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 Böses Erwachen

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Spielleitung
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des unberechenbare Schicksal

BeitragThema: Böses Erwachen   Di 12 Jun 2012, 14:14

Böses Erwachen


Auf einmal began die Erde unter den Pfoten der Wölfe zu zittern, zu beben und aufzureißen. Erdspalte taten sich an einigen Stellen auf. Die Wölfe versuchten noch den Erdrissen zu entkommen, aber letzten Endes fiel jeder von ihnen in die sich eben aufgetane Schlucht, in die Dunkelheit. Jeder der Wölfe fiel und die Schlucht schien kein Ende des freien Falles zu geben.

"Hehe, es sieht fast so aus, als würden sie aus einem bösen Traum erwachen", raunte einer der Tierschützer.
Der Förster der Insel lächelte leicht "Naja, dafür werden sie es hier besser haben." Er zeigte mit dem Finger auf eine große Fläche, auf der Karte, die er auf einem Baumstamm ausgebreitet hatte. "Das neue Wolfsschutzgebiet sollte groß genug für die Rasselbande sein. Sicher werden sie sich hier wohl fühlen", mit diesen Worten faltete er die Karte wieder zusammen und sah noch einmal auf das große Stück Wald, das eingezäunt die Bewohner der Insel vor diesen Wölfen schützen sollte.
"Da, mögen Sie recht haben", sagte der Tierschützer und der Tierarzt, der den Wölfen das Schlafmittel für die Überfahrt gegeben hatte nickte nur. Alle drei wussten, dass die Wölfe es auf dieser Insel gut haben würden.


{ hier spielen ALLE Awenasa Wölfe. Die Wölfe wurden eben erst in das Gehege eingesetzt und erwachen nun aus ihrem Awenasa-Traum }
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Sirkan
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BeitragThema: Re: Böses Erwachen   Mi 20 Jun 2012, 09:02

Plötzlich schien die Schwerkraft aufgehoben. Was war passiert? Eben noch festen Boden unter den Pfoten, trat der Schwarze plötzlich ins Leere. War da nicht ein Gesicht gewesen? Hatte er nicht eben noch zu jemandem gesprochen? Nein, der Fall hemmte seine Erinnerung. Alles verschwamm zuckte vorbei. Hilflos trat er einmal in die Luft, durfte aber sogleich feststellen, dass er dadurch keinen Halt gewann. Da war es wieder! Verschwommene Bilder von Wölfen flogen an ihm vorbei. Er hatte das Gefühl, das dahinter etwas stand, dass er da etwas wusste. Doch er kam nicht darauf, schaffte es nicht den Gedanken dahinter zu fassen, zu schnell war sein Fall. Oder? Schnell? Nein. Jetzt wo er darauf gekommen war bemerkte er plötzlich wie er schwebte. Er fiel gar nicht! Mit dem Boden schien auch die Schwerkraft verschwunden zu sein. Irritiert runzelte er die Stirn und stellte gleichzeitig fest, dass unter ihm doch irgendwas zu sein schien. Kaum war dieser Gedanke durch seinen Kopf geschossen, wurde sein Körper auch schon schwer. Die Leichtigkeit von eben war verschwunden. Stattdessen fühlte er sich von einer bleiernden Müdigkeit so sehr in den Boden gedrückt, dass es wunderlich schien dass dieser nicht nachgab.
Was war passiert? Wo waren die anderen hin? ....Anderen? ... Wieder flogen die Gesichter vor seinem inneren Auge vorbei und nun konnte er ihnen sogar Namen zuordnen. Im selben Moment jedoch fiel ihm auf dass er gar nichtmehr recht wusste woher er sie kannte. Hatte er sie irgendwann mal in einem Käfig gesehen? Nein, so viele Wölfe hatte er bei den Menschen nicht getroffen. -Arya- Schmerzhaft wurde ihm wieder ihre Abwesenheit bewusst und der Zorn auf die Zweibeiner und die Welt begann wieder in seinen Gliedern zu brennen und vertrieb so schlagartig die Müdigkeit.
Mit einem leisen Knurren riss er die Augen auf. Damit rechnend den Käfig vor zu finden in den sie ihn zuletzt verfrachtet hatten. Doch das Bild, was ihm seine Augen nun sendeten war ein völlig anderes. Erst jetzt bemerkte er zu dem, dass er auf weicher, von Gras überzogener Erde lag. Überrascht sprang er auf um sich um zu sehen, musste sich aber sogleich schwankend auf sein Hinterteil setzen, wenn er nicht gänzlich umkippen wollte. Verdammt. Dieses Gefühl kannte er mittlerweile. Die Menschen hatten wieder irgendetwas angestellt. Wütend kniff er die Augen zusammen und ließ das Grollen in seiner Brust laut werden. Er war es Leid, diese verachtungwürdigen Kreaturen um sich zu haben. Wenn er jemals hier heraus kam würde er sie jagen. Jedem einzelnen würde er die Kehle heraus reißen und Gerechtigkeit schaffen. Sie hatten es nicht verdient auf dieser Erde zu verweilen.
Nach einer Weile öffnete er wieder die Augen und versuchte erneut sich hin zu stellen, diesmal jedoch in ruhigerem Tempo. Zwar schwankte er noch leicht aber als es ihm geglückt war, gab er trotzdem ein selbstzufriedenes Schnauben von sich. Er war stark. Er ließ sich nicht unterkriegen. Sein Tag der Rache würde kommen und er würde bereit sein.
Nun, da er diese erste Hürde genommen hatte schaute er sie genauer um und stellte mit leichtem erschrecken fest, das in einigem Abstand weitere Wölfe lagen. Wölfe die er eigentlich nicht kannte und doch zu kennen schien. Der TRAUM! Erschüttert taumelte der dunkle Wolf wieder. Sie waren durch ein seltsames Land gezogen. Als Rudel. Aber was war noch in dem Traum passiert? Die ganze Erinnerung schien, typisch für einen Traum ein wenig schwammig, doch irgendwie schienen sich immer mehr Erinnerungen mit einer ungewöhnlichen Schärfe wieder in seinen Kopf zurück zu finden. Er konnte jeden einzelnen Wolf benennen. Aber da waren doch noch mehr gewesen? Waren diese Wölfe auch hier? Was war das für ein Traum der ihm von Wölfen berichtete die er danach traf vorher jedoch nie gesehen hatte? Ob die Namen die er ihnen zuordnete stimmten?
Er würde es noch heraus finden. Doch vorerst sah er sich suchend nach Wasser um. Der seltsame Geschmack in seinem Mund war widerwärtig.

