThema: Re: Zufall oder Schicksal    Mo 23 Aug 2010, 18:21

Die Bunte lief weiter. Ins Geheim dachte sie über die beiden Hunde nach, die ihr folgten. Beide Wolfsartig, aber schienen sich nicht zu kennen -angeblich-. Yuki hatte sich vorhin an Salomo gedrückt und dieser war -warum auch immer- nicht zurück gewichen. Vielleicht war es nur ein Schock, aber vielleicht auch pure Absicht. Jetzt, wo ein Mensch in der Nähe war und die Wolfsartige knurrte wurde Nele klar, das sie sich vielleicht doch kennen mussten, denn immerhin hatte sie nicht geknurrt, als sie Salomo gesehen hatte. Die Bunte zuckte mit dem Ohr. Es war doch komisch, das Yuki knurrte, wenn in einiger Entfernung einer dieser dämlichen Menschen umher lief und sie knurrte, als das sie Salomo sah, das aber soviel näher da war. Es war Nele ein Rätzel. Aber nun gut, sie war -vorerst- nur dazu da, beide zu der besagten Scheune zu bringen. Danach konnte sie -vermutlich- wieder tun und lassen, was sie wollte.

Als erstes würde sie wahrscheinlich wieder zum Strand rennen. Dort waren einige Strandkörbe, in denen die Menschen oft schliefen. Sie selber war dünn genug um durch das Gitter von diesem Ding zu springen um sich auf das weiß-rote Polster zu legen und sich zu entspannen. Schlafen würde sie vorerst. Den Blick auf die Dünen gerichtet, weil am Meer meist viel Wind da war. Heute jedoch war es ehr still gewesen. Vermutlich lag das an dem Nebel. Er hatte es verhindert, das die starken Windböen ihr um die Ohren sausten.
Nach einem Nickerchen war es vermutlich Mittag. Die Fähre würde dann kommen und einige, wenige Touristen mit sich bringen und Fischer, die über Winter auf dem Festland wohnten mit nehmen. Dann war es Zeit den Strand zu verlassen, denn einige Menschen waren auch wirklich so dumm, das sie bei diesen kalten Temperaturen ins Wasser gingen. Einige gingen dann immer in schwarzen Anzügen ins Wasser und nahmen weiße Bretter mit, an denen eine bunte Plane war, die immer zu nervige Geräusche von sich gab. Verrückt.
Aber wenn sie fertig war mit schlafen und sich über die Dünen gerettet hatte, würde sie zum nächst besten Haus laufen und dort in den Mülltonnen graben. Bestimmt gab es dort irgendwelche brauchbaren Abfälle, die ihren Hunger stillen würden, bis sie am Wald angekommen war. Dort würde sie dann noch eine Weile zwischen dem Hafen hin und her pendeln und im Winter sich eine kleine Bleibe auf dem Festland suchen. So war ihr Plan.

Kurz hatte sie ihren Schritt beschleunigt, dann verlangsamte sie, damit die anderen ihr folgen konnten. Ihre Rute wedelte leicht und teilte den Nebel, der hier etwas stärker war, als am Strand oder am Hafen. Sie lauschte den Geräuschen und rechnete damit, das bald Menschen kommen würden, auch wenn das etwas unmöglich war, weil diese noch in ihren warmen Betten schliefen und von all dem, was ein Streuner so tat wussten.
Sie zuckte mit dem Ohr, als sie an eine Kreuzung kam und entschied sich vor links. Hier ging es weiter die zwei Auto breiten Gassen entlang und nicht aufs Feld um das Dorf herum um zur Scheune oder zu dem Hof zu kommen. Sie gähnte herzhaft und lief weiter. Irgendwo hier musste eine Bäckerei sein oder irrte sich die Bunte mal wieder ?!

