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 Zuckersüße Träume

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Spielleitung
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des unberechenbare Schicksal

BeitragThema: Zuckersüße Träume    Di 12 Jun 2012, 14:35

Zuckersüße Träume


Nach dem es Nacht geworden war und die Sterne auf die Hunde der Insel herableuchteten, schloss jeder von ihnen die Augen und sank in ein Traumland hinein. Jeder Traum, von den Hunden, war bisher nicht besonders spektakulär. Meist beschäftigten sich die Träume mit Jagen oder der Vergangenheit der Hunde. Eben das, was die Tiere am Meisten brauchten. Hunger und weg mit der Kälte, so war meistens das Gefühl und das Wetter in den Träumen. Jeder Traum zeichnete sich auch als Traum ab, ein bisschen milchig und beim Aufwachen, hatte man schon wieder vergessen, was sich darin abgespielt hatte.
Aber dieses mal, war alles anders. Der Traum fühlte sich real an. Die Hunde hatten trotzdem ein wenig Hunger, nicht riesigen, aber immerhin Hunger. Außerdem wachten sie neben den Gestalten auf, neben denen sie eingeschlafen waren. Seltsam, diese Träume.

{ eine Karte zu den Orten folgt heute Abend. }


Der erste, kleine Hundetrupp findet sich in einer kühlen Höhle wieder, die von Sand umgeben ist. An einem Strand? Nein, eine Art Wüste. Überall ist Sand und das ziemlich feiner. Aber es ist nicht so heiß, wie in einer Wüste, ein wenig kühler und es ist ziemlich windig. Es ist fast so, als wäre man in einer Wüste, die eigentlich nur ein langer Stand mit Hügeln ist. Sollte man dann nicht vielleicht das Meer suchen?

Salomo x. Fanny x. Yuki x. Robin


Die zweite Gruppe findet sich ein einem Meer aus Grashalmen wieder. Überall Gras. Eine Art Wiese? Es scheint so. Überall ist es grün und grasig. Ein paar Blumen recken ihre farbigen Köpfe auch über die paar Halme. Aber eigentlich ist es doch unfassbar, dass die Wiese so riesig ist. Ist da nicht noch etwas anderes, außer Gras?
Ah, ja. Da ist eine Erhebung, ein Berg! Und oben drauf steht ein Baum. Vielleicht findet man da ja ein Ende aus dem ewigen Gras.

Dima x. Nele x. Itachi x. Damon

Die dritte Gruppe hat es wohl am Besten. Sie kam in eine ziemlich passende Gegend. Bäume, Bäume und nochmal Bäume. Aber man hört nicht das vertraute Zwitschern von Vögeln oder spürt den erdigen Boden unter den Pfoten. Da ist Gras, auf dem Boden und keine Blätter. Alles ist trocken und das Wetter ist angenehm, wie auch bei den anderen Gruppen. Komisch.
In der Ferne hört man ein leises Rauschen. Klingt wie ein Wasserfall, oder?

Sinaan x. Socke x. Eika


Die Hunde sind nun in dem Traumland und sollen sich erst einmal ein wenig fragen, was los ist, warum der Traum so real ist und ob das jetzt ein Traum oder doch Realität ist. Eigentlich sind Träume ja ganz anders. Euch werden bestimmt ganz viele Fragen für eure Hunde einfallen.
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Nele
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BeitragThema: Re: Zuckersüße Träume    Di 12 Jun 2012, 14:55

Nele roch etwas, was ihre empfindliche Nase eigentlich erst im Frühling wahr nehmen sollte. Blumen? Ja, Blumen! Wie war das möglich? Langsam öffnete sie ihre verschiedenfarbigen Augen und starrte gegen etwas Grünes. Gras? War das Gras? Nele schloss wieder ihre Augen und beschloss das als Einbildung anzusehen. Sie sollte schlafen, denn es war kalt und sie konnte ohnehin schlecht... moment mal. Es war warm. Die Sonne schien auf ihren Pelz und erwärmte diesen angenehm.

Noch einmal wagte sie es ihre Augen zu öffnen. Dieses Mal nur das Blaue. Das Blaue irrte sich meistens nicht. Aber auch das sah dieses Grüne. Schließlich schloss die das Blaue und linste mit dem Braunen. Aber auch das sah nur diese Grasmasse vor sich. Nele öffnete beide Augen und starrte wirklich einen Grashalm an, einen echten Grashalm.
Ihre Ohren klappern von Grashalmstängeln, die sich aneinander rieben oder gegeneinander stießen und ihre Nase nahm noch immer den Geruch von Blumen und Gras war. Frischem, saftigen Gras. Die Sonne wärmte ihren bunten Pelz und sie schmeckte sogar den Frühling fast auf ihrer Zunge.

Mit einem Mal sprang die Aussidame hoch und drehte sich wild im Kreis. Dann auf einmal began sie wie ein Hase durch das hohe Gras zu springen. Es schien endlos zu sein. Ein endloser Frühling.
Nele began zu belten und zu kläffen "ES IST FRÜHLING! Welt steh auf! Steh auf! Es ist Frühling!" Nele lauschte und erwartete, dass jeden Moment Vögel über den Himmel flogen oder aus den Gräsern sprangen. Sie verlangte, dass man das leise Tapsen von Mäusepfoten auf dem Boden hörte und sie wollte, dass die Erde von den Hufen von Rehen oder anderen Tieren, die sie jagen könnte zitterte. Aber nichts geschah. Sie hörte weiterhin nur das Klappern der Grashalme, die sich mit dem leichten Wind bewegten. Sonst war da nichts.
Nele legte den Kopf schief und setzte sich ein wenig traurig nieder. Was war denn los? Wo waren die Vögel? Und wo war dieses Zittern? War da denn nichts außer diese Grashalme? Ach kommt schon! Das konnte doch nur ein schlechter WItz sein, oder?