[im Gehege; wacht auf]
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BeitragThema: Re: Böses Erwachen   So 24 Jun 2012, 18:45

Er rannte. Er rannte so schnell und so weit wie ihn seine Beine nur tragen konnten. Ruckartig blieb er stehen. Ein Zweibeiner mit Gewehr tat sich vor ihm auf. Aurinko warf einen Blick zurück und wollte gerade umdrehen, als sich ein weiterer Zweibeiner aus dem weichen von Moos bedeckten Boden erhob. Er lachte und richtete sein Gewehr auf den braunen Wolf. Zu seiner Rechten wie auch zu seiner Linken kam noch mal jeweils ein höhnisch lachender Zweibeiner auf Aurinko zu. Der Rüde blickte gen Himmel empor, nahm tief Luft und heulte. Ein lauter Knall ertönte und dem Rüden wurde schwarz vor Augen, das letzte, was er sehen konnte, war sein blutverschmiertes Fell bevor er tot umfiel.

Aurinko schreckte auf. Mann, war das ein Albtraum! Ich wurde von Zweibeinern erschossen! Aber, hey... ich lebe noch. Er blickte um sich herum. Ihm war seltsamerweise schwummrig und er konnte sich nicht einmal richtig hinsetzen. Was ist mit ihm passiert? Das letzte woran der braune sich erinnern konnte, war dass sein Rudel... SEIN RUDEL!!! Wo waren sie alle? Sein Blick wurde schärfer und der Rüde sah sich um. Erstaunt stellte er fest, dass einige Wölfe auf dem Bodenlagen und schliefen, bis auf einer Ausnahme. Ein schwarzer Wolf hatte sich gerade mühevoll aufgerichtet. Ihm ging es wahrscheinlich genauso wie Aurinko. Auch er sah verwirrt aus, was bedeutete, dass hier wirklich etwas nicht stimmte. Aurinko versuchte ebenfalls aufzustehen, was ihm anfangs nicht wirklich gelang, da er einige Male entweder nach links oder rechts umfiel. Nochmal versuchte er es, nur diesmal mit mehr Schwung. Schließlich stand er, wenn auch zittrig, auf vier kräftigen Beinen. Er probierte ein paar Schritte zu laufen. Vorsichtig setzte er eine Pfote vor die andere, was immer leichter wurde und nach kurzer Zeit lief er wieder fast sicher. Der braune steuerte auf den schwarzen Rüden, der sich gerade in Gang setzte, zu. Aurinko war sich nicht sicher, ob er in kannte oder ob der schwarze fremd war. Er räusprte sich um die Aufmerksamkeit dieses schwarzen Wolfes auf sich zu ziehen.

"Ähem... hallo. Mein Name ist Aurinko. Weißt du was mit uns passiert ist?"

Aurinko lagte den Kopf schief und sah ihn interessiert an. Dann ließ er nochmal seinen besorgten Blick über die noch schlafenden Wölfe schweifen und blieb stehen.

"Fehlen hier nicht noch ein paar Wölfe? Ich habe irgendwie solch ein Gefühl, sind wir die einzigen?"

Aurinko sah sich den schwarzen Rüden an. Doch, irgendwoher kenne ich ihn. Er kommt mir sehr bekannt vor, waren wir im selben Rudel? Nein, das konnte einfach nicht sein. Oder doch? Na ja, vielleicht wird sich meine heiß ersehnte Antwort irgendwann in einem unerwarteten Moment heraus kristallisieren. Ich warte erst mal ab, was geschieht. Der braune wndte sich von seinen Gedanken wieder ab und konzentrierte sich lieber auf das Hier und Jetzt. Schließlich war dies momentan etwas wichtiger als herauszufinden, ob er den schwarzen Rüden kannte oder nicht.

[träumt || wacht auf || bemerkt einen Wolf || vermisst die anderen Wölfe || geht auf Sirkan zu und redet mit ihm]
(bei Sirkan)


Zuletzt von Aurinko am Mo 25 Jun 2012, 18:24 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Chephe
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BeitragThema: Re: Böses Erwachen   Mo 25 Jun 2012, 11:13

Die Erde erzitterte unter ihren Pfoten und bekam Risse. Die Wölfin zuckte mit den Ohren und ihre Beine rannten einfach los, versuchten den auftuenden Rissen zu entkommen, aber es gab kein Entkommen. Erst versank Sirkan im Erdboden und dann fielen auch die Anderen, auch sie. Die Braune versuchte sich noch an eine Spalte zu klammern, aber vergebens. Es war hoffnungslos.
Ein weitere Zittern ging durch die Erde und ließ sie schließlich auch in den Spalt unter ihr fallen. Das Schwarze begann sie zu fressen. Irgendwann sah sie nur noch das Schwarze. Das schwere, unheimliche Schwarze und sie fiel immer weiter.