[ läuft herum & denkt / nahe der Bäckerei. Fanny & Neera sind für alle nicht zu sehen ]

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BeitragThema: Re: Zufall oder Schicksal    Di 24 Aug 2010, 21:00

Nein diesmal irrte sie sich nicht. Die Bäckerei war in der nähe. Und ich nur das. Ein kleine Gestallt wühlte in der Mülltonne, die vor der Bäckerei stand, herum. Das Wesen war kaum zu erkennen. Die Mülltonne verschlang es ja fast vollkommen. Nur eine Rute, eine rot-braun gescheckte Rute schwang wie ein Staubwedel hin und her.

Im Inneren der Tonne war ein niedliches Fuchswesen. Seine spitze schnauze durchfuhr den Abfall, während die dünnen Vorderpfoten sich am Boden der Tonne abstützten und so verhinderten, dass der Fuchs mit der Nase voran darauf knallte. Kyuubi, der Name des Rotfuchses wühlte weiter und weiter, doch diese Mülltonne hatte wirklich nur Abfall in sich. Keine Essensreste, kein brauchbares Nahrungsmittel, nichts.

"pft. Na toll. In der ist ja auch nichts drinnen"

Sein Satz hallte regelrecht in dem Blech, denn diese Tonne war kaum voll. Sie war eher mehr leer. Flink stemmte der Fuchsrüde seine Hinterpfoten an den Mülltonnenrand und sprang rückwärts nach draußen. Er bekam ein leichtes Grinsen aufgesetzt, was aber schnell wieder verging, als die Tonne zu kippen bekann und schließlich umfiel. Das Geräusch war laut und sehr unangenehm. Noch unangenehmer war es für Kyuubi da eine alte Bananenschale auf seine gesenkte Nase fiel.

"bäh. Die riecht ja schon verdammt alt."

Die Art, wie sich Kyuubi aufregte war nur all zu süß. Man konnte den kleinen Kerl einfach nicht ernst nehmen. Auch als er der Tonne drohte, klang es eher niedlich, als bedrohlich. Er schien noch ganz Kind zu sein,

Na willst du dich mit mir anlegen? Pass nur auf ich bin ein Meister in Sachen Kampfkünste hehe. und du bist nichts weiter als eine blöde Mülltonne. Du willst mich erschlagen? Na dann komm doch hehe."

Während Kyuubi verspielt mit einer Mülltonne sprach und ganz Sorgenlos schien, dachte er innerlich nach. Er war traurig, was man ihn aber gar nicht ansah. Er war alleine. Wie immer. Er war schon immer alleine, und das mochte er nicht. Er könnte schwören, sein Leben wurde ihn ausgesaugt, und er ist nur mehr eine Puppe, mit der keiner mehr spielen möchte. Und Sekunde für Sekunde sah man ihn das auch Äußerlich an. Er stoppte das verspielte da sein und setzte sich hin. In einem Bruchteil einer Sekunde fielen seine Ohren nach hinten und der Blick zu Boden. Er stöhnte laut und etwas verzweifelt. Würde er jemals einen Freund finden, würde er jemals dieses Gefühl kennen lernen, nicht alleine zu sein...

[Bei der Bäckerei | In der Mülltonne | Traurig ]
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BeitragThema: Re: Zufall oder Schicksal    Mi 25 Aug 2010, 13:39

Salomo nickte ihr nur kurz zu , dass war nicht das was sie erhofft hatte , aber besser als nichts oder eine blöde Bemerkung . Warum ist das Leben nur so ungerecht ? Yuki wusste nicht mehr recht was sie tun sollte und so starrte sie nur auf den Weg vor sich . Auch das tat sie öfters , denn so konnte sie in ruhe Nachdenken , völlig abschweifen und woanders wieder auftauchen . Das dumme daran war nur dass sie so nicht sah wo genau sie entlanglief , zum Beispiel sah sie einen Baum oder so etwas in der Art erst im allerletzten Moment und dann war es schon zu spät und sie knallte mit dem Kopf voran , dagegen . Das war ihr zwar noch nicht allzu oft passiert und doch oft genug damit sie germekt hatte kurz den Kopf immer wieder anzuheben und sich umzuschauen .

