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31. März 2010 (xobor)
FORENERÖFFNUNG:
6. August 2010 (Forumieren)
ROLLENSPIELSTART:
11. August 2010
FORENLEITUNG:
Nele, Yuki & Salomo




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WETTER: Schneefall, dicke Wolken
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 Erstes Erwachen

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AutorNachricht
Nele
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kleiner Wirbelwind
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Australian Shepherd
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56 cm

BeitragThema: Erstes Erwachen    Di 23 Okt 2012, 16:37

Erstes Erwachen


Nach dem es Nacht geworden war und die Sterne auf die Hunde der Insel herableuchteten, schloss jeder von ihnen die Augen und sank in ein Traumland hinein. Jeder Traum, von den Hunden, war bisher nicht besonders spektakulär. Meist beschäftigten sich die Träume mit Jagen oder der Vergangenheit der Hunde. Eben das, was die Tiere am Meisten brauchten. Hunger und weg mit der Kälte, so war meistens das Gefühl und das Wetter in den Träumen. Jeder Traum zeichnete sich auch als Traum ab, ein bisschen milchig und beim Aufwachen, hatte man schon wieder vergessen, was sich darin abgespielt hatte.
Aber dieses mal, war alles anders. Der Traum fühlte sich real an. Die Hunde hatten trotzdem ein wenig Hunger, nicht riesigen, aber immerhin Hunger. Außerdem waren sie bei den Gestalten, neben denen sie eingeschlafen waren, auch wenn ihnen diese Tatsachen erst am nächsten Morgen bewusst werden würden. Seltsam, diese Träume.


__________________________________________________________


Der erste, kleine Hundetrupp findet sich in der Nähe einer kühlen Höhle wieder, die von Steinen umgeben ist. Ist es ein Gebirge? Um das heraus zu finden, müsste man auf einen Hügel klettern, aber irgendwie sind hier alle Hügel gleich groß, komisch. Ein wenig kühl ist es und ziemlich windig. Es ist fast so, als wäre die Hundegruppe in einem Gebirge. Leise, zwischen dem Flüstern des Windes ist das Echo von rauschendem Wasser zu hören. Oder bilden sie sich diesen Klang nur ein, weil sie alle eine trockene Kehle zu ertragen haben? Schnell war der Beschluss gefasst: Es wurde Zeit den Fluss auf zu suchen, der doch da gewiss in der Nähe war. Auch wenn sie sich dazu aus der Höhle in den kühlen Wind begeben mussten, der einem die Haare ins Gesicht pustet.

Salomo x. Fanny x. Yuki x. Robin
(auf dem Grazhora)


Die zweite Gruppe findet sich ein einem Meer aus Grashalmen wieder. Doch nicht nur das. Alle vier befinden sich grade auf Wachteljagd. Doch so dumm und klein diese gefiederten Tiere sind, es ist erstaunlich schwer sie zu erhaschen. Schon bald müssen die vier feststellen, dass sie sich einen Plan ausdenken müssen, in dem sie gezielt zusammenarbeiten, wenn sie auch nur einen Vogel fangen wollen. Bisher scheinen sie von ihnen zum Narren gehalten zu werden. Die Wachteln machen sich nichteinmal die Mühe aus der riesigen Senke zu verschwinden. Fröhlich erheben sie sich hin und wieder um knapp über den Nasen der Hunde vorüber zu fliegen und sich nach einigen Metern wieder auf dem Boden nieder zu lassen.

Nele x. Casper x. Rita x. Socke
(auf der Sanzhyar)


Die Mitglieder der dritten Gruppe wachen auf weichem Moos wieder auf. Vollkommen ausgeruht, erblickten sie den Wald, der sich um sie tummelt. Wald, überall Wald! Das leichte Hungerfühl in den Magengegenden der Wölfe ist doch beunruhigend und sie versuchen Beute ausfindig zu machen, aber irgendwie ist es schwer Tierspuren zu erkennen auf dem moosbewachsenen Boden. Vielleicht gibt es in diesem Teil des Waldes keine Tiere zu jagen. Auch der Geruch von Wasser ist kaum vorhanden. Komisch.
Aber durch den eben eingesetzten Wind, können die Hunde das Wasser schon wittern. Sie müssen sich nur anstrengen und den Wassergeruch in ihre Nasen aufnehmen und erkennen. Vielleicht finden sie ja eine Wasserquelle, an der sich freilebende Beutetiere tummeln.