Die Braune öffnete leicht ihre Augen und zuckte erschrocken zusammen. Wo war die Schwärze abgeblieben und wo war der Fall oder besser gesagt das Gefühl von diesem? Chephe blinzelte erneut der Welt entgegen. Sie war grün und roch nach Gras. Ja, sie musste auf einer Wiese liegen, oder?
Die Braune hob ganz leicht den Kopf, um mehr von dieser Welt, in der sie sich nun befand zu sehen. Sie war nicht mehr in diesem Land, wo es Puma gab und sie verfolgt wurde von einem Geist. Sie war wieder auf der Welt, wo es Schiffe und Menschen gab, oder?
Müde sah sie sich um, konnte jedoch keine Menschen erkennen. Auch kein Schiff war in der Nähe. Sie hörte nur das Zwitschern einiger Vögel und das leise Rascheln von Gras im milden Wind. Ihre Nase fasste den Geruch von Gras und Salz auf. Salz? Die Wölfin blinzelte noch einmal und sah sich um. Da war kein Salz und wenn es nach Salz roch, musste hier irgendwo das Meer sein. Aber sie sah nur Bäume und das Gras.

Chephe ließ ihren Kopf wieder auf das Gras sinken und schloss ihre braunen Augen. Im Augenblick wollte die Welt ihr einen Streich spielen. Ihr Verstand wollte sie täuschen. Doch ehe sie wieder einschlafen konnte, überlegte sie, worin sich dieses fremde Land sich von diesem Unterschied. Da waren schaurige Kreaturen gewesen und magische Kräfte. Die Hasen waren größer, die sie zusammen mit ihrem Rudel gejagt hatte und.. Das Rudel! Wo war es.
Verwirrt sprang Chephe wieder auf die Beine und merkte im selben Augenblick, dass es keine besonders gute Idee gewesen war, so schnell aufzuspringen. Alles war viel zu sehr verschwommen un ihr Kopf drehte sich. Sie drohte zu fallen und fühlte sich schwer.

Einige Sekunden blieb sie so stehen und merkte, wie der Schwindel abzog. Mit angelegten Ohren suchte sie nach ihren Geschwistern oder Sirkan oder diesen kleinen Welpen oder nach allen oder überhaupt jemanden.
Doch sie hörte etwas, in ihrer Nähe. Stimmen, oder täuschte sie sich da. Sie ließ ein leises Kläffen los und ließ ihren Körper wieder ins wohlriechende Gras gleiten.


{ nah den Anderen ;; im Gras ;; kläfft }
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BeitragThema: Re: Böses Erwachen   Mi 18 Jul 2012, 11:21

Er war keine drei Schritte gegangen als ihn plötzlich der eine Rüde ansprach. Mit einem leicht genervten Knurren fuhr der Schwarze herum. Er war noch immer in seinem Zorn zu den Zweibeinern gefangen. Brennende Wut ließ seine Augen glühen und nur mit Mühe zügelte sich Sirkan wieder.
~Er ist nicht mein Feind. Er ist nur ein weiterer Wolf in ihren Fängen.~,
flüsterte er sich immer wieder ein, während er nun kurz mit zusammengekniffenen Augen den Kopf leicht gesenkt und die Ohren etwas nach hinten gerichtet hatte. Nach einer Weile, als er sich sicher war wieder halbwegs ruhig zu sein, schaute er wieder auf.

"Verzeih mein Verhalten, ich bin aufgrund dieser Reise grade nicht in bester Laune die Zweibeiner steigen mir zu Kopf. ... Sie tun gut daran sich nie direkt zu mir zu wagen."

Bei den letzten Worten schwang bereits wieder ein dunkles Grollen in seiner Stimme mit, dass nichts Gutes verhieß.

"Es macht ihnen offensichtlich Spaß uns wie Spielzeuge hin und her zu schubsen. Wer weiß wozu sie uns diesmal hierher gebracht haben. ... Aber was mit anderen Wölfen ist weiß ich nicht ich war vor dieser Reise allein und nun kann ich auch nur dich und Chephe dort drüben sehen."

Mit einem Nicken verwies er zu der Wölfin, als ihm plötzlich klar wurde, dass er sie soeben mit Chephe betitelt hatte obwohl er doch noch gar nicht mit ihr gesprochen hatte. Oder etwa doch? Kurz huschte eine leichte Verwirrung die aber sogleich wieder der Entschlossenheit Platz machte. Er würde einfach hingehen und nachfragen wie sie hieß. Kaum hatte er diesen Gedanken gefasst setzte sich der Schwarze auch schon in Bewegung.

"Lass uns hingehen und sie begrüßen. Mein Name lautet übrigens Sirkan, tut mir Leid, dass ich ihn nicht gleich genannt hab."

Mit entschlossenen Schritten trat er neben die liegende Fähe. Ihr Geruch war ihm sonderbar vertraut. Wie konnte das sein? Es befremdete ihn, sich auf seltsame Weise mit einem fremden Wolf verbunden zu fühlen. Sodass seine Stimme nun tatsächlich einen kühlen Klang bekam.

"Sei gegrüßt, mein Name ist Sirkan."

Aufmerksam schaute er auf ihren Kopf unter sich. Sie atmete zu unregelmäßig als dass man annehmen musste, dass sie noch schlief, also war es wohl das beste sie einfach direkt an zu sprechen.

[antwortet; geht zu Chephe; spricht sie an]
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BeitragThema: Re: Böses Erwachen   So 19 Aug 2012, 23:37

Ihr Kläffen schien die Aufmerksamkeit der Stimmen auf sich gerichtet haben. Sie zuckte mit dem Ohr und öffnete müde ihre Augen. Das, was die Menschen ihr gegeben hatten, schien noch immer seine Wirkung zu haben. Sie versuchte ihre schweren Lider aufrecht zu erhalten, aber es brachte nichts. Sie fielen wieder zurück. Die Dunkelheit schloss die Braune wieder ein. Chephe versuchte gegen dieses unendlich tiefe Schwarz anzukämpfen, doch sie war machtlos. Erst die vertraute Stimme des schwarzen Rüden ließ ihr Herz wieder schneller schlagen und das Blut schneller durch ihre Adern steigen. Es war Sirkan.
Noch ein letztes Mal drückte sie ihre Lider unter aller Anstrengung auf, nur um Sirkan zu sehen, um sich zu vergewissern, dass er dort wirklich stand. Nur verschwommen konnte sie die Konturen eines schwarzen Wolfes sehen, der zu er blickte. Sie konnte nur annehmen, dass es Sirkan war. Es war seine Stimme, die sie hoffen ließ und das tiefschwarze Fell.