{ sitzt enttäuscht im Grasmeer }

. . . . . . . .

i am not your fucking princess

thank you so much, eika <3'

i am colorful.
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Yuki
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BeitragThema: Re: Zuckersüße Träume    Di 12 Jun 2012, 15:58

Ein gewaltiges Gähnen konnte die Hündin einfach nicht unterdrücken. Ihr Körper konnte noch immer die Strapazen und die Spannung ihrer Jagd spüren. Ihre Muskeln waren noch nicht ganz erfrischt und wollten sie dazu überreden doch noch ein wenig länger liegen zu bleiben – doch nur ein wenig! Aber Yuki gab diesem leisen, verführerischen Flüstern nicht nach, denn sie spürte unter sich etwas merkwürdiges. Es war nicht der kalte Schnee welcher unter ihrem weichen Fell getaut war, oder das nasse Laub welches darunter noch übrig geblieben war. Auch keine Erde oder Gras. Dafür war das viel zu hart. Mit zuckenden Ohren öffnete die Fähe ihre Augen und blickte auf den Boden. Hmm?! Gestein? Felsen? Yuki war ganz offensichtlich verwirrt. Sie hatten sich doch neben Bäumen niedergelassen? O-oder? War ihr Gedächtnis denn so schlecht?! Nein. Das war es nicht. Normalerweise konnte sich die Hündin sehr viel merken. Also...was war hier los? Yuki blinzelte einige Male heftig hintereinander um die Müdigkeit wegzuschieben, welche trotz des merkwürdigen Umstandes da geblieben war.

Die Hündin stemmte sich auf ihre Pfoten und schüttelte kräftig ihr Fell. Erst jetzt viel ihr auf wie warm es doch war. Wo war die Kälte? Wo war der eisige Schnee? Die Hündin schaute sich um als würde der Schnee gleich aus der Ecke springen und „Buuuuh!“ schreien. Yuki stutze. Hier war irgendetwas faul. Einen weiteren forschenden Blick in die Höhle werfend konnte sie wenigstens damit ihr Gewissen beruhigen, dass ihre Freunde dort waren. Also, egal was hier los war – sie war nicht allein. Das war doch schon mal toll. Und genau das brachte die Tamaskandame zum lächeln. Eigentlich war sie ja nie alleine. Egal ob jemand da war oder nicht. Sie wusste immer ihre Freunde bei sich. In ihrem Kopf, in ihren Gedanken, in ihrem Herzen und einfach überall und sowieso. Dieser Gedanke beruhigte die Fähe ungemein und mit neuer Zuversicht wagte sie den Gang aus der Höhle.

Aber was dort draußen auf sie wartete kam dem menschlichen „WTF?!“ sehr nahe. Der Schrecken der ihr eingejagt wurde, kam durch ihre Tellergroßen geweiteten Augen zum Ausdruck. Ihr Nackenfell sträubte sich schlagartig und auch ihre Rute schien größer zu sein.

WAS ZUM?!

Rief die Hündin laut hinaus. Wenn das mal nicht ihre Kumpanen in der Höhle wecken würde. Aber das interessierte sie gerade nicht. Das. War. Einfach. Unglaublich! Was zum Teufel war hier bitteschön los? Wäre mal jemand so freundlich um es ihr zu erklären? Konnte jetzt nicht jemand um die Ecke kommen und sagen „Reingelegt!“? Ihren Kopf von einer Richtung in die anderen werfend, sah sie, dass hier überall nur Sand war. Sand, Sand und Sa- nein, sie hatte sie getäuscht. Da war auch noch SAND. Den hatte sie ja mal komplett übersehen. Ein Schauder ließ den Körper der Hündin erzittern. Yuki senkte ihren Kopf und schnüffelte am Sand. Die feinen Körner brachten sie zum Niesen. Mit einem kräftigen „Hatschii!“ begann die Fähe sich ein wenig zu beruhigen. Hier war wenigstens nichts böses. Dennoch hatte sie in ihrem Leben noch nie so viel Sand auf einmal gesehen. Zwar gab es auf der Insel auch Sand, aber doch nicht in solchen Mengen! Und außerdem waren da die hellen Körner an einem Strand mit dem anschließendem Meer. Yuki schnaubte. Wo war hier denn bitteschön das Meer? Den riesigen, blauen Ozean konnte man doch kaum übersehen, oder?

Aber auch wenn es hier das flüssige Element noch nicht in Sicht war musste die Hündin zugeben, dass die Sonne die ihr auf den Rücken schien sie angenehm wärmte. Diese Wärme tat der vorherigen Eiseskälte ausgesprochen gut. Die Hündin schloss für einen Moment die Augen und genoss das Gefühl nicht wegen den niedrigen Temperaturen zu zittern. Allerdings nicht lange, denn sie wusste, dass sie diese Gebiet – und damit auch dessen Gefahren – nicht kannte. Irgendwie musste die Fähe bei dieser Warnung lächeln. Salomo würde sie bestimmt auch davor warnen nicht vor Freude überzusprudeln. Aber das tat sie ja auch gar nicht. Abermals zuckten ihre Ohren, diesmal unsicher ob sie nachschauen sollte ob ihre Freunde schon wach waren oder ob sie hier Wache halten sollte. Nach einigem hin und her entschied sie sich für letzteres. Entschlossen ließ die Hündin sich auf ihre Hinterläufe fallen und blickte in das endlose Meer aus Sand.