Felex x. Sinaan x. Fairy
(Rechts im Wald des Yokoku)[/center]


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Casper
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heartbreaker
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67 cm

BeitragThema: Re: Erstes Erwachen    Fr 26 Okt 2012, 12:00

let the rain fall.
Alles war dunkel, nur der Mond erhellte die Wiese. Nun musste sich der Rüde auf seine Nase und auf seine Ohren verlassen, denn sehen konnte er nicht mehr allzu viel. Er konnte nicht besonders gut nachts sehen, doch dafür hatte er ja seine anderen Sinnesorgane, die reichten ihm. Er spürte wie die anderen drei Hunde bei ihm waren. Er kannte sie nicht, hatte auch noch nicht ein Wort mit ihnen gewechselt, aber es störte ihn nicht das sie ebenfalls hier waren. Das feuchte Gras durchfuhr sein Fell und er spürte die Kälte auf seiner Haut, was ihm eine Gänsehaut bereite. Zwar lieber er das Nasse, doch nur wenn es von oben herunterkam, also wenn es regnete. Casper lag tief im Gras versteckt, so wartete er auf die kleinste Bewegung. Er versuchte eine dieser flinken Wachteln zu fangen, doch leichter gesagt als getan. Immer wenn diese Viecher nur das leiseste Geräusch hörten, flogen sie hoch und verschwanden in der Dunkelheit.

Ein paar Minuten lag der Rüde wie angewurzelt da. Als er dann eine der Wachteln entdeckte, sprang er auf und sprang dann auch sofort ab. Er flog ein zwei Meter, doch bevor er bei dem Tier ankam, war dieses schon längst in der Luft. Casper sprang noch nach der Wachtel, versuchte sie zu packen, aber verfehlte sie. Sauer und voller Wut, bellte er ihr nach, was aber ein Fehler war, denn dadurch wurden alle Tiere aufgeschreckt und folgen hoch in die Lüfte. "Scheißdreck!", bellte er noch einmal laut vor sich her und drehte sich dann um.

Langsam ging er davon, ging auf die Fremden zu und nickte kurz. "Hey ihr! Mein Name ist Casper und ... ach ich will nicht lange um den heißen Brei herumreden. Wollt ihr zusammen mit mir diese blöden Viecher fangen? Also ich meine das wir uns einen Plan überlegen wie wir das am besten hinkriegen. Alleine ist das unmöglich!" Nur kurz vorgestellt und dann kam der Rüde gleich zur Sache. Er schaute sich in der Runde um. Ein kleiner weißer Hund, eine Salukidame und ... und eine gleichrassige Hündin. "Wow. Ihre Augen!", ging es Casper durch den Kopf, als er die Fremde anschaute. "Diese Augen kommen mir bekannt vor..., überlegte er, wand sich dann aber schnell wieder ab und schüttelte kurz den Kopf. "Also..?", hakte er nach und zuckte mit den Lefzen.
{Socke, Rita & Nele || auf der Sanzhyar}


Zuletzt von Casper am Sa 27 Okt 2012, 12:09 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Nele
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kleiner Wirbelwind
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BeitragThema: Re: Erstes Erwachen    Fr 26 Okt 2012, 21:49

Die ungleichmäßigfarbigen Augen suchten ihren Weg durch die Nacht, die bald vom Tag abgelöst werden würde. Noch war es relativ dunkel, aber die ersten Sonnenstrahlen würden bald ihren Weg durch das Geäst finden und ihre Umgebung in ein orang-gelbes Licht tauchen. Die Sonne würde die Welt wieder zum Leben erwachen, mal wieder, so wie jeden Tag. Nele würde bestimmt wieder einen Moment still stehen und diese neue Welt geniesen. Sie würde es lieben, so wie immer. SIe sah sich um und die Umgebung kam ihr vertraut und doch unbekannt vor. Sie legte ihren grau-weißen Kopf leicht schief und sah sich um. Überall Gras. Rechts. Links. Unten und oben war der Himmel.