Eine ihrer Pfoten versuchte das ohnehin geringe Gewicht der Wölfin nach oben zu drücken. Genug Kraft hatte sie, aber die noch immer anhaltende Müdigkeit, riss sie wieder zu Boden. Sie wollte es dennoch versuchen. Erneut stämmte sie ihre Pfote gegen den Erdboden und schaffte es für einen Moment zu stehen, nur um dann wieder zusammen zu brechen und auf den Boden zu sacken.
Wie ein kleines Rehkitz lag sie wieder auf dem Boden und war gerade einmal stark genug, um die Augen offen zu halten. Ruhig atmend sammelte sie noch einmal ihre Kräfte um Sirkan zu antworten. Ihre Stimme lag schwer in der Luft und war nicht verängstigt, wie sonst, sondern ruhiger und ein wenig lauter.

"Hallo Sirkan. Schön dich wieder zu sehen."

Müde murmelte sie die Worte vor sich her. Noch einmal kämpfte sie gegen die Trägheit an, die sie am Boden fest schnallte, aber sie war noch immer nicht in der Lage, ihr Gewicht zu halten. Die Schwerkraft lag wie ein Stein auf ihrem Rücken. Aber sie merkte, dass ihre Kraft nach und nach wieder zu ihr zurück kehrte. Ein wenig spürte sie ihre alte Energie wieder in sich pulsieren. Bald schon würde sie wieder auf ihren vier Läufen stehen.


{ antwortet Sirkan ;; versucht auf zu stehen }
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Sirkan
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BeitragThema: Re: Böses Erwachen   Do 30 Aug 2012, 07:23

Er hatte recht gehabt, sie war wach. Allerdings schien sie immernoch einige Probleme mit dem Aufstehen zu haben. Ein wenig ungehalten verdrehte der Schwarze die Augen. Zweimal nahm sie Anlauf und versuchte sich nach oben zu stemmen und einmal stand sie sogar kurz, allerdings nur um sogleich wieder zusammen zu sacken. Letztendlich Schaffte sie es nurnoh ihn mit geschlossenen Augen zu begrüßen. Das allerdings mit Worten, die ihn automatisch verannlassten sich mehr oder weniger angewiedert weg zu lehnen. Er war sich eigentlich ziemlich sicher, dass die Menschen ihn zuvor immer von anderen Wölfen fern gehalten hatten. Und die wenigen, mit denen sie ihn zusammen gesteckt hatten, an die konnte er sich doch deutlich erinnern. Diese mikrige Fähe dort gehörte allerdings eindeutig nicht dazu.
Was sollte das? Was hatten diese dummen Zweibeiner nun schonwieder angestellt?! Es musste so sein, sie mussten irgendetwas getan haben, sie waren Schuld an solchen dummen Sachen. Dachten sie etwa sie konnten ihn so besänftigen? Indem sie ihn irgendwie an eine Fähe banden?! Ha! Das er nicht lachte! Sie würden noch sehen was passierte wenn er endlich einen Weg fand seine Fänge nacheinander in jeden verdammten Hals zu versenken und ihnen endlich die Luft abschnürte die sie nicht verdienten.
Ein leichtes Knurren verließ seine Lefzen bevor er sich wieder der Wölfin zuwand.

"Ich weiß nicht wovon du redest wir kennen uns nicht.",

sprach mit leicht abfälliger Stimme. Sie war schwach, ihr konnten diese dummen Zweibeiner etwas vormachen, aber nicht mit ihm. Er würde dieses Spiel nicht nach ihren Regeln spielen.
Kurz war er versucht, sie wie einen Welpen kurz am Nacken hoch zu ziehen und senkte auch schon den Kopf. Als er es merkte Grollte es wieder tief in seiner Brust und damit es nicht aussah wie ein seltsamer Patzer senkte er den Kopf weiter zu ihrem Ohr, sodass sie seinen warmen Atem spüren konnte und raunte mit dunkler Stimme:

"Nun reiß dich ein wenig zusammen du bist die letzte die hier noch rumliegt und ich will endlich etwas zu trinken ausfindig machen. Wenn du dich nicht anstrengst kannst du sehen wo du bleibst."

Dann trat er wieder zurück. Entweder sie fing sich jetzt oder er würde sie hier liegen lassen. Auch trotz irgendwelcher Gefühle. Ja, so würde er es machen.

[bei Chephe und Aurinko]
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Chephe
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BeitragThema: Re: Böses Erwachen   So 09 Sep 2012, 21:14

Sirkan war genau so bitter, wie zuvor. Seine Gefühle schienen endweder hinter einer dicken Schale zu stecken oder schlichtweg einfach nicht zu exestieren. Kaltherzig und stur, typisch er. Aber woher kannte sie ihn? Bevor das Erdbeben ausgebrochen war, hatte sie ihn doch noch gesehen, oder war das nur eine Zweibeinerwirkung? Vielleicht hatten sie ihr irgendwas gegeben, was sie verwirrte oder sie täuschte oder sie dazu bewegen sollte, sich dem Rüden zu nähern. Wer weiß, was diese Menschen wieder in ihren kranken Köpfen vor hatten? Wer wusste das schon? Außerdem gab es die verschiedensten Ereignisse die bewiesen, dass die Menschen einfach nur ein kleines bisschen dumm waren. Zwar fielen der Wolfsdame auf Anhieb keine ein, aber allein die Tatsache, dass sie ihr diesen Gedanken, Traum oder Gehirnwäsche mit Sirkan verpasst hatten, zeigte doch, dass bei denen etwas nicht stimmt, oder etwa nicht?