Hmmm..... was machen wir eigentlich nachdem Salomo gejagt hat ? Ich bin noch realtiv satt also brauch er mir nichts abzugeben . Wer sagt denn das er mir etwas abgeben würde ?! Ich müsste mir dann selber etwas jagen . Viel erfahrung habe ich in sowas noch nicht , ich würde sagen ich bin so ein Mittelmaß . Da ich schnell rennen kann bin ich gut zur Kaninchenjagd geeignet . Naja Hühner oder Gänse wären wohl auch kein Problem man müsste nur auf die spitzen Schnäbel acht geben . Ich kann nicht so gut graben also bin ich für Mäuse schlecht geeignet . Wär sollte auch mit diesen kurzen Krallen graben können ?! Der dumme Mann hat sie immer zu kurz geschnitten , das hat ziemlich weggetan . Wie ich diesen Mann hasse !!

Langsam hob sie den Kopf und schaute sich aufmerksam um , sie waren ein bisschen weitergekommen aber da sie nur dem Geruch von Nele gefolgt war , wusste sie nicht wie weit . Und schon wanderet ihr Blick zu Boden und sie schweifte abermals in Gedanken ab .

Wetten das ich wieder Hunger bekomme und die anderen noch satt sind da sie diese Gänse gejagt haben und ich nicht ? Ich bin zu schüchtern und viel zu naiv . Bestimmt hassen mich die anderen beiden und ich dummkopf merke ich noch nicht einmal ! Ach man ,was mach ich denn bloß falsch ?! Immer diese peinlichen Situationen !!

Heimlich blickte sie aus den Augenwinkeln zu Salomo . Er hasst mich, schoss es ihr durch den Kopf .
Ob es stimmte wusste sie nicht, doch sie erhoffte sich das gegenteil . Vielleicht mag er mich ja auch . Nie weis ich ob mich jemand mag oder nicht ! Warum kann ich das bloß nie einschätzen ? Ich vertraue blind und werde dann verletzt ! Das ist doch ungerecht ! Doch bevor sie weiter in Gedanken abschweifen konnte , kam ihr ein neuer Geruch in die Nase . Bevor sie jedoch sagen konnte was es war wurde sie auch schon von einem Geräusch unterbrochen . RUMMS !!! Ziemlich laut , aber doch noch etwas weiter entfernt .
Erschrocken darüber das es plötzlich so laut war , machte sie einen hektischen Satz nach hinten . Ob die anderen reagierten war ihr in diesem Moment ziemlich egal . Ihr Gehirn arbeitet ziemlich hektisch und nun wusste sie was das gewesen sein könnte . Eine von diesen Metallischen dingern , wo die Menschen ihre Abfälle hinein schmissen . Mülltonnen hießen diese , ab und zu war auch noch etwas essbares darin aber die Menschen schmissen dies achtlos weg . Zumindest auf dem Festland , achteten die Menschen nicht auf das was sie wegschmissen . Es war diesen egal , also war dies ein gefundenes Fressen für hungriege Tiere .
Sie war schon wieder bei den anderen und Frage :

" Na, wollen wir nachschauen wer da diese Mülltonne umgeschmissen hat ?

Schon wedelte sie freudig mit der Rute , endlich mal etwas spannendes ! Ungeduldig wartete sie auf die antwort der anderen Beiden . Man sah ihr die Abenteuer lust regelrecht an , was merkwürdig war . Denn normalerweise war sie eine stille ,schüchterne Hündin doch wenn es um Abenteuer ging war sie stehts dabei . Aber trotzdem war sie vorsichtig genug und überstürzte nur selten etwas .

[ Denkt - hört die Mülltonne - denkt - sagt was - wartet ]

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BeitragThema: Re: Zufall oder Schicksal    Mi 25 Aug 2010, 17:18

Kari bellte weiter. Zu anfangs bemerkte sie nicht, das sich jemand näherte. Sie fürchtete sich wirklich, ging noch ein paar Schritte vorwärts, sie wusste, dass dort irgendwer und irgendetwas sein musste.
Bei Feuern hatte sie oft diese Sirenen gehört. Sie blinkten Blau und wurden von einem lauten und sehr schrillen Geräusch begleitet, doch dies war weder zu hören noch zu sehen. Ihre Ohren spitzten sich, als sie einen Braunen Rüden sah.