[Wacht auf – bemerkt das etwas nicht stimmt – verwirrt – läuft aus der Höhle – erschreckt sich – fängt sich wieder ein – sitzt Wache]

. . . . . . . .

Vielen Dank an Jioni aus Funkstille, wegen ihr besitze ich dieses Set (:

Das Herz hat Gründe welcher der Verstand nicht kennt...
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Socke
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BeitragThema: Re: Zuckersüße Träume    So 01 Jul 2012, 00:19

Socke hörte das Rauschen von Blättern. Schönen, grünen Blättern im milden Frühlingswild. Glücklich rollte er sich auf den Rücken und spürte die weiche Erde unter seinem weißen, haarigen Rücken. Weiche, warme Erde und er spürte die weichen Lichtstrahlen, die durch das nicht so dichte Blätterdach der Bäume auf seine weiße Lockenpracht fiel. Traumhaft!
Der Weiße schien sich in einem realen Traum zu wälzen, denn eben lagen noch die Kälte und das Ende des Winters neben ihm. Es fühlte sich gut an. Aber moment mal.
Er roch sogar die Erde. Socke roch wirklich den lehmigen Boden und die Blätter und hörte sogar, wie einige durch die Luft segelten, nur um sich ruhig und friedlich auf den erdigen Boden zu legen. Wundervoll!

Der etwas Ältere öffnete seine Augen und traute diesen nicht. Sie mochten schon viel gesehen haben und alt sein, aber in der Regel konnte er sich auf diese verlassen. Ja, sie hatten ihm immer die Wahrheit gezeigt und nie ein Trugbild. Aber vielleicht.. ja, vielleicht war das auch kein Trugbild!
Vielleicht war das der Himmel. Ja, genau! Der Himmel. Socke musste seinen Tod in dieser Kälte gefunden haben und war nun im Himmel. Er musste bestimmt seine alten Schulden nun begleichen, um als Schoßhund zu Gottes Füßen zu liegen, genau! Ganz sicher. Aber wo war Strumpf? Der Dackel und er hatten doch immer alles zusammen gemacht! Warum war Strumpf nicht mit ihm gestorben. Kleiner Dummkopf. Jetzt stand der draußen in der Kälte der Erde und trauerte um Socke - genial. Und er verpasste ein aufkommendes Abenteuer. Diese Dackel. Unmöglich.

"Hallo! Hallo! Ähm.. KUKUK! Ist da noch wer? Mein Name ist Socke und ich bin gestorben und jetzt muss ich meine Schulden begleichen, um in den Himmel zu kommen! Ist da jemand, bei dem ich begleichen kann oder der mir helfen will? KUKUK!"

Der Weiße schrie aus voller Kehle und fing an zu bellen. Seine Rute pendelte lustig hin und her, während er ein bisschen mit dem hinternwackelnd durch diese 'Zwischenwelt' lief und suchte nach Helfern oder Begleichern. Lustig oder? Er war gestorben und es ging im blendet. Leider geil.


{ denkt Unsinn ;; Eika & Sinaan }
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Robin
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BeitragThema: Re: Zuckersüße Träume    So 15 Jul 2012, 22:11

Robin wachte auf und gähnte herzhaft bevor er realisierte, dass etwas ganz und gar nicht stimmte, er lag nicht mehr im Schnee, sondern in einer dunklen Höhle. Neben ihm nahm er die ruhigen Atemzüge seiner neuen Gefährten wahr, doch einer fehlte und nach kurzem Schnüffeln, wusste der Rüde wer fehlte und wohin sie war. Er folgte der Fährte von Yuki und staunte nicht schlecht als er aus der Höhle trat und Sand sah. Einfach nur Sand. Kein Schnee, kein einziger Baum und von der Kälte war auch nichts mehr zu spüren.
Robin lief hinüber zu Yuki und fragte sie:

"Yuki wo sind wir hier und wie kommen wir hier her?"

Verwirrt blickte sich der junge Rüde um, spürte den feinen Sand zwischen seinen Pfoten und die warme Sonne auf seinem Pelz. Er reckte seine Nase in den Wind, versuchte eine Witterung auf zu nehmen, doch nichts außer dem Sand und den Geruch seiner Gefährten nahm er wahr. Träumte er oder hatte er etwas verdorbenes gefressen? Aber dann würde die Hündin neben ihn nicht auch da sein und ihn nun ansehen.

[Wacht auf / folgt Yuki nach draußen / ist verwirrt / fragt Yuki]
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Salomo
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BeitragThema: Re: Zuckersüße Träume    Sa 21 Jul 2012, 08:57

Mit schläfrigen Blick lief er durch diese scheinbar endlose Dünenlandschaft. Wann hatte er sich aufgemacht? Wie lange lief er schon? Seine Erinnerungen waren verschwommen. Die blendende Sonne auf dem hellen Sand raubte ihm offensichtlich schon den Verstand. Wie war er nur auf die Idee gekommen so einen Weg ein zu schlagen? Ein wenig verärgert biss er die Zähne zusammen und beschleunigte seinen Gang. Der feine Sand gab unter seinen Pfoten nach und was eben noch als angenehmer Nebeneffekt wirksam gewesen war kostete den Rüden nun umso mehr Kraft, sodass er schon bald wieder langsamer wurde. Nun jedoch änderte sich etwas. War das dort vorne ein Stein, einer, der größer war als ein Insektenkopf? Neugierig lief er abermals los.
Tatsächlich, das hier schien sogar eine Höhle zu sein! Und der Geruch, das waren doch die Hunde mit denen er letztens unterwegs gewesen war! Vermutlich war er auf der suche nach ihnen gewesen. Vorsichtig lugte er erst um die Ecke und trat dann in die Höhle. Hier war die Kühle Luft noch deutlicher zu spüren, da nichtmal die Sonne einem auf den Pelz schien. Doch da war niemand. Mit gespitzten Ohren und generell aufmerksamen Sinnen schlich er in seiner üblichen, lautlosen Gangart durch dieses Halbdunkel.
Nach einer Weile sah er wieder einen Lichtschein. War er im Kreis gelaufen oder hatte die Höhle zwei Eingänge? Sein Weg hatte immer einen leichten Bogen nach links beschrieben...
Lange darübernachdenken musste er jedoch nicht, denn dort hinten am Ausgang saßen Yuki und Robin. Vorhin war da niemand gewesen, es musste also eine andere Öffnung sein, auch wenn sie eine verdächtige Ähnlichkeit mit der aufwies, durch welche er die Höhle betreten hatte.