"Wie du meinst, Sirkan, wie du meinst."

, raunte sie nur und stämmte ihre Pfoten wieder auf den Boden, um zu stehen. Sie stand unsicher, weil sie noch immer das Mittel in ihrem Körper spürte und weil sie noch immer nicht wusste, wohin ihr Weg nun führte und ob sie nun wirklich wach war oder träumte und weil sie sich fragte, ob das mit Sirkan doch war und das hier nur ein Albtraum war, der die in Frage stellen würde. Sie wollte wieder zurück in das Land, dieses Land, in dem sie zusammen gelebt hatten. Wie hieß es doch? Chephe wusste es nicht. Das machte sie traurig.
Unsicher stand sie auf ihren Pfoten und blickte zu Sirkan. Nun mussten sie den See finden und dann würden sie weiter sehen.. ja weiter sehen war eine gute Idee..


{ bei Sirkan und Aurinko }
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BeitragThema: Re: Böses Erwachen   Mo 24 Sep 2012, 15:41

Nun endlich riss sie sich zusammen und stellte sich auf ihre vier Pfoten so wie es sein sollte. Na endlich. Beinahe hätte der Schwarze geseufzt. Ihre Worte hätte er beinahe als Provokation wahrgenommen, doch weil sie offensichtlich noch benebelt war, beließ er es bei einem stummen Fluch.
Als sie ihn nun jedoch so kläglich ansah, hatte er schonwieder einen leichten Anflug von Mitleid und damit verbunden den leichten Impuls, an ihre Seite zu springen. Nein, so lächerlich würde er sich natürlich nicht verhalten. Es war doch schließlich nett genug, dass er sie überhaupt mit nahm. Immerhin konnte sie ja nun auch nichts für ihre missliche Lage und theoretisch war es immer gut, Komplizen zu haben. Auch wenn er sich bei ihr, wenn er sie musterte, nicht sicher war, ob sie nicht doch viel eher ein Klotz am Bein war. Nungut, entledigen konnte er sich ihrer später im Notfall ja immernoch.
Ohne ihr noch Zeit zu lassen und sich weiter um zu drehen - den Rüden hatte er bereits völlig ausgeblendet, da dieser scheinbar so mickrig war, dass er eh nichts zu sagen hatte - ließ er noch ein kurzes:

"Na dann mal endlich los.",

verlauten und setzte sich gemächlich in Bewegung. Wohl, um die Fähe zu schonen wie ihm nach einiger Zeit auffiel, denn dieses Tempo hin ihm nach dem dritten Schritt bereits zum Halse raus. Er brauchte Wasser verdammt! Was gab er sich so viel Mühe? Im Notfall sollte sie doch einfach seiner Fährte folgen! Mitleid füreinander war in ihrer Lage doch wohl kaum angebracht, da könnten sie ja im elenden Gejammer versinken. Nein, jetzt hieß es hart sein, sie mussten sich vorbereiten. Auf die Flucht!
Mit beinahe diabolischem Grinsen betrat er den dunklen Wald. Ja, bald würde sein Kampf um die Freiheit beginnen und das, war eindeutig erst der Anfang.

[bei Chephe; Waldrand]
(ja klein aber fein xD)
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BeitragThema: Re: Böses Erwachen   Mo 24 Sep 2012, 15:47

“Eben noch auf der Jagd und nun… eingepfercht…”

Bloodmoon schien zu schweben. In dieser Finsternis. Sie sah nichts. Alles war schwarz. Sie hatte nur das Gefühl zu schweben. Noch gerade eben war sie einem Kaninchen gefolgt. Hatte seinen Geruch zurückverfolgt. Doch dann war ihr so, als fiele sie ins nichts… Sie hatte nur einen kurzen, stechenden Schmerz in der Seite gespürt. Es war seltsam…
Dann sah sie ein Licht. Langsam schwebte sie auf dieses zu. As sie es erreichte öffnete die Graue die Augen. Ihre Nase zuckte. Wo war sie? Benommen schaute sich Bloodmoon um. Sie legte leicht die Ohren an. Dann begann sie langsam sich auf zu rappeln. Sie stand. Zwar wackelig und noch benommen, aber sie stand. Ihre Ohren zuckten nun unruhig hin und her. Wo war sie? Das hier war nicht der Wald in dem sie gewesen war. Sie ließ ihren Blick schweifen ehe sie vorsichtig eine Pfote vor die andere setzte. Ihr Rute hing schlaf nach unten, ihre Schritte waren wackelig. Die sonst so selbstsichere Fähe war nun mal noch sehr benommen.
Sie bahnte sich ihren Weg zu einem Bach. Langsam beugte Bloodmoon den Kopf zum Wasser und begann zu trinken. Das Kühle und eiskalte Wasser rann ihr die Kehle hinunter. Trotz dass es Winter war und nicht gerade Warm, so war es für die graue doch erfrischend. Die Kälte um sie herum hatte eine beruhigende Wirkung auf die graue. Es war vertraut. Anders als dieser Wald. Und sie mochte die Kälte. Langsam aber sicher konnte sie wieder klare Gedanken fassen. Die Benommenheit begann zu schwinden.