Die bunte Hündin hörte ein Rascheln und blickte in die Richtung, aus der das verdächtige Rascheln kam. Sie zuckte kurz mit ihren Ohren und streckte die Nase in die Richtung. Der Geruch von Tau auf den Gräsern und frischer Morgensluft drang in ihre Nase. Sie atmete einmal tief ein. Ja, so fühlte sich Freiheit an, richtige Freiheit.
Ihre Aufmerksamkeit richtete sich wieder auf das Rascheln. Misstrauisch lauschte sie der Stille, bis sie eine Stimme hörte, die ihr recht bekannt vor kam. Neugierig lauschte sie ihrem Klang und musste in ihrem Gedächtnis nicht besonders lange suchen. Casper, ihr Freund. Wenige Herzschläge später, blickte sie direkt in seine brauen Augen.

"Ich hätte nie gedacht, dass wir uns nochmal sehen."

, gab die Hündin freundlich von sich und lächelte leicht den Rüden an. Sie kannte ihn schon einige Zeit. Jedenfalls von da an, als sie zusammen einen Teil ihres Lebens zusammen gelebt hatten. Es war die Zeit gewesen, in der sie noch wohlbehütet aufgewachsen waren, bei ihren Eltern. Da hatten sie sich irgendwie kennen gelernt. Jedenfalls hatten sie sich gut angefreundet und sich nach einer Trennung nicht mehr gesehen.
Die Aussi-Hündin nickte nur, als er wegen den kleinen Vögeln fragte, die sie im Gras hörte. Als wenn man die nicht gefangen kriegt. Du bist groß geworden, Casper. Groß und echt gutaussehend, dachte sie und musterte den Rüden noch einmal von oben bis unten. Ja, sie hatte recht.


{ CASPER ; SOCKE ; RITA ;; IM GRAS }

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Casper
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Australian Sheperd
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67 cm

BeitragThema: Re: Erstes Erwachen    Sa 27 Okt 2012, 12:22

... bevor die Sonne aufgeht.
Die Fremde die er eben noch angestarrt hatte, sprach ihn nun an. Doch was sie sagte, verwunderte den jungen Rüden. 'Ich hätte nie gedacht, dass wir uns nochmal sehen.', hatte sie gesagt. Casper trat ein paar Schritte zurück, um die Aussiedame besser begutachten zu können. Sie kam ihm schon bekannt vor, aber woher? Wer war sie? Nun er kannte nicht alle seiner Geschwister, vielleicht war sie ja eine Schwester von ihm..? Also Nelly und sie sahen sich schon ähnlich, aber ... nein, das konnte echt nicht sein. Er würde doch ihren Geruch wiedererkennen. Hin und her überlege der Australian Shepherd Rüde, doch er kam einfach nicht drauf. Wer war die Fremde? Nun schaute er wieder direkt in ihre Augen und auf einmal wusste er wer sie war. "Nele!", schoss es ihm durch den Kopf und seine Lefzen zogen sich hoch, zu einem dicken Grinsen.

"Lange, lange her, Kleine. So trifft man sich wieder, was für ein Zufall.", sagte er und zuckte belustigt mit den Ohren. "Ich denke wir müssen uns nachher nochmal gut unterhalten, aber lass uns jetzt bevor die Sonne aufgeht, anfangen zu jagen. Mein Magen knurrt schon seit Stunden!", fügte er noch hinzu und lächelte auf die anderen Hunde lieb an. Nun fing er an zu überlegen wie die Vier das am besten machen können. Nach ein paar Minuten fiel ihm ein Plan ein, ob er gut sein würde, würden die vier Hunde dann sehen. "Hört her..", fing er an, um erst einmal die Aufmerksamkeit seiner Artgenossen zu bekommen. Dann fuhr er fort: "Ich habe eine Idee wie wir das probieren können. Nele und ich wir warten hier im Gras, versteckt und ihr Zwei, ihr schleicht einmal um die Wachteln herum und jagt sie dann in unsere Richtung, wir schnappen uns dann die die am tiefsten fliegen.", erzählte er und wartete auf die Reaktion der Hunde. "Hoffentlich klappt das auch!", dachte er und musste grinsen.