"Na ihr Zwei, wie geht es euch? Wisst ihr wo die anderen sind? Oder sind die anderen auchnoch draußen? Es war schrecklich diese Höhle zu finden."

Mit einem sanften Lächeln trat er zu ihnen, war innerlich doch ein wenig überrascht woher diese Worte aus seinem Mund kamen. Offensichtlich hatte diese ganze Sandgeschichte doch ein wenig wirr gemacht. Es war ja beinahe so schlimm gewesen wie dieser endlose Schnee...

[läuft durch die Gegend; betritt Höhle; geht zu Robin und Yuki]
(Nicht lang, aber ich bin grad ein wenig einfallslos x) Nächstes mal wirds wieder mehr)

. . . . . . . .

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Fanny
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BeitragThema: Re: Zuckersüße Träume    Sa 21 Jul 2012, 19:59

Irgendetwas kitzelte Fanny in der Nase und eine vertraute Stimme schien sie auf unangenehme Art und Weise wecken zu wollen. Noch völlig benebelt vom Schlaf blinzelte Fanny und hob leicht das Haupt. Ihre Sicht war noch verschwommen, klärte sich aber bald und sie entdeckte Yuki am Eingang der Höhle. Scheinbar hatte die Gute etwas entdeckt. Fanny lachte in sich hinein und stellte sich vor, wie Yuki grünes Gras unter der Schneedecke entdeckt hatte und aufgrund des Winters schön völlig vergessen hatte, wie Gras überhaupt aussah. Während dieser Gedanke durch Fannys noch leicht betäubten Kopf flog musste die Hündin sich an der Nase kratzen, da dieses Kitzeln nun allmählich zu einem Jucken zu werden schien. Fanny hob die Pfote und an ihr schwarzes Riechorgan und wollte soeben mit dem Kratzen beginnen, als sie realisierte, dass dort Sand in der Höhle lag und kein Schn... Höhle? Verwirrt runzelte Fanny die Stirn. Waren sie nicht am Vorabend noch im Wald und hatten sich dort zur Ruhe gebettet. Gerade wollte sich die Berner Sennendamen sich erheben, als ein feuriger Schmerz durch ihr gesamtes rechtes Vorderbein schoss. Fanny sog scharf die Luft ein und Tränen traten in ihre Augen. Sofort ließ sie sich wieder fallen. Ein paar Sekunden lang lag die Hündin schwer atmend auf dem Boden, bevor sie einen neuen Versuch wagte.
Zumindest konnte Fanny – wie eigentlich immer – etwas Gutes an dieser ganzen Situation sehen: Der Schmerz hatte sie richtig wach gemacht und die Erinnerungen waren zurückgekehrt. Die Jagd, das Reh, der Stoß, die Verstauchung. Alles wieder da. Trotzdem verwirrte es die Hündin, dass ihre Umgebung sich so sehr verändert hatte. Bevor sie einen erneuten Aufstehversuch wagen konnte war Robin schon auf den Beinen und gesellte sich zu Yuki, die noch immer am Eingang der Höhle stand.
Wie ein junges Fohlen, dass gerade erst Laufen lernte schaffte es Fanny schließlich auf aufzustehen. Sie ließ ihre Pfote leicht angewinkelt und wagte es nicht, richtig aufzutreten, zu viel Angst hatte sie vor weiterhin Schmerzen. Sie war ja kein Masochist.
Die Bunte stand nun also und gönnte sich eine weitere Pause. Mit fünf Jahren war man nicht unbedingt alt, aber in solchen Momente kam sich die Hündin wie zwölf vor und das war schon eine stattliche Zahl für einen Berner Sennenhund. Fanny sah sich erneut verwirrt um und wagte nun auch einen Blick nach draußen.
Sand. Überall. Waren sie in einer Sanduhr gefangen oder wie? War das ein blöder Traum? Aber es fühlte sich alles so real an...
Als Salomo schließlich so Yuki und Robin stieß entschied Fanny sich, zu ihren Freunden zu gehen. Das Gehen stellte sich allerdings als äußerst schwierig heraus und so wurde es mehr zu einem wunderbar uneleganten humpeln. Ja, so wenn man es schaffte so zu laufen wie Fanny es tat, dann schauten sich schon die ein oder anderen Rüden um, wenn auch nicht aus Verzückung...
Die Bunte kam also irgendwann bei den drei Artgenossen an, setzte sich sogleich hin und seufzte laut. Ihr Herz pumpte wie wild und ihre Schulter pochte leise vor sich hin.

“Erstens:“

schnaufte Fanny.

“Mehr Kondition und bessere Übungen im Dreibeiniglaufen wären klug. Zweitens:“

erneut musste die Bunte inne halten und nach Luft schnappen.