As sie Asims Nase auf ihrer spürte, wich sie zurück, nicht weil der Hund ihr unsympathisch war, sondern nur, weil sie mit so einer Geste nicht gerechnet hatte, es kam einfach unerwartet.
Kari zuckte mit den Ohren. Sie wusste nicht, ob sie dem Rüden Antworten könnte, doch sie wollte es versuchen. Sie öffnete das Maul, doch nichts kam heraus, sie schloss es wieder, räusperte sich, bellte einmal irgendetwas Sinnloses um ihre Stimme zu testen, und sah dann wieder auf Asim. Sie lächelte, wenn auch ein wenig gezwungen.

Man nennt mich Kari, und ich bin über die Felder gelaufen, da ich meine Besitzer und mein haus verloren habe, nur weil ich einen kleinen Spaziergang gemacht habe. Dann habe ich diese roten ..... ich weiß nicht wie man es nennt. Auf jedenfall habe ich dieses rote, große und heiße etwas gesehen und bin der Spur gefolgt, so bin ich hier gelandet. Und du ?

Sie hatte ihren Namen dazu genannt, obwohl er gar nicht danach gefragt hatte, sie schämte sich etwas dafür, weil sie Fragen beantwortete, welche gar nicht gestellt wurden. Sie kniff die Rute ein, da sie sich wieder vor dem großen und heißen etwas fürchtete. Funken sprühten herüber zu den Hunden, da sie gar nicht mehr so weit entfernt von den gefährlichen Flammen waren. Kari wich etwas zurück, doch es interessierte sie, wie man dieses Etwas besiegen könnte.


Ich will zurück zu meinen Menschen, ich will gar nicht so wild sein. Ich bin auf meinem Weg vielen Streunern begegnet, sie loben die Freiheit und die Unabhängigkeit, welche sie als Streuner bekommen. Doch sie bekommen mit diesen Vorteilen auch Nachteile. Kämpfe, Verletzungen, Hungersnot. Einige werden gefangen und brutal behandelt, wie kann einem sowas gefallen, dachte sie sich etwas geschockt, sie wollte gar nicht daran denken, was wirklich passieren könnte, wenn die Zahme Hündin nicht zu ihren Menschen zurück kommen würde. Oh gott.

[Antwortet Asim | Denkt über Streuner nach und ist Schockiert]
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Salomo
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Hüter der Nacht
Alter :
5 Jahre
Rasse :
Tschechslowakischer Wolfshund
Größe :
64 cm