{Socke, Rita & Nele || auf der Sanzhyar}
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Felex
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5 Jahre
Rasse :
Border Collie
Größe :
53 Zentimeter

BeitragThema: Re: Erstes Erwachen    Mi 31 Okt 2012, 17:44

I AM GONNA DANCE WITH SOMEBODY.
DANCE WITH SOMEBODY. DANCE. DANCE.
I AM GONNA DANCE WITH SOMEBODY


Die bebende Energie, die durch den Körper des Border Collies zuckte war nicht mehr auszuhalten. Es war fast so, als würde er unter Strom stehen, nicht mehr können und doch noch so viel Ausdauer haben, wie niemals zuvor. Vor lauter Anspannung verkrampfte sich schon fast der weiß-schwarze Körper. Neben ihm lag seine kleine, geliebte Schwester und in der Luft machte sich ein fremder Hundegeruch breit, den der Rüde zuvor noch nicht gewittert hatte. Er wollte seine Schwester nicht aufwecken, wollte aber auch nicht von ihr fort schleichen und die Gewissheit haben, dass da irgendwo ein anderer Hund um sie herum schlich, während sie schlief.
Generell wirkte die Gegend etwas unsicher auf den Collie Rüden. Er hatte sich schon in der Dämmerung umgesehen, so gut es eben möglich war, ob er etwas erkennen konnte, aber auch nur kaum ein Baum ließ sich zuordnen. Dafür lag der vertraute Geruch von Moos, heimischen Gräsern und Baumrinde in der Luft. Wald. Das zweite Zuhause der beiden Hundegeschwister. Wenn sie nicht hier waren, erledigten sie ihre Arbeit. Hüten und zusammen treiben. Eine Arbeit, auf die der Rüde sehr stolz war. Lange hatten beide lernen müssen, wie es ging, wie man sich verhalten musste und was für wachsame Augen man für diesen Job brauchte.

Der Instinkt des Border Collies rieht ihm, das Weite zu suchen. Er fühlte sich hier nicht mehr sicher. Irgendwas stimmte nicht. Der Geruch dieses fremden Hundes machte den Rüden wahnsinnig. Felex hasste es, wenn er eine Bedrohung nicht genau einschätzen konnte. Er biss die Zähne zusammen, drückte mit seiner Zunge gegen die geschlossenen Kiefer. Er würde auf passen und auf alles gefasst sein, weil immer etwas passieren konnte. Und dieses etwas war da, das wusste er... er würde darauf warten, darauf warten, dass Fairy wach wurde und sie aufbrechen konnten. Mein Gott, es war schon früh morgens. Wieso musste sie nur so eine unglaubliche Langschläferin sein? Ach..


;; bei Fairy ;; Sinaans Geruch in der Luft ;; angespannt ;;
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Rita
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Alter :
4 Jahre
Rasse :
Saluki
Größe :
68 cm (Schulterhöhe)

BeitragThema: Re: Erstes Erwachen    Do 01 Nov 2012, 14:44

Rita die neben Nele stand lauschte den Worten der beiden Hunden.
Ihr Blick schweifte zwischen den beiden abwechselnd hin und her.
Die Saluki Dame hatte langsam die Schnauze voll und meinte darauf zu dem
Rüden Moment mal Nur um eines klar zu stellen niemand sagt mir was ich machen soll
und wenn ihr zwei kleinen Turteltauben langsam mal fertig werden würdet
mit eurem Gefasel dann könnten wir langsam auch mal anfangen weil 1. ich hab Hunger verdammt
und 2. dieser Ort hier ist einfach nur schlecht für meinen Tor
(oder wie man das schreibt sry).
Mit eleganten Schritten lief sie los darauf aus die Wachteln schön in die Pfoten der beiden
Aussies zu jagen. Duda kleine knuffige Hündin komm mit meinte sie überheblich
als würden sie und die kleinere Hündin was besseres sein.
So jetz ist schluss mit Kindergarten ich hab Hunger dachte sie sich.
Die ganze Zeit hatte sie nichts gesgagt doch wenn Rita nichts sagte, dann konnte
dies nicht gut ausgehen.