“Etwas zu Trinken wäre nicht schlecht und drittens:“

Fanny atmete tief ein, um ihren folgenden Satz in einem Atemzug zu sagen.

“Was zum Teufel ist hier los und träume ich das alles nur oder bin ich soeben verrückt geworden, denn normalerweise verschwindet Schnee nicht über die Nacht und verwandelt sich dann in Sand.“


[bei Yuki, Salomo und Robin | wacht auf | ist belustigt wegen Yuki | will sich kratzen | bemerkt Veränderungen | versucht aufzustehen | Schmerz |steht auf und humpelt zu den Anderen | redet]
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Yuki
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BeitragThema: Re: Zuckersüße Träume    So 05 Aug 2012, 13:16

Der ungewohnt scharfkantige Sand tat ihren Ballen bestimmt nicht gut, dachte die Hündin und hob argwöhnisch eine ihrer Vorderpfoten um sie zu betrachten, als eine Stimme aus heiterem Himmel ertönte. Durch diese unerwartete Unterbrechung zuckte die Hündin kurz zusammen, doch da sie schon wusste um wen es sich handelte musste sie sich keine Sorgen machen. Bedauernd schüttelte sie den Kopf auf seine Fragen.

Ich habe keine Ahnung. Aber wenigstens sind wir nicht alleine, das ist ja schon mal was.

Und das war wirklich was. Wenn Yuki alleine in der Pampa gewesen wäre, wäre sie sicherlich nicht so mutig gewesen. Yuki roch den nächsten Ankömmling, bevor sie ihn sah. Salomo sah ausgesprochen freundlich aus. Freundlicher, als er es in der Schneelandschaft gewesen war. Hatte er seinen Groll wieder begraben? Dann war es nur eine Frage der Zeit, bis ihn wieder jemand ausgraben würde. Als der Rüde anmerkte, das es eine Qual war diese Höhle zu finden zuckte Yuki erstaunt mit den Ohren. Hatte er denn vorhin nicht in der Höhle gelegen?

Fanny ist noch in der Höhle.

Meinte sie dann schließlich und lächelte vor sich hin. Sie blickte hoch hinauf zur Sonne, die ununterbrochen vom Himmel strahlte und bemerkte erst jetzt, das keine einzige Wolke den hellblauen Himmel säumte. Das sah irgendwie trostlos aus. Yuki fand es immer viel schöner wenn weiße Flauschewolken am Himmel schwebten! Yuki wurde auf ihrer Suche nach Flauschewolken unterbrochen, als jemand heftig schnaufte und zum reden ansetzte. Fanny. Besorgt musterte die Tamaskanin ihre Freundin. Ihre Schulter musste ihr noch ganz schön zusetzen.

Ich wüsste auch gerne wie wir hierhergekommen sind...und etwas zu trinken wäre auch nicht schlecht. Aber wer weiß wie lange wir dafür wandern müssten? Außerdem musst du dich noch schonen.

Stimmt. Das wusste wirklich niemand. Und wer versicherte ihnen, dass es hier auch irgendwo Wasser geben würde? Yuki schauderte bei dem Gedanken, verdursten zu müssen. Da wäre es ihr lieber wieder in der Schneelandschaft zu sein und dort zu erfrieren.

[Bei Robin, Salomo & Fanny - antwortet jedem]

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Sinaan
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BeitragThema: Re: Zuckersüße Träume    Di 07 Aug 2012, 14:18

Der kühle Wind wirbelte das lange Fell des Rüdens auf. Unbeschwert setzte er eine Pfote vor die andere und liess seinen Blick umher schweifen. Er verspürte keine Schmerzen, keinen Leid. Wo war die Wunde von seinem Hals hin verschwunden? Wie konnte sie so schnell verheilen? Dieser dämliche Salomo hatte ja ausgerechnet ihn so schlimm erwischt und dennoch hatte der verdammte Hybrid es nicht geschafft ihn zu töten. Ein dunkless Knurren entkam seiner Kehle ehe er seinen Kopf in den Nacken legte und den klaren Himmel musterte. Es war alles so real und dennoch sagte ihm irgendetwas das daran etwas nicht stimmte. Doch was? Was war daran falsch? Ein unhörbares seufzen entkam der Kehle Sinaans. Nein, ihm viel beim besten Willen nicht ein was es sein könnte. Verdammt! Wo war er hier nur gelandet?! Was war nun wahr und was nicht?!
Wütend knirschte der Rüde mit seinen Zähnen und wand seinen Blick wieder vom Himmel ab. War er vielleicht tot? Ja, dass könnte durchaus sein. Aber dann wäre er doch nicht mehr hier, auf der irdischen Ebene. Oder?
Schnell verwarf Sinaan diesen Gedanken. Nein, dass war ausgeschlossen, er KONNTE noch nicht tot sein, nicht bevor er sein Ziel erreicht hatte, nicht bevor er IHN wieder gesehen hatte!

"Verdammt! Wo bin ich hier?"

Knurrte der Rüde schliesslich wutentbrannt und fletschte die Zähne.
Wo auch immer er sich gerade befand, es gefiel ihn gar nicht. Bestimmt machte er sich gerade umsonst Gedanken, denn alles war normal. Alles war wie immer... Keh!
Er war nur verwirrt.. Das geschah hin und wieder, es war vollkommen normal. Alles war vollkommen normal...

"Hallo! Hallo! Ähm.. KUKUK! Ist da noch wer? Mein Name ist Socke und ich bin gestorben und jetzt muss ich meine Schulden begleichen, um in den Himmel zu kommen! Ist da jemand, bei dem ich begleichen kann oder der mir helfen will? KUKUK!""