Ihre Nase zuckte. Sie vernahm den Geruch fremder Wölfe. War sie in einem Revier gelandet? Langsam nahm die Graue wieder schritt auf. Sie lief den Gerüchen entgegen. Aber war das eine kluge Entscheidung? Was wenn sie wirklich in einem Revier war und geradewegs auf den Alpha zu lief? Bloodmoon legte kurz ein Ohr an. Aber wenn sie wissen wollte wo sie war, würde sie das Risiko eingehen müssen.
Langsam kamen andere Wölfe in Sicht. Bloodmoon näherte sich vorsichtig. “Ihr wisst nicht zufällig was das hier für ein Ort ist?“, fragte sie dann auch schon direkt. Es war mindestens ein Rüde dabei…
Bloodmoon blieb in einer Art Sicherheitsabstand. Sie kannte diese Wölfe nicht und musste auch vorsichtig sein. Ihre fast Bernsteinfarbenen Augen ruhten auf den Fremden. Sie wartete auf eine Reaktion von ihnen. Innerlich bereitete sie sich schon auf einen Kampf vor. Denn wenn das wirklich ein Revier war so würde man sie vertreiben wollen. Dennoch wirkte ihre Haltung ruhig. Die Rute hing locker nach unten, die Ohren aufmerksam aufgestellt.
Ihre Ohren zuckten aufmerksam hin und her. Die Geräusche um sich beachtend. Vielleicht waren noch andere Wölfe versteckt? Auch ihre Nase zuckte prüfend. Auch ihr Blick schweifte kurz umher.

[Bei/in der nähe von Chephe und Sirkan]


Zuletzt von Bloodmoon am Mo 01 Okt 2012, 20:45 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Böses Erwachen   Mo 01 Okt 2012, 20:32

Einen Moment blickte der Rüde sie mit einem Blick an, den sie nicht einordnen konnte. Aber der Blick wechselte schnell wieder zu dem eintönigen, emotionslosen Blick, den der Schwarze so an sich hatte. Sie wusste nicht, ob dies hier schon einmal passiert war oder ob sie nur davon geträumt hatte, aber sie kannte den Schwarzen von irgendwo her. Chephe zuckte mit ihren braunen Ohren und folgte dem Blick Sirkans in den Wald. Verwirrt sah sie sich um, aber nichts war zu erkennen. Er jedoch hatte ein seltsames Lächeln auf den Lippen. Für die Fähe stand fest, dass sie den neuen, doch bekannten Weggefährten, nicht einchätzen konnte. Jedenfalls noch nicht.

"Mhm.."

, kommentierte sie die Aussage des Schwarzen. Eigentlich hätte sie sich die drei, leise ausgesprochen Buchstaben auch sparen können. Sie brachten ja eigentlich nichts. Aber irgendwie hatte die Braune es für Wichtig gehalten, das zu sagen. Warum genau wusste sie auch nicht. Noch einmal blickte sie zu dem Wald, dann wollte sie den ersten Schritt machen, aber sie blieb stehen. Etwas hatte sich verändert, war nicht so, wie es sein sollte.

"Ich fühle mich beobachtet."

, flüsterte sie leise und sah Sirkan fragend an. Spürte er auch, wie der Blick eines Fremden auf ihm ruhte, ihn abtastete und versuchte einzuschätzen? Hatte er auch dieses beunruhigendes Gefühl? Unruhig sah sie sich um. Die Urangst, die sie schon immer hatte, keimte wieder in ihr auf. Weglaufen brachte hier nichts. Sie waren in einem Gehege, hier konnte man nicht weg rennen. Jetzt musste sie sich dem stellen, was sie hier erwarten würde.
Mit angelegten Ohren blickte sie zum Wald. Von irgendwo da kamen die Blick. Irgendwer da oben beobachtete sie. Ganz sicher.


{ bei Sirkan ; Bloodmoon in der Nähe }
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BeitragThema: Re: Böses Erwachen   Di 02 Okt 2012, 13:53

Sobald er den Wald betrat umspielte ein weiterer, neuer Wolfsgeruch seine Nase. Seltsamerweise war der Schwarze beinahe erleichtern, dass ihm dieser Wolf scheinbar wirklich noch nie begegnet war. Endlich eine normale Begegnung! Auch Chephe hatte es offenbar bemerkt doch im Gegensatz zu ihm blieb sie einfach nur ängstlich stehen und gab dumme Worte von sich, bei denen Sirkan ein genervtes Seufzen nicht unterdrücken konnte.

"Ja da ist offensichtlich jemand. Jetzt reiße dich zusammen, das ist scheinbar nur ein einziger Wolf, der kann mir und somit auch dir nichts anhaben."

Ohne auf eine Antwort zu warten ging er weiter ohne zu bemerken, dass er soeben angedeutet hatte, dass sie scheinbar auch hier unter seinem Schutz stand. Vermutlich war diese Bemerkung ein wenig anmaßend gewesen, wo er den Fremden noch nichtmal gesehen hatte. Doch mit der Zeit hatte er feststellen dürfen, dass die meisten Wölfe in den Fängen der Menschen ihren wilden Stolz längst verloren hatten. Zu dem war er so gut wie immer derjenige mit der besten Körperlichen Grundausstattung gewesen. Die Welt hatte ihn offensichtlich von Anfang an für die Rache an diesen widerwärtigen Zweibeinern vorgesehen. Außerdem wäre es dumm im Gehege der Menschen bei der ersten Begegnung einen tödlichen Kampf anzufechten. Damit wäre keinem geholfen denn die Menschen würden nur einen neuen dummen Wolf her schaffen. Sirkan hatte es bereits beobachten können. Jeder Tod hier forderte eine weitere Gefangenahme, bis sie diesem Treiben nicht endlich ein Ende setzten.
Es dauerte nicht lange, als auch schon der Geruch deutlicher wurde und offenbarte, dass sie es hier mit einer weiteren Fähe zu tun hatten. Noch einige Schritte weiter und vor ihm -er hatte sich nicht weiter um Chephe gekümmert die konnte er notfalls auch später wieder einsammeln- tauchte eine graue, zierliche Wölfin auf. Sie war ein gutes Stück kleiner als er und wirkte auch sonst nicht unbedingt wie ein bedrohlicher Gegner. Seine Bemerkung vorhin war offensichtlich doch zutreffend. Der Verstand der Wölfin war offensichtlich ebenfalls nicht zu gebrauchen. Oder zumindest noch nicht. Was sollte denn das für eine Frage sein? hatte sie den Geruch der Menschen etwa nicht bemerkt, der an ihr klebte? Mal davon abgesehen, dass er hier am Rand ihres Gefängnisses, das es noch zu erkunden galt, sowieso noch leicht aber deutlich in der Luft hing. Immerhin schien sie noch nicht völlig verloren zu sein, den hin und wieder, war ein leichtes Zucken ihrer Ohren zu sehen. Trotzdem, die Frage war und blieb einfach nur unsinnig und noch dazu hatte sie nichtmal den Anstand besessen sich vor zu stellen, weswegen er den leicht ironischen Unterton seiner ersten gegrummelten Worte nicht abstellen konnte.