BeitragThema: Re: Zufall oder Schicksal    Do 26 Aug 2010, 19:11

Gedankenverloren lief der Rüde weiterhin hinter der Hündin die sich Nele nannte hinterher. Mittlerweile rutschten seine Gedanken doch immerwieder auf das Thema der beiden hündinnen zurück, obwohl er die eigendlich auf die Zeit nach der jagt verschieben wolte. beide waren nun eigendlich recht nett zu ihm, wobei die bunte noch nicht sonderlich viel von sich preis gegeben hatte. Yuki dagegen hatte ihn einfach von einer peinlichen Situation in die nächste geschleudert. Irgendwie war ihre tollpatschigkeit ja niedlich, aber es war ihm wirklich ein wenig unangenehm, da er sie noch nicht kannte. Nie hatte ihn jemand Fremdes, oder auch überaubt jemand so unverholen angestarrt. Es hatte gewirkt, als wolle sie selbst die Seele in seinem Inneren sehen. Ungläubig hatte er es erstmal überspielt, aber irgendwie hatte es ihn doch erschüttert, denn mit der Zeit fiel ihm ein, dass es doch jemanden gegeben hatte, der dies getan hatte. Huyana. Sie hatte es nicht oft getan, weil sie wusste wie sehr es ihn verstörte. Ihr Blick war nur einen kleinen Zacken schärfer gewesen als die dieser Hündin hinter ihm. Sie(Huyana) hatte ihn schließlich auch immer bewusst angewendet. Mit Absicht hatte sie ihn angestarrt, so dass es schien als blicke sie ihn ihn hinein. Meist war sie verärgert gewesen. Nie wieder hatte er ihren Blick gesehen, seitdem er sie verlassen musste. Nun wo er unfreiwillig diese Brücke zu seiner Vergangenheit gebaut hatte, überschwemmten ihn die ganzen Erinnerungen. Wie es seiner damaligen Gefährtin wohl ging? Im Strom der Erinnerungen treibend, schritt er schon halb unbewusst hinter Nele hinterher.
Plötzlich durchbrach ein ohrenbetäubender Krach seinen Kokon der Erinnerungen. Erschrocken zuckte er leicht zusammen und Spannte seine Muskeln an in erwartung einer Gefahr. >Meine Güte war ich weggetreten<, stellte er lleicht überrascht fest, wärend er sich orientiete. Noch immer waren sie in der Siedlung der Menschen und wenn er richtig lag, war der Lärm aus einer Gasse gekommen, die nur ein wenig entfernt war. Yuki neben ihm war erschrocken zurück gesprungen. Nun jedoch fragte sie, ob sie nicht schauen sollten, wer da die Mülltonne umgeschmissen hat. Ihre leicht wedelnde Rute entlockte Salomo ein leichtes STirnrunzeln es erinnerte ihn an seine Welpenzeit, da war er auch für jedes Abenteuer zu haben gewesen und bei dieser Hndin hatte er das gefühl, es war nun ebenso. Irgendwie schien sie ihn überhaupt ständig an irgendwas zu erinnern >Verrücktes Schicksal<, grummelte der Rüde innerlich und schlich leise zu der Richtung, wo die Geräusche hergekommen waren. Mit Sicherheit war es wieder nur ein dummer, tollpatschiger Mensch. Andererseits schien es nun recht still zu sein, was wiederum gar nicht zu den Zweibeinern passte. Neugierig ging er vor, blieb jedoch stehen um zu gucken ob die anderen beiden ihm folgten.

[Erinnerungen/ Krach- will nachschauen]

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Fanny
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ruhiges Gemüht
Alter :
5 Jahre
Rasse :
Berner Sennenhund
Größe :
69 cm

BeitragThema: Re: Zufall oder Schicksal    Do 26 Aug 2010, 20:14

Überrascht schreckte Fanny hoch, als sie ein lautes Scheppern ganz in der Nähe vernahm. Sie starrte Neera an.

"Ich geh mal nachsehen. Vielleicht ein anderer Hund."

Die Hündin sah sich in der Nähe der Bäckerei um. Sie blieb überrascht stehen, als sie jemanden fluchen hörte. Außerdem prallte die gleiche Stimme mit ihren Kampfkünsten. Fanny lächelte. Die Stimme war eher niedlich und klang kein Stück bedrohlich. Es roch nach Müll und jemand stöhnte laut. Die Hündin lief weiter.

Widerlich! Wie es hier riecht. Nicht zum Aushalten.

Fanny bog um eine Ecke und entdeckte eine umgefallen Mülltonne. Sie roch etwas seltsames, aber es war nicht der Müll. Da war noch etwas anderes. Etwas lebendiges.
Langsam lief Fanny auf die Tonne zu und blickte hinein. Ein kleines rot-braunes Tierchen bewohnte sie. Das Tier sah traurig aus und war richtig niedlich. Fanny lächelte.

“Ein Fuchs!“

sagte die Hündin fröhlich und legte sich nieder. So konnte sie das Raubtier besser sehen.

“Meine Güte, deine Rasse sieht man nun auch nicht jeden Tag und schon gar nicht in der Nähe von Menschen. Vielleicht war ich auch einfach nur zu blind und habe einen Fuchs deswegen noch nie entdeckt.“

Fanny legte den Kopf auf ihre Pfoten und musterte das kleine Tier. Der Fuchs hatte ein richtig schönes, rotes Fell und schwarz-braune Beine. Die Rückseite seiner Ohren waren in der gleichen Farbe. Der buschige Schwanz lag reglos neben dem Tier, doch dieses sah nicht fröhlich aus. Es sah richtig traurig aus.