Widerhallte eine Stimme auf der saftigen Wiese. Erschrocken zuckte der Rüde zusammen und warf seinen Blick umher. Wo oder besser gesagt wer war das? Es dauerte nicht lange da entdeckte er auch etwas kleines weisses. Ein Hund? Eine Katze? Was war das? Neugierig näherte der Rüde sich dem etwas und erkannte kurz daraufhin das es sich schon wieder nur um einen Hund handelte.
Ein dunkles Knurren entkam seiner Kehle während er sich vor dem weissen Fellknäul aufbaute.

"Wer bist du und was machst du hier in meinem Revier?"

Knurrte er bedrohlich und stellte sein Nackenfell in die Höhe während er seine Ohren zurücklegte und seine Rute aufmerksam aufstellte. Wer es auch war, es würde diesen Tag bereuen!

Alleine
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BeitragThema: Re: Zuckersüße Träume    So 19 Aug 2012, 22:27

Die Pfoten taten ihm weh, sein Herz schmerzte und sein Atem ging ungleichmäßig. Es war zu viel auf einmal für den Rüden gewesen. Zwar war er es gewöhnt, ausdauernd, schnell und vor allem viel zu rennen, aber eine solche Strecke hatte er bisher noch nicht zurück gelegt, jedenfalls nicht, dass er davon wüsste. Hechelnd blieb er stehen und schloss für einen Moment seine dunklen Augen. Wo war er? Wo zum Teufel war er hingerannt? Eigentlich hatte Felex keine Probleme mit dem Weg. Er konnte sich seine Rennstrecken einprägen und hatte sich bisher noch nie verlaufen. Er hatte immer zurück gefunden, doch heute war alles anders. Heute war es wie verhext. Er fand den Weg nicht mehr zurück. Es war, als hätte ihn jemand von seiner bekannten Welt, einfach in eine fremde geschickt, ohne dass der Rüde davon wusste. Sonst wusste er, wo welcher Baum stand und wo welches Blatt hing. Nun waren dort fremde Blätter, größere Bäume und ein anderer Geruch lag in der Luft. Das Vertrauen in seine Umgebung wich von Schritt zu Schritt in den großen Wald. Felex erschien es wie in einem Traum. Einem Albtraum! Aber das Moos, welches sich in den feuchten Erdboden krallte fühlte sich echt an, real. Es konnte kein Traum sein, auch keine Einbildung. Vielleicht handelte es sich hier wirklich um einen Teil vom Wald, den Felex noch nicht kannte, auch wenn es an das Unmögliche grenzte.

Der Border Collie sah sich um. Er suchte nach seiner Weggefährtin, seiner Schwester. Seiner geliebten und geschätzten Schwester. Erst vor ein paar Sekunden hatte sie ihm noch zugehechelt, dass sie ihm folge, dass sie dicht hinter ihm sei und dass sie nicht von seiner Seite weichen würde. Nun war sie fort. Er hatte genau das erreicht, was er nicht, niemals, hatte erreichen wollen. Sie zu verlieren war vermutlich das Schlimmste, was ihm hatte passieren können.
Unruhig trat er von einer Pfote auf die Nächste und versuchte zu lauschen. Jedoch hörte der Rüde recht wenig, weil er noch immer hechelte und sein Herz jedes andere Geräusch pulsierend zu verdecken versuchte. In genau diesem Moment hatte er es abstellen wollen, wenigstens für eine Millisekunde um nach dem leisen Pfotentappen seiner Schwester zu horchen. Sie war doch noch eben bei ihm gewesen. Wo war sie denn nun hin? Die Angst ließ den Border Collie Rüden noch schneller hecheln, als ohnehin schon. Es machte ihm Sorge, seine Schwester nicht an seiner Seite zu wissen, auch wenn es nur für ein paar Sekunden war.
Still blieb er stehen und lauschte seinem Herzschlag, der noch immer zu laut war, um ein anderes Geräusch überhaupt wahrnehmen zu können. Felex würde warten, bis sie wieder bei ihm war.


ALLEINE. IN DER NÄHE VON FAIRY. WALD.
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BeitragThema: Re: Zuckersüße Träume    Mi 05 Sep 2012, 15:11

Socke sah sich um, aber niemand hatte auf sein Kläffen reagiert. Traurig, der Rüde hätte gerne jemanden in seiner Nähe zum reden gehabt. Irgendwas hätte er dieser Person schon gesagt. Vielleicht hätte er mit diesem Hund sein Wissen über Regenwürmer geteilt oder er hätte ihm von Strumpf erzählt oder von der Zeit, in der er jedes Weib hatte klar machen können. Genau, diese Zeit brauchte er nun. Da wäre er nicht alleine. Mindestens drei Hundedamen hätten ihm Gesellschaft geleistet. Aber nein, keine war da, um ihm nun den Tag zu versüßen.

Stattdessen türmte sich mit einem Mal ein Schäferhund vor ihm auf. Er streckte seine Brust raus und legte die Ohren an. Nun musste er nur noch den Kopf in den Nacken legen und jaulen. Hinter ihm müsste ein Rudel erscheinen. Ein Rudel weißer Wölfe, dessen Felle im Mondlicht glitzerten. Soetwas gab es ja.
Wenn Socke, wie er meinte, schon tot war, sollte wenigstens etwas geiles passieren. Aber einen mageren Schäferhund ihm nun vor die Pfoten zu setzen.. das war.. nicht nur eine Beleidigung.. das war eine schlimme Beleidigung.