"Ich freue mich auch dich kennen zu lernen. Mich kannst du Sirkan nennen. ... Die Menschen haben uns hier wiedermal in eines ihrer Gefängnisse geschmissen, was sonst?"

Ja er war scheinbar immer nur von Idioten umgeben. Aber wer weiß, vielleicht konnten sie ihm trotzdem helfen. Vielleicht konnte er sogar irgendwie doch noch ein paar Freiheitskämpfer aus ihnen machen? ...Naja, ein recht utopischer Wunsch, aber was blieb ihm auch anderes übrig.
Immerhin hörte er in einiger Entfernung das plätschern von Wasser. Wenigstens diesen Durst würde er bald befriedigen können. Der Blutdurst, der würde irgendwann auchnoch gestillt werden. Dieses Versprechen hatte er den Menschen gegeben.

[bei Bloodmoon und Chephe(?); nahe des Waldrandes]
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BeitragThema: Re: Böses Erwachen   Di 02 Okt 2012, 14:36

“Endlich Klärung...”

Bloodmoon hatte zwar den Geruch der Menschen an sich von Anfang in der Nase gehabt, doch hatte sie ihn nicht wirklich zuordnen können, was man auch auf ihre, doch noch leichte Benommenheit schieben konnte. Und das die Menschen Wölfe fingen und einsperrten, davon hatte sie noch nie etwas gehört. Sie hatte die Menschen immer gemieden. So wie es ihr Ziehvater sie gelehrt hatte. Nun viel ihr auch ein, wozu der Geruch gehörte. Menschen! Doch was hatten sie mit ihr gemacht? Der schwarze Rüde stellte sich vor. Er hieß also Sirkan. Das er über ihr benehmen sichtlich nicht erfreut war, konnte selbst die graue nachvollziehen. Doch sich vor zu stellen hatte sie schlichtweg vergessen in ihrer, naja zugegeben Orientierungslosigkeit. Sirkan erklärte das sie hier in eines der Gefängnisse der Menschen waren. Bloodmoon hob kurz leicht die Lefzen, die Ohren leicht nach hinten klappend. Sie ließ ein leises knurren hören, was aber offensichtlich nicht Sirkan oder jemand anderem galt.

"Deswegen also ihr widerwärtiger Geruch..."

meinte Bloodmoon dabei immer noch leise knurrend. Es war klar, das sie solche Gehege nicht kannte. Dann wurde ihre Haltung wieder etwas friedlicher.

"Verzeih, ich heiße Bloodmoon...",

stellte sich die graue dann doch noch vor. Wenn sie wirklich in einem Gefängnis der Menschen waren, konnte sie es sich nicht leisen sich feinde zu machen. Weswegen sie auch versuchte etwas höflicher als sonst zu sein. Wobei... sie hatte einen super start hin gelegt. Der Rüde müsste sie sicher für vollkommen bescheuert halten das sie diese Gehege nicht kannte. Bloodmoon legte kurz etwas unsicher die Ohren an. Es beruhigte sie zwar, das dies hier kein Revier zu sein schien, aber es beunruhigte sie auch noch mehr, das die Menschen hier offensichtlich her kamen. Wozu hielten sie Wölfe in solchen Gehegen? Vielleicht um sie einen nach dem anderen ab zu schlachten? Solche und ähnliche fragen gingen Bloodmoon nun durch den Kopf. Schnaubend schüttelte sie den Kopf um solche Gedanken zu vertreiben. Sirkan würde dann sicher nicht so ruhig sein, oder? Immerhin schien er solche Gehege zu kennen.


[Bei Chephe und Sirkan]
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BeitragThema: Re: Böses Erwachen   So 07 Okt 2012, 22:05

Chephe blickte zu Sirkan, doch dieser hatte kein Wort für sie übrig, jedenfalls kein Gutes. Sie legte die Ohren noch mehr an, als ohnehin schon. Dezent genervt schielte sie zu ihm rüber. Er ging einfach los. Sie folgte ihm nach kurzem Zögern und nahm dann ein paar Schritte auf, um neben ihm zu laufen.

"Ich bin die Ruhe selbst, du Möchtegernheld."

, knurrte sie leise und warf ihm einen düsteren Blick zu. Das Treffen mit dem Schwarzen war kein Glücksgriff gewesen, aber wenn es stimmte, was sie gesehen hatte im Rausche des Mittels, würden sie sich anfreunden oder jedenfalls näher kommen. Aber anders als in diesem Rausch war sie stärker. Sie war ein Wolf, verdammt. Außerdem sollte er sie nicht als ängstlich dastellen. Sie war gar nicht so schwach, wie er immer glaubte.

Nach ein paar Metern und einem bisher unbegangen Weg, wie es schien, trafen sie auf jemanden. Was würden sie bloß tun ohne ihre Nasen, die jeden Geruch wahrnahmen? Andererseits war es auch ein Fluch. Wildtiere konnten auch die Wölfe wittern, zwar war es ganz spaßig den Viechern nach zu rennen, aber dennoch war es manchmal ziemlich nervenaufreibend. Chephe blickte zu der grauen Wölfin, die beide eben entdeckt hatten. Sie und Sirkan redeten über belangloses. Dass die Menschen die drei Wölfe hier eingesperrt hatten und dass sie hinter Gitter waren und bla. Das war doch logisch. Man musste nicht darüber reden, oder?