Was hat er nur?

“Nun, ich will nicht unhöflich sein. Mein Name ist Fanny, ich bin eine Berner Sennenhündin, 5 Jahre alt und Single.“

Fanny fing an zu lachen.

“Wie sich das anhört... Man ist das peinlich. Egal. Wie heißt du?“

[bei Kyuubi]
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Grizzly
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bäriger Begleiter

BeitragThema: Re: Zufall oder Schicksal    Sa 28 Aug 2010, 19:25

Grizzly wäre beinahe entnervt stehen geblieben, doch nun versuchte er, den kleinen Mops auszublenden, so gut das eben ging. Wieder mal so eine Plaudertasche, sowas gesprächig nerviges. Ungemütlich brummte er und versuchte dem kleineren so deutlich zu machen, dass seine Schimpftiraden nicht gut ankamen. Da der Plattnasige sowieso immer Probleme beim Atmen hatte, wurde sein Gerede zu einer zusätzlichen Nervenprobe. Eigentlich hatte Grizzly ja eine recht hohe Reizschwelle, doch was lästiges Kleingetier anging wurde er gern schneller ruppig.
Ohne sich umzudrehen und nach der hüpfenden Plappertasche zu sehen grollte er:
„Kriegst du's auch auf die Reihe, ohne dämliches Zeug zu reden mir in mäßiger Geschwindigkeit hinterherzulaufen? Ansonsten erleichtere ich dir deinen Part.“

Die Drohung war vergleichsweise leer, Grizzly würde dem kleinen Rüden nichts tun. Zumindest nichts ernsthaft schlimmes. Ein Bad im Fluss hatte noch keinem geschadet und er wäre das Plappermaul für kurze Zeit los. Kletten waren schon was lästiges.
Schaufend stapfte der bärenhafte Rüde über einige Äste, die am Waldboden lagen, dann erreichten sie dne Rand dessen. Vor ihnen streckte sich ein Feld aus. Dahinter war der Ausgangspunkt des Rauchgestanks zu sehen. Kurz hielt Grizzly an und sondierte die Lage. Außerdem wartete er auf Bully. Der bekam bei seiner Ankunft einen unfreundlich warnenden Blick geschenkt, dann setzte sich der Große wieder in Bewegung. Einem zotteligen Berg gleich zockelte Rizzly über das freie Feld, immer in Richtung brennendes Gerippe von einem Haus. Und ja, der Geruch nach anderen Hunden wurde stärker. Die altersmüden Augen ließen lange auf diese Erkenntnis warten, doch schließlich konnte er drei Artgenossen ausmachen. Wieder hielt er an und versuchte zu erkennen, ob sich die drei in Gefahr befanden. Ein warnendes Bellen wäre wahrscheinlich überflüssig gewesen, deshalb ließ er es auch bleiben. Grizzly war ein eher ruhiger Begleiter, nicht so was hyperaktiv kläffendes. Weiter ging es in gleich bleibendem Tempo.

Inzwischen mussten die drei sich ähnelnden Hunde ihn und Bully auch bemerkt haben. Sachlich trat er zu ihnen heran, unterließ eine Begrüßung und nickte nur so leicht, dass es auch ein Zucken des Kopfes hätte sein können. Sein Gesichtsausdruck war unfreundlich, als hätte diese lästige Gefahrensituation sein Schläfchen unterbrochen. Er überlegte kurz, ob ein schlechter Witz wie Wo brennts denn? hier angebracht war, aber er ließ es besser bleiben. Er mochte ja ein Meister im ersten schlechten Eindruck sein aber so etwas musste nicht unbedingt sein.

„Ich würde euch empfehlen eure Wurzeln mal zu kappen und dieses stinkende Örtchen zu verlassen. Ganz schön warm hier.“

Mehr sagte er nicht und sicherlich war es ihm wieder gelungen, einen schlechten ersten Eindruck zu verbreiten. Wie immer – und wie immer war ihm das piepegal.

[droht Bully | belehrt Dawn, Mali und Sayuri]
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Zufall oder Schicksal

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