"Soll das ein Witz sein? Wenn ich gestorben bin, nur um dich Witzfigur hier zu sehen, dann tut es mir leid, aber ich will das wieder zurück spulen. Das geht doch nicht an, dass ich mein Leben lasse, um dich hier zu sehen.. oder bist du mein Schuldenbegleicher?"

Er blickte den Rüden, der noch immer knurrte, mit seinen schwarzen Knopfaugen an. Immer wieder legte er den Kopf von der einen, auf die Andere Seite, nur um dann zu sehen, ob da noch etwas war. Vielleicht tauchten hinter dem Rüden ja doch noch die weißen Wölfe auf, obwohl dieser sie nicht gerufen hatte. Socke starrte an dem Rüden vorbei und wartete. Vielleicht war er doch nicht umsonst gestorben. Vielleicht würde ihn hier ja noch etwas erwarten. Etwas, das sich dafür lohnen würde, um zu sterben.


bei Sinaan, denkt er ist tot und labert Müll :DD
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BeitragThema: Re: Zuckersüße Träume    So 09 Sep 2012, 15:07

Die Pfoten glitten durch das unbekannte Unterholz. Für gewöhnlich kannte die Border Collie Hündin den Weg nur also gut, aber gerade war sie verwirrt. Verwirrt von jedem Baum, der ihr entgegen trat, verwirrt von jedem Grashalm, der aus dem erdigen Boden ragte und verwirrt von jedem noch so kleinen Findling, über den sie mit einem Sprung hetzte. Vielleicht war das nur ein Abschnitt, den sie lange nicht mehr durchquert hatte und der einfach verwuchert war, im Laufe der Zeit. Fairy verwunderte es dennoch, denn die Findlinge und Steine konnten einfach nicht von heute auf Morgen aus der Erde sprießen. Es war fast eine Unmöglichkeit. Vielleicht war Felex etwas auf gefallen. Ihrem Bruder, der fast ihr Ebenbild wiederspiegelte. Dieser war im übrigen vor gelaufen. Vermutlich hatte er nicht einmal gemerkt, wie seine Schwester an einem viel zu großen Stein angehalten und diesen mit ihren braunen Augen erkundet hatte. Ihm fiel in letzter Zeit ohnehin wenig auf. Ob ihm auch die stummen Vögel aufgefallen waren und die fehlenden Tierspuren auf den Wegen? Vielleicht war ihm auch aufgefallen, dass nur wenig Laub, zu wenig Laub den Boden des seltsamen Waldes kleidete. Es war ihm eh nicht aufgefallen.

Fairy zuckte mit ihren schwarzen Ohren und folgte der starken Geruchsspur ihres Bruders. Obwohl sie jede Nacht neben ihm auf den Hof einschlief und jeden Morgen neben ihm aufwachte, neben ihm aß und mit ihm durch den Waldstreifte, roch sie ihn noch immer. Für gewöhnlich ging der Geruch einer Person fort, wenn man lange mit dieser zusammen war, aber bei Felex war das nicht so. Sie würde sich immer an ihn erinnern und immer seinen Duft zwischen tausenden von anderen herausfiltern können.
Somit folgte sie seiner Spur, bis sie ihn sah. Hinter einem Farngebüsch versteckt sah sie zu, wie er von einem Fuß auf den anderen trat, sich unruhig umsah und die Ohren spitze. Er hatte ihr Fehlen also zur Kenntnis genommen. Ruhig ließ sie sich auf dem weichen Waldboden nieder und blickte durch die Farnblätter zu ihrem Bruder hinauf. Er war ein guter Spürhund, jedenfalls meistens. Vielleicht würde heute seine Nase ja einmal versagen. Fairy wartete, was ihr Bruder tat.


FELEX IN SICHTWEITE . WALD
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Sinaan
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BeitragThema: Re: Zuckersüße Träume    Mo 10 Sep 2012, 14:34

Wütend fletschte Sinaan die Zähne und blickte auf den Fellknäul herab. Was bildete der sich eigentlich ein? Glaubte der etwa tatsächlich so mit den Rüden sprechen zu dürfen und dann auch noch heil davon zu kommen? Wie lächerlich. Er war doch nichts anderes als ein kleines, schwaches weisses Ding. Mehr nicht. Nichts was von bedeutung spielte und vorallem hatte er nicht den Hauch einer Chance gegen den kräftigen Rüden, welcher sich jedoch bis heute nicht erklären konnte, weshalb er von einen Moment auf den anderen keine Verletzung mehr hatte. Tot war er bestimmt nicht, sonst würde er ja nicht auf so ein lästiges Fussvolk treffen, oder? Der Schäferhund würde ihn eines besseren belehren. Er würde es diesem Wicht noch zeigen, diesem mickrigen, dummen Idioten. Dann würde er sich sicherlich wünschen nie geboren worden zu sein.

"Du kleines widerwertiges Ding! Ich werde dich in Stücke reisen!"

Augenblicklick stellte sich das Nackenfell des Rüdens auf, und er baute sich vor den Fremden auf. Das hier war aufjedenfall Sinaans Revier oder er tat auch einfach nur so, aber dass spiele keine Rolle. Fakt war, dass dieser Rüde ihm gehörig auf die Nerven ging und dass er nun sein blaues Wunder erleben würde.
KEINER sprach so it Sinaan. KEINER! NIEMALS!!!
Unheilvoll knurrend stürzte der Schäferhund sich auf den Kleineren um jenen in seine Einzelteile zu zerlegen.