Die Braune zuckte mit dem Ohr und brachte beide aus der verkrampften Position in eine Ruhigere. Aufmerksam hörte sie den wenigen Worten, die ihre neuen Wegbegleiter miteinander wechselten zu und legte den Kopf leicht schief, als die Fremde ihren Namen nannte. Bloodmoon. Interessanter Name, wie Chephe fand. Bisher waren die Namen ziemlich einfach gewesen und nicht so lang und komisch. Irgendwie seltsam der Name...
Da von der Braunen nicht verlangt wurde, dass sie sich vorstellte, schwieg sie und blickte die graue Wölfin ein wenig genauer an. Wie alt mochte diese wohl sein? Bisher hatte Chephe nur Wölfe kennen gelernt, die alt und grau waren, aber diese Wölfin wirkte recht jung. Vielleicht war sie auch alt und trat dennoch sehr jung auf.
Die Braune blickte einmal zu Sirkan und dann wieder zu der Fremden, dieser Bloodmoon. Mal sehen, zu was diese Bekanntschaft hier brachte...


{ Sirkan & Bloodmoon }
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BeitragThema: Re: Böses Erwachen   Di 30 Okt 2012, 10:49

Nach und nach schien sich die fremde Wölfin zu sammeln. Vielleicht war sie ja glücklicherweise doch kein völlig hoffnungsloser Fall und einfach nur ein wenig von dem Mittel der Menschen benommen? Es konnte ja schließlich nicht jeder so ein Jammerlappen sein wie Chephe. Wobei diese sich auch schon soweit erholt zu haben schien, dass sie unangebrachte Kommentare von sich geben konnte. Zumindest als sie noch alleine gewesen waren schien sie sich in Sicherheit gewogen zu haben. Nun jedoch wurde sie wieder bedächtig still. Mit belustigtem Blick musterte er ein zweites Mal - das erste mal hatte er sie so direkt nach ihren Worten betrachtet.

"Willst du nicht auch höflich sein und unserer neuen Freundin sagen wer du bist? Du wirst noch eine Weile mit ihr zu tun haben und vielleicht darfst du dich auch des Nachts bei ihr verkriechen, wenn die Schatten wieder drohen über dich herfallen."

Er bedachte sie mit einem diabolischem Grinsen bevor er sich wieder Bloodmoon - wie sie sich nannte- zu wandte. Ja, vielleicht war diese Rache für den Spruch vorhin ein wenig dolle hart, aber das hätte sie sich wohl auch schon vorher denken müssen. Und wenn nicht war es besser sie würde schnell dazu lernen. Also hieß es keine weiteren Gedanken daran zu verschwenden, ob das ein zu großer Schlag war oder nicht.. und auch die Idee aus seinem Traum heraus, wegen der Schatten war ja wohl kaum eine Überlegung wert. So leicht würden die Menschen ihn nicht zum Narren halten.
Als nächstes galt es jedoch erstmal sein eigentliches Ziel weiter zu verfolgen: Wasser.

"Wir waren grade auf der suche nach Wasser, magst du uns begleiten? Es ist mit Sicherheit praktischer, wenn wir zusammen bleiben - Je größer eine Gruppe ist umso stärker ist sie auch."

Normalerweise war er nicht so wirklich der Gesellschaftstyp. Das belanglose Gerede, was sich zwangsläufig nach einer Weile einstellte nervte ihn. Doch noch wusste er nicht genau was hier los war, also hieß es erstmal sammeln. Entledigen konnte er sich unnützer Wölfe später immernoch.

[bei Bloodmoon und Chephe; nahe des Waldrandes]
(sry dass das so ewig gedauert hat Dx )
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BeitragThema: Re: Böses Erwachen   Di 30 Okt 2012, 11:58

“Neue Wegbegleitung”


Die graue musterte die beiden. Die braune Fähe schien ziemlich ruhig. Und es nicht für nötig zu halten sich vor zu stellen. Das konnte Bloodmoon auch eigentlich egal sein, oder nicht? Sirkan meinte das sie noch eine Weile mit Bloodmoon zu tun haben würden und sie sich des Nachts vielleicht auch bei ihr verkriechen könnte wenn sie Schatten drohten über sie her zu fallen. Und sie sich deswegen auch vorstellen sollte. Ein kurzes schmunzeln huschte über die Lippen der grauen. Irgendwie war es amüsant die beiden ungleichen Wölfe so zu sehen. Aber darüber sollte sie vielleicht nicht weiter nachdenken, oder? Sirkan erklärte dann das sie auf der Suche nach Wasser waren und fragte ob Bloodmoon sie nicht begleiten wollte. Mit der Begründung je mehr sie waren desto stärker waren sie auch. Da hatte der schwarze sicher recht. Aber... ach, es gab kein Aber. Die graue legte für einen kurzen Moment ein Ohr an, dann nickte sie langsam.

"Der Bach ist nicht weit. wie man hört."

stellte Bloodmoon mehr fest, als das es eine Information war. Immerhin konnte man das Plätschern des Baches noch hören. So nahm die graue schritt auf und lief zurück zum Bach. In Gedanken begann sie zu überlegen wie man aus diesem Gehege kommen konnte.Ob Sirkan und die braune auch aus dem Gehege verschwinden wollten? Vielleicht konnte man gemeinsam einen Plan entwickeln? Aber eines stand für Bloodmoon fest. Sie würde nicht in diesem Gehege bleiben. Jedenfalls nicht ohne zu versuchen zu entkommen. Es musste schließlich einen weg geben, oder?

[Bei Chephe und Sirkan]
[ooc: Sorry das der Post so kurz ist...]
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