(bei Nele, Casper, Socke)
(sry ist kurz geworden aber ich werde momentan nur von meiner Mum genervt und kann mich nicht konzentrieren ahhhh)
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Sinaan
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Einsamkeit
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1 Jahr alt
Rasse :
Altdeutscher Schäferhund
Größe :
65 cm.

BeitragThema: Re: Erstes Erwachen    Fr 02 Nov 2012, 13:55

    Der kühle Wind umspielte den kräftigen Körper des Schäferhundes und jagte ihn einen schwarzen Schauer den Rücken herab. Die dunkle Nase des Rüdens zuckte und er schreckte in die Höhe.
    Sein Atem ging schnell und er sah sich beinahe hektisch um. Dieser Rüde... Diese Umgebung... Alles... Nur ein Traum... Nur ein Produkt seiner Fantasie die mit ihm durchgegangen war und sich einen Scherz erlaubt hatte.
    Beruhigt senkte Sinaan wieder seinen Kopf und legte ihn auf seine Pfoten, sein Hals schmerzte immer noch, auch wenn die Wunde beinahe verheilt war. Dieser verdammte Hybrid!
    Langsam schloss Sinaan wieder seine Augen und wollte zurück ins Reich der Träume kehren als der Wind ihn plötzlich den Geruch eines fremden Hundes in die Nase trug.
    Ein unheilvolles Knurren verließ seine Kehle und er richtete sich widerwillig auf. Auch wenn es schon früh morgens war – Sinaan hatte keine Lust nun irgendwelche Eindringlinge zu verscheuchen, er wollte sich lieber erholen...
    Aber nein, dass wurde dem Rüden wieder einmal nicht gegönnt. Pflicht war nun einmal Pflicht.
    Er konnte es nicht zu lassen das irgendwelche fremden Hunde sich in seinem Revier aufhielten und ungeschoren wieder gehen konnten.
    Das war unverzeihlich! Sie wussten wohl anscheinend nicht mit wem sie es hier zu tun hatten.
    Schnell verwarf Sinaan seine Gedanken und folgte dem Geruch der beiden Eindringlinge welche er nach kurzer Zeit auch schon ausfindig machen konnte, waren sie schließlich nicht weit entfernt von ihm.

    Tzk... Wie konnten sie es wagen einfach in sein Revier einzudringen?
    Erneut entwich dem Rüden ein dunkles Knurren, er zog seine Lefzen hoch und legte die Ohren an, ehe er sich den beiden näherte.
    Einen Moment verharrte er in dieser Position und musterte die Beiden welche keinen besonderen Eindruck bei Sinaan hinterließen.
    Ein erneutes Knurren – Dieses mal allerdings lauter – entwich der Kehle des Rüdens ehe er auf den naheliegenden – Felex – zu rasste und ihn mit der Wucht seines Körpers versuchte auf den Boden zu drücken.

    "STIRB ELENDIGER KÖTER!“

    Knurrte er ihn so laut entgegen das sein Begleiter nun auch zurück in die Realität gerissen werden sollte.


Bei Felex
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Fanny
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ruhiges Gemüht
Alter :
5 Jahre
Rasse :
Berner Sennenhund
Größe :
69 cm