BEI SOCKE
(sry mehr fällt mir nicht ein^^")
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Socke
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BeitragThema: Re: Zuckersüße Träume    Do 20 Sep 2012, 15:30

Es war beschissen, tot zu sein. Nein echt! Zwar war es leise und ruhig, aber es war richtig bescheuert. Man traf nichts, außer einen Hund, der meinte the best of sein zu müssen. Richtig arm, wenn man tot war. Socke dachte immer, es wäre besser tot zu sein, weil man dann rumfliegen konnte. Seele lebt weiter und so ein Scheiß. Er hatte immer gedacht, dass es voll cool war, die Welt von oben zu sehen. Er hatte echt gedacht, dass wenn er seinen weißen Wuschelkörper los wurde, dass er fliegen könnte, aber irgendwie war das ziemlich naiv, wie sich nun heraus stellte. Socke lebte echt weiter in seinem Körper, nur in einem Ort, auf der Welt, den bisher noch nie zuvor jemand Lebendes gesehen hatte. Unglaublich, echt.

"Diggah, komm mal auf dein Leben klar und chill ne Run- AAAAAAAAAAAAAAAAAH!"

, wollte Socke ruhig zu dem Schäferhund sagen, der ihn anknurrte. Aber er konnte seinen Kommentar gar nicht mehr zu Ende plappern, weil sich der Schäferhund auf ihn warf und in Stücke reißen wollte. Haha, lustig! In Stück! Reißen! Reißen konnte man nur mit Händen. Vielleicht beißen aber nicht reißen. Letztenendes war es auch scheißegal, weil der Hund Socke fast mit seinem Gewicht zerdrückte.
Irgendwie schaffte Socke es durch japsen und strampeln sich unter dem Hund zu befreien. Außer Atem stand er vor dem Schäferhund und kläffte voller Wut, auf diesen ein.

"Alter! Ich hoffe dir ist bewusst, dass du mich da fast umgebracht hast! Vielleicht geht das mit dem Umbringen auch gar nicht, weil ich ja schon tot bin, genau wie du. Nebenbei, wie bist du eigentlich gestorben?
Achja und noch was.. bevor du gestorben bist, hättest du nicht ein BISSCHEN abnehmen können? Du bist nämlich ein bisschen schwer! Schwabbelarsch, ey!
"

Socke war wütend und obwohl er schon relativ alt war, hatte er noch immer die junge Gossensprache drauf. Es war einfach lustig für ihn, solche Wörter zu benutzen. Er fand, dass sie recht cool klangen und krass waren und er damit jeden flashte. Zwar war er immer zu höflich, aber bei solchen Waldkötern, verging ihm echt das Brav sein!


bei Sinaan ; labert weiter Müll!
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Felex
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BeitragThema: Re: Zuckersüße Träume    Do 20 Sep 2012, 15:47

Felex stand noch immer wie ein verlorenes Lamm im Wald. Zwar wusste er, dass er ein Hund war und dass Fairy sicherlich mehr ein Lamm war, als er, aber dennoch fürchtete er sich. Woher dieses unbegründete Gefühl mit einem Mal kam, wusste er selbst nicht. Er wusste nur, dass er am liebsten seine Schwester nun bei sich hätte. Dicht bei sich. Vielleicht konnte sie ihm ja sagen, was hier fehlte. Denn irgendwie wirkte der Wald so verlassen, so tonlos, so ruhig und unschuldig. Es war, als hätte jemand all das genommen, was einen Wald ausmachte. Zwar lagen noch immer die Blätter am Boden und die Stämme ragten in dem Himmel, um dort ihren Baumkronen freien Lauf zu lassen, aber dennoch fehlte etwas. Irgendetwas stimmt nicht. Das hatte der Rüde schon am ersten Findling, an dem er und sein Schwesterherz zusammen vorbei gelaufen waren, gemerkt. Es war wie auf einem Bild, dem jemand die die Farben oder die Struktur genommen hatte. Man musste es lange betrachten um zu merken, dass das Wesentlichste fehlte. Das Gefühl von Kunst konnte durch das gewisse Etwas nicht übermittelt werden. Dieses gewisse Etwas fehlte auch in diesem Wald. Was war denn, außer die Bäume, so offensichtlich in einem Wald? Die Blätter? Die Erde? Der Gesang der Vögel? Das Laub unter den Pfot- die Vögel. Jetzt wusste Felex es. Kein Vogel trällte seine Melodie durch die Luft. Kein Einziger.

MIt einem Mal fühlte er sich verlassender den je. Er spürte, wie die Einsamkeit ihm über den Boden in die Pfoten stieg und sich dann in seinem Körper verbreitete. Ganz langsam, wurde sein Herz davon befallen. Es kämpfte noch dagegen an, aber die Einsamkeit war zu groß. Sie gelangte in sein Blut und dieses wurde schließlich durch sein Herz immer weiter durch seinen Körper geleitet. Innerhalb weniger Sekunden war sein Körper mit Leere gefüllt.
Felex sah sich weiter im Wald um. Er hörte nichts und sah nur Bäume, rings um sich herum. Unruhig lief er eine Runde im Kreis und legte nervös die Ohren an. Schließlich versuchte er zu wittern. Es gab kaum eine tierische Spur auf dem erdigen Waldboden. Erschreckend. Schließlich begann der Rüde doch dem dezenten Geruch einer Spur zu folgen. Immer mehr näherte er sich einem Farn, der unweit von ihm stand. Schließlich teilte sich die Blättermauer und er sah sich um. Der Geruch war stark, intensiv. Es war seine Schwester, die links von ihm stand und ihn nur ansah.

"Ich habe mir Sorgen um dich gemacht, Fairy. Wie konnte ich dich nur alleine lassen?"


BEI FAIRY . IM WALD
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Zuckersüße Träume

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