BeitragThema: Re: Erstes Erwachen    So 18 Nov 2012, 20:45

Fanny saß im Eingang der Höhle, in der sie sich wieder gefunden hatte. Unsicher streckte sie die Nase in den schneidenden Wind. Interessant. Höchst interessant...
Es wunderte sie eigentlich nicht, dass sie plötzlich an einem Ort war, wo Sand die Landschaft prägte. Langsam konnte sie den Schnee und die Kälte nämlich wirklich nicht mehr ertragen! Kein Wunder also, dass ihr Unterbewusstsein sich die Mühe gemacht hatte und ihr so eine hübsche Gegend in ihren Träumen darbot. Aber es war schon seltsam, dass alles so extrem real war...
Und außerdem waren hier keine verwirrenden Geschehnisse oder ähnliches zu Gange! Wo waren die skurrilen und surrealen Wesen, die ihr Worte in einer ihr unverständlichen Sprache ins Ohr hauchten? Wo waren die plötzlichen Szenenwechsel? Wo waren die bekannten Augen in Köpfen von unbekannten Gesichtern? Fanny hatte bisher immer ruhig und angenehm geschlafen und ihre Träume waren stets nur eine vage Erinnerung am nächsten Morgen gewesen, die so schnell verblasste wie der erste Tau im Herbst. Aber jetzt... Jetzt war alles so real, so greifbar, so unglaublich glaubwürdig und echt. Zu echt. Und genau deswegen regten sich diese Zweifel in Fannys Herz. Wäre diese ganze Szenerie nicht etwas verschleierter, etwas undeutlicher, so wäre die Bernerdame wohl seelenruhig durch diese Landschaft flaniert, aber so...?!
Unsicher warf die Bunte einen Blick zurück über ihre Schulter. Da lagen sie. Salomo, Yuki und Robin. Alle drei. Sie schliefen noch. Gab es das überhaupt? Einen Traum in einem Traum? Und wenn ja: Gab es dann auch einen Traum in einem Traum in einem Traum?
Fanny runzelte die Stirn und musste zugleich grinsen. Jaja, diese fremde Welt, wenn man die Augen schloss und diesen verrückten Gedanken, die man dann bekam.
Erneut suchten ihre Augen ihre Umgebung ab. Sie entdeckte nirgendwo Anzeichen, die sie darin bestätigten, dass all dies hier wirklich nur ein Traum war. Zumal sie bisher nie in ihren Träumen umher wandern konnte... Sonst war sie mehr eine geisterhafte Persönlichkeit gewesen, die beobachtete und weniger erlebte. Oder sie war einfach nur verrückt geworden. Ja, das klang plausibel.
Verrückt war sie! An Nettigkeit zu Grunde gegangen. So musste es gewesen sein! Wie denn auch sonst? Sinaan hatte ihr ja wunderbar gezeigt, dass ihr weiches Herz zerschmelzen konnte wie Wachs in der Sonne. Und jetzt musste sie dafür bezahlen. In ihrem nächsten Leben – wenn es so eines überhaupt gab – würde sie ganz einfach böse werden. Sinaan konnte das ja auch und er war noch am Leben. Glaubte sie zumindest...
Fanny kniff die Augen zusammen, da sie glaubte an den glatten Felswänden etwas gesehen zu haben, doch da war nichts. Gar nichts... Welche Ödnis! Und plötzlich kam ihr der Gedanke, dass es vielleicht auch ganz anders sein könnte...
Vielleicht war das hier ja ihr echtes Leben! Vielleicht war sie in ihren wirklichen Träumen in einer Eislandschaft gelandet, um dieser stetige Wärme zu entfliehen. Ihr Maul war wirklich sehr trocken...
Oder Fanny ließ einfach das Denken sein und tat es ihren Weggefährten gleich: Schlafen. Dann hätte sich das alles auch, doch sie bezweifelte, dass dieser Mangel von Speichel in ihrem Maul sie bei diesem Vorhaben unterschützen würde. Die Bunte stand auf und ging zu der schlafenden Yuki, um diese mit der Nase anzustupsen. Irgendjemand musste ihr ja bei der Wassersuche helfen. Sie hatte dort in diesem Tal, in welchem sie sich wiedergefunden hatte einen Fluss gesehen. Dort würde sie bestimmt ihren Durst stillen können.


[bei Salomo, Yuki und Robin in einer Höhle in Grazhora | sitzt am Eingang der Höhle alleine | denkt viel nach | geht zu der schlafenden Yuki und will diese aufwecken]
Tut mir leid, etwas Powerplay, aber ich wollte keinen Mini-Post schreiben und ich hoffe, es ist nicht ganz so extrem >.